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Kundenrezension

75 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Eigentlich sehr gutes Werkzeug, aber..., 1. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Wera 05073593001 950 SPKL/9 SM N Multicolour Winkelschlüsselsatz, metrisch, BlackLaser, 9-teilig (Automotive)
Wir benutzen diese schlüssel inzwischen bei uns in einer schon recht grossen Firma in der Produktion und im Werkzeugbau. Und zwar extrem oft, da so ziemlich alle verwendeten Schrauben Imbusschrauben sind. Es ist nach den hier gemachten Erfahrungen auch günstiger alle, statt mit einfachen Schlüsseln, mit derartigen Schlüsseln auszustatten, weil der Schraubenverbrauch enorm gesunken ist.

Im Grunde ist das ein verdammt hochwertiges Imbusset, die Farbcodierung eigentlich eine feine Sache (man erkennt mit etwas Praxis seine Grössen aber auch ohne), und das Hex-Plus profil ist wirklich superempfehlenswert, da es die schrauben sehr schont (Ideal bei seltenen Spezialschrauben) und auch den schlüsseln zu höheren Standzeiten verhilft. (Wobei der Kugelkopf ein normales Sechskantprofil hat.)

Aber in der Praxis sind dann doch einige Probleme vorhanden. Insbesondere die Griffigkeit leidet doch stark unter der Kunstoffummantelung und dem runden Schaft. Gerade mit öligen Fingern sind die Schlüssel weit rutschiger als normale. Dazu kommt die erhöhte Schaftdicke. Im Neuzustand passen zwar alle Schlüssel in die entsprechenden Gewinde bei Madenschrauben, aber wenn man mal eine Einstellschraube durch ein dafür vorgesehenes Loch in einer Abdeckung bedienen muss, kommt es in der Praxis sehr oft zu problemen. Auch ist die Schlauchummantelung schnell unansehnlich und zerschrammt, insbesondere, wenn man den Schlüssel mal mit einem Ringschlüssel oder Rohr verlängert oder viele tief versenkte Madenschrauben hat. Aggressive Flüssigkeiten können den schlauch unterwandern und Korrosion verursachen und andere Chemikalien verwandeln den Schlauch mit der Zeit in ein Klebriges etwas. Für die Verwendung in sehr beengten Platzverhältnissen kann man sie auch nicht kürzen.

Dazu kommt der wie ziemlich immer fehlende 7er Schlüssel (Flachkopfschrauben-Normgrösse) und der hohe Preis. Durch die grössere Dicke passen die Teile auch nicht in Fremdständer/Halter, so dass man Sätze nicht mischen kann, falls doch mal was durchgenudelt ist.

Daher mag ich diese Schlüssel nicht empfehlen, (obwohl sie echt was hermachen)

Als Praktiker muss ich hier definitiv zu den günstigeren Schlüsseln raten sprich den Wera 950 PKL/9 SM N bzw. 950 PKL/9 BM N. Wobei die SM den besseren Korrosionsschutz bieten. Bei denen passt der zugekaufte 7er Schlüssel dann auch in die schlaufe der Halterung - Perfekt! Das sind daher die Schlüssel. die ich mir Privat zum Oldtimerschrauben gekauft habe.
(Gut, die eingelaserte Grössenbezeichnung zumindest bei den SM hält nicht ewig, aber wer kauft schlüssel schon zum lesen...)
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1-10 von 10 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 01.10.2014 16:59:47 GMT+02:00
Thomas J. meint:
Das mag ja für Ihre Anwendungen alles richtig sein, dennoch sei mir der "Hinweis" gestattet, dass es für Normaldenkende schon schwer nachvollziehbar ist, was Sie alles DEM WERKZEUG anlasten:
- "mit öligen Fingern sind die Schlüssel weit rutschiger als normale" - Das liegt nunmal in der Natur der Sache. Kippen Sie Öl auf Linoleum ist die Haftreibung auch geringer als würden Sie die gleiche Menge Öl auf eine Käsereibe geben. Wer hätte das für möglich gehalten.
- "Schlauchummantelung schnell unansehnlich und zerschrammt, insbesondere, wenn man den Schlüssel mal mit einem Ringschlüssel oder Rohr verlängert" - Hätte der Hersteller eine Verlängerung vorgesehen, wäre diese im Lieferumfang beinhaltet. Kommt das Werkzeug dann zu Schaden, ist es schlicht Ihre Schuld. Unabhängig davon gibt es auch bessere "Verlängerungen" als einen Ringschlüssel.
- "Aggressive Flüssigkeiten können den schlauch unterwandern und Korrosion verursachen und andere Chemikalien verwandeln den Schlauch mit der Zeit in ein Klebriges etwas" - Dieselbe Flüssigkeit würde vermutlich auch Ihre Haut mit der Zeit in ein klebriges Etwas verwandeln. Auch sollten die Dämpfe der aggressiven Flüssigkeit nicht allzu lange eingeatmet werden.
- "Für die Verwendung in sehr beengten Platzverhältnissen kann man sie auch nicht kürzen." - Ähm, wie bitte?!
- "Dazu kommt der wie ziemlich immer fehlende 7er Schlüssel (Flachkopfschrauben-Normgrösse) und der hohe Preis." Beides sollte vor Kauf bekannt sein. Augen auf beim Eierkauf.
- "Durch die grössere Dicke passen die Teile auch nicht in Fremdständer/Halter, so dass man Sätze nicht mischen kann." Dann stecken Sie doch einfach die der anderen Hersteller in dieses Etui - oder besser noch - kaufen Sie sich doch einen Werkzeugkasten zur Aufbewahrung.

Schon erstaunlich, dass Sie dem Produkt nicht auch noch 1 Punkt abgezogen haben, weil die Ummantelung nicht feuerfest ist oder weil es keine Ratschen-Funktion hat.

Veröffentlicht am 02.03.2015 21:40:42 GMT+01:00
wr meint:
Als Profi sollten Sie wissen, dass es INbus und nicht IMbus heißt!

Veröffentlicht am 20.08.2015 18:21:09 GMT+02:00
Matthias Rost meint:
Ha ha ha... Danke Thomas J.... Das mit der Ratschen-Funktion ist echt der Kracher =D...

Veröffentlicht am 10.10.2015 03:23:50 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.10.2015 03:24:31 GMT+02:00
David meint:
Ein Tipp, wenn schon verlängert werden muss: 1/4"-Nüsse mit 1/4"-Verlängerung verwenden, anstatt Zangen oder Ringschlüssel, ist stabiler und eleganter.
Die Art der Hebelerweiterung ist ohnehin mit Vorsicht zu genießen, wegen der stabilitätsmindernden Verjüngung vor dem Kugelkopf. Wenn es um Spannsätze und hohe Drehmomente geht, dann sind aus meiner Sicht Innensechskant-Nüsse oder zumindest Winkelschraubendreher ohne Kugelkopf angebrachter.

Die Farbkennzeichnung macht optisch was her, viele Praktiker brauchen sie aber nicht zwingend.

Veröffentlicht am 05.12.2015 01:56:23 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.12.2015 04:02:02 GMT+01:00
SD meint:
Hallo Thomas J.,

ich halte mich durchaus auch für einen “normaldenkenden“ Praktiker… und empfinde trotzdem die in der Rezension angeführten Aspekte als nicht unberechtigt. Manche mehr, andere weniger. Auch die massive Abwertung auf nur zwei von fünf Sternen kann man sicher fragwürdig nennen.
Jedoch sind aus meiner Sicht Ihre “Gegenargumente“ nochmals deutlich weniger stichhaltig (wenn auch nicht unlustig und originell formuliert).

1. Selbstverständlich liegt es in der Natur der Sache, wenn eine mit Öl benetzte Oberfläche deutlich weniger Griffigkeit als eine trockene bietet. Allerdings weist der Rezensent ausdrücklich und unmissverständlich darauf hin, dass seine Aussage diesbezüglich nicht absolut, vielmehr in Relation zu anderen, nicht mit einem Kunststoffüberzug versehenen Schlüsseln gemeint war.

Da in der Praxis der Kontakt zu Schmierstoffen nicht nur oft unvermeidlich, sondern die Regel darstellt, ist die Frage doch durchaus gerechtfertigt, welchen praktischen Nutzen eigentlich dieser Kunststoffüberzug (jenseits der auch anders realisierbaren farbigen Markierung und Beschriftung) besitzt. Gerade wenn dieser im Gegenzug die Handhabung unter "öligen Bedingungen“ deutlich mehr erschwert, als dies bei einem Werkzeug ohne Überzug der Fall wäre.

Wenn der billige No-Name-Schlüssel mit einem Pfund Schmierfett drauf immer noch bessere Griffigkeit besitzt als das teure Markenfabrikat unter vergleichbaren Bedingungen… was läuft da falsch?

Insofern erachte ich diesen Ihrer Einwände als ganz klar am Thema vorbei argumentiert.

2. Es mag alles andere als fachgerecht sein und auch mit Sicherheit nicht dem bestimmungsgemäßen Gebrauch im Sinne des Herstellers entsprechen, den Hebelarm mittels “Ringschlüssel oder Rohr“ zu verlängern; jedoch kenne ich dieses Szenario sehr wohl auch. Sowohl aus eigener persönlicher Erfahrung, als auch aus der von Kollegen und Bekannten. Natürlich gibt es bessere Lösungen für dieses “Problem“; eine der elegantesten ist sicher die vom Kommentator David vorgeschlagene Nutzung einer passenden Stecknuss samt Verlängerung.

Ist eine derart elegante und prinzipiell wünschenswerte Möglichkeit in einer akuten Situation aber gerade nicht zur Hand, befindet man sich darüber hinaus auch noch in einer unbequemen Haltung, bedingt durch schlechte Zugänglichkeit der Schraubverbindung… und nun liegt ausgerechnet nur ein Ringschlüssel in Reichweite… dann ist das nicht unbedingt hochprofessionell. Aber doch Arbeitsalltag in einer “gewöhnlichen“ Werkstatt. Airbus oder Industrien mit ähnlich hohen Ansprüchen an die Fertigungsqualität dürften hier wohl kaum der Maßstab sein.

Und wenn hier - zum 2. Mal - aufgrund des Kunststoffüberzugs die Optik des Werkzeugs durch eine solche Maßnahme erheblich mehr in Mitleidenschaft gezogen wird, als selbst ein billiges Werkzeug vom Wühltisch, dann finde ich das durchaus einen nennenswerten Nachteil.

3. Wieder vollkommen am Thema vorbei, beinahe schon ein derart offensichtliches Ablenkungsmanöver, dass ich mich zu fragen beginne, ob Sie hier wirklich nur ein rein objektives Interesse vertreten. Denn für das Arbeiten mit “aggressiven“ Flüssigkeiten resp. Chemikalien gibt es entsprechende persönliche Schutzausrüstung in Form von geeigneten Handschuhen und Atemschutzgeräten. Mit Ihrer Aussage unterstellen Sie, der Rezensent würde nichts dergleichen nutzen. Ohne dass er etwas derartiges auch nur angedeutet hat.

Geht man dagegen zu seinen Gunsten davon aus, dass er seine Gesundheit sehr wohl schützt bei möglichen Kontakt mit solchen Gefahrstoffen (wie es im Übrigen aus Gründen der Arbeitssicherheit generell Vorschrift ist), bleibt wiederrum die Frage, wie man nun sein wertvolles Werkzeug vor Schäden bewahrt. Kennen Sie Schutzüberzüge für Innensechskantschlüssel? Ich nicht.

Demnach - zum 3. Mal – ist es für mich absolut ein Nachteil, wenn der im Neuzustand so hübsch anzusehende Kunststoffüberzug im harten Arbeitsalltag jenseits der beleuchteten und optimal klimatisierten Showvitrine die Korrosion noch befördert (gegenüber einem rein metallischen Schlüssel ohne Überzug) und/oder sich innerhalb kurzer Zeit in ein “klebriges Etwas“ verwandelt.

4. Ähm...? Was soll das sein? Ein valides Gegenargument? Auch wenn es auf den ersten Blick so scheinen mag, vor allem aus der Sicht von “Gelegenheits- und Hobbyschraubern“ und noch mehr aus derjenigen der reinen Theoretiker, aber das ist ein häufiger in der Werkstatt- und Montagepraxis anzutreffender Fall.

Ich könnte Ihnen auf Anhieb einige Monteure und Mechaniker mit z.T. jahrzehntelanger Berufserfahrung nennen, die, mangels geeignetem passenden Werkzeug in einer akuten Situation einen Schlüssel “mal eben“ ad hoc eingekürzt haben. Und damit ihr Montageproblem bereits längst gelöst hatten, während der “hochprofessionelle Vorzeigemonteur“ nebenan noch auf dem Weg zur zentralen Werkzeugausgabe war, um das passende Spezialwerkzeug zu beschaffen.

Was spricht dagegen - gerade bei einem häufig wiederkehrenden Anwendungsfall unter beengten Platzverhältnissen - auch ein teures und hochwertiges Werkzeug, ursprünglich vom Hersteller für ein möglichst universelles Einsatzspektrum konzipiert, seinem eigenen speziellen Bedarf anzupassen? Man kann natürlich auch das oftmals ganz explizit für diesen einen Zweck angebotene Spezialwerkzeug kaufen... meist zu einem Vielfachen des Preises. Und allzu oft für wirklich kaum eine darüberhinausgehende Anwendung zu gebrauchen.

5. Hier stimme ich prinzipiell mit Ihnen überein. Ein Bestandteil, wie der fehlende 7mm Schlüssel, welcher klar vorab ersichtlich nicht vorhanden ist, sollte dem Produkt nicht als eklatanter Mangel ausgelegt werden. Der zu einer objektiv übertriebenen Abwertung führt. Ein Stern Abzug dafür wäre in der Tat genug.

Aber der Rezensent hat seine Abwertung eben gerade nicht mit diesem einen Punkt begründet. Sondern im Gegenteil viele weitere (für mich sehr nachvollziehbare) Aspekte angeführt.

Sie halten selbst einen Stern weniger für diesen Kritikpunkt für ungerechtfertigt? Ich nicht! Denn für denjenigen, für den eben dieser fehlende Bestandteil ein essentieller Aspekt ist, weil in der täglichen Praxis sehr häufig benötigt, wird es dennoch ein bedeutsamer Nachteil sein. Das Produkt ist aus seiner Sicht halt schlicht nicht komplett.

Und auch der schon vor dem Kauf bekannte, verhältnismäßig hohe Preis wird dadurch (und speziell angesichts der zuvor aufgezählten Nachteile) nicht weniger kritikwürdig. Oder sind Sie tatsächlich anderer Meinung? Wenn Sie mit offenen Augen und insbesondere “offener“ Nase Eier kaufen wollen, und jemand auf dem Markt bietet Ihnen welche an, die bereits von weitem faul zum Himmel st*nken und noch dazu preislich im oberen Bio-Segment angesiedelt sind… dann ist das nicht kritikwürdig? War ja schließlich alles vor dem Kauf bekannt!

6. Ja, da gibt es in der Tat schier unendliche Möglichkeiten zur Kompensation eines “Mangels“ in der Art, dass man aufgrund größerer Durchmesser nicht auf quasi standardisierte Fremdfabrikat-Halter zurückgreifen und auch nicht mit den Sortimenten anderer Hersteller mischen kann. Klar kann man zu den bereits hohen Anschaffungskosten für das eigentliche Werkzeug noch weitere Zusatzinvestitionen in irgendwelche Werkzeugadapter tätigen. Oder einfach die entsprechenden Aufnahmebohrungen auf das über dem “Standard“ liegenden Maß vergrößern.

Ich kann mir aber auch, z.B. in Vollmondnächten aus Vavona Maser, in stundenlanger liebevoller Kleinarbeit einen repräsentativen Halter selber basteln, kunstvoll verziert mit feinen Ziselierungen und Ornamenten.

Die Frage nach alldem ist und bleibt dabei für mich: Ist das praxisgerecht? Handelt es sich hier um ein Ausstellungsobjekt oder doch um richtiges Werkzeug, welches auch mal eine unsanfte Behandlung schadlos wegsteckt? Bei dessen Anwendung man sich getrost auf die eigentliche Arbeit konzentrieren kann; nicht fortwährend penibel darauf achten muss, wie und wo und unter welchen Umständen man es einsetzen kann, ohne hinterher Schrott oder zumindest einen Schandfleck in der Werkzeugkiste zu haben. Ob es nicht gescheiter wäre, zum Arbeiten lieber einen Satz aus dem Baumarkt für ein Viertel des Preises herzunehmen, der zwar optisch viel schlichter ist, auf lange Sicht aber auch ansehnlicher bleibt. Und im Zweifelsfall halt einfach durch einen neuen ersetzt wird, wobei man damit immer noch 50% unter dem Preis des Repräsentations-Werkzeugs liegt.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wäre ich Kaufinteressent, fände ich die Rezension absolut hilfreich.

Mit freundlichen Grüßen
SD

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.12.2015 07:42:37 GMT+01:00
wr meint:
Muss man aus allem eine Wissenschaft machen. Das sind erstklassige Inbusschlüssel ohne Wenn und Aber!!!

Irgendeiner hat doch immer was zu kacken.

Veröffentlicht am 05.12.2015 13:30:36 GMT+01:00
SD meint:
Amen!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.12.2015 21:06:59 GMT+01:00
j.j.b meint:
Ja, mit den genannten (nachteiligen) Eigenschaften. Und dass die Schlüssel fummelig aus dem Halter gehen, ist für einen permanenten Einsatz auch nicht professionell gelöst.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.12.2015 20:44:00 GMT+01:00
Felix Z. meint:
@Thomas J.:

Ihr Kommentar zeugt davon, dass sie abseits von Modellautos und Billy-Regalen wohl noch nie einen Winkelschlüssel unter wirklich widrigen Arbeits-Bedingungen im Einsatz hatten.

1. Gebe ich Ihnen Recht. Schlüssel dieser Art sind ein stählernes Fangnetz für Unversierte, die nicht wissen dass der einzige Vorteil der Schlüssel gegenüber normalen Schlüsseln die nette Optik ist. Wer also seinen Werkzeugbestand mal im Louvre ausstellen möchte: ZUGREIFEN! Alle andern: Finger weg, normale Schlüssel von Wera oder Wiha tun's auch und sind 40% günstiger zu kriegen.
2. Gibt es bessere Verlängerungen als einen Ringschlüssel, aber die meisten Mechaniker oder Monteure tragen nicht ständig eine passende Verlängerung (z.B.) in Form eines Rohres mit sich herum. Ringschlüssel hingegen befinden sich in quasi jedem Werkzeugkoffer - und Winkelschlüssel von vernünftiger Qualität sehen auch nach heftigen Hebelkräften mit dem Ringschlüssel noch wie neu aus.
3. Gibt es eine ansehnliche Menge an Chemikalien die Kunststoffe auflösen, aber die Haut nicht angreifen. Diethyltoluamid z.B. - und nein, das ist keine extravagante Laborchemikalie, sondern eines der bekanntesten Insekten-Repellents überhaupt.
4. Wie bitte sollen denn die Winkelschlüssel anderer Hersteller im Etui der deutlich breiteren Wera's halten?

Veröffentlicht am 10.05.2016 22:39:35 GMT+02:00
Mikezter meint:
tl;dr Die Ummantelung ist nicht für den harten Industrie-Alltag gewappnet und stört bei Feinarbeiten. Alternativen: Wera 950 PKL/9 SM N bzw. 950 PKL/9 BM N

Der Rezensent hat zwar nur 2 Sterne vergeben, aber eine sehr hilfreiche Dokumentation der Vor- und Nachteile dieses Sets geliefert.
Er empfiehlt ausserdem gleich 2 Alternativen der gleichen Firma.

Wera 05022086001 Winkelschraubendrehersatz 950 PKL/9 BM N
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