Kundenrezension

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klassisch und eigenständig zugleich, 6. Oktober 2013
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Rezension bezieht sich auf: Fire On the Mountain (MP3-Download)
Ich muss zugeben: nach all den Jubelrezensionen, welche man in der Fachpresse lesen konnte, war ich vor dem ersten Hördurchgang von FIRE ON THE MOUNTAIN etwas skeptisch... es las sich auf Anhieb so, als ob FIRE ON THE MOUNTAIN ein Album wäre, welches sich bei aller Begeisterung strikt an "Schema F" orientieren würde. Ich bezweifelte ein bisschen, dass diese Band und das gesamte Projekt genug Eigenständigkeit hat.

Allerdings, ich wurde positiv überrascht, TWILIGHT OF THE GODS präsentieren sich auf dem Debutalbum dieser Formation nämlich durchaus eigenwillig, und FIRE ON THE MOUNTAIN ist ein Album, welches definitiv mehr Eigenständigkeit hat als die meisten in eine ähnliche stilistische Richtung gehenden Werke der letzten Jahre... und ein Werk, auf das man sich einlassen muss.

Sicherlich: augenblicklich ist klar, dass die frühen Manowar (bis 1989) und sowie Bathory in ihrer Viking-Phase hier Pate standen. Dennoch macht man es sich zu einfach, wenn man TWILIGHT OF THE GODS hierauf reduziert, zumal ja gerade (!) diese beiden Bands unzählige Bands beeinflusst haben.

TWILIGHT OF THE GODS schaffen es, die erhabene Stimmung von Alben wie "Hail To England" oder "Blood Fire Death" heraufzubeschwören, und diese Alben waren ja auch Werke, welche Ecken und Kanten hatten und sicherlich nicht jeweils um den nächsten Refrain herumkomponiert waren. Wer also erwartet, hier ein vorhersehbares Album mit den üblichen "hohoho-Chören", "Fire - Desire" Lyrics mit häufiger Nennung der Wörter "Kill", "Sword" und "Glory" und 08 / 15 Refrains sowie die obligatorische Standartballade zu hören wird glücklicherweise enttäuscht - ähnlich wie die Vorbilder klingen TWILIGHT OF THE GODS wesentlich eigener, sind dennoch sehr eingängig.

So ist FIRE ON THE MOUNTAIN ein Album, welches man am besten vollständig genießt - es hat eine durchgehende Stimmung, archaisch, erhaben, majestätisch, kommt aber ohne allzu vorhersehbare Kompositionen aus... das Material ist angenehm kautzig und zeichnet sich nicht von ein oder zwei Singles plus Füllmaterial aus.

Technisch ist bei FIRE ON THE MOUNTAIN alles in Butter: die aus ja sehr versierten Musikern bestehende Band spielt gut und druckvoll, die Produktion kann sich auch jederzeit hören lassen, und die Vocals haben einen immensen Wiedererkennungswert.

Alles in allem: ein Album, bei dem ich mehrere Durchläufe brauchte, um mich mit ihm anzufreunden, welches dann aber überzeugt.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 07.10.2013 11:54:58 GMT+02:00
Jens Teistler meint:
Seltsam, ich finde schon, dass hier viel nach Schema F komponiert wurde. Außerdem krankt die Scheibe daran, dass man vieles schon mal irgendwo (v.a. in den 80ern) gehört hat. So höre ich viele Iron Maiden Anleihen, die allerdings nicht so offensichtlich sind, da TOG immer nur mit halbem Tempo spielen. Und gerade die fehlenden Geschwindigkeitswechsel machen das ganze im Gesamtkontext etwas eintönig.
Immerhin ist der Opener ein wirklicher Hit und rechtfertigt allemal, sich das Album anzuhören. die Euphorie von "uns Götz" kann ich allerdings nicht teilen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.10.2013 21:37:06 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 08.10.2013 00:18:34 GMT+02:00
Parsec meint:
Eine durchaus legitime Anmerkung.

Keine Frage: einen Originalitätspreis gewinnen TWILIGHT OF THE GODS sicherlich nicht - allerdings, und das meinte ich in meiner Rezension, ist das Gesamtwerk durchaus origineller und eigenständiger als das vieler Manowar und Bathory Clonbands.

Wie geschrieben: mir sagte das Album nach einigen Durchläufen definitiv zu... als totale Sensation kann ich es aber auch nicht werten, daher lande ich bei vier Sternen. Die völlige Euphorie von " uns Götz" geht mir genau wie Dir deutlich zu weit.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.10.2013 12:57:23 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.10.2013 12:57:42 GMT+02:00
kwichybo meint:
Sehr gute Rezension - du triffst den Punkt ziemlich genau.
Ich selber finde "Fire on the Mountain" nach 5 bis 6 Durchläufen aber leider immer noch "nur gut". Neben wirklich tollen Songs wie "Sword of Damocles" und "Preacher Man" steht leider auch viel Mittelmäßiges.
Wenn ich dieses BATHORY / MANOWAR / MANILLA ROAD-Ding haben will, dann reichen die Originale eigentlich aus. Allen anderen kann man sonst die Italiener von DOOMSWORD empfehlen, die ihre Sache weitaus besser machen - meine bescheidene Meinung!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.10.2013 16:28:16 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.10.2013 16:30:08 GMT+02:00
Parsec meint:
Ich kann Dir im Grund genommen nur zustimmen - insbesondere, was Doomsword angeht, welche auch meiner Ansicht nach Twilight Of The Gods überlegen sind.

Wie gesagt: ich finde Fire On The Mountain "nur gut" bzw. "gut", die völlige Sensation, von der mitunter in er Presse zu lesen war, kann ich bei diesem Album ebenfalls nicht erkennen.
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