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Kundenrezension

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4.0 von 5 Sternen Das beste, 4. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Tuf Voyaging (Kindle Edition)
Buch, das ich bisher von Martin gelesen habe. Dagegen verblasst meines Erachtens Games of Thrones zu einer dummen Schlächterei.

Das obige habe ich angefangen zu lesen bis mir die Abschlachterei zuviel wurde. In "Games of Thrones" geht es NUR um Gewalt, und wer wenn wann wie umbringt - ekelhaft.

Tuf Voyaging ist ein Plädoyer für die Freiheit des Einzelnen und "Entscheidungen", die im Endeffekt von Einzelnen getragen werden müssen.

Es fängt schon sehr interessant an Tuf will eine Gruppe von Leute zu einem Riesenraumschiff bringen, daß man durchaus als mit gottähnlichen Fähigkeiten ausgestattet nennen kann. Es ist ein Schiff für die biologische Kriegsführung. Es kann Seuchen "herstellen" oder auch aus DNA Sequenzen ausgestorbene Tiere wieder "erwecken". Es ist klar solche Möglichkeiten sind für jede "Nation" oder in diesem Fall von Planeten von Interesse.

Es gibt gleich beim Entdecken des Schiffes einen Kampf zwischen den "Findern", von denen Tuf als "Händler" überlebt. Danach gehört ihm das Schiff, er ist dazu in der Lage dieses Schiff alleine zu steuern und fliegt einen Planeten an der für seine Technik im Raumschiffbau berühmt ist. Hier fängt die Geschichte eigentlich an.

Denn dieser Planet hat definitv ein Übervölkerungsproblem. Mit neuen Techniken etc konnte das ausgeglichen werden aber es ist absehbar, daß es bald einfach nicht mehr reichen wird. Lebensmittel müssen in einem Riesenumfang importiert werden. Da kommt natürlich so ein Schiff wie gerufen und tatsächlich will sich die Regierung das Schiff aneignen. Tuff kann dem aber "entkommen", wenn auch nur unter erheblichem finanziellen Aufwand. Das Schiffe wird repariert und dann zieht Tuf los um seine "Dienste" anzubieten.

Nehme ich nur den Teil der mir persönlich am Besten gefallen hat. Tuff kommt an einem Planeten vorbei der von verschiedenen Häusern beherrscht wird. Der Rang eines Hauses ergibt sich aus den Erfolgen von Kämpfern (seien es Tiere oder anderes) in einer Arena. Das niedrigste Haus klopft natürlich bei Tuf an und dieser verlangt eine enorm hohe Summe. Mit "Erfolg", daß Haus steigt auf. Dann kommen natürlich die nächst schwächeren und so geht es immer weiter. All die neuen Lebewesen haben aber auch Nebenwirkungen und mir die sympathischste ist: Es zerstört dieses "Haussystem" und diese barbarischen Kämpfe hören auf.

Irgendwann kommt Tuff aber zu dem Planeten zurück um seine Schulden zu bezahlen, was ihm glücklicherweise gelingt. Das Übervölkerungsproblem wird immer dringender, und wieder will man ihm sein Raumschiff wegnehmen. Am Ende fällt Tuf aber "Manna" ein - nachdem er es immer wieder versucht hat zu erläutern, daß das Problem die ungebremste Vermehrung ist. Er wollte immer nur soviel Zeit kaufen um hier "reagieren" zu können. Aber die Kirche auf dem Planeten ist strikt gegen Geburtenkontrolle. Nun hier kommt der Teil der ziemlich frustrierend ist. Die Leute dort "wollen nicht lernen" und wollen nicht reagieren, es wird immer das "nächste" Wunder erwartet, neue Lebensmittel, neue Weg Nahrung zu erstellen. Manna funktioniert hat aber eine "Nebenwirkung", Abmilderung des Sexualtriebes und teilweise Unfruchtbarkeit.

Nun hier spielt Tuf nun "Gott", weil er es kann. Nur funktioniert es indirekt. Er hat die Formel für Manna "erstellt", freilassen muß Sie aber die Regierungschefin. In dem Buch hat das eine Endgüligkeit und Alternativlosigkeit die frustrierend ist. Wieder muß ein "Super-was-auch-immer" kommen um für einen Planeten die beste Entscheidung zu treffen. Das finde ich an dem Buch richtig blöd.

Toll ist es, daß ein Händler zum Besseren beitragen kann, scheußlich ist es, daß es im Endeffekt eine "Regierung" ist die entscheidet. Als ob man da etwas gutes Erwarten wird können.

Ich finde es also hervorragend, daß es ein Händler ist der den Held abgibt, es stört mich, daß es eine Regierung ist die davon den "größten" Nutzen zieht. Ich finde in dieser Hinsicht Heinleins "The moon is a harsh mistress" viel besser. Daher habe ich dem Buch einen Punkt abgezogen. Dennoch trägt das Buch eine sehr humane Handschrift und es ist ein Händler der diese Humanität trägt. Genau das macht Handel eben aus, ein Geschäft was im Endeffekt beiden Seiten einen "Gewinn" bringt.

Daher meine uneingeschränkte Empfehlung, diese Buch zu lesen.
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