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Kundenrezension

16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswerter zeitoser Klassiker, 3. März 2009
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Rezension bezieht sich auf: Der Fremde (Taschenbuch)
Camus erzählt die Geschichte eines introvertierten jungen Mannes, dem es schwer fällt Liebe zu zeigen, vielleicht sogar zu empfinden. So lässt ihn der Tod seiner Mutter nahezu gleichgültig, eher genervt als ergriffen nimmt er an deren Beerdigung teil. Im zweiten Teil des Romans erschießt er einen jungen Algerier im Streit. Auch diese Tat berührt ihn nicht sonderlich, selbst als es im Gericht um seinen Kopf geht - der Staatsanwalt beantragt die Todesstrafe - kann sich Meursault (so der Name des jungen Mannes) nicht aus einer Lethargie befreien. Camus erzählt diese Geschichte in überwiegend einfachen, kurzen Sätzen, so wie sie sein Protagonist Meursault erzählt hätte, nur kein Wort zuviel. Ein auch heute noch enorm lesenswerter Klassiker.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 15.02.2013 14:42:10 GMT+01:00
mario meint:
Die Rezension wäre allenfalls als Klappentext denkbar.
Der junge Mann wird sehr oft als außerordentlich defizitär beschrieben. Er sei so und so, ihm fehle das und das.
Das trifft - oberflächlich, überblickartig, peripher gelesen - zunächst fast alles zu. Doch dieser "Fremde" ist damit keineswegs ausgeschöpft, erfasst, durchschaut. Es steckt erheblich mehr hinter seinem So-Sein, welches, wie eingangs gesagt, spektakulär indifferent und schlicht anmutet.
Hier nur ganz wenige "Fundsachen":
a) Dieser "extrem gleichgültige" Mensch ist offen für Naturbeobachtungen (mindestens 15 Textstellen nachweisbar)
b) Dieser "extrem gleichgültige" Mensch zeigt positive Emotionen (mindestens 25 Textstellen nachweisbar)
c) Dieser "extrem gleichgültige" Mensch denkt nach, bemerkt, beobachtet (mindestens 15-20 Textstellen nachweisbar)
Der erste Teil des Romans zeigt sein ganz privates So-Sein. Die Dinge werden genommen, wie sie kommen. Nichts ist wirklich von Belang.
ER ist aber der Agierende, wenngleich er wie ein Reagierender (auf die Dinge, die da kommen) erscheint. Aber so erscheinen wir wohl alle.
Im zweiten Teil des Romans befindet sich der junge Mann in Konfrontation mit Öffentlichkeit, mit der Wertegesellschaft, mit gesellschaftlichen Ritualen, mit gesellschaftlichen Handlungsmustern.
ER agiert nicht mehr! Er ist "ausgeliefert", später quasi "ausgeschlossen". Er macht Erfahrungen, die entschieden jenseits seines bisherigen Lebens liegen. Es ist vorbei mit seiner "privaten" Existenz, mit der Selbstbestimmung, mit der alleinigen (und sehr eigenwilligen) Definitionsgewalt über sein bisheriges Sein.
Aber er bleibt ER! Er kann andere Verhaltens- und Denkweisen nachvollziehen, nach - denken, ohne sie als für sich selbst gültig anzunehmen. Er sieht seine Lage jederzeit unter SEINEN Vorzeichen, geht insofern "ungebrochen" unter: "Die ganze Nutzlosigkeit dessen, was ich an diesem Ort tat, ist mir da wieder aufgestoßen und ich wollte es nur noch schleunigst hinter mich bringen."
Es hat fast kriminalistischen Spaß gemacht, die "Schichten" dieses "Fremden" aufzuspüren und seiner Reduzierung auf pure Gleichgültigkeit und absurdes Verhalten zu widersprechen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.03.2015 22:33:05 GMT+01:00
susanne Piper meint:
Sie haben eine eigentümliche Art mit Literatur umzugehen. Sie zählen Textstellen und glauben damit den Geist eines Buches erfassen zu können, der Intension des Autors nachzuspüren. Literatur atmet auch zwischen den Zeilen. Viel Spaß beim Erbsenzählen, ich lasse mich weiterhin von großartiger Literatur wie dieser begeistern.
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