Kundenrezension

65 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Liebe Veronica Roth, wieso?, 12. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Allegiant (Divergent Series) (Taschenbuch)
Buchgestaltung

Das Symbol des Covers gehört dieses Mal zu keiner Fraktion, trotzdem hat das ganze einen Sinn, den man erst versteht, wenn man das Buch tatsächlich gelesen hat. Ich finde es super, dass die ganze Reihe so wunderschöne und geniale Cover hat und Allegiant ist dabei keine Ausnahme. Der Titel bedeutet so viel wie Loyalität und man kann zweifelsohne sagen, dass Veronica Roth diese Eigenschaft als Leitfaden für eine neue Gruppe im Buch im Buch genommen hat...

Meinung

ACHTUNG: Dies ist keine Rezension im herkömmlichen Sinne. Ab der Mitte folgen Spoiler, es kommt vorher eine Warnung und eine Zusammenfassung der Geschehnisse am Ende. Wenn ihr also auf der Suche nach Spoilern seid, lest weiter. Die Länge dieser „Rezension“ zeigt einfach, wie viele Gedanken ich mir über das Buch gemacht habe. Ich habe versucht gut zu begründen, warum ich einen Stern gebe, also, wenn ihr Allegiant geliebt hat, erspart euch und mir das Gejammer, dass meine Meinung ungerechtfertigt ist. Danke.

*****

Ich wiederhole mich wirklich selten, aber ich möchte noch einmal festhalten, dass Divergent ein absolut geniales Buch war und ich (obwohl das bei Teil zwei schon der Fall war) ungern das Werk der Autorin so hart kritisiere, aber wo die Erwartungen hoch sind, fällt man bekanntlich am tiefsten, nicht wahr? Ich bin aber der Meinung, dass Fans des zweiten Teils hier auf ihre Kosten kommen werden. Alle andere? Tja, schnallt euch an, denn Allegiant wird alles andere als ein Zuckerschlecken.

Ich weiß ehrlich gesagt mal wieder nicht, wo genau ich anfangen soll, in Worte zu fassen, was mich alles gestört hat. Vielleicht beim Ende? DAS Ende, welches Leser dazu bringt zu Spoiler- Monstern zu werden oder noch schlimmer: Gesittete Menschen dazu fiese Spoiler zu lesen, was bei mir in etwa mit Gift schlucken gleich kommt. Spoiler sind eigentlich ein absolutes No-Go und ich bin daher froh, zu den ersten Lesern zu gehören, die das Buch noch selber entdecken konnten, ohne im Internet auf ganze Zusammenfassungen zu stoßen, was denn mit dem Ende alles nicht stimmt. Die Autorin hat hier einen mutigen Schritt gewagt und man muss dazu sagen, dass so etwas nicht jedem im Blut liegt. Besonders nicht in welchem, dass schwarz wie Tinte ist. Ich finde es eigentlich äußerst amüsant, dass ich wirklich jedes andere Detail am Ende schrecklicher fand als dieses selbst.

Zehn Gründe, warum Allegiant für mich der Absacker der Reihe war.

Erstens: Der Schreibstil.

Ganz ohne Zweifel ist Veronica Roth eine junge Frau, die unglaubliches Talent hat. Sie hat in Divergent bewiesen wie wunderbar sie schreiben kann, dass man selbst in der Jugendbuchszene beweisen kann, es geht mit Herz und Verstand und mitreißenden Dialogen. Sogar in Band zwei habe ich davon noch einiges mitbekommen, aber hier? Das Buch ist aus der Sicht von Tris und Tobias geschrieben, was ja kein Geheimnis mehr ist. Clevere Leser könnten sich hier an erster Stelle zusammenreimen, dass dies schon etwas zu bedeuten hat. Und auch auf die Gefahr hin den anderen Rezensenten nachzuquasseln, sie haben alle Recht. Man konnte beim Lesen leider kaum unterscheiden, wer was beschreibt. Tris oder Tobias war immer wieder die große Frage, weil sich die Sichtweisen so verflucht ähnlich waren! Lediglich das Nennen der jeweils anderen Person erinnerte mich gelegentlich daran, dass ich gerade X folge und nicht Y. Sehr, sehr schade. Dadurch waren auch die Gefühle der Charaktere sehr ähnlich, was bei mir oft zu großem Unverständnis geführt hat. Allgemein hatte ich das Gefühl, die Autorin legte viel mehr Wert auf Beschreibungen als auf alles andere. Besonders Szenen, in denen z.B. Tobias mit Caleb gesprochen hat, also Szenen, die wirklich wichtig waren, ging der emotionale Teil echt bei mir unter, musste ich doch versuchen nachzuvollziehen, ob der Junge gerade mit seiner Schwester spricht oder doch mit ihrem Loverboy.

Zweitens: Die Einleitung.

In Insurgent ist ja nun gegen Ende doch einiges passiert. Ein tödlicher Cliffhänger, wie manche es bezeichnet haben und dann macht Veronica Roth hier einfach an einer Stelle weiter, die einen maßlos verwirrt: Tris hockt in einer Zelle. Keine drei Sekunden später wird sie da wieder raus geholt und dann geht es mit einer lustigen Wanderung durch die Flure weiter. Ich bin natürlich dafür, etwas Zeit verstreichen zu lassen und nahtlos kann eine Geschichte eigentlich selten weiter gehen, aber den Anfang so zäh und wirr zu gestalten, hat mir den Einstieg ins Buch direkt versaut, zumal die wechselnden Kapitel hier besonders kurz waren, weshalb ich mich wieder nachdem Sinn des ganzen gefragt habe. Für mich ist das eh so ein Punkt, an dem ich immer wieder persönlich gedacht habe, dass es hier viel mehr um Marketingzwecke ging (die Fans LIEBEN Four ja so dermaßen) anstatt um einen vernünftigen Beweggrund dafür, warum ein drittes Buch, nun zwei Erzähler braucht.

Drittens: Der Plot oder auch wo ist die Geschichte?

Nach dem langsamen Einstieg geht es noch langsamer weiter. Wer das Tempo in Insurgent schon zum schnarchen fand, der wird hier mehr als eine Tasse Kaffee brauchen, besonders da der Verstand schneller abschaltet als einem lieb ist. Ich hätte es kaum für möglich gehalten, aber Allegiant kann sich munter zu Crossed und Reached von Ally Condie gesellen, denn da wartete man auch vergebens auf etwas mehr Spannung. Wäre dieser Teil der Geschichte wenigstens dazu genutzt wurden, andere Dinge zu vertiefen, ok, wurde er aber nicht. Vielmehr hängen die Charaktere zusammen an unterschiedlichen Orten ab und versuchen das Rätsel zu klären, welches sich um die letzte Botschaft dreht: Was genau ist mit ihrer Welt passiert? Dabei wird am Rande mal mehr oder weniger knapp über ein paar der Randfiguren berichtet (von denen nebenbei bemerkt, manche einfach verschwinden und nie wieder eine Erwähnung finden) und das war es auch schon. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem Tris und die anderen beschließen mal hinter den Zaun zu blicken, passierte gelinde gesagt kaum etwas. Innere Konflikte, Beziehungen...meines Erachtens nach kam das alles viel zu kurz. Die lieb gewonnen Charaktere, mit all ihren Facetten waren nur noch Schatten ihrer selbst, wo wir beim nächsten Punkt wären.

Vier: Die Charaktere.

Von den Charakteren treffen wir die üblichen Verdächtigen an, geführt von Tris und Tobias, die alles andere als sie selbst waren. Figuren wie Christina oder Peter werden nur noch namentlich erwähnt und sprechen mal eine Zeile, wenns hochkommt. Wichtig für den Plot sind sie in keiner Minute. Tris war mir ehrlich gesagt wieder etwas sympathischer als noch in Insurgent, aber auch das änderte nichts daran, dass sie mir im Vergleich zu Divergent einfach blass und nichtssagend vorkam. Tobias hat mich hier aber am meisten aufgeregt. Er war teilweise richtig weinerlich, wenn er mal wieder um Tris besorgt war und ständig waren beide damit beschäftigt daran zu denken, dass sie doch für das höhere Wohl arbeiten müssten. Es gab ein paar ganz gute Szene zwischen den beiden, die mich noch berühren konnten, aber die waren so sehr in der Unterzahl, dass sie mir kaum im Gedächtnis geblieben sind.

Wichtige Gegenspieler sterben übrigens nicht. Ja, BAM Spoiler. Aber ich finde es wirklich sehr unrealistisch, dass nur eine Seite Verluste einstecken muss, besonders, wenn wir doch aus guten Reihen wie Panem bereits gelernt haben, dass bei einem Krieg niemand gewinnen kann. Veronica Roth hat zwar hier nicht wirklich Anzeichen von schwarz-weiß-Malerei gezeigt, aber das harte Konflikte urplötzlich durch ein kleines Pläuschen gelöst werden konnten, war doch wirklich seltsam. Als Leser wartet und wartet man darauf, dass die Probleme eskalieren, aber das geschieht einfach nicht. Stattdessen tun sich neue Optionen auf, die etwas aus der Luft ergriffen erschienen. Neue Parteien, neue Motive...wieso? Es gab doch genug Handlungsstränge, die Bedarf hatten geklärt zu werden. So viele Hinweise und Seitenhiebe auf Dinge, die hier im Meer der Verwirrung einfach untergehen. Blubb!

Fünf: Das Info-Dumping.

Ich kann mir bestens vorstellen, was für eine Herausforderung eine komplexe und Flächen abdeckende Erklärung sein muss, aber die Autorin hat hier den größten Fehler überhaupt gemacht. Die neuen Erkenntnisse wurden nicht in die Handlung eingeflochten – nein, sie wurden dem Leser in einem ewig langen Monolog aufgezwungen. Nachdem Tris und ihre Freunde hinter dem Zaun auf die Wahrheit stoßen, gerät einiges ins Rollen. Die Gruppe trifft im Prinzip auf eine Person, die einfach sämtliche Antworten herunter leiert als würde man sich in irgendeiner Unterrichtsstunde befinden. Merkwürdig das Ganze.

Ich war so enttäuscht...die ganze Idee hinter dem Konzept durch ein paar laue Erklärungen zunichte gemacht. Der Oberhammer war für mich aber wirklich, dass etwas über Tris' Eltern herauskommt, dass einfach krass war und Tris diesen verzeiht als sei nichts gewesen. Tot schweigen nenne ich das. Danach konnte ich wirklich kaum an etwas anderes denken und habe an dem Verstand der Prota gezweifelt. Ich rege mich jetzt immer noch darüber auf.

Sechs: Die Liebesgeschichte.

Vielleicht habt ihr es euch nach Punkt vier schon gedacht, aber wo die Charaktere nur noch abgeschwächte Versionen ihres einstigen Selbst sind, konnte mich die Liebesgeschichte natürlich auch nicht mehr überzeugen. Wenn ich recht überlege war davon auch kaum etwas zu spüren. Tris und Tobias haben sich meiner Meinung nach nicht so verhalten als würden sie einander vertrauen oder einander loyal sein. Es gab ein paar Gespräche über die Lügen und Geheimnisse, die an der Beziehungen der beiden genagt hat, aber auch hier komme ich auf das „die Konflikte eskalierten einfach nicht“ liebend gerne zurück. Hier gab es nur Verständnis für alles. Im Angesicht der schwierigen Lage vielleicht nicht unbedingt etwas Schlechtes, aber nur, weil die Welt vielleicht untergeht seine Prinzipien über Bord werfen?

Sieben: Wie es dann weiter ging.

DIE FETTEN SPOILER KOMMEN JETZT!

Es gab tatsächlich einen Punkt in Allegiant, an dem ich dachte, dass Buch könne wieder was werden. Leider war die Wunschvorstellung schnell wieder weg geblasen und noch mehr Kritikpunkte türmten sich auf meiner Platte auf. Die könnt ihr euch gerne noch anhören, wenn ihr es bisher hier geschafft habt. Bravo!

Ich möchte noch einmal auf die ganze Logik des Buches zurückkommen. Veronica Roth erklärt nämlich folgendes: Die ganze Welt war so ein schrecklicher Ort, eine Ansammlung von Menschen mit den schlechtesten Eigenschaften, die es so gibt, weshalb die Regierung an verschiedenen Stellen beschlossen hat, dass es doch super wäre, diese bösen Gene aus den bösen Menschen herauszufiltern. Das Problem an dem Ganzen war aber, dass dieser Plan (der viel mit Genetik etc. zu tun hatte) irgendwie in die Hose gegangen ist und aus den bösen (das verwende ich jetzt als Synonym für alles) Menschen noch bösere Menschen geworden sind. Um dieses Problem wiederum zu lösen wurden die Fraktionen gegründet, die eine Art Experiment darstellen sollten. Die Menschen sollten dort angesiedelt werden, damit über Generationen hinweg die bösen Gene aka Eigenschaften aus der Zivilisation verschwinden konnten. Es wurden Freiwillige ausgewählt, die an diesen Experimenten teilnehmen sollten, darunter auch Tris' Vorfahren. Aber natürlich wird man nicht einfach so in die neue, bessere Welt gesteckt. Vorher wurden all diesen Menschen mit einem Serum die Erinnerungen genommen, damit man ideale Voraussetzungen schaffen konnte. Ach und bevor ich es vergesse, ja, auch bei diesen Menschen wurde an den Genen herum gepfuscht, damit sie wieder „rein“ wurden. Irgendwie wurde dann darauf gehofft, dass die Gesellschaft sich ausweitet, alle mit den bösen Genen irgendwann krepieren und man nur noch reine Menschen hat aka eine neue, reine Welt. Und um es noch zu sagen, diese „reinen“ Menschen sind alle, die man zuvor als Divergent bezeichnet hat.

Ich kann das alles nicht zu 100% wiedergeben, aber dies entspricht in etwa der Erklärung, die uns geliefert wird, welche ich ehrlich gesagt Null nachvollziehen konnte. Und jetzt soll mir mal jemand sagen, wo da die Logik drin steckt? Ich meine, wieso hat man nicht die fortgeschrittene Wissenschaft benutzt, um etwas anderes zu tun? Wieso abwarten und das Ganze beobachten, bis sich vielleicht über Generationen hinweg etwas tut? Wieso nicht eingreifen, wenn man sieht, was für eine schrecklich, gefährliche Sache man erschaffen hat, die aus dem Ruder läuft?

Besonders schlimm fand ich auch als Tris erkennt, dass sie bei allem gefilmt etc. wurde, in ihren schlimmsten Albträumen und hoffnungslosesten Momenten. Richtig Hardcore das Ganze O.o aber anstatt dann ENDLICH auszurasten, verziehen sie und ihre Freunde sich mit der Erklärung im Gepäck wieder.

Acht: The Allegiant.

Da haben wir dann noch diese neue Gruppe, die sich wie aus dem Nichts mal aktiv an ALLEM beteiligen will. Es heißt die fraktionslosen gegen the Allegiant (welche das Motiv verfolgen das ganze System neu zu etablieren). Wir fassen zusammen.

Tris aka Fraktion/Fraktionslosen VS. The Allegiant.

Letztes Gruppe will dann das bekannte Erinnerungs-Lösch-Serum benutzen, um ihre Gegenspieler auszuschalten, damit sie praktisch ihren Plan durchziehen können. Dann beschließt aber eine weitere Gruppe (zu denen die Wissenschaftler gehören, von denen Tris alle Infos hat) das es doch die beste Lösung wäre einfach ALLE damit zu „infizieren“ damit niemand mehr irgendwen töten oder bekämpfen will. Zur Erinnerung: Bis zu dieser Stelle sind vielleicht 5 Personen gestorben, aber OK.

Es wird aber noch besser, DENN Tris beschließt das Serum einfach gegen die Wissenschaftler selbst einzusetzen. Wie ihr sehen könnt ein kleiner Teufelskreis.

Neun: Die Lösung des Ganzen.

*Riesenseufzer* Alsooo....man erwartet IMMER NOCH die totale Eskalation von, ehm...ALLEM, aber die passiert immer noch nicht und wird es auch nicht geben. Es gibt eine Art Familientreffen, bei dem Tobias mit seinen Eltern ein Gespräch führt und plötzlich alle ihre Bedenken fallen lassen und sich wieder lieb haben. Einfach so. Das ist kein Scherz. Mehr als dieses Gespräch braucht es nicht und schwupps sind die Parteien ihre Motive los und die Probleme verpufft. Weiter geht es mit Tris und Caleb, die im Gegensatz zu Tobias nicht zu seinen Eltern gereist sind, um ein Teekränzchen zu feiern. Das Serum stellt schließlich noch immer eine Gefahr dar und deshalb soll Caleb zu einer Selbstmord-Mission geschickt werden, um es zu stehlen bzw. zu vernichten und so die Welt zu retten. Statt ihm geht aber Tris. Sie überlebt dann aber den Einbruch in das Labor (das mit einer Art Gift versetzt ist) und wird dann ein paar Seiten später einfach erschossen.

Zehn: Das Ende. Jup. Das Ende.

Wie viele Leser bin ich nur bedingt Fan von Happy Ends. Muss nicht immer sein, ist aber ganz schön. Aber so etwas? Ich kann wirklich nachvollziehen, wieso so viele erschüttert über diesen Schritt waren. Aber nicht Tris' Tod macht das Buch so schlecht, sondern die Art wie er abgefertigt wird. Sie wird erschossen, stirbt auf einer halben Seite und das war es dann. Den Rest dürfen wir uns aus der Sicht von Four geben und der schwelgt in Erinnerungen an seine Liebe, bei denen ich nur den Kopf schütteln konnte. Das Besondere an der Liebesgeschichte war doch, dass Tris und Four sich eben NICHT kannten, aber hier impliziert die Autorin, dass Four sie öfter beobachtet hat, es so viele Momente gab, in denen er Tris ach so toll fand. Das fand ich furchtbar und hat mir meine Sichtweise auf den ersten Teil verdorben.

Furchtbar waren auch die weiteren 10 oder was auch immer Kapitel, die Four erzählt. Kurze Fetzen in Memory Of Tris in etwa. Das Traurige daran war, dass ich es nicht einmal traurig finden konnte. Mich konnte Tris' Tod und alles, was danach kam nicht berühren. Was ich persönlich noch mit am Schlimmsten fand, war der Epilog. Als Leser wird man in eine Art Abschluss geworfen, der einfach keiner ist. Es bleiben so viele Fragen. So viele ungelöste Ansätze und vieles mehr.

Fazit

Ich habe mich wirklich gefragt: Was zur Hölle hast du da gelesen? Nachdem ich meine Rezension geschrieben hatte, konnte ich nicht anders als mein Rating von den vorherigen 2 Sternen auf 1 zu senken. Ich weiß echt nicht, wie ich es geschafft habe, dass Buch überhaupt so schnell zu beenden.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 29.11.2013 18:26:20 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 29.11.2013 18:34:15 GMT+01:00
Clove meint:
Danke auch ihnen für eine so ausführliche Rezension.Ich finde leider bei vielen Büchern nur wenige,in denen der Inhalt und das Ende so präzise aufgeführt werden-ich will vorher immer wissen,was mich erwartet.Auch wenn ich Tris schon seit dem 1.Band gehasst habe(vor allem wegen ihrem Motiv(habe keine bessere Umschreibung) immer das Gegenteil von dem zu machen,was Four ihr rät),finde ich das Ende grauenhaft.Ich hab das Buch im Urlaub gesehen,hatte aber scheinbar eine leise Vorahnung und habe es nicht gekauft.
Und das Buch ist ja scheinbar so schlecht,das viele ihren Frust rauslassen,in dem sie auch das Buch von vorne bis hinten genaustens beschreiben.
Am Ende nochmal ein Danke,auch für die anderen,sehr ehrlichen Rezensionen!

Und nebenbei:Ich habe gelesen sie haben einen Blog?Können sie mir den Link geben?:)

Veröffentlicht am 12.03.2014 10:11:58 GMT+01:00
Amber meint:
Ich habe den ersten Band gekauft, aber noch nicht gelesen, und meinte, ich müsste auch noch die nächsten beiden haben, um komplett zu sein. Offenbar aber nicht ... Danke für die hilfreiche Rezension!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.04.2014 11:58:52 GMT+02:00
Gerne :) Da: tanjaisaddictedto.blogspot.com

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.04.2014 12:27:41 GMT+02:00
Clove meint:
Danke!

Veröffentlicht am 18.04.2014 11:31:19 GMT+02:00
Prisca P. meint:
Nur als Anmerkung: Zumindest die Problematik des schlecht zu erkennenden Personenwechsels ist kein Fehler der Autorin. Ich lese die englische Fassung und dort sind die Kapitel klar einer Person zugeordnet. Da hat dann wohl der deutsche Verlag etwas gekürzt, was für die Lesbarkeit besser geblieben wäre...

Veröffentlicht am 18.07.2014 10:58:42 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.07.2014 11:00:53 GMT+02:00
Tomette meint:
Danke für diese so ausführliche und facettenreiche Rezension!!! Ich war von Band 1 begeistert, stecke jetzt am Ende von Band 2 fest, weil ich mich über Tris ärgere, die gerade, aus einer eigentlich auswegslosen Situation gerettet, schon wieder beschließt, ihr eigenes Ding zu machen, weil Four/Tobias (der im 1. Band doch recht anders geschildert wurde) sowieso alles falsch macht und ohnehin keine Ahnung hat (wer auf diesen Art eine Beziehung lebt, sollte sie eigentlich schnell beenden) und wenn ich dann lese, was noch alles kommt (ich weiß gar nicht, warum ich mir die Rezensionen zum 3. Band angeschaut habe - aber bei so vielen schlechten Bewertungen war ich dann nur noch neugierig), bin ich mir sicher, jetzt mit dem Lesen aufzuhören und mir das letzte Buch nicht mehr anzutun...
Danke nochmal!

Veröffentlicht am 15.08.2014 01:47:12 GMT+02:00
Ich kann da zu 99% zustimmen. Das passt alles hinten und vorne nicht. Ich war super enttäuscht. Habe das Buch im englischen Original gelesen und ich hatte selbst da Schwierigkeiten mit dem ständigen Wechsel zwischen Tris und Tobias. Musste immer wieder ein paar Seite zurückblättern um in der Kapitelüberschrift nachzulesen, welche Person denn da grad nochmal erzählt.
Allerdings gehöre ich zu den Personen, die das Ende nicht nur enttäuschend sondern komplett erschütternd fanden. Schreibstil hin oder her, für mich bleibt Tris DIE Hauptperson in der Reihe, wahrscheinlich noch ein Überbleibsel vom ersten (und mit Abstand besten) Buch der Reihe. Und sie einfach so auf einer halben Seite ins Jenseits zu schicken fand ich unter aller Sau. Und dann auch noch nach dem Motto "darf ich jetzt endlich aufhören zu kämpfen?", nachdem sie ein paar Seiten vorher erst erneut bestätigt hat, wie gern sie am leben bleiben möchte.

Veröffentlicht am 15.08.2014 12:41:44 GMT+02:00
Clove meint:
Es geht einfach nicht in meinen Kopf rein, warum jemand so "unbedeutendes" wie Tris sterben muss. So eine große Nummer war sie ja jetzt auch nicht. Bei Katniss oder Harry Potter wäre es ja noch verständlich. Aber Tris??
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Artikel

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