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Kundenrezension

1.832 von 1.934 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aktuelles, Tipps und Tricks zum Kindle Paperwhite, 22. November 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindle Paperwhite (5. Generation), 15 cm (6 Zoll) hochauflösendes Display (212 ppi) mit integrierter Beleuchtung, WLAN (Elektronik)
Stand: 12.5.2014

Die Rezension wird von mir gern aktualisiert und verbessert. Wenn sie Ihnen/Euch hilfreich ist, freie ich mich über eine "Hilfreich"-Bewertung. Wenn nicht, freue ich mich über sachliche Kritik und nehme diese gern auf. Vielen Dank!

1. Aktuelles

* Im Mai 2014 ist Firmware 5.4.4.2 erschienen (mit Bugfixes).

* Am 10.3.2014 hat Amazon Firmware 5.44 veröffentlicht, durch die die Softwarefunktionen des Paperwhite 2 (Freetime, Pageflip usw.) jetzt auch auch dem Paperwhite 1 zur Verfügung stehen.

* Am 8.11.13 hat Amazon Firmware 5.39 veröffentlicht, das die Lesefortschrittsanzeige abschaltbar macht und die PDF-Leisung verbessert.

* Am 28.10.2013 hat Amazon Firmware 5.3.8.1 zur Verfügung gestellt, die Verbesserungen bei den Nachschlagefuktionen (aber noch keine volle Angleichung an den Paperwhite 2) mit sich bringt.

* Am 8.10.13 ist das Nacholgemodell PAPERWHITE 2 ierschienen => vgl. Meine dortige Rezension mit ausführlichem VERGLEICH zum Paperwhite 1.

* Am 5.9.2013 ist Firmware 5.38 erschienen. Änderungen (im Vorgriff auf die neue Paperwhite-Generation ab Oktober): Suchbegriffe werden in den Suchergebnissen hervorgehoben. Andere Wörterbücher auswählen, wenn ein Wort nachgeschlagen wird. Andere Definitionen eines Wortes anzeigen lassen.

* Am 18.6.2013 ist Firmware 5.36 erschienen. Das Update erleichtert den Kauf von Büchern aus der Leseprobe heraus.

* Am 23.4.2013 ist Firmware 5.35 erschienen. Das Update verbessert die Wörterbuch- und Suchfunktionen (Anzeige der kompletten Definition beim Nachschlagen eines Wortes und Erleichterte Suche nach markierten Worten in Kindle-Inhalten und Kindle-Shop).

* Am 15.3.2013 ist Firmware 5.34 erschienen. Amazon spricht von Detailverbesserungen. Es handelt sich wohl nur um kleinere Bugfixes. Änderungen des Userinterface/der Funktionen sind nicht erkennbar.

* Am 19.1.2013 ist Firmware 5.33 für den Paperwhite erschienen. Lt. Amazon enthält das Update "Verbesserungen der Leistung Ihres Kindle sowie Fehlerbehebungen für die WLAN-Verbindung". Sichtbare Änderungen am Userinterface gibt es nicht. Leider ist nach wie vor kein Kapitelwischen (wie beim Touch) möglich (siehe dazu unten).

* Am 9.1.2013 hat Amazon Firmware 5.32 für den Touch veröffentlicht, die das User-Interface des Touch weitgehend dem Paperwhite anpasst (z.B. Kindersicherung und Coveransicht) und - da sie ein Kapitalwischen ermöglicht (dazu unten) - dem Paperwhite im Bedienkomfort sogar überlegen ist.

* Im Dezember 2012 ist die Firmware 5.31 ist erschienen.

* Danke für die vielen Fragen und Anregungen, die ich gern immer wieder in den u.a. Text einbaue (ich habe mit gegen "Update-Abschnitte entschieden, weil das zu unübersichtlich würde).

2. Vergleich zum Kindle 4

Der Kindle Paperwhite hat dem Kindle 4 Touch-Bedienung und Beleuchtung voraus. Der Mehrpreis des Paperwhite von 50 Euro lohnt sich m.E. auf jeden Fall. Wer es sich leisten kann, sollte eher den Paperwhite nehmen.

3. Äußere Werte

a) GEHÄUSE: Das Gerät ist in mattschwarz mit matten, etwas rauhem Bildschirm gehalten. Der Bildschirm weist Fingerabdrücke ebenso wie Reflexionen zuverlässig ab (wie gehabt). Das Gehäuse ist nach wie vor vorn eher glatt, hinten gummiert. Fingerabdrücke fallen auf dem schwarzen Gehäuse deutlich stärker auf als auf dem grauen.

b) GEWICHT: Das Gerät ist etwas kleiner und flacher als der Touch und trotz eingebauter Beleuchtung exakt genauso schwer (213/222 Gramm).

c) BEDIENELEMENTE: Der Knopf unter dem Bildschirm existiert nicht mehr (ich dachte erst, man drückt jetzt auf den Kindle-Schriftzug). Dafür gibt es zwei virtuelle Knöpfe oben links (Home) und oben rechts (Menü) auf dem Bildschirm. Mechanisch gibt es nur noch den An-/Ausschalter unten.

d) HÜLLE: Wer sich eine Amazon-Lederhülle kauft, muss den Ein-/Ausschalter auch nicht mehr betätigen, da der Kindle dann beim Schließen der Hülle automatisch in Ruhezustand geht (d.h. insbesondere Beleuchtung geht aus). Gute Idee. Die Hülle macht den Kindle allerdings fast doppelt so schwer, sieht m.E. nicht so edel aus und ist mit 35 Euro recht teuer. Ich hab sie zurück geschickt und stecke den Kindle zum Transport in eine Hülle für 15 Euro. Vgl. meine Rezension bei diesem Produkt.

e) LIEFERUMFANG: Im Lieferumfang ist, wie bisher, neben dem Gerät nur ein Micro-USB-Kabel enthalten.

TIPP: Wenn man das Kindle-Ladegerät mit dem Kindle bestellt (nur dann), kostet es die Hälfte. Wer allerdings schon ein USB-Ladegerät hat (und wer hat das nicht), braucht kein besonderes Kindle-Ladegerät. Jedes USB-Handy-Ladegerät (z.B. auch die von Apple) funktionieren problemlos.

4. Innere Werte (Hardware)

a) DISPLAY: Der Screen ist nicht weiß, wie der Name vermuten lässt. Wenn die Beleuchtung aus ist, sieht er genauso aus wie derjenige des Touch (also eher grau) und ist ebenso wie dieser auch bei Sonnenlicht perfekt lesbar. Das Display ist scharf, wobei die höhere Auflösung m.E. keinen so großen Unterschied macht. Toll sind aber die NEUEN SCHRIFTARTEN (diese sind teils deutlich feiner und hier mag die Auflösung eine Rolle spielen; auch kann jetzt der Buchherausgeber eine Schriftart empfehlen, die dann als „Verleger-Schriftart“ im Menü erscheint).

TIPP 1 (SKALIEREN): Man kann die Schriften auch in mehreren Stufen skalieren, was insbesondere für die Generation Lesebrille (also auch mich) ein echter Mehrwert gegenüber dem Papierbuch ist. Für mich war das DER Grund auf den Kindle umzusteigen. Auch für SEHBEHINDERTE ist das sehr hilfreich. Ich habe dazu noch ein paar Kundenfotos eingestellt. Das Skalieren geht nicht nur über das Menü, sondern auch durch eine Zwei-Finger-Pinch-Geste.

TIPP 2 (SCHRIFTARTENPROBLEME): Mit Firmware 5.20 gab es mit einigen Schriftarten Darstellungsprobleme. Das wurde lt. Amazon mit Firmware 5.3x verbessert (ich habe selbst nie Probleme feststellen können).

TIPP 3 ("EINBRENNEN"/SCHATTEN): Das von manchen kritisierte Einbrennen ist kein solches, sondern Farbreste, die beim schnellen Umblättern bei der E-Ink-Technologie, die alle S/W-Kindle benutzen, vorübergehend zurückbleiben können, bis das Bild alle paar Seite komplett "aufgefrischt" wird. Man kann das vermeiden, indem man unter Einstellungen -> Leseoptionen -> Seite aktualisieren den Schalter auf Ein stellt. Dann flackert der Bildschirm allerdings bei jedem Umblättern.

TIPP 4 (FLACKERN): Das Bild flackert alle paar Seiten (bzw. wenn Seite aktualisieren auf EIN gestellt ist, bei jedem Umblättern) schwarz auf. Das ist bei E-Ink-Geräten normal, derzeit technisch nicht vermeidbar und kein Defekt.

Für UMSTEIGER von Kindle Touch, Kindle 3 oder Kindle Keyboard: Die Schriften des Kindle Paperwhite sind - genau wie die des Kindle 4 - aufgrund der höheren Auflösung filigraner. Das mag den einen oder die andere, die an die etwas dickeren Fonts der älteren Kindles gewöhnt sind, am Anfang stören und ggf. erklären, warum manche die Darstellung auf dem Paperwhite nicht so gut finden. Die feineren Schriften allein sind so oder so kein Grund für einen Umstieg. Wer den Touch hat und keinen Wert auf Beleuchtung und Kindersicherung legt, braucht den Paperwhite nicht.

b) BELEUCHTUNG: Schaltet man die Beleuchtung hoch (von 0 bis 24 dosierbar), so wird er deutlich „weißer“ und man kann auch ganz ohne Außenbeleuchtung lesen. Die Stufen sind sehr schön dosierbar, wenn etwas – aber nicht genug – Licht vorhanden ist (z.B. abends im Zug oder im Flugzeug). Das Licht kommt von vier LEDs am unteren Bildschirmrand. Das Gerät gibt nur wenig Licht an die Umgebung ab (viel weniger als ein LED-Display), was nett, ist, wenn man abends im Bett lesen will, ohne den Partner zu stören. Vgl. meine Kundenfotos für den Vergleich zum Touch.

MANKO: Ganz ausschalten kann man die Beleuchtung nicht; im Dunkeln sieht man, dass die LEDs selbst auf Stufe 0 noch schwach leuchten. Das verbraucht unnötigerweise Energie.

TIPP: Bei Dunkelheit ist m.E. Stufe 10 und, wenn sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, Stufe 6 vollkommen ausreichend. Zu viel Licht führt eher dazu, dass die Augen schneller ermüden. Wenn man eine Nachttischlampe hat und das niemanden nicht stört, ist vermutlich eine externe Beleuchtung am angenehmsten. Man kann aber auch die Nachttischlampe dimmen und etwas Licht beim Paperwhite dazuschalten. Letztlich muss jeder für sich ermitteln, welchen Lichtmix er/sie/es am angenehmsten findet.

c) AUSLEUCHTUNG: Das Bild ist, wie in US-Rezensionen angesprochen, nicht so homogen wie in den Amazon-Fotos suggerieren, sondern weist insbesondere unten (wo die vier LEDs sitzen) hellere und dunklere Zonen auf („WOLKEN“). Das tritt aber primär bei hoher Leuchtstufe auf und betrifft vor allem die unterste Zeile in der die Angaben zur Position stehen. Puristen mag das stören, aber ich denke, man muss sich nur darüber aufregen, wenn man sich darüber aufregen will. Das insoweit gute, aber nicht perfekte Bild bei Nutzung der Beleuchtung ist bei E-Ink-Readern derzeit wohl Stand der Technik und immer noch deutlich homogener als mit einem externen Leselicht und deutlich augenschonender als ein LED-Display.

TIPP 1 (Wie sieht das Bild wirklich aus?): Die Fotos der Amazon-Werbung sind teils geschönt. Die Kundenfotos sind aber oft auch nicht realistisch. Ich habe selbst bemerkt, dass das Bild bei einigen Probeaufnahmen, die ich gemacht hatte, auf den Fotos deutlich „wolkiger“ aussah als in der Realität, weil die Belichtungssteuerung der Kamera gepfuscht hat. Für einen realistischen Eindruck vgl. z.B. meine Kundenfotos sowie den Link in der Amazon-Produktbeschreibung ("So sieht das Paperwhitedisplay unter verschiedenen Lichtverhältnissen aus"). Es gibt auch einen Diskussionsthread zum Paperwhite-Display. Letztlich hilft aber nur der eigene Augenschein auf den Kindle Paperwhite in natura.

TIPP 2 (BILD OHNE LICHT): Wenn man die Beleuchtung auf 0 stellt, ist das Bild genauso perfekt, homogen und „wolkenlos“ wie beim Kindle-Touch oder Kindle 4 (und ebenso wie bei diesen ist der Hintergrund grau und nicht weiß). Dass das Bild beim Paperwhite auf Stufe 0 schlechter sein soll als bei den anderen Kindles, wie man teilweise in Rezensionen liest, ist Unsinn. Ich habe mehrere Kindle und kann aus eigener Anschauung sagen, dass das definitiv nicht stimmt (bzw. daran liegt, dass die Betreffenden einen defekten Paperwhite erwischt haben).

TIPP 3 (LICHTHÖFE): Die von den vier LED ausgelösten Lichthöfe haben alle Paperwhite. Umtausch würde also nicht helfen. Wenn ihr nicht damit leben könnt, bleibt nur das Warten auf die nächste Generation. Aber man gewöhnt sich dran. Und wenn Text dargestellt wird, stört die etwas ungleichmäßige Ausleuchtung viel weniger als dies bei einem leeren Bildschirm erscheint.

TIPP 4 (VERFÄRBUNGEN): Vereinzelt wird von Verfärbungen berichtet (rot, grün). Das gab es beim iPad auch: Nicht völlig getrockneter Kleber kann das auslösen. Also am besten wie folgt vorgehen: Erst mal abwarten. Wenn es am Kleber liegt, verschwinden die Farbzonen nach ein paar tagen von selbst, wenn der Kleber völlig ausgehärtet ist. Wenn das Ende der Rückgabefrist naht und die Verfärbungen immer noch da sind, liegt ein Defekt vor. Dann würde ich den Kindle umtauschen.

d) WAS "FEHLT" (im Vergleich zum Touch): Der Paperwhite hat nur noch 2 GB Speicher (was für Bücher mehr als genug ist) und anders als der Touch weder Lautsprecher noch Kopfhöreranschluss, ist also ein reines Lesegerät (keine Hörbücher, kein text-to-speech). Außerdem fehlt (noch?) die Möglichkeit des Kapitelwischens (s.u.).

e) TEMPO: Der Paperwhite reagiert deutlich schneller als der Touch.

f) AKKU: Der Akku hält nach wie vor sehr lange. Ob es wirklich acht Wochen sind, konnte ich noch nicht ausprobieren. Ich hab ihn jetzt fünf Wochen und musste erst einmal "nachladen".

TIPP: Da die Beleuchtung immer (auch auf Stufe 0) läuft, wenn der Kindle an ist (s. 4b), sollte man ihn nach dem Lesen mit dem Ausschalter ausmachen, wenn man die Lesezeit bis zum nächsten Laden optimieren möchte (alternativ hilft das Leder-Case, wenn Ihr das mögt (s. 3d)). Allerdings schaltet sich der Kindle Paperwhite auch selbst nach ein paar Minuten aus, wenn man den Bildschirm nicht (z.B. zum Umblättern) berührt, so dass es auch nicht schlimm ist, wenn man das Ausschalten vergisst.

g) WIFI oder 3G?: Toll an 3G ist, dass man weltweit ohne Mobilfunkkosten Bücher laden kann (nur dafür - und ggf. für Wikipedia - ist die Funktion da, man kann damit nicht etwa weltweit gratis im ganzen Internet surfen). Andererseits war ich noch nie in der Situation, dass ich mir ein Buch laden wollte und es war kein WiFi-Netz bzw. als Hotspot konfigurierbares Mobiltelefon in der Nähe. 3G hat mir insoweit nie gefehlt. Aber das muss letztlich jeder für sich entscheiden.

5. Innere Werte (Software)

Ich habe die US-Version mit Werbung. Ich hatte diese Version schon beim Touch und empfand es eher als Vorteil, dass die Screensaver mal ab und an wechselten. Die Werbung erscheint nie, während man liest und stört nicht. Einziger Nachteil: Wenn man die Lederhülle benutzt, muss man den Werbescreensaver nach dem Öffnen erst „wegwischen“, während man beim (in Deutschland derzeit ausschließlich verfügbaren) werbefreien Kindle gleich weiterlesen kann.

a) FIRMWARE: Mein Paperwhite hatte bei Lieferung Firmware 5.20. Diese Firmware war von Anfang an multilingual. Im November ist die neue Firmware 5.30 herausgekommen. Die deutschen werden sicher gleich damit geliefert. Im Dezember 2012 ist Firmware 5.31 erschienen, im Januar 2013 Firmware 5.33 (s. oben 1).

b) WÖRTERBÜCHER: Ich konnte meinen US-Kindle sofort auf Deutsch einrichten und auch die Wörterbücher waren in allen verfügbaren Sprachen vorhanden.

TIPP: Nett ist auch, dass man (bei allen Kindle) ein Wörterbuch (z.B. Englisch-Deutsch) nachkaufen kann und es dann als Standard (für die jeweilige Fremdsprache) einstellen kann. Das hilft Leuten, die nicht so gut Englisch können, bei der Lektüre und ist einfacher als jedes Mal Online zum Bing-Übersetzer zu gehen, wenn man ein Wort nicht kennt. Das Lesen von Büchern in anderen Sprachen ist damit viel komfortabler als beim gedruckten Buch.

Für KINDLE-NEULINGE: Man drückt einfach länger auf ein Wort. Dann erhält man eine Worterklärung bzw. Übersetzung.

c) KINDERSICHERUNG: Sehr gut ist, dass endlich eine Kindersicherung vorhanden ist, mittels derer man Browser, Cloud und vor allem Kindle-Shop (jeweils separat) sperren kann. Das geht ja beim normalen Kindle auch und sollte für den Touch dringend nachgeliefert werden. Da man beim Kindle Bücher kaufen kann, ohne das Passwort einzugeben, ist das ein großer Fortschritt.

d) FLUGMODUS: Der Kindle hat jetzt zudem einen Flugmodus, was aber letztlich auch vorher durch Abschalten von WLAN erreichbar war.

e) ANZEIGEN: Der Kindle zeigt jetzt auch die voraussichtliche Restlesedauer (für Kapitel oder Buch) und die Buchseite an. Leider kann man sich anstelle der Position nur die Restlesedauer, nicht aber die Buchseite dauerhaft in der untersten Zeile anzeigen lassen. Das geht über das Menü oder indem man auf die Lesefortschrittsanzeige in der unteren linken Ecke des Bildschirms tippt.

TIPP: Man kann die Anzeige nicht nur im Menü unter "Lesefortschritt" umstellen, sondern funktioniert das Umstellen auch, wenn man im Buch unten links über die Zeile wischt oder tippt.

f) CLOUD: Man kann schon auf dem Startbildschirm zwischen „Cloud“ (alle Bücher die man bei Amazon gekauft hat) und „Gerät“ (bereits auf das Gerät geladene Bücher) wählen. Wenn man in der Cloud-Ansicht auf ein Buch tippt, wird es auf das Gerät geladen.

TIPP: Umsteiger können auch die eigenen SAMMLUNGEN vom alten Kindle über einen Menüpunkt ÜBERTRAGEN. Das betrifft dann aber nur die Sammlungsdaten als solche. Die in den Sammlungen enthaltenen BÜCHER müssen jeweils separat aus der Cloud auf das Gerät geladen werden und werden dann automatisch in die Sammlungen eingeordnet (das hatte mich erst verwirrt und ich dachte schon, etwas funktioniert nicht). Leseproben werden nicht übertragen. Aber die kann man sich ja einfach neu laden.

Für KINDE-NEULINGE: Der Kindle mag grds. nur sein eigenes Dateiformat (EPUB o.ä. geht nicht). Ist halt ein Amazon-Lesegerät und kein universeller Reader. Über Programme wie Calibre kann man aber andere Dateiformate in das Kindle-Format umsetzen. Das empfiehlt sich auch für PDFs, die der Kindle zwar darstellen kann, aber eher wie ein Bild (was das Lesen unkomfortabel macht). Dass eine solche Konvertierung nur unter Beachtung des Urheberrechts erfolgen sollte, versteht sich von selbst.

g) EMPFEHLUNGEN: Etwas nervig waren bei Firmware 5.20, dass man die Einstellungen nur per Startbildschirm erreichen konnte und dass der Startbildschirm in der Cover-Ansicht – auch in der „werbefreien“ Version - zur Hälfte mit als „Empfehlungen“ bezeichneter Werbung gefüllt war. Das wurde beides in Firmware 5.3x korrigiert.

TIPP: Die EMPFEHLUNGEN kann man jetzt ABSCHALTEN: Heimbildschirm (Häuschen-Taste) -> Einstellungen (drei Striche-Taste-> Geräteeinstellungen -> Empfohlene Inhalte -> Schiebeschalter aus.

h) BLÄTTERN (kein Kapitelwechsel-Wischen mehr!): Das Umblättern funktioniert wie vom Touch (5.12) bekannt entweder durch Antippen oder durch Rechts-/Linkswischen. Leider wurde der Kapitelwechsel durch Auf- und Abwischen beim Paperwhite eliminiert (ich dachte erst, das wäre eine Macke bei meinem Touchscreen; aber es ist ein „Funktionsverlust by Design“, weil es in den USA Benutzerbeschwerden darüber gab, dass man versehentlich zum nächsten Kapitel statt zur nächsten Seite wischen konnte. Es wäre schön, wenn Amazon diese Funktion in die nächste Firmware zumindest als Option reintegrieren würde (in Firmware 5.441 fehlt sie immer noch). Die Funktion ganz rauszunehmen, nur weil einige Nutzer Probleme hatten, Rauf- und Runterwischen und Links- und Rechtswischen zu unterscheiden, scheint mir etwas drastisch (auch wenn das in der Tat - selten - auch mal aus Versehen passieren konnte, wie ich aus eigener Erfahrung weiß).

i) BROWSER: Der Beta-Webbrowser wurde in Firmware 5.3x deutlich verbessert. Bei 5.20 führte die <-Taste zurück auf den Startbildschirm. Jetzt kann man mit < und > zwischen den Webseiten vor- und zurückgehen, wie es sein soll. So richtig Spaß macht das Browsen nicht. Dafür die der Paperwhite aber ja auch nicht gemacht.

6. Fazit

Sicher gibt es noch ein paar Optimierungsmöglichkeiten bei der Software, wobei 5.3x im Vergleich zu 5.20 schon deutlich besser geworden ist. Wünschenswert wäre insbesondere ein fakultatives Kapitelwechsel-Wischen (das beim Touch auch mit Firmware 5.3x vorhanden ist, beim Paperwhite aber immer noch fehlt). Auch sollten die LEDs bei Stufe 0 komplett aus sein, um Strom zu sparen.

Die nächste Kindle-Generation wird die Bildschirmausleuchtung sicher auch noch perfekter hinbekommen, und vielleicht sollte man optional auch ein Modell mit Audio-Funktionen anbieten.

In der Summe bin ich aber sehr zufrieden. Der Paperwhite ist eine konsequente und unter dem Strich deutlich verbesserte Weiterentwicklung des Touch. Die eingebaute Beleuchtung macht den Kindle Paperwhite zum fast perfekten Lesegerät, das bei mir fünf (eigentlich viereinhalb) Sterne verdient.
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Kommentare

Von 14 Kunden verfolgt

Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-10 von 84 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 22.11.2012 11:23:55 GMT+01:00
Asil meint:
Herzl. Dank für diese tolle ausführliche Rezension, da ich bereits den Touch besitze u noch überlege, ob ich wechseln soll, hat mir Ihr toller Bericht enorm geholfen u ich werde wohl zuschlagen.

Veröffentlicht am 22.11.2012 13:24:45 GMT+01:00
Kalorienbär meint:
Hallo und vielen Dank für die ausführliche Rezension!
Sie schreiben darin: "TIPP: Die Empfehlungen kann man jetzt abschalten."
Als Neuling mit diesem Gerät frage ich mich natürlich wie man das kann. Würde mich über eine Erklärung sehr freuen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.11.2012 14:49:13 GMT+01:00
ETK meint:
Danke für den Hinweis. Baue ich gleich noch ein. Heimbildschirm (Häuschen-Taste) -> Einstellungen (drei Striche-Taste-> Geräteeinstellungen -> Empfohlene Inhalte -> Schiebeschalter aus.

Veröffentlicht am 22.11.2012 16:52:23 GMT+01:00
"Alterchen" meint:
Danke für die ausführliche Beschreibung, ich hatte noch nie einen E-Book-Reader und bin für jede Hilfe dankbar. Kann man auf diesen Reader auch von einer anderen Firma ( z.B. Weltbild ) Bücher herunteladen ?
Wäre für eine Antwort dankbar.

Veröffentlicht am 22.11.2012 16:57:19 GMT+01:00
"Alterchen" meint:
Danke für die ausführliche Beschreibung, ich hatte noch nie einen E-Book-Reader und bin für jede Hilfe dankbar. Kann man auf diesen Reader auch von einer anderen Firma ( z.B. Weltbild ) Bücher herunteladen ?
Wäre für eine Antwort dankbar.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.11.2012 17:24:24 GMT+01:00
ETK meint:
@ Ingrid Sieber:

Nein. Leider nicht. Kindle ist ein geschlossenes System. Amazon verkauft die Hardware mit Verlust und möchte deshalb Gewinn mit den Büchern machen. Man kann zwar PDF auf den Kindle laden, aber die zu lesen macht keinen Spaß. Weltbild verkauft einen eigenen Reader, auf dem dann umgekehrt vermutlich keine Kindle-Inhalte laufen (letzteres kann ich aber nicht mit Sicherheit sagen).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.11.2012 19:53:48 GMT+01:00
Amazon Kunde meint:
Meine Empfehlung: die Software "calibre", quasi iTunes für e-Book Reader, wandelt jedes Format. PDF liest man nicht auf dem Reader, man wandelt sie vorher, damit man Fließtext hat, wie es ein e-Book Reader braucht. Dann macht es auch Spaß.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.11.2012 22:20:51 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 22.11.2012 22:37:54 GMT+01:00
ETK meint:
Stimmt. Guter Tipp. Mit Calibre kann man so ziemlich alles hin- und herwandeln. Das geht allerdings bei DRM-geschützten Titel (z.B. von Thalia oder Libri) nicht ohne weiteres (und vor allem nicht legal), und das Konvertieren und Übertragen auf den Kindle ist sicher auch sonst für weniger technikaffine Leute etwas mühselig und komplex.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.11.2012 22:34:56 GMT+01:00
"Alterchen" meint:
herzlichen Dank, aber ich fürchte, das ist mir zu hoch.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.11.2012 22:43:11 GMT+01:00
ETK meint:
Das geht sicher nicht nur Ihnen so. Calibre ist eher was für Technikfreunde. Das Schöne beim Kindle ist, das Sie das alles nicht zu wissen brauchen, um ihn zu nutzen. Er kommt gebrauchsfertig eingerichtet ins Haus. Im Programm Kindle-Shop kann man dann nach Büchern suchen. Viele sind auch kostenfrei. Für das Laden reicht dann ein Druck auf den Kaufen-Knopf. Es gibt auch so gut wie alles, was man im Buchhandel kaufen könnte.
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