Kundenrezension

151 von 178 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Braucht den Vergleich nicht zu scheuen., 10. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Crossfire. Versuchung: Band 1 Roman (Taschenbuch)
Eva hat gerade die Uni in San Diego hinter sich gebracht und einen Traumjob in einer Werbeagentur geangelt. Zusammen mit ihrem Mitbewohner, Cary, bezieht sie ein Apartment in New York. Sie will einen Neuanfang, die Vergangenheit endlich hinter sich lassen.

In dem Crossfire Gebäude, in dem auch ihre Werbeagentur ihren Sitz hat, trifft sie auf Gideon. Sofort spürt sie eine unglaubliche Anziehungskraft, der sie sich nur schwer entziehen kann. Doch sie weiß auch instinktiv, dass Gideon Cross für sie gefährlich werden könnte. Daher versucht sie sich mit aller Macht von Mister Dunkel und Gefährlich fern zu halten.

Doch das ist leichter gesagt als getan, denn auch Gideon verspürt diese Anziehungskraft und will Eva um jeden Preis - und Gideon bekommt immer das, was er will. Zwei Menschen, heftiges Verlangen und dunkle Geheimnisse, die den Weg ans Tageslicht suchen und dabei drohen alles zu zerstören.

Als ich das erste Mal von "Crossfire" gehört und gelesen habe, musste ich natürlich sofort an "Shades of Grey" denken. Die Welle, die SoG ins Rollen gebracht wird wohl jeder bemerkt haben. Daher war ich zu Anfang ein wenig skeptisch, was dieses Buch angeht - wie sich heraus gestellt hat, völlig umsonst.

Ob es in diesem Buch Parallelen zu "Shades of Grey" gibt? Ja, natürlich. Nicht zu letzt sogar im Sprachgebrauch. Hat es mich gestört? Mit Sicherheit nicht! Ich habe das Buch innerhalb von einem Tag und einer Nacht gelesen. "Crossfire" hat eine unglaubliche Sogkraft auf mich ausgeübt. Ich wollte nur mal kurz ins Buch rein lesen und war mittendrin und konnte nicht mehr aufhören. Und ganz ehrlich: Bei diesem Genre lassen sich Gemeinsamkeiten schwer vermeiden. Ich persönlich habe auch nichts dagegen. Schließlich gibt es auch viele verschiedene Schokoladenrichtungen, die alle dennoch das gewisse Etwas haben. Im Endeffekt bleibt es aber nur Schokolade.

Es gibt zwar einige Parallelen zu SoG, aber der größte Teil der Geschichte, ist nicht mit SoG vergleichbar. Crossfire ist reifer und direkter, was nicht zu letzt an Eva liegt. Eva ist kein naives Mädchen, sondern eine Frau mit einer unschönen Vergangenheit, die dennoch ihren Weg geht, sich nicht unterkriegen lässt und auch mal mit der Faust auf den Tisch hauen kann. Sie ist eine Sympathieträgerin, die man gerne auf ihrem Weg begleitet.

Gideon, Mister Dunkel und Gefährlich, war ganz nach meinem Geschmack. Gefährlich, voller Geheimnisse, unwiderstehlich. Zwar gibt es auch hier einige Parallelen zu Mr. Grey, aber was soll's! Es war ein pures Abenteuer, diesen Mann zu begleiten. Und es steckt noch so vieles in ihm, was im diesem Buch noch nicht ans Licht gekommen ist. Man leckt sich förmlich die Finger um endlich zu erfahren, was es mit ihm auf sich hat.

Es war sehr intensiv und Gefühlsvoll dieses Buch zu lesen. Es war stets eine Atmosphäre vorhanden, die mehr als nur geknistert hat. Auch sind in diesem Buch eher weniger BDSM/SM Elemente enthalten. Dennoch waren die Liebeszenen mehr als unterhaltsam und unheimlich erotisch. Sylvia Day hat diese mehr als gekonnt in Szene gesetzt. Langeweile kann erst gar nicht aufkommen. Es war ein wirklicher Lesegenuss.
Durch den Schreibstil der Autorin, der sehr angenehm zu lesen ist und dennoch die perfekte Mischung zwischen Sanftheit und Direktheit hat, sind die Seiten nur so verflogen.

Für mich gab es nur einen kleinen minimalen Punkt, der mich ein wenig gestört hat. Mir ging es stellenweise alles ein wenig zu flott. Ich mag hier nicht allzu viel verraten, da es sonst meiner Meinung nach zu viel von der Geschichte vorweg nimmt. Aber trotz dieses kleinen Punktes, wurde ich ausgesprochen gut unterhalten. "Crossfire" hat erfühlt, was es versprochen hat. Um nicht zu sagen, dass in dem Buch mehr drin steckt als sich zu Anfang vielleicht vermuten lässt.

Das Ende war wieder ganz nach meinem Geschmack. Ein Schluss, der endlich nicht mit einem Paukenschlag endet, aber dennoch die Vorfreude auf die Fortsetzung enorm steigert. Ich war ein wenig enttäuscht, dass es schon vorbei war.

Fazit:

Ein mehr als gelungener Auftakt, der mein Leserherz erfreut hat und mich mehr als nur gut unterhalten hat. Protagonisten mit Ecken und Kanten, die es dennoch schaffen überzeugen.

Von mir gibt es 4 Sterne, da ich noch auf eine Steigerung im nächsten Band hoffe, der auch den letzten kleinen Rest von mir voll und ganz überzeugen kann.

Ladys & Gentleman, darf ich vorstellen Mister Dunkel und Gefährlich!
Ziehen sie sich warm an Mr. Grey, sie erhalten ernst zunehmende Konkurrenz in Form von Mr. Cross ;)
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-8 von 8 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 20.01.2013 16:00:19 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.01.2013 16:02:26 GMT+01:00
Desilein meint:
Wie ist denn der Schreibstil im Vergleich zu SoG? Mich hat an SoG auch sehr gestört, dass die Ana so naiv und kindisch ist und eigl eine wohlbehüteten Kindheit hatte, aber sich aufgeführt hat, als wäre ihr weiß Gott was angetan worden, weshalb sie weder Selbstbewusstsein noch Bezug zur Realität haben konnte. und auch den Schreibstil fand ich extrem langweilig und einsilbig.
aber an sich finde ich den Inhalt und die Thematik spannend, weil es mal was ganz neues ist. nur noch mal würde ich mir sowas nicht antun ^^
Lieben Gruß

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.01.2013 16:43:54 GMT+01:00
Also ich kann dich da beruhigen. Ana und Eva haben absolut nichts miteinander gemein ;)
Sie sind eigentlich sogar das komplette Gegenteil von einander. Eva hätte allen Grund so zu sein wie Ana, ist es aber zum Glück nicht.

Natürlich ist das Buch auch kein literarisches Meisterwerk, sondern ganz klar ein Unterhaltungsroman. Wenn Du dir das beim Lesen bewusst machst, kannst du meiner Meinung nach nichts falsch machen. Ich wurde mehr als gut unterhalten und hatte ein paar prickelnde und aufgeregende Lesestunden!

Ich würde dem Buch an deiner Stelle eine Chance geben :)

Veröffentlicht am 23.01.2013 22:44:50 GMT+01:00
George Moss meint:
... wieder so eine elend lange inhaltsangabe, die einem das lesen des buches eher vergällt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.02.2013 19:34:48 GMT+01:00
Helga meint:
Hallo Pusteblume, da muß ich dir sooo zustimmen. Manchmal habe ich das Gefühl die Leute meinen Aufsätze über die Bücher schreiben zu müssen. Haben die sonst nichts zu tun? Herzl Grüße

Veröffentlicht am 03.03.2013 23:30:50 GMT+01:00
Sandy meint:
Tolle Rezi, deinetwegen hab ichs mir quasi gekauft ;o)

Die Parallelen zu SoG sind einem anfangs echt etwas zu viel, aber die Charaktere kristallisieren sich wirklich zackig raus und so war ich dann auch sehr erfreut das die hauptpersonenen nicht so dusselig kindisch und naiv waren/sind wie bei SoG.
Ich freue mich aufs 2. Band was ich mir nun auch ohne rezi von dir kaufen werde ;o)

LG Sandy

Veröffentlicht am 18.03.2013 20:15:57 GMT+01:00
Prima beschrieben! So seh ichs auch - mir ist Crossfire fast lieber als SoG. Ich finde Crossfire nicht ganz so kitischig wie SoG teilweise auch wenn ich sagen muss dass Mr. Cross für meinen Geschmack Mr. Grey nicht das Wasser reichen kann :-)

Veröffentlicht am 18.08.2013 12:17:05 GMT+02:00
Bepunkt meint:
Dieses Buch ist absolut eine Copyright-Verletzung gegenüber Shades of Grey. Jeder hat ein dunkles Geheimnis, müssen über ihre "Beziehung" verhandeln, haben ebenfalls eine "Mrs. Robinson", auf die Eva eifersüchtig ist.... Die Dialoge sind keine. Denn da wird nur gelich "gefxxxx". Das ist in dem Buch des Rätsels Lösung. Mr. Cross ist kontrollsüchtig. Eva angeblich eine starke Persönlichkeit, die genauso beschrieben wird, wie es Ana aus SoG. Hilflos, wütend und supergeil... Wenn das keine Kopie ist, dann fresse ich den Besen! Dieser Roman ist ein Poron und hat mit Erokit überhaupt nichts zu tun!

Veröffentlicht am 18.10.2013 00:03:18 GMT+02:00
Klaudia meint:
Als ich das erste Mal von "Crossfire" gehört und gelesen habe, musste ich natürlich sofort an "Shades of Grey" denken. Daher war ich zu Anfang ein wenig skeptisch, was dieses Buch angeht, wie sich heraus gestellt hat, völlig umsonst.

Ob es in diesem Buch Parallelen zu "Shades of Grey" gibt? Ja, natürlich. Nicht zu letzt sogar im Sprachgebrauch. Mit Sicherheit nicht! "Crossfire" hat eine unglaubliche Magie auf mich ausgeübt. Und ganz ehrlich: Bei diesem Genre lassen sich Gemeinsamkeiten schwer vermeiden. Ich persönlich habe auch nichts dagegen.

Es gibt zwar einige Parallelen zu SoG. Crossfire ist reifer und direkter, was nicht zu letzt an Eva liegt. Eva ist kein naives Mädchen, sondern eine Frau mit einer unschönen Vergangenheit, die dennoch ihren Weg geht, sich nicht unterkriegen lässt und auch mal mit der Faust auf den Tisch hauen kann. Sie ist mir sehr Sympathisch, die man gerne auf ihrem Weg begleitet.

Nun habe ich alle 3 Bücher gelesen und bin immer noch Begeistert. SOG und Crossfire TOP TOP
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