12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Back to the roots, 6. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Sweet Home Alabama - Liebe auf Umwegen (DVD)
Eigentlich hatte ich kein großes Interesse an diesem Film, denn ich war mir sicher - „Sweet Home Alabama" ist einfach eine schon 1000mal da gewesene Story neu verpackt und neu besetzt. Nun, natürlich kennt man das Prinzip von romantischen Komödien, und im Grunde ist es auch immer und immer wieder dasselbe, aber dennoch gibt es jedes Mal kleine aber feine Unterschiede, und so ist dann doch wieder jeder Film ein Erlebnis für sich. Und so ist es auch mit „Sweet Home Alabama". Ich war noch nie so froh, dass ich mir einen Film DOCH angesehen habe, obwohl ich ihn eigentlich nicht sehen wollte. Die junge und erfolgreiche Modedesignerin Melanie ist scheinbar auf dem Höhepunkt ihres Lebens angekommen - sie wird als neuer Star in der Designerbranche gefeiert, und ihr reicher, attraktiver, gutherziger Freund (Sohn der Bürgermeisterin von N.Y.) macht ihr einen Heiratsantrag. Alles scheint perfekt. Doch da war doch noch was...*grübel*...oh ja, Melanie IST ja eigentlich schon verheiratet. Jake Perry heißt der Gute, und wurde von Melanie vor 7 Jahren in ihrer Heimat in Greenville/Alabama zurückgelassen. Nun kehrt Melanie zurück, um ihn zur Scheidung zu bewegen. Doch da hat sie die Rechnung ohne ihn gemacht, denn ihr Noch-Ehemann stellt sich stur. Gezwungenermaßen verbringt Melanie also einige Zeit zuhause, und nach und nach stellt sie fest, dass sie ihr altes Leben „schon irgendwie" vermisst. Anfangs leugnet sie das noch, doch als ihre Hochzeit unmittelbar bevorsteht, kann sie sich einfach nicht mehr gegen ihre Gefühle wehren, und sie ist sich nicht mehr sicher, ob sie das Glamour-Leben in N.Y. wirklich führen möchte, oder ob ihr Platz in Alabama bei ihrer großen Liebe, ihren Freunden und ihrer Familie ist. Eben getreu nach dem Motto „back to the roots". Das „Gemeine" bei diesem Film ist, dass beide Männer in Melanies Leben im Grunde Traummänner sind. Beide sehen gut aus, beide sind gute Seelen, beide lieben sie...also ist hier keiner der Fiese, den man gerne hasst, damit man für den anderen Partei ergreifen kann. Das wird dem Zuschauer hier etwas schwerer als gewöhnlich gemacht. Aber ich für meinen Teil muss sagen - die Sympathie überwog dann doch ziemlich schnell sehr stark für Jake. Bis zum Ende bleibt jedoch ziemlich ungewiss, für wen sich Melanie entscheiden wird, doch der Zuschauer hat ja schon ziemlich bald so eine Ahnung. Wie es nun mal ist bei romantischen Komödien ;-) Aber mal abgesehen von der Romantik und von den hübschen Männern kann man auch sehr oft herzhaft lachen!! Die Witze sind offen und ehrlich, wirken kein Stück aufgesetzt oder übertrieben. Auch die Einwohner in Melanies Heimatstadt schließt man sofort ins Herz (ganz besonders Bobby Ray), jeder einzelne ist dermaßen liebenswürdig, dass man sich ziemlich bald wünscht, selbst dort zu leben. Was sie übrigens gleich noch sympathischer macht - ihr Akzent (dafür muss man den Film natürlich auf englisch anschauen). Er ist einfach goldig, anders kann ich's nicht sagen. Am besten in diesem Film kommt Josh Lucas (Jack) rüber. Er versprüht einen frechen, mitreißenden und vor allem natürlichen Charme, dem man sehr bald erliegt, und der einen den ganzen Film über gefangen hält. Mir fällt kein anderer Schauspieler ein, der mich so fesseln konnte durch seine Natürlichkeit (außer Michael Vartan in „Ungeküsst"). Ich bin also hellauf begeistert von „Sweet Home Alabama". Definitiv ein Film, den man sich öfter als einmal anschauen kann, und von dem man jedes Mal aufs Neue verzaubert wird. Absolut top!
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Back to the roots
Eigentlich hatte ich kein großes Interesse an diesem Film, denn ich war mir sicher - „Sweet Home Alabama" ist einfach eine schon 1000mal da gewesene Story neu verpackt und neu besetzt. Nun, natürlich kennt man das Prinzip von romantischen Komödien, und im Grunde ist es auch immer und immer wieder dasselbe, aber dennoch gibt es jedes Mal kleine aber feine Unterschiede, und so ist dann doch wieder jeder Film ein Erlebnis für sich. Und so ist es auch mit „Sweet Home Alabama". Ich war noch nie so froh, dass ich mir einen Film DOCH angesehen habe, obwohl ich ihn eigentlich nicht sehen wollte.
Die junge und erfolgreiche Modedesignerin Melanie ist scheinbar auf dem Höhepunkt ihres Lebens angekommen - sie wird als neuer Star in der Designerbranche gefeiert, und ihr reicher, attraktiver, gutherziger Freund (Sohn der Bürgermeisterin von N.Y.) macht ihr einen Heiratsantrag. Alles scheint perfekt. Doch da war doch noch was...*grübel*...oh ja, Melanie IST ja eigentlich schon verheiratet. Jake Perry heißt der Gute, und wurde von Melanie vor 7 Jahren in ihrer Heimat in Greenville/Alabama zurückgelassen. Nun kehrt Melanie zurück, um ihn zur Scheidung zu bewegen. Doch da hat sie die Rechnung ohne ihn gemacht, denn ihr Noch-Ehemann stellt sich stur. Gezwungenermaßen verbringt Melanie also einige Zeit zuhause, und nach und nach stellt sie fest, dass sie ihr altes Leben „schon irgendwie" vermisst. Anfangs leugnet sie das noch, doch als ihre Hochzeit unmittelbar bevorsteht, kann sie sich einfach nicht mehr gegen ihre Gefühle wehren, und sie ist sich nicht mehr sicher, ob sie das Glamour-Leben in N.Y. wirklich führen möchte, oder ob ihr Platz in Alabama bei ihrer großen Liebe, ihren Freunden und ihrer Familie ist. Eben getreu nach dem Motto „back to the roots".
Das „Gemeine" bei diesem Film ist, dass beide Männer in Melanies Leben im Grunde Traummänner sind. Beide sehen gut aus, beide sind gute Seelen, beide lieben sie...also ist hier keiner der Fiese, den man gerne hasst, damit man für den anderen Partei ergreifen kann. Das wird dem Zuschauer hier etwas schwerer als gewöhnlich gemacht. Aber ich für meinen Teil muss sagen - die Sympathie überwog dann doch ziemlich schnell sehr stark für Jake. Bis zum Ende bleibt jedoch ziemlich ungewiss, für wen sich Melanie entscheiden wird, doch der Zuschauer hat ja schon ziemlich bald so eine Ahnung. Wie es nun mal ist bei romantischen Komödien ;-) Aber mal abgesehen von der Romantik und von den hübschen Männern kann man auch sehr oft herzhaft lachen!! Die Witze sind offen und ehrlich, wirken kein Stück aufgesetzt oder übertrieben. Auch die Einwohner in Melanies Heimatstadt schließt man sofort ins Herz (ganz besonders Bobby Ray), jeder einzelne ist dermaßen liebenswürdig, dass man sich ziemlich bald wünscht, selbst dort zu leben. Was sie übrigens gleich noch sympathischer macht - ihr Akzent (dafür muss man den Film natürlich auf englisch anschauen). Er ist einfach goldig, anders kann ich's nicht sagen.
Am besten in diesem Film kommt Josh Lucas (Jack) rüber. Er versprüht einen frechen, mitreißenden und vor allem natürlichen Charme, dem man sehr bald erliegt, und der einen den ganzen Film über gefangen hält. Mir fällt kein anderer Schauspieler ein, der mich so fesseln konnte durch seine Natürlichkeit (außer Michael Vartan in „Ungeküsst"). Ich bin also hellauf begeistert von „Sweet Home Alabama". Definitiv ein Film, den man sich öfter als einmal anschauen kann, und von dem man jedes Mal aufs Neue verzaubert wird. Absolut top!
"kelene25"
6. Juli 2004
- Insgesamt:
5

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