Kundenrezension

86 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen dogmatisch, belehrend - nein danke, 14. Februar 2008
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Hebammensprechstunde (Broschiert)
Das Buch beleuchtet im wesentlich alle Punkte der Schwangerschaft und Geburt - inklusive dogmatischer Weltanschauung und penetranter Werbung für Eigenprodukte. Hier wird nicht umfassende Information geliefert, damit die Leserin selbst entscheiden kann, hier gilt nur die (teilweise extreme) Meinung der Autorin als die einzig richtige. Die immer wiederkehrende Selbstbeweihräucherung der Autorin steigert nicht unbedingt die Glaubwürdigkeit. Weiterer Minuspunkt: das Buch ist unübersichtlich und aufgebläht - wenig Gehalt auf vielen Seiten.
Beim Lesen des Buches war ich zudem häufig verunsichert bzw. auch verärgert, da die Autorin auch nicht vor Drohungen und Horroszenarien zurückschreckt, die keinerlei wissenschaftlicher Grundlage entspringen. Ein Beispiel: Frauen, die sich bei der Geburt schulmedizinische schmerzerleichternde Maßnahmen wünschen, werden in der Hebammensprechstunde als verweichlichte, egoistische Angsthasen, die ihrem Kind bewusst einen schweren Start ins Leben bereiten dargestellt. Auch erachte ich einige der Ratschläge der Autorin für gefährlich. Nicht jedes Leiden und schon gar nicht jeder drohende Abgang lässt sich mit Globulis und Duftlampen bekämpfen.
Ein weiteres Ärgernis: die aggressive Schleichwerbung für die ätherischen Öle der Autorin auf nahezu jeder Seite. Hier scheint eher der Geschäftssinn als der Dienst am Leser die Feder geführt hzu haben. Alles in allem: Nein Danke.

Mein Tipp: "Hebammen Gesundheitswissen" von GU (mein Favorit). Sachlich, umfassend und gut strukturiert bietet dieses Buch der Schwangeren alle Informationen die sie braucht, um eine ausgewogene Schwangerschaft und erste Zeit mit dem Kind zu erleben. So geht es also auch.
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Kommentare


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1-10 von 11 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 31.07.2008 23:13:22 GMT+02:00
Mark Twain meint:
Habe mir dank ihrer Rezension Hebammen Gesundheitswissen gekauft und bin glücklich damit

Veröffentlicht am 08.11.2008 20:36:58 GMT+01:00
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 08.11.2008 20:41:42 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 08.11.2008 20:43:30 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.12.2008 18:29:44 GMT+01:00
Holly meint:
Frau Stadelmann vertreibt ihre Produkte sehr wohl - inklusive der angesprochenen Ölmischungen. MfG

Veröffentlicht am 17.03.2014 17:06:01 GMT+01:00
Vielen Dank für Ihren kritischen Kommentar, dem ich nur voll und ganz zustimmen kann! Laut der Autorin sollte man auf jegliche Schmerzmittel verzichten. Man kann natürlich auch - wie es bei mir in der Familie leider unfreiwillig, da aus Unwissenheit vorgekommen ist - überhaupt auf medizinische Hilfe verzichten, bis es schon zu spät ist (danach wurde dem (ersten) Kind dann als "letzte Rettung" der Kopf mit der Geburtszange zerquetscht, so dass es an einer Hirnblutung gestorben ist. Hauptsache, kein "böser" Kaiserschnitt! Bei den nächsten Geburten hatte die Patientin eine prächtige Zervixinsuffizienz, aufgrund derer die Mutter monatelang liegen musste, das nächste Kind ein Frühchen war, das nach der Geburt wiederbelebt werden musste, ebenfalls Schäden hatte usw. usf. All dies hätte durch einen rechzeitigen Kaiserschnitt beim ersten Kind vermieden werden können. Schade, dass die erwähnte Patientin Frau Stadelmann's Aromaöle nicht zur Hand hatte, die hätten bestimmt geholfen! - Und was Schmerzerleichterung betrifft: Würden Sie, liebe Autorin, eine Patientin, die nach einer - sagen wir mal - Rückenmarksquetschung durch Bandscheibenvorfall Monate gebraucht hat, um die Schmerzbahnen in ihrem Kopf wieder zu löschen, ebenfalls zu einem Ihrer tollen "Schmerztrainings" raten, gegen die drohende "Verweichlichung"?? Völliger Schwachsinn, haarsträubend. Diese unbarmherzige Dogmatik erinnert frappant an sehr dunkle Zeiten unserer Geschichte. Als Ärztin und werdende Mutter habe ich das Buch nach kürzester Zeit wieder weggelegt und kann vor diesem Machwerk nur warnen! Liebe Leserinnen, konsultieren Sie bei Problemen bitte einen guten Arzt!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.11.2014 16:44:53 GMT+01:00
küchenfee meint:
Bei der korrekten Anwendung einer Geburtszange durch den Gynäkologen sollte keine lebensgefährliche Quetschung resultieren. Ob liegen eine Frühgeburt aufg. Zerfixinsuffizienz verhindern werden kann, ist mittlerweile in der Fachwelt auch je länger je mehr umstritten. Frau Stadelmann erwähnt weder ähnliche Situationen noch empfiehlt sie Aromaöle etc. in irgendeiner Notfallsituation. Als zweifache Mutter kamm ich auch sagen, dass eine Geburt ohne Schmerzmittel nicht nur gesünder für das Kind ist (Opiate....) sondern mit der richtigen Vorbereitung absolut machbar.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.11.2014 20:07:26 GMT+01:00
Keine lebensgefährliche Quetschung... oha. Dann haben Sie wohl noch nie Frauen gesehen, die reihenweise nach einer Zangengeburt sexuell wenig bis gar nichts mehr empfinden, weil auch deren sensible Nerven gequetscht werden können - nicht nur der Kopf des Kindes. Aber wie dem auch sei. Jede kann es machen, wie sie will. Ich hatte erst kürzlich einen wunderbaren Kaiserschnitt und bin froh, dass ich keinerlei Probleme habe und mein Kind auch nicht! Allen anderen wünsche ich viel Spaß und Genuß beim Gebären!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.11.2014 20:21:24 GMT+01:00
...und was Ihre Einschätzung zu Opiaten betrifft, liegen Sie leider ebenfalls völlig falsch, liebe Küchenfee. Sind Sie Ärztin? Dann wüssten Sie nämlich auch über die Auswirkungen (chronischer) Schmerzen bei der Mutter Bescheid...bei Mutter und Kind...lesen Sie doch mal Studien von Schmerzforschern wie Prof. Sandkühler, wenn Ihnen der was sagt. Ich klinke mich hiermit aus der doch sehr laienhaft geführten Diskussion ("Hauptsache, das Gebärzimmer hat versiegeltes Parkett") aus...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.11.2014 00:04:56 GMT+01:00
Digestivum meint:
Das Problem ist, dass die Zange eingesetzt wird, wenn der Kopf bereits im Geburgskanal, also die Vagina maximal gedehnt ist. Diese wird dann zusätzlich nochmal gedehnt. dass dabei keine sensiblen Nerven verletzt werden, können Sie Ihrer Küchengroßmutter erzählen. Wie dem auch sei - jede soll es machen wie sie will. Ich persönlich habe keine Lust, ausgeleiert zu werden wie ein Fußballtor und würde mich im Falle einer Notwendigkeit sofort für einen Kaiserschnitt entscheiden. Leider ist der auch nicht "immer möglich" - es gibt einen Punkt, wo er nicht mehr möglich ist. Auch das wird den meisten Schwangeren falsch erzählt. Sei's drum. Wie überall im Leben: Selbst informieren, selbst entscheiden!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.12.2014 21:13:09 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.12.2014 22:30:27 GMT+01:00
küchenfee meint:
Es scheint mir, als ob Sie mich nicht verstehen können (In der Kritik stand der viel zu häufige gebrauch von Opitane -unter der Geburt- und nicht bei Schmerzpatienten) oder nicht verstehen wollen (Ich sprach von den Auswirkungen der Zange beim Kind), ansonsten kann ich mir die unsachliche Kritik nicht erklären. Leider werden solche Debatten immer sehr emotional geführt, immer von den extremen Fällen erzählt. Das eine Geburt in den allermeisten Fällen vorallem dann regelrecht verläuft, wenn man so wenig wie möglich interveniert, und ein Kaiserschnitt meist unverhältnissmässig grosse Risiken birgt für Mutter und Kind, auch noch Monate und Jahre nach der Operation, wird meist verschwiegen. Eine Geburt kann eine sehr bestärkende, schöne und bereichernde Erfahrung sein, falls die Gebärende sich körperlich und vorallem psychisch darauf vorbereitet. Ich sehe es jeden Tag, wie eine Geburt eine Frau im positiven verändern kann. Aber schlussendlich muss jede Frau die ihr passende ENtscheidung treffen, und darum gibt es Bücher wie dieses, damit sich eine Frau in unserer 30%+ Kaiserschnittkultur selber ein Bild machen kann. Ich hatte anfang zwanzig zwei schnelle (3,5h und 1h), schöne und verletzungsfreie Geburten, und das muss auch einmal gesagt werden. Ich bezweifle ausserdem stark, dass Sie persönlich 'reihenweise Frauen' kennen, die nach einer Zangengeburt langfristig 'wenig bis garkeine sexuelle Empfindung' mehr haben, ich denke auch nicht, dass das eine akut lebensgefährliche Komplikation dahrstellt.
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