Kundenrezension

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5.0 von 5 Sternen Viel 3D und gute Bildqualität für wenig Geld, 27. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: AOC D2757PH 68,6 cm (27 Zoll) LED-Monitor (VGA, HDMI, 6ms Reaktionszeit) silber-schwarz (Zubehör)
Auf der Suche nach einem größeren und preiswerten 3D-Zweitmonitor für meinen PC, stieß ich auf den AOC d2757Ph. Ich besitze mit dem EIZO EV2333WH bereits einen sehr guten Monitor. Da der EIZO EV2333WH nur begrenzt spieletauglich ist und auch keinerlei HDMI-Anschlüsse besitzt, reizt mich schon lange die Anschaffung eines größeren Monitors, an dem ich auch meine Xbox anschließen kann. Zudem wäre der Arbeitsbereich im Dualmonitorbetrieb mit diesen beiden Geräten extrem groß und übersichtlich. Natürlich sollte er auch den 3D-Betrieb beherrschen, sofern es preislich erschwinglich ist und dadurch der 2D-Betrieb nicht leidet.

Preislich bewegen sich Monitore mit Polarisationstechnologie deutlich unter den Geräten mit NVIDIAs Shuttertechnik. Den AOC d2757Ph bekommt man schon für ca. 290 EUR. Zudem besitzt er ein IPS-Panel mit deutlich besserer Blinkwinkelstabilität, welches für Film- und Videofreunde erfreulich sein dürfte. 2 Brillen sind ebenfalls schon enthalten. Durch die Unabhängigkeit von irgendwelchen Herstellern kann man, egal mit welcher Grafikkarte, 3D-Videomaterial sofort wiedergeben. Bei Spielen ist, sofern nicht im Spiel selbst enthalten, ein entsprechender Zusatztreiber, der sog. TriDef-Treiber, notwendig. Für den AOC kann man diesen kostenlos von der Herstellerseite herunterladen. Allerdings ist es oft etwas schwieriger, die Spiele zum Laufen zu bekommen und die 3D-Wiedergabe soll nicht so gut sein, wie bei NVIDIA Vision.

Wer also einen 3D-Monitor sucht, sollte sich vorher überlegen, wie er ihn einsetzen möchte. Steht Spielen absolut im Vordergrund, sollte man zu den Geräten von BenQ oder ASUS mit TN-Panel greifen. Gelegenheitsspieler, die mehr Wert auf die Wiedergabe von Film- und Videomaterial in 3D legen und einfach nur einen günstigen Monitor mit dem Feature 3D suchen, sind mit dem AOC-Monitor besser beraten.

Lieferumfang
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Der Lieferumfang ist für einen Monitor in dieser Preisklasse ungewöhnlich gut!

AOC 2757PH

AOC d2757Ph
Netzteil mit Kabel
VGA-Kabel
HDMI-Kabel
Audiokabel
TriDef 3D Software
3D Brille und 3D Clip für Brillenträger

Aufbau, Inbetriebnahme und Anschlüsse
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Die Verpackung legt man am besten auf den Boden und zieht das Styroporinlay vorsichtig heraus. So kann sicher nichts beschädigt werden.

Dann ist man erst einmal beschäftigt, die zahlreichen Schutzfolien zu entfernen. Es ist wirklich jeder mm mit einer hauchdünnen Folie versehen, deren Entfernung, besonders in den Ecken, zu einem Geduldsspiel werden kann. Wer sich nicht sicher ist, ob der das Gerät behalten möchte, sollte ihn zunächst mit Schutzfolie aufstellen.

Das kurze Verbindungsstück wird einfach in die dafür vorgesehen Nut auf den Standfuß fixiert und dann mit der Schraube von Hand festgezogen. Sobald der Standfuß am vorgesehen Platz aufgestellt ist, setzt man den Monitor auf das Verbindungsstück, bis er hörbar einrastet.

Zur Verbindung mit den PC ist ein HDMI- und 1 VGA Anschluss vorhanden. Daneben gibt es noch einen 2. HDMI-Anschluß zur Verbindung mit einem Blu-ray Player oder einer Spielekonsole. Zusätzlich besitzt der AOC d2757Ph auch jeweils einen Audio-Ein- und Ausgang, so dass man ihn auch mit der Soundkarte oder einem Kopfhörer nutzen kann.

Design und Verarbeitung
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Das Design des AOC d2757Ph kann zweifelsohne als sehr edel betrachtet werden. Der Standfuß in gebürsteter Aluminiumoptik ist sehr schwer und verschafft dem Gerät einen stabilen und sicheren Stand, wozu auch die gummierte Unterseite beiträgt.

In Sachen Ergonomie kann der AOC d2757Ph leider nicht punkten. Es gibt weder eine Höhenverstellung noch einen drehbaren Fuß. Die Neigungsverstellung funktioniert nur zwischen 5° nach vorne und 15° nach hinten. Das ist nicht wirklich viel im Vergleich zu anderen Displays, für mich aber ausreichend, da ich einen sehr ergonomischen Drehstuhl und Schreibtisch habe, mit dem ich das ausgleichen kann.

Klavierlackoptik bestimmt in der Hauptsache die Oberfläche, besonders auf der Rückseite. Fingerabdrücke und Staub hinterlassen somit sehr schnell ihre Spuren. Da der AOC d2757Ph bei mir auf dem Schreibtisch weit hinten an der Wand steht, sieht man die Rückseite sowieso nicht, so dass ich damit kein Problem habe.

Besonders im ausgeschalteten Zustand wirkt das randlose, 1cm dünne Display sehr schmal. Es gibt nur an der unteren Seite einen schmalen Rand in gebürsteter Aluminiumoptik. Zusammen mit dem edlen Standfuß macht der AOC d2757Ph einen edlen optischen Eindruck.

Besonders interessant ist die Möglichkeit, den AOC d2757Ph in 2 verschiedenen Varianten aufzustellen, einmal die althergebrachte Art mit Fuß oder, falls der Platz nach oben beschränkt ist oder man das Kabelchaos hinter dem Monitor verbergen möchte, direkt auf das Panel. Dazu besitzt auch das Panel unten einige Gumminoppen als Rutschhemmung. Diese Variation hat mir besonders gefallen, da es sie nicht oft gibt.

Bedienung
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Die Bedienung ist über Touchtasten realisiert. Ungünstig ist der schlechte Kontrast der Tastenbeschriftung zu sehen, da man in dunkler Umgebung kaum noch etwas davon erkennen kann. Die Reaktion der Tasten ist jedoch sehr gut, bis auf den Ein-/Ausschalter. Zum Ausschalten muss man die Taste ca. 1 Sekunde gedrückt halten. Ich denke nicht, dass es sich dabei um einen Fehler handelt, sondern dies so gewollt ist, um ein unbeabsichtigtes Ausschalten zu verhindern. Das Menü selbst ist intuitiv zu bedienen und gut durchdacht.

Alle wichtigen Einstellungen sind schnell gefunden. Wem das zu umständlich ist, kann auch die beiliegende Software installieren und die Einstellungen über das Betriebssystem vornehmen. Für wichtige Punkte, wie die Kanalwahl oder den 3D-Modus gibt es Direktwahltasten.

Bildqualität in 2D
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Die Bildqualität im 2D-Betrieb hat mich sofort überzeugt. Der AOC d2757Ph liefert ein klares, farbenfrohes und scharfes Bild ab. Die Blinkwinkelstabilität entspricht dem, was man von IPS-Panels erwarten darf und ist somit ausgesprochen gut. Man kann problemlos mit mehreren Leuten davor sitzen und einen Film schauen oder eine Runde spielen, ohne dass der Blickwinkel einen negativen Einfluss auf die Bildqualität hat.

Das Glare Display glänzt im ausgeschalteten Zustand merklich. Nach dem Einschalten fällt dies aber gar nicht mehr auf. Nur wenn man eine Lichtquelle direkt im Rücken hat, kann dies als störend empfunden werden.

Die Helligkeit ist für meine Begriffe schon sehr hoch und in meinem PC-Keller musste ich sie bis auf 30 % herunterregeln. Wer den Monitor bei Tageslicht betreibt, hat so jedoch genug Reserven, dem unangenehmen Spiegeln entgegen zu wirken.

Ich konnte auch einen Pixelfehler entdecken, der sich nur bei der Farbe blau zeigt und sich ganz oben, rechts außen befindet. Dies liegt noch in der Fehlerklasse, wobei ich den Monitor dennoch zurückgeschickt hätte, wenn der Pixelfehler im Sichtfeld gewesen wäre.

Wichtig ist, einen optimalen Betrachtungsabstand zu finden. Dieser sollte ungefähr die 1,5 bis 2 fache Bilddiagonale betragen, also ca. 80 cm bis 1,20 m. In meinem Fall liegt der Abstand bei ca. 80 cm. Hier kann, und das gilt für nahezu alle 3D-Monitore und 3D-TVs, ein sog. hauchdünnes “Fliegengitter” sichtbar werden. Nicht jeder nimmt es wahr und nicht jeder empfindet es als störend. Für mich war das Fliegengitter aufgrund seiner sehr feinen Struktur kaum erkennbar, nicht viel mehr als die Pixel bei dieser für einen 27 Zoll Monitor geringen Auflösung selbst. Es störte mich die ersten Tage auch ein wenig. Nach einer Woche ist es mir aber nicht mehr aufgefallen und mein Auge hat sich daran gewöhnt.

Bildqualität in 3D
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Hier habe ich verschiedene Dinge ausprobiert, bevor ich sicher war, den Monitor zu behalten. Als Vergleich dient mir der Sony Bravia KDL 46NX715 mit 3D-Shuttertechnologie, den ich schon seit gut 2 Jahren besitze. Da in den meisten Tests das Thema 3D nicht wirklich ausführlich behandelt wurde, habe ich mich damit besonders intensiv beschäftigt. Ansonsten hätte es ja auch ein 27 Zoll Monitor für um ca. 200 EUR getan. Mit dem AOC d2757Ph sind alle derzeit bekannten 3D-Verfahren darstellbar (FPR-3D, SBS, OU)

Zunächst kamen natürlich meine Referenz-Blu-rays zum Einsatz, die ich mit meinem internen Blu-ray Laufwerk BDR-206 wiedergegeben habe. Als Abspielsoftware nutze ich den Blu-ray Player von Nero 12.5 Platinum, das ich mir eigentlich für den Videoschnit zugelegt hatte.

Avatar zeigte auf meinen Sony TV mit Shutter-Technologie schon beeindruckende Tiefe, jedoch waren die Pop-Outs eher mäßig. Hier “glänzt” der AOC mit einem noch beeindruckenderem Bild: Neben der räumlichen Tiefe sind auch Pop-Outs deutlicher zu sehen, als ich es bisher gewohnt war.

Die Blu-ray "Wunderwelt der Ozeane" ist nicht jetzt unbedingt extrem spannende Filmmaterial, besitzt dafür aber atemberaubende 3D-Effekte. Wenn Moräne oder Delphine auf die Kamera zu schwimmen, fühlt man sich wirklich so, als befände man sich ebenfalls unter Wasser.

Sammys Abenteuer ist bekannt für die vielen Pop-Outs. Nicht umsonst laufen Ausschnitte aus diesem Film in vielen 4D-Kinos zahlreicher Vergnügungsparks. In der Szene, in der die Schlange auf einen zukommt, musste ich mich beherrschen, nicht mit meinem Drehstuhl auszuweichen, so plastisch und real wirkte es auf mich. Ein wahres Pop-Out-Erlebnis!

Die Helligkeit ist, verglichen mit meinem Sony TV, deutlich besser und die verringerte Zeilenzahl fällt nicht negativ auf. Auch ein Zeilenflimmern war nicht wahrzunehmen.

Nun kommen wir aber auch zu den negativen Punkten. Der “Kanal” vor dem TV, in dem der 3D-Effekt wirkt, ist nicht sehr groß. Der Monitor sollte dazu nach hinten geneigt sein. D.h. die vertikale Neigung hat einen extremen Einfluss auf das 3D-Bild. Sobald man aus diesem ca. 20° umfassenden Kanal nach unten oder oben heraustritt, nimmt das Ghosting zu bis der 3D-Effekt verschwindet. Vermutlich deswegen bekommt man auch beim ersten Start eines Spiels mit dem TriDef Treiber den Hinweis, nicht weiter als +/- 10° aus der vertikalen Blickrichtung abzuweichen. In der Horizontalen gibt es das Problem nicht. Hier wandert das 3D-Bild perspektivisch mit dem Betrachter mit. Auch der Sitz der Brille ist wichtig. Besonders wenn man die Clip-Brille als Aufsatz für die eigene Brille verwendet, sollte diese gerade sitzen. Danach kann man die Gläser auf und ab bewegen, bis das Bild passt.

Das klingt allerdings schlimmer als es ist, denn wenn man es sich auf einem Stuhl vor dem TV gemütlich macht und nicht gerade permanent aufsteht und sich wieder hinsetzt, bleibt das Bild stabil und ist frei von Ghosting.

Obwohl Spielen bei mir nicht so im Fokus liegt, habe ich mir den TriDef-Treiber von der Homepage geladen und installiert. Allerdings besitze ich nicht die aktuellsten Spiele.

Meine Hardware: Dell Optiplex 760 mit Dual Core Prozessor auf Windows 7 64 Bit mit 128 GB SSD und 4GB RAM, sowie eine Sapphire Radeon AMD HD6570 Grafikkarte mit Dual-DVI und HDMI-Ausgang mit 2 GB dedizierten GDDR-Speicher.

Derzeit besitze ich Fallout 3, Metro 2033 und einige Versionen der Need for Speed Reihe. Alle Spiele wurden von der TriDef Software sofort erkannt und ließen sich anstandslos starten und spielen. Auch hier waren die 3D-Effekte weitestgehend einwandfrei. Da ich Fallout 3 lange in 2D gespielt habe, gönnte ich mir einige Stunden in 3D und habe ein paar bekannte Szenen noch einmal durchgespielt. Mir hat das Gameplay im 3D-Modus wesentlich besser gefallen, auch wenn es kein Popout-Feuerwerk gibt. Die Tiefe stimmt und die Entfernung der Gegenstände ist korrekt umgesetzt.

Mit METRO 2033 gab es dann noch einmal eine heftige Steigerung. Die leuchtenden Staubpartikel oder Gaswolken schienen wirklich aus dem Monitor heraus zu schweben. Wird die Gasmaske beschädigt, wirkt das fast so, als hätte der Monitor einen Riss. Überhaupt war die Spielbarkeit auch im 3D Modus mit meiner mageren Hardware kein Problem. Ich musste lediglich einige Details zurückschrauben, konnte aber die FullHD-Auflösung belassen.

Ich rate auf jeden Fall dazu, verschiedene Einstellungen auszuprobieren, vor allem auch mit und ohne oder schwachem Overdrive, da dies einen erheblichen Einfluss auf die Darstellung haben kann. Bei mir ist der Overdrive sogar komplett ausgeschaltet, da mir das Bild auch in Spielen so subjektiv besser gefällt.

Schlierenbildung konnte ich keine feststellen, was mich bei der für ein IPS-Panel sehr guten Reaktionszeit auch nicht überraschte. Auf der Internetseite von tomshardware.de wurden, wenn auch vor längerer Zeit, beide Lösungen für diverse Spiele ausgiebig getestet und hinsichtlich der Handhabung lag NVIDIA 3D Vision leicht vorn. Es gab Spiele, die mit NVIDIA Vision besondere Probleme hatten, andere wiederum mit dem TriDef-Treiber. Von daher ist es ratsam, sich vorher darüber zu informieren, mit welcher Lösung die präferierten Spiele am besten nutzbar sind.

Insgesamt bin ich mir der 3D-Darstellung sehr zufrieden und denke, dass sich der Mehrpreis von ca. 80 EUR zu einem 2D-Monitor auf jeden Fall ausgezahlt hat.

Tonqualität
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Hier gilt dasselbe, wie für viele andere PC-Monitore mit integrierten Lautsprechern auch: Die Tonqualität ist unterirdisch schlecht. Für Windows Klänge etc. reicht es aus, aber zum Schauen von Filmen oder auch in Spielen, sind externe Lautsprecher oder besser noch ein kompaktes Dolby Surround System Pflicht. Ich verwende meist Kopfhörer, was für mich die beste Lösung ist.

Externe Zuspieler
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Hier habe ich alles ausprobiert, was möglich war, vom Blu-ray Player, über SAT-Receiver, bis hin zur Xbox 360 und Wii. Mit allen war die Bildqualität sehr gut und steht der meines großen Sony TV in nichts nach, ist teilweise sogar noch besser.

Besonders aufgefallen ist mir die sehr gute 3D-Darstellung bei den wenigen 3D-Spielen, die ich für die Xbox besitze, wie z.B. Gears of War 3. Dieses Spiel arbeitet mit dem Side by Side Verfahren und die Effekte und Pop-Outs waren deutlich besser als auf meinen 46″ Sony TV. Mittlerweile habe ich deswegen die Xbox auch dauerhaft an meinem AOC Monitor angeschlossen.

Unterschiede d2757PH - d2769VH
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Dies hatte mich vor dem Kauf schon beschäftigt, liegen beide Monitore doch preislich dicht beieinander.

Schenkt man den wenigen Testberichten des AOC d2769Vh Glauben, ist seine 3D-Darstellung nicht so gut wie beim d2757Ph. Auf dem Datenblatt erkennt man auf jeden Fall, dass wirklich ein neueres Panel verbaut ist. Der dynamische Kontrast ist mit 50.000.000:1 noch einmal deutlich höher und auch die Reaktionszeit soll mit 5 ms etwas verbesser worden sein. Daneben unterstützt der d2769Vh auch MHL.

Dagegen spricht das schlichte Design mit dem langweiligen, runden Standfuß.

Auf der Homepage von AOC werden jedenfalls noch beide Geräte gelistet und nur unterschiedlichen Produktlinien zugeordnet. So komme ich zu dem Schluss, dass es sich beim d2769Vh nicht um ein neues Model, sondern um eine Erweiterung der Produktlinie handelt.

Da es zum AOC 2757Ph deutlich mehr und auch bessere Tests gibt, war für mich die Entscheidung klar.

Fazit
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Auch wenn ich für Video- und Bildbearbeitung schon einen hochwertigen Monitor besitze, schließt der AOC d2757PH die Lücke in Richtung Multimedia. Filme schauen und Spielen macht mit ihm einfach mehr Spaß, da durch das Glare-Display die Farben wesentlich intensiver und kontrastreicher wahrgenommen werden. Für wenig Aufpreis erhält man zudem eine sehr gute 3D-Darstellung mit allen Zuspielern. Ebenso überzeugt der sehr umfangreiche Lieferumfang, von dem andere Hersteller sich eine Scheibe abschneiden können. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist für einen 3D-Monitor mit dieser Bildqualität und Bildschirmdiagonalen einmalig.

Die Ergonomie entspricht dem, was man in der Preisklasse erwarten kann, leider mit viel Luft nach oben. Empfindliche Augen könnte der Fliegengittereffekt stören. Hier gilt es, einfach auszuprobieren, da man den Monitor bei z.B. Amazon jederzeit problemlos zurücksenden kann. Mir fiel dieses Gitter nach wenigen Tagen nicht mehr auf und bei optimalem Betrachtungsabstand sieht man es ohnehin nicht.

Daher kann ich diesen Monitor allen 3D-Interessierten und Hobbyspielern empfehlen, die nicht allzu viel Geld in Brillen und Rechnerhardware investieren wollen, ohne dafür auf gute Bildqualität verzichten zu müssen.
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