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Kundenrezension

24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Linux-Führerschein für alle :), 11. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Linux: Das umfassende Handbuch (inkl. E-Book) (Galileo Computing) (Gebundene Ausgabe)
Hier wird unter Verzicht auf Füllmaterial und unnützer Theorie praxisnah(!) beschrieben was Linux kann, wie man es einrichtet und wie Windows-Umsteiger sich schnell zurechtfinden.
Zielgruppe dieses Buches sind weder langjährige Linux-Gurus noch völlige Computerneulinge, denen man die Bedienung einer Maus oder die Funktionsweise des Internet erklären muß.

Dieses Buch richtet sich eher an die breite Masse ambitionierter Anwender, die schon einmal selbst ein Betriebssystem installiert- oder einen Router selbst eingerichtet haben. Linux-Einsteiger mit Windows-Erfahrung werden in den ersten Kapiteln keinesfalls überfordert und schnell zu ersten Erfolgserlebnissen geführt. Danach steigert sich das Buch mehr und mehr in Richtung Detail und führt auch an komplexere Betriebssysteminterna heran. Auch die Unterschiede und Fallstricke der wichtigsten Linux-Distributionen werden für Einsteiger verständlich aufbereitet.

Das Buch wirbt mit der langjährigen Linux-Erfahrung des Autors, und beim Lesen merkt man, daß diese vorhanden ist. Hier wird nicht in einer quasi-heilen Welt theoretisch abgehandelt, wie toll und stabil Linux sein kann - ganz im Gegenteil.
Das Buch beschäftigt sich intensiv mit wichtigen Fragen und Bedenken von Umsteigern, bspw. wo bekommt man Treiber für vorhandenen Windows-kompatible Geräte her; wie bringt man Windows-Software zum Laufen die nicht mit Linux kompatibel ist; wie funktioniert die ungewohnte Ersteinrichtung der Festplatte unter Linux; wie sieht die Update-Politik in der Linuxwelt aus/wie oft muß man neu installieren; wo bekommt man ein kostenloses Office Paket her und so weiter und so weiter.

Eines ist Klar: ein Umstieg auf Linux bedeutet erst mal ein paar Tage lang lesen und lernen. Schritt-für-Schritt Anleitungen im Point and click-Stil bringen hier wenig, und dies ist auch nicht Sinn und Zweck dieses Buches. Kofler verfolgt den Ansatz, Anwendern Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, den Leser in die Lage zu versetzten, selbst im Internet nach den richtigen Ressourcen zu suchen und sich in die Lage zu versetzen, Probleme zukünftig selbst zu lösen.

Fazit: Für Ein- Um- und Aufsteiger ist der "große" Kofler DER Linux-Führerschein schlechthin. Ein kompletter Grund- und Fortgeschrittenenkurs zum Buchpreis. Übersichtlich geschrieben, ohne Längen und mit einem hilfreichen Index. Sogar kostenlose Ergänzungslieferungen stehen ein Jahr lang auf der Webseite des Autors bereit.

Bei so viel Lob darf auch eine Einschränkung nicht fehlen:
So ausführlich und detailliert dieser GRUND-Kurs auch sein mag: es ist KEIN Serverbuch und kein Admin-Guide (obwohl der Buchdeckel dies vermuten läßt). Hierfür gibt es weiterführende Fachliteratur, die dort beginnt wo dieses Buch aufhört. Auch 1100 Seiten kommen irgendwann zum Ende.

Dem Buch liegt kein Linux-Datenträger bei. Dieser wäre spätestens zum Erscheinungstermin ohnehin bereits veraltet. Eine ordentliche Internetverbindung ist daher Pflicht, denn schon das Herunterladen einer "kleinen" Live-Distribution schlägt mit durchschnittlich 1GB zu Buche. Komplette Installationsmedien ziehen locker 4GB durch die Leitung, beim Ausprobieren unterschiedlicher Distris und Repositories kommt man schon mal gerne auf ein Vielfaches davon.

Wer sich nun völlig unsicher ist, welches Linux er als erstes ausprobieren sollte, dem würde ich aufgrund der guten Hardwareunterstützung fedora zum Einstieg empfehlen. Zwar wird Ubuntu i.A. als typisches Einsteiger-Linux beworben, ich persönlich fand es jedoch recht verspielt und zu stark an Windows angelehnt, irgendwo fehlte dort ein echter Lerneffekt. Nach Lektüre des Buches wird man dann genug Erfahrung haben, um sich seine "Lieblingsdistri" selbst herauszusuchen :)

Wer keinen Test-PC hat, sollte zumindest eine kleine extra Festplatte zum Installieren reservieren. Die großen Linux-Distributionen sind zwar in der Lage, direkt von DVD oder USB-Stick zu starten, jedoch werden (zum Glück) keine Änderungen an lokalen Festplatten vorgenommen.
Richtig ausprobieren kann man nur im Zuge einer echten Neuinstallation mit Partitionierung der Festplatte und allem drumherum :)
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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 05.03.2014 14:25:57 GMT+01:00
mastermc51 meint:
Was ist das für ein eBook dabei, eine normale PDF?
Ich würde das Teil lieber auf der Couch liegend auf dem Tablet lesen.... ;)
Das Buch im Schrank ist natürlich auch was wert^^

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.03.2014 20:38:55 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.03.2014 20:43:54 GMT+01:00
The Tester meint:
Auf www.galileo-press.de/bonus-seite kann man das Buch auch als PDF bekommen, der Zugangscode hierzu steht wiederum im Buch drin.
Aber Vorsicht: das PDF ist über 50 MB groß; nicht jeder eBook-Reader kommt damit klar.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.03.2014 10:17:03 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 07.03.2014 10:17:56 GMT+01:00
mastermc51 meint:
Danke für die Info, habe mir das Buch schon bestellt :)

P.S. ich lese auf dem Tablet, das macht die 50MB auf jeden Fall mit^^
10 Zoll eInk Reader gibt es leider kaum, oder zumindest nichts einigermaßen bezahlbares.
LEIDER :(

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.03.2014 01:40:31 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.03.2014 01:41:16 GMT+01:00
The Tester meint:
eBook Reader sind eher auf das Lesen von Prosa optimiert ;-)
Technische Bücher habe ich lieber auf Papier, weil man damit besser arbeiten kann. Das PDF ist ein nützlicher Zusatz zum schnellen suchen und finden von Stichworten :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.04.2014 10:36:57 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.04.2014 04:57:03 GMT+02:00
PhDZemph meint:
Ich benutze das .pdf zum Klicken der weiterführenden Links und für unterwegs.

Und bzgl. deines Fedora Tipps für Einsteiger erlaube ich mir folgendes anzumerken:
Generell magst du recht haben, daß man mit Fedora "mehr lernt". Aber gerade das "verspielte" von Ubuntu hilft den Ein-/Umsteigern am meisten weiter, weil Optik und Bedienung an MS, bzw. Apple erinnern. Autos werden ja teilweise auch wegen der Farbe gekauft; ist so... .
Fedora ist aufgrund der extrem kurzen Releasezyklen und den häufig enstehenden Kompatibilitätsproblemen IMHO absolut garnix für Einsteiger, außer wenn sie vorher MS-Admins oder Programmierer waren. Persönlich würde ich auch auf KDE verzichten, weil genauso unübersichtlich wie MS; dann gleich das CLI. Klar, Ubuntu ist teilweise fragwürdig, aber immernoch besser als MS.
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