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Kundenrezension

667 von 747 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unfreiwillig komisch..., 1. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen: Band 1 - Roman (Taschenbuch)
Wenn sogar Hollywood bei diesem Buch großes Interesse angemeldet hat, so fragt man sich natürlich, wie sie diesen Stoff filmisch umsetzen wollen, denn in der Hauptsache geht es in diesem Buch um Sex - und zwar um SM-Praktiken, die wohl in der Vorstellungswelt der Autorin schon richtig schlimm sind, zumindest wird das in der Handlung immer wieder hervor gehoben. Hollywood müsste also, würden sie das Buch verfilmen, einen Soft-Pornofilm drehen.

Es geht um Anastasia, die den Milliardär Christian Grey bei einem Interview für ihre Studentenzeitschrift kennen lernt. Christian lässt sie nicht mehr los und es kommt, wie es kommen musste, sie verliebt sich in ihn und ist fasziniert von seiner undurchschaubaren Art. Schon recht bald offenbart er ihr, dass er auf SM steht und Ana muss sich entscheiden, ob sie sich auf seine Spiele einlassen will.

Soweit nichts neues, ich weiß nicht genau, was so viele Leserinnen an diesem Buch so fasziniert - es lässt sich zugegebenermaßen recht schnell und flüssig lesen und das Knistern zwischen den beiden Hauptfiguren ist gut zu spüren, doch der Schreibstil der Autorin ist ziemlich platt und sie lässt kein Klischee aus. Auf fast jeder, aber wirklich fast jeder Seite knabbert Ana an ihrer Unterlippe und unzählige Male stammelt, murmelt und errötet sie, ab und zu flüstert sie auch, wohingegen Christian (seine grauen Augen sind ebenfalls recht oft ein Thema) beinahe jedes Mal in ihr Ohr haucht, dass sie gut riecht. Auch der Sitz seiner Hose und das tadellos aussehende Leinenhemd waren für die Autorin gefühlte hundert Mal so erwähnenswert wichtig, dass man sich fragt, ob sie eventuell ein Textbaustein-Programm verwendet hat.
Ich denke, das Buch hat sich, allein des Themas wegen, vom Geheimtipp zum Bestseller entwickelt und dank ebook- download können es nun viele Kundinnen anonym kaufen und werden beim Lesen nicht durch das Cover enttarnt.

Mein Fazit: Ich habe das Buch dank seiner unfreiwilligen Komik mit einerm Dauergrinsen im Gesicht gelesen, also gebe ich ihm für diesen Unterhaltungswert auf jeden Fall zwei Sternchen. Wenn die vielen Wiederholungen nicht wären und der Schreibstil etwas anspruchsvoller daher kommen würde, hätte mir das Buch dank des Knisterns zwischen den beiden Hauptfiguren ganz gut gefallen. Schön wäre es gewesen, wenn die Autorin etwas gründlicher in der Szene recherchiert hätte, denn sie schildert die Intentionen, die zu einem bestimmten Rollenverhalten in solch einer Beziehung führen, einfach viel zu schwarz/weiß und ungenau, obwohl das sicher ein interessanter Aspekt wäre, das Thema einer breiten Öffentlichkeit nahe zu bringen. Allerdings geht es ihr nur um Unterhaltung und so würde ich ihr Buch als Mainstream einstufen, denn als wirklich gute erotische Literatur kann man es nicht bezeichnen.
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1-10 von 37 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 03.07.2012 11:29:28 GMT+02:00
Ist dann wohl doch ziemlich seichte, typische Frauenunterhaltung. Achso verdorben, und dabei isses romantisch ohne Ende. Nichts weiter als eine versaute Version von Rosamunde Pilcher und durch die Leserinnen hallt ein Aufschrei der Begeisterung. Tolle, differenzierte Rezension! ;o)

Veröffentlicht am 03.07.2012 14:30:42 GMT+02:00
Filmfreundin meint:
Danke für diese hilfreiche Rezension. Ich spiele auch mit dem Gedanken, das Buch zu kaufen. Der Medienhype jedoch verschreckt mich schon fast. Vermutlich ist die Story deswegen so "sensationell", weil man in den USA, wo sie wohl die Bestsellerliste erklomm, generell schrecklich prüde ist und das Thema für die weibliche Leserschaft sehr romantisch aufbereitet wurde. Sie haben es auf den Punkt gebracht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.07.2012 15:23:20 GMT+02:00
[Von Amazon gelöscht am 06.07.2012 18:35:59 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.07.2012 19:05:20 GMT+02:00
Das eine schließt das andere nicht aus. Und ja, letzten Endes geht es trotzdem um nichts anderes, als romantische Hausfrauen-Fantasien. Billiger Schund für einfach gestrickte Frauen. Nichts weiter.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.07.2012 20:37:11 GMT+02:00
Eskalina meint:
Danke für eure Kommentare - 5 Stunden Rosamunde Pilcher hat aber auch schon Tendenzen in Richtung Selbstqual, oder? :) Ich habe gerade eine Rezi zu dem Buch bei Spiegel-online gelesen. Sie lohnt sich sehr. Zitat: "Das mangelnde Sprachtalent der Autorin fügt ihrer weiblichen Hauptfigur noch einmal besonderes Leid zu"...

Veröffentlicht am 06.07.2012 09:38:02 GMT+02:00
Dodo meint:
"50 Shades of Grey" war ursprünglich eine Twilight-Fanfiction mit dem originellen Titel "Master of the Universe", die E.L. James unter dem Pseudonym "Snowqueens Icedragon" auf verschiedenen amerikanischen Fanfiction-Plattformen in den Twilight-Rubriken veröffentlichte, die Charaktere waren damals noch Edward und Bella.
Erklärt einiges. ;-)))

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.07.2012 11:50:33 GMT+02:00
callisto meint:
Wenn ich mal wieder Lust habe einen bösen Verriss zu schreiben, steht dieses Buch ganz oben auf der Liste *prust*.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.07.2012 14:51:11 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.07.2012 15:29:48 GMT+02:00
Angie meint:
@^-^

Sorry, romantische Hausfrauenfantasien sehen bei mir anders aus. Da trägt Mann seine Hose nicht nur sexy auf den Hüften sondern den Müll raus, putzt und bringt die Kinder ins Bett damit Frau in aller Ruhe so amüsante Bücher wie "Shades of..." lesen kann. ;-)))

"Billiger Schund für einfach gestrickte Frauen." Ja, das hätte mein Mann auch gerne....manN kann ja mal träumen.

@callisto

Na dann mal los, die Gedanken sind frei *LOL*

@Eskalina

Dann doch lieber 5 Stunden Inga Lindström? Oder Florian Ssilbereisen live?

Danke für den Spiegel-online Tipp. Die Artikel zum Buch sind recht interessant.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.07.2012 14:51:12 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 06.07.2012 14:51:24 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.07.2012 17:00:41 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 06.07.2012 17:28:28 GMT+02:00
callisto meint:
Derzeitig ist mir für so etwas meine Zeit zu schade, schon dieses gruselige Orchideencover.... Mit der aktuellen Literatur geht es rapide abwärts. Billiger Schund für frustrierte Hausfrauen ohne Selbstwertgefühl, die sich unterwerfen wollen und zu einem Herren aufschauen wollen. Nein danke, da rege ich mich zu sehr auf... obwohl... ich habe niedrigen Blutdruck und bin Koffeeinresistent, vielleicht hebt das meinen Blutdruck durch massives genervt sein.
Nee, da bleibe ich lieber bei Walter Scotts starken Frauen. Ist die Mehrheit der Frauen wirklich derartig gestrickt, dass sie solche Bücher gut findet? Ich bin schockiert!! Das war ich auch schon bei anderen sogenannten Frauenbüchern.
Wo sind die echten Helden hin, die wie Jan Skrzetuski und seine Helena. Der verdrückt der Held schon mal ein Tränchen, sinkt erschöpft in die Arme seiner Geliebten, da stimmen die harten Männer mal ein Gruppenheulen an und wässern den Wein mit Tränen um dan wahre Heldentaten zu vollbringen. Echte Kerle, die auch mal das Essen ans Bett bringen wie Leopold Bloom.
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