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Kundenrezension

18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Buch der Toleranz, 20. August 2007
Rezension bezieht sich auf: 1001 Alben: Musik, die Sie hören sollten, bevor das Leben vorbei ist. Ausgewählt und vorgestellt von 90 internationalen Rezensenten (Taschenbuch)
Sicherlich kann man bereits am Titel berechtigten Anstoß nehmen, denn warum gerade 1001 Alben? Hätte man sich auf die wichtigsten und einflussreichsten Alben konzentriert, wären Einträge wie Britney Spears oder Mariah Carey wahrscheinlich ausgeblieben. Die Musik dieser beiden Popstars ("Sängerin" trifft bei Spears leider nicht zu, bei Carey nur bis Mitte der 90er) scheint nur aus popmusik-historischen Gründen einen Platz in diesen Wälzer (knapp 1000 Seiten) gefunden zu haben. Gott sei Dank bleibt dies aber die Ausnahme. Den Schwerpunkt bildet in all ihren Variationen die Rockmusik, es gibt berechtigte Einträge aus den Bereichen Rap und Jazz und viele unerwartete Namen und Werke, den 70er-Jahren wird eine extrem große Relevanz zugestanden. Soviel dazu, dass es in den Siebzigern nur Progressive und Disco gab.

Natürlich ist so ein Versuch, wie es dieses Buch unternimmt, immer diskussionswürdig, einen allgemeinen Konsens wird es aber sowieso nie geben. Aus toleranter Sicht liegt hier mit den "1001 Alben" ein Buch vor, in dem man herrlich schmökern kann, welches aber einem leider die Arbeit nicht abnimmt. Lesen ist gut, Hören ist besser! Durch Abbildung der Cover (und da hat man schon weitaus leserunfreundlicheres in den Händen gehabt!) wird die Suche im Plattenladen (dieser ist bitte wörtlich zu nehmen!) einigermaßen erleichtert und wertet das Buch grafisch stark auf. Aber der Rest liegt dann beim Musikinteressierten, der sich quasi gezwungen fühlen darf zu überprüfen, ob es das ein oder andere Album tatsächlich wert ist, "groß" genannt zu werden. Und vor allem seinem Geschmack entspricht. Somit darf man dem Buch nicht die Berechtigung der Gesamtdokumentation zusprechen, es ist vielmehr eine gute Einstiegshilfe in die Exegese der persönlichen Musikpräferenz oder einer vervollkommnenden Verfeinerung derselben.

Ärgerlich sind sicherlich die teilweise recht dürftigen Beschreibungen, am Lektorat ist offensichtlich gespart worden und insgesamt hätte man im Aufbau sicher noch einiges besser machen können. Manche Alben kommen einfach zu kurz weg, dafür hätte man Photos von Künstlern und Bands weglassen können.

Nichtsdestotrotz merkt man dem Buch und seinen Autoren ihre Liebe zur Musik an und meine Güte, ob es jetzt dieses oder jenes Album nicht ins Buch geschafft hat, man wird es verschmerzen.

Aus diesen Gründen: Ein Buch der Toleranz, ein mutiger Versuch und ein guter Ratgeber, der keinem wehtun sollte, sondern nur das Musikwissen erweitern möchte. Zur Vertiefung, insbesondere was die Geschichte von Künstlern und Bands angeht, sei noch wärmstens der Rough Guide "Rock" empfohlen sowie die aktuelle Ausgabe von Frank Laufenbergs Hit-Lexikon des Rock & Pop (Schwerpunkt liegt jedoch eher auf Pop sowie den jeweiligen Chartplatzierungen).
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Kommentare


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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.10.2009 17:03:51 GMT+02:00
CursedEvil meint:
Aha und warum ist Mariah Carey 'jetzt' keine Sängerin mehr, nach den 90ern? Und warum ist Britney Spears keine 'Sängerin'?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.12.2010 18:57:32 GMT+01:00
Diese Frage ist nicht ernst gemeint, oder?!?
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