Kundenrezension

13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen The unperfect element part 2, 27. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Road Salt One-Ltd. (Audio CD)
Ich kann mir jetzt schon vorstellen, dass diese Rezension manchen Puristen aufstoßen wird und ich habe mittlerweile die Erfahrung machen müssen, dass schlechte Rezensionen von großen Bands, egal wie realistisch und objektive sie sein mögen, auch immer schlecht aufgenommen werden. Der Überbringer schlechter Nachrichten hat oftmals mit dem Ärger derer zu kämpfen, die gewisse Tatsachen nicht wahrhaben wollen. Aber mit diesem Bewusstsein im Hinterkopf habe ich ja nichts mehr zu verlieren.

Die neue Pain Of Salvation enttäuscht mich leider sehr. Nicht weil die Musik schlecht ist. Ich will mich auch nicht hinstellen und bestimmen oder urteilen wollen, wie eine Band zu klingen hat und wie sie sich zu entwickeln hat. Aber wenn ich ganz ehrlich sein soll, muss ich einfach gestehen, dass ich mir die neue Platte echt nicht anhören kann ohne mich zu langweilen. Wo sind die dramatischen, tiefgründigen, atmosphärischen Songs geblieben; die unter die Haut gehen und deren Melodien sich in die Hirnrinde einbrennen, einen mitreißen vermögen. Sie sind auf Road Salt einfach nicht zu finden. Es gibt an Road Salt wenig zu meckern, wenn man den Trend von Scarsick und der EP Linoleum gutheißen mag. Ich persönlich war bereits bei Scarsick überrascht. Ich kann nicht sagen ob positiv oder negativ. Aber zumindest konnte ich sagen, dass die Band trotzdem originell klang.

Road Salt hingegen hat gar nichts mehr mit der mittleren Schaffensperiode von POS zu tun und schon gar nichts mit dem Erstling Entropia und dem etwas gewöhnungsbedürftigen aber interessantem "One our by the concrete lake".

Mir fehlt bei Road Salt die typische Finesse, die schönen Nuancen, die Detailverliebtheit. "Remedy Lane" war eine Platte die schon eine eigene Atmosphäre hatte, aber dennoch sehr abwechslungsreich klang. Von "Be" wollen wir mal gar nicht reden. "Road Salt" klingt über weite strecken, meiner Meinung nach, ziemlich flach und Gildenlöw scheint seine kraftvolle, perkussive und dramatische Stimme eingetauscht zu haben, gegen einen meist melancholischen und teils auch faden Gesang. Die Instrumentalisten haben ihre Eigenständigkeit verloren und sind mittlerweile schmückendes Beiwerk für Gildenlöws Stimme. Ich vermute, ich käme besser mit dieser Platte zurecht, wenn sie " Daniel Gildenlöw-Road Salt" hieße. Irgendwie kommt das Gefühl auf, die anderen hätten kaum mehr was zu sagen. Und man hat den Verdacht, dass der Abgang von Johan Langell und Kristoffer Gildenlöw auch einen gewissen Drive genommen haben. Was nicht bedeutet, dass Leo Margit ein schlechter Drummer wäre. Im Gegenteil.

Aber was soll ich sagen. Ich finde es Mühseelig, hier jetzt jeden einzelnen Song auseinanderzunehmen. Ihr entscheidet selbst.

Aber dennoch abschließend:

Dieser musikalische Trend bei POS misfällt mir zu tiefst und ich will es niemanden vermiesen, aber die Jungs haben ihren Glanz verloren. Und das obwohl sie so tolle geistreiche Musiker sind...

Sehr sehr schade.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
 

Kommentare


Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 28.06.2010 16:21:14 GMT+02:00
Servus!

Ihre Rezension lässt einiges an Objektivität vermissen, auch wenn Sie diese zu Beginn geschickt suggerieren. Mich regen nicht negative Kritiken per se auf, jedem das Seine. Aber ich darf mich darüber aufregen, dass die "negativen" Stimmen als die einzig "objektiven" dargestellt werden. Dem ist nicht so. Wenn der Großteil der Kritiken aus musikalilschen Fachzeitschriften das genaue Gegenteil in punkto "Dramatik" sagt und das Album zahlreich als Album des Monats bewertet wird, dann kann man es nicht so hinstellen, als sei die negative Kritik die einzig wahre, die einzig objektive, die einzig realistische. Das ganze dann hinzustellen, als seien die ach so unkritischen "Puristen" bloß kritikunfähig, zeugt auch nicht gerade von Objektivität.

--> "Der Überbringer schlechter Nachrichten hat oftmals mit dem Ärger derer zu kämpfen, die gewisse Tatsachen nicht wahrhaben wollen."
Also basiert Ihre Rezension auf "Tatsachen"?

--> "Wo sind die dramatischen, tiefgründigen, atmosphärischen Songs geblieben; die unter die Haut gehen und deren Melodien sich in die Hirnrinde einbrennen, einen mitreißen vermögen. Sie sind auf Road Salt einfach nicht zu finden. "
Als Tatsache hingestellt, durch etliche Kritiken in einschlägigen Musikzeitschriften jedoch widerlegt. Gerade die emotionale Dichte und Dramatik des Werks werden hier lobend hervorgehoben. Nun kann man sagen, das sei Geschmackssache. Richtig. Aber es wird hier dargestellt als sei es ein Faktum. Und zwischen Meinung und Fakt ist "einfach" ein großer Unterschied.

Beispiel für Dramatik auf "Road Salt": Der Song "Sisters" mit seinem atmosphärisch dichten Aufbau. Der Wechsel zwischen ruhigen und rhythmischen Parts in "No Way". Der plötzliche krasse Umschwung in "Linoleum". Der Gesang der Bandmitglieder in "Tell me Where it Hurts". Die Lyrics von "Tell me Where it Hurts". Überhaupt die schon fast fatalistische Grundstimmung des Albums, das immer wieder schwankt zwischen Aussichtslosigkeit und purer Extase (Songs, die Sex und Rock N' Roll atmen wie z. B. "Curiosity", und dann wieder Songs wie "Darkness of Mine").

--> "Irgendwie kommt das Gefühl auf, die anderen hätten kaum mehr was zu sagen."
Laut Gildenlöw hat er bei mehreren Songs explizit die Meinung seiner Bandmitglieder eingeholt, da er sich selber unsicher war. Diese fanden aber seine Interpretation sehr gut und wollten nichts ändern. Das betrifft sowohl Drum-Parts als auch Keyboard-Parts (in "Sisters" und "Tell me you Don't Know").

--> "Dieser musikalische Trend bei POS misfällt mir zu tiefst und ich will es niemanden vermiesen, aber die Jungs haben ihren Glanz verloren."
Ist das nicht ein wenig übertrieben? Vor allem: Wenn dem doch so ist, warum nicht gleich ehrlich bei der Punktevergabe sein? So wie Sie es darstellen ist doch die CD längst nicht mehr Durchschnitt, und für Fans der ersten Stunde gerade mal 2 Sterne wert, oder?

--> "Ich persönlich war bereits bei Scarsick überrascht. Ich kann nicht sagen ob positiv oder negativ."
Na, Sie wissen doch selber, was Sie geschrieben haben, oder ;-) -> "Scarsick" ist dermaßen vielseitig und unvorhersehbar" ... "Das Album hat vor allem keine Schwachstellen, oder Lückenfüller... "Und vor allem der Sound ist phänomenal" Sehen Sie, "Mother Mary" war für mich eine RIESEN-Schwachstelle bei "Scarsick" und wird auch fleißig beim Durchhören geskippt. Hingegen muss ich gestehen, dass "Sleepin' Under the Stars" von "Road Salt" immer mehr Akzeptanz bei mir findet, obwohl ich selber für den Song durchschnittliche 3/5 Sterne verteilt habe. Je mehr man sich aber mit dem Text und dem Gesamtkonzept auseinandersetzt, desto schlüssiger wird der Song.

Unterm Strich ist Ihre Rezension fair und gut, da sie sehr oft ihre eigene Meinung vertreten. Aber mir stoßen die Passagen übel auf, in denen Sie sich hinter Pseudo-Argumenten verstecken. Stärke beweist Ihre Rezension besonders dann, wenn Sie Ihre eigene Meinung explizit herausstellen. Und dagegen ist nichts einzuwenden. Was man in Ihrer Rezension m. E. überdeutlich heraushört ist pure Enttäuschung, und das ist ein sehr *subjektives* Gefühl. Aber auch ein ehrliches.

Nochmal: Ich wehre mich nicht gegen Ihre persönliche Meinung. Bitte werten Sie meinen Kommentar daher nicht als persönlichen Angriff.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.06.2010 17:14:39 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.06.2010 17:18:41 GMT+02:00
Pace meint:
Nein nein, ich will das auch gar nicht als persönliche Kritik werten und genau genommen haben Sie auch gewissermaßen recht. Meine subjektives Empfinden tritt bei der Rezension natürlich stark in den Vordergrund und ich glaube das Rezensionen per se eine subjektive Note haben müssen, andernfalls wäre es eine Produktbeschreibung. Aber wir reden ja von Musik. Und sie haben recht. Ich bin sogar sehr enttäuscht und ich lamentiere auch offenkundig die Punkte die mir persönlich an der Platte nicht gefallen.

Jetzt muss ich aber auch sagen, dass sie mir nicht die Meinung von Fachzeitschriften und Musikmagazinen unter die Nase reiben könne. Ich habe schon lange aufgehört solche "Fachrezensionen" ernst zu nehmen, da die Rezensionen vieler Musikmagazine sehr tendenziös geschrieben sind. Und lieber lese ich mir die ehrliche Meinung von bodenstängigen Hörern durch und nehme damit in Kauf, das diese nur Hobbyrezensenten sind und keine professionelle Nähe zu Band und Produkt haben sondern einfach ehrlich ihre Meinung vertreten ohne Rücksicht auf Musiker Plattenlabel etc. nehmen zu müssen.
Und mich haben schon viele professionelle Rezensionen bitter enttäuscht.

Unterm Strich kritisieren sie meine Subjektive Meinung, weil ich diese als Objektiv verkaufe. Damit haben sie auch recht.

Allerdings rede ich einerseits von Tatsachen die ich selbst als solche deklariere und andererseits von meinen eigenen Gefühlen. Ich denke beides ist legitim.

Und hier noch meine eigene Tatsache:

Schlechte Rezensionen werden in der Regel auch immer sehr kritisiert. Ich weis das und deswegen ärgert mich auch ihr Enthusiasmus nicht, mir so ausführlich zu antworten. Aber mir mist es egal was andere schreiben. Und meine Tatsachen bleiben meine Tatsachen, was in der Rezension vermutlich gut mitschwingt und ich erkläre meine Rezension auch nicht als DAS Nachschlagewerk.
Meine Rezension ist so, wie Sie Road Salt beschreiben...
Es besteht eine emotionale Dichte und auch eine etwas (übertriebene) Dramatik.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.06.2010 18:36:24 GMT+02:00
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

>> Jetzt muss ich aber auch sagen, dass sie mir nicht die Meinung von Fachzeitschriften und Musikmagazinen unter die Nase reiben könne.
Das war nicht meine Absicht. Mir ging es nur darum zu zeigen, dass die Meinungen über dieses Album in gerade den Punkten in eine andere Richtung tendieren. Und so kann man nicht als Faktum festhalten, dass atmosphärische Songs auf Road Salt nicht zu finden seien. Ich will jetzt aber auch nicht darauf rumreiten. Nur noch mal zur Klarstellung ;-)

>> ich erkläre meine Rezension auch nicht als DAS Nachschlagewerk
Nein, aber - und das war der Stein meines Anstoßes - Sie sprechen im ersten Absatz überdeutlich von "realistischen" und "objektiven" Rezensionen und "Tatsachen". Ich störe mich daran, dass nur eine negative Kritik an einer "populären" Band eine ehrliche oder realistische Kritik sein soll, wenn das Album kontrovers diskutiert wird (und das wird es, sowohl in die eine als auch in die andere Richtung). Und das schwingt hier bei einigen 3er-Rezensionen hier auch immer wieder mit. Ohne diesen - Verzeihung - Quatsch wirken die Rezensionen aber m. E. viel glaubhafter.

Sehen Sie, rein subjektiv halte ich "Road Salt" für grandios. Ich kann aber genauso gut nachvollziehen, dass viele enttäuscht sind, weil Ihnen die neue Richtung nicht gefällt. In meiner Rezension habe ich mehrmals versucht, beide Seiten aufzuzeigen, die Seiten, die manch einen Fan verprellen können, und die Seiten, bei denen andere wiederum mit der Zunge schnalzen. Unterm Strich - Sie haben rrecht - bleibt eine subjektive Meinung, diese wird aber von mehreren Seiten beleuchtet, ohne Anspruch auf die einzige Objektivität zu erheben. Ist aber auch eine persönliche Masche von mir, ich mag diese Verallgemeinerungen und absoluten Positionen nicht. Ich finde, es gibt mehr als nur schwarz und weiß. Und Ihre 3-Sterne-Wertung zeigt das ja eigentlich auch ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.06.2010 19:14:44 GMT+02:00
Pace meint:
:O)
Es ist halt schon ein recht ambitioniertes Unterfangen eine Platte zu bewerten. Und ich versuche i. d. R. schon fair zu bleiben, weswegen ich ja auch schrieb; dass vermutlich die meisten, die Scarsick und die Linoleum EP grandios fanden, bei RS1 nichts zu meckern haben. Was vermutlich auch stimmt.

Ja, Rezensionen bleiben schwierig, aber Sie werden mir beipflichten, dass es teilweise wirklich unterirdische Rezensionen gibt, bei denen man nicht von Objektivität vs. Subjektivität, sondern einfach nur von unreflektiertem Palaver sprechen kann. Da halte ich auch gebührenden Abstand.

Letztendlich denke ich, dass sie mir einen gutgemeinten Anstoß gegeben haben. Und ich werde mich bei kommenden Rezensionen an ihr Schreiben erinnern. Schlecht kann es nicht sein.

Ich bin aber über den "fachlichen" Austausch sehr erfreut. Zumindest bleiben Sie sachlich und es schwingt ein gutgemeinter Apell mit, sich eventuell etws differenzierter Auszudrücken. Wenn ich meine eigene Rezension durchlese, habe ich einige Stellen gefunden, die vielleicht unglücklich formuliert waren.

Liebe Grüße

Veröffentlicht am 25.09.2011 17:48:47 GMT+02:00
Benni meint:
Interessant, dass man so viel über eine Meinung eines Hörers diskutieren kann.
Was der/die Gute hier geschrieben hat, war eben subjektive Meinung. Das darf doch erlaubt sein, oder nicht?

Finde nämlich auch, dass mich der derzeitige Trend bei PoS wenig vom Hocker reißt. Wenn sie solche Musik machen möchten, dann bitte unter anderem Namen, aber mit PoS verbinde ich eben "Perfect Element" und "Remedy Lane". Das scheint der klassische Fall von "Labelverfehlung" zu sein.

Veröffentlicht am 14.12.2011 20:26:53 GMT+01:00
Prinz Valium meint:
Genau meine Meinung und Road Salt 2 ist noch schlimmer. Man war es ja gewöhnt von PoS, dass die Jungs immer wieder überraschen, aber Eins hatten bisher alle Alben gemein, den Gänsehautfaktor und den gibt es seit Scarsick nicht mehr. Bisher habe ich mir alle Alben von PoS ungehört gekauft, damit ist jetzt Schluss. Echt schade...

Veröffentlicht am 03.11.2014 21:06:16 GMT+01:00
Stefan Seger meint:
@Feylon Draagon und Pace: ganz unabhängig davon wer von ihnen beiden nun "Recht" hat: es war ein Vergnügen so eine nette und freundliche Diskussion zu lesen :-) So was findet man im Internet, sei es bei Youtube, Amazon oder inn diversen Foren, nur noch höchst selten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.11.2014 13:57:17 GMT+01:00
Pace meint:
Das liegt vermutlich daran, dass Menschen in den meisten Foren unverblümt ihre Aggression freien Lauf lassen können. Ich bin in einem Musikerforum in dem selten sachlich diskutiert wird. Man wird ganz schnell diffamiert und bloßgestellt. Ich habe auf sowas gar keinen Bock! Man denkt doch, dass man unter Gleichgesinnten ist. Aber Gleichgesinnt bedeutet nunmal nicht deckungsgleich. Das ist selbstredend normal, aber dieser latent aggressive Unterton ist schrecklich.

Gerade die Spannungsfelder sind doch interessant. Und hier bei Amazon haben so viele Leute ein statisches Identifikationsgefühl zu ihren Bands, dass es schnell um die eigene Kränkung geht.
‹ Zurück 1 Weiter ›

Details

Artikel

4.3 von 5 Sternen (19 Kundenrezensionen)
5 Sterne:
 (9)
4 Sterne:
 (6)
3 Sterne:
 (4)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Rezensentin / Rezensent


Top-Rezensenten Rang: 156.934