Kundenrezension

23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Passender Titel: Ruhig, aber wirklich kraftvoll., 6. Februar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Silent Force (Limited Premium Version) (Audio CD)
Ich bin auf dem Umweg über „Nightwish“ (auch klare Empfehlung!) auf „Within Temptation“ gekommen. Ich suchte nach Bands, die einen ähnlichen Sound haben. (Auch „Evanescence“ habe ich auf diesem Wege kennengelernt.)
Vergleiche kann man meiner Meinung nach auf jeden Fall ziehen, da die Ähnlichkeiten im Stil auf jeden Fall vorhanden sind. Das finde ich aber keineswegs schlecht, denn genau das ist es ja, was mir gefällt. Genug Eigenständigkeit hat jede der Bands trotzdem noch.
In diesem Vergleich positioniert sich dieses „Within Temptation“ Album entsprechend ebenbürtig. Es kann zwar weder ähnlich gute Gitarren wie „Nightwish“ bieten und die gesangliche Qualität erreicht auch nie das Niveau von Tarja (Sängerin von Nightwish). Der Gesang ist aber alles andere als schlecht und die Stimme ist auch mal etwas anderes. Man will ja nicht immer das gleiche hören. Verglichen mit dem Vorgängeralbum „Mother Earth“ hat Sarah ihren Gesang deutlich weiter entwickelt und singt sauberer und angenehmer.
Sehr gut gelungen ist die konsequente Einbindung von Chor und Orchester in das Gesamtkonzept. Das gibt dem Sound schon etwas Episches. Das Gleichgewicht der Elemente ist über die gesamte Laufzeit gesehen sehr gut getroffen, wobei natürlich in manchen Songs Gitarren mal mehr im Vordergrund stehen, während man in anderen eher das Orchester hört.
Die Band entfernt sich dadurch weiter von ihrem Ursprung, dem Gothic Metal. Manchem mag das vielleicht nicht gefallen. Ich finde auch, daß man kaum mehr von Metal sprechen kann, doch ist das hier Gebotene durchaus noch heavy genug, um als Rock durchzugehen. Als Pop würde ich das trotz der eingängigen Melodien nicht bezeichnen. (Außer vielleicht die Balladen, die naturgemäß softer sind, aber mir auch sehr gut gefallen. Hier macht sich die Nutzung eines echten Orchesters besonders angenehm bemerkbar.)
Der Titel „Silent Force“ ist durchaus passend gewählt. Zwar erscheint die Musik im Schnitt lange nicht so rockig wie z.B. „Nightwish“, aber das kann keineswegs darüber hinwegtäuschen, daß die Kompositionen unglaublich kraftvoll sind, was vor allem auch an dem Orchester liegt, das dem Ganzen ein fettes Fundament verpaßt.
Nach dem ersten Durchhören hatte ich den Eindruck, sehr gute Musik gehört zu haben, die allerdings wenig Abwechslung bietet und eigentlich zu eingängig ist, um langfristig gut sein zu können. Ich freue mich, daß ich mich da geirrt habe. Je häufiger ich das Album höre, desto offenkundiger werden die Unterschiede in den Tracks. Und ich habe es auch noch lange nicht über. Trotzdem muß ich auch festhalten, daß die Stimme wenig abwechslungsreich ist, obwohl die Sängerin schon unterschiedliche Gesangtechniken anwendet. So klingt die Stimme z.B. in „Stand my Ground“ deutlich anders als im ätherischen Anfang von „Pale“.
Für mich gibt es auf der gesamten CD keinen Einzigen Totalausfall. „Aquarius“ ist der Track, der mir am wenigsten zusagt aber ich würde ihn keineswegs als wirklich schlecht bezeichnen.
Ich kann jedem, der „Nightwish“ oder „Evanescence“ mag, raten, hier mal reinzuhören.
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Kommentare


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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 01.10.2013 22:22:24 GMT+02:00
Sam Nera meint:
als ich 'Aqaurius' das erste mal hörte war für mich sofort klar, dass das der schlechteste track sein wird.

schöne rezension.

-Sam Nera
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