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ganz nett für einen kalten Herbstabend,
2. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Christmas Cookie Club (Gebundene Ausgabe)
An einem Tag im Jahr treffen die 12 Frauen aufeinander und bringen ihre Kekse mit. Jede hat etwas aus ihrem Leben zu erzählen, wenn sie ihre Kekse verteilt und versucht die Erlebnisse der Vergangenheit zu verarbeiten. Krebs, Scheidung, Betrug, Affären und Finanzprobleme sind ein kleiner Auszug dessen.
Das Buch ist aus der Sicht von Marnie geschrieben, bei der sich der Cookie Club jährlich trifft, wie auch in dem vorgestellten Ereignis. Sie führt den Leser / die Leserin durch den Abend und geht auf die einzelnen Personen ein, macht Rückblenden. Auch ihr Privatleben wird unter die Lupe genommen. In ihrem Fall ist ihr erster Mann gestorben und bei ihrem jetzigen Lebensgefährten ist sie sich nicht 100%ig sicher. Ihre beiden Töchter sind schwanger. Bei Tara war es eher Zufall und Sky versucht es schon seit langem, doch immer gab es Probleme.
Jedes Kapitel beginnt mit dem Keksrezept der jeweiligen Person um die es geht. Das Gute ist, man kann sie nachbacken und dank der Umrechnungstabelle zu Beginn des Buches, können die Angaben umgerechnet werden.
Zwischen den Kapiteln gibt Ann Pearlman Lebensmittelkunde. Die Geschichte der Mandeln, Schokolade, Zucker oder Nüsse wird erzählt, bevor es zur nächsten Person übergeht.
Es ist ein Buch, das mich auf die Weihnachtszeit einstimmt und ich in einem Fluss lesen konnte. Auch die Danksagung am Ende fand ich aufschlussreich, denn die Information, dass es den Cookie Club wirklich gibt, wurde preisgegeben.
Insgesamt ein Buch für einen kalten Herbstabend mit genügend Keksen und einer heißen Schokolade.
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