Kundenrezension

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4.0 von 5 Sternen 3.5 Sterne, 13. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: The Dreamer/the Believer (Audio CD)
Das Ende des doch recht ordentlichen Hip-Hop-Jahres 2011 sollte nochmal durch zwei Releases versüßt werden, nämlich durch das neue Werk von "The Roots" und zum zweiten durch das etwas überraschende "The Dreamer, The Believer" vom Midwest-Rapper Common. Während "How I Got Over" noch in bester Erinnerung geblieben ist und "Undun" eigentlich als Blindkauf-Produkt abgestempelt werden konnte, war ich mir bei Commons Platte unsicher, schließlich war "Universal Mind Control" enttäuschend und sicherlich sein bis dato schlechtestes Album gewesen. Immerhin konnte NoID, der große Teile der ersten drei Common-CDs (erfolgreich) produzierte und nun wieder mit von der Party ist, für erste Entwarnung sorgen. Außerdem lässt sich die Featureliste gut lesen, man bekommt endlich wieder (fast) nur Common geboten!

Die Entscheidung, die Produktion NoID zu überlassen, erweist sich als Glücksgriff, der Mann hat es musikalisch immer noch faustdick hinter den Ohren und bringt eigentlich nur gute Stücke hervor. Common ist und bleibt ein guter Rapper, auch wenn er in diesem Release teilweise etwas anders auftritt, aggressiver z.B. Am besten gefällt mir ja der "soulige" Common zu "Be"-Zeiten (passend auch zu seiner warmen Stimme), aber man darf sich ja ruhig weiterentwickeln. So ist "Sweet" doch ein recht aufbrausender, für ihn untypischer Track, der jedoch insgesamt ziemlich gut geworden ist. Noch besser ist der Anfang- und Schlusspunkt der CD, die wohl die besten Titel sind und wundervoll und liebevoll produziert wurden - "The Dreamer" erinnert mich ein bisschen am Resurrection-Sound, "The Believer" beweist mit John Legend, dass gesungene Hooks auch ins Schwarze treffen können. Daneben finden sich weitere überzeugende Stücke ein, etwa das bezaubernde Instrumental bei "Gold" (die Gesangseinlage nervt aber), "Lovin I Lost" (wieder eine herrliche Musik) oder "Cloth" - spätestens an dieser Stelle wird bestätigt, dass NoID außerordentlich anständige Arbeit geleistet hat!

Nichtsdestotrotz hat das Album Schwächen, auch wenn sie zu verkraften sind. Angefangen bei "Raw", das dämliche Gehupe ging bereits zu "Lean Back"-Zeiten auf den Geist, ansonsten ist der Track aber okay, den Tiefpunkt erreicht "The Dreamer, The Believer" aber im viel zu soften "Celebrate", die Hook ist grauenhaft und macht den Titel zu einem unwiderruflichen Skip-Track - so was geht gar nicht bei einem Common-Album! Danach folgt mit "Windows" zwar kein wirklicher Skipper, aber auch hier versagt das unnötige Gesinge - schade um den Beat... Zum Glück war es dann auch mit den Negativ-Points.

Man kann abschließend vollstens beruhigt sein, Common ist wieder da und lässt sich von seiner altbekannten Seite zeigen, die NoID-Wahl sollte hierbei kein Zufall gewesen sein. Die Produktion gefällt mir ausnahmslos gut und macht Hoffnung und Hunger auf mehr und Common hat noch immer etwas zu berichten; er gehört zum Glück zu den Leuten, die nicht krankhaft irgendwelchen Hypes hinterlaufen (abgesehen vielleicht beim Vorgänger-Album), sondern nach wie vor Hip-Hop machen. Nur wenig aussagende Party-Tracks mit nervtötenden Refrains könnte man das nächste mal weglassen. Macht aber nichts, wenn der Rest stimmt, mit Common ist wieder zu rechnen!
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