Kundenrezension

63 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwischen 70 und 50, 20. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jahreszeiten 1967-2013 (Limited Edition) (Audio CD)
Bei archäologischen Grabungen im Norden von Berlin wurde ein Papyrus entdeckt, der zweifelsfrei auf den Barden Reinhard Mey schließen lässt. Die prähistorischen Schriftzeichen werden von Kundigen auf das Jahr 1964 n. Chr. datiert und zeigen die Erstschrift der Ballade "Ich wollte wie Orpheus singen", des Sängers erstes öffentlich vorgetragenes Lied, dereinst auf Burg Waldeck beim zu jener Zeit sehr beliebten Chasonfestival.

Auch wenn ich sprachlich etwas nachgeholfen habe die Schicht Patina auf dem Ereignis etwas dicker wirken zu lassen als sie tatsächlich ist, so ist es nun doch schon unglaublich lange her - sehr bald ein halbes Jahrhundert; länger, als viele, die man im Publikum von Meys Konzerten trifft, überhaupt auf der Welt sind. In meinem Fall sollten noch Jahre vergehen, bis überhaupt meine Eltern aufeinandertrafen und dann noch einmal Jahre, bis sie sich bequemten einen neuen Mey-Hörer zu zeugen.

Doch dieses im nächsten Jahr anstehende Jubiläum wird Mey so unprätentiös begehen, wie er alles zu vermeiden sucht, was allzu viel Aufhebens um seine Person verursachen könnte. Gewiss, es wird eine große Tournee mit 60 Konzerten stattfinden. Doch das ist kein besonderes Jubiläums-Tamtam, sondern einfach eine Rundreise zu Freunden; wie früher alle zwei, seit 2002 leider nur noch alle drei Jahre und auch 60 Konzerte waren es stets; und diese sind für 2014, wie auch fast immer schon, bald ein Jahr im voraus selbst in den größten Sälen nahezu, wenn nicht sogar schon komplett ausverkauft.
Und auch sein 70. Geburtstag, der morgen schon wieder ein Jahr zurückliegt, wurde kein öffentliches Ereignis, nicht öffentlich in einer TV-Show zelebriert, auch nicht von einem Best of Album unterstrichen. Er werkelte derweil lieber im Verborgenen an seinem neuen Album, was dann wie immer alle drei Jahre pünktlich im Mai erschien und ebenfalls wie immer zehn Tage später hoch in den Charts zu finden war; dieses mal so gar wieder ganz besonders weit oben, auf 1! Ohne Marketing-Zirkus, ohne TV-Show-Marathon, ohne Airplay-Hit zu dem die ganze Nation in die Hände klatscht und mit den Hintern wackelt.

Und so ist es schon wieder geradezu typisch Mey, erst ein Jahr nach seinem runden Geburtstag und noch im Jahr vor seinem goldenen Jubiläum, einfach zwischendurch und irgendwie nebenher, diese wundervolle Kiste zu veröffentlichen, die all seine bisher geschaffenen Studio-Alben liebevoll restauriert und ausgestattet geballt zum Inhalt hat. Und es ist umso mehr typisch Mey, dass er sich an der Neuauflage seiner allesamt bereits erfolgreich verkauften Alben nicht bereichern will - es dürfte kaum ein Mey-Album geben, von dem weniger als 100.000 Exemplare als originale LP oder CD im Umlauf sind; meist wurde diese Marke schon überschritten, lang bevor das nächste Album erschien, mit den Jahren liegen die meisten wohl sehr weit darüber - und deshalb seinen finanziellen Erlös dieser großen Box den Bodelschwinghschen Stiftungen, Bethel zukommen lässt.

Auch wenn man als Mey Freund und Hörer natürlich alle 26 Alben dieser Gesamtschau bereits im Regal hat (viele sogar zweimal, als Vinyl und CD) lohnt die Anschaffung dieser Box in mehrfacher Hinsicht.

Zum einen ist schon das Drumherum für sich eine wahre Freude. Öffnet man die große stabile Box, findet man darin vier kleine Boxen, die wiederum die CDs von jeweils etwa einer Dekade chronologisch gegliedert in sich aufbewahren - da fällt nichts durcheinander oder fliegt lose hin und her. Jedes Album für sich kommt in der Optik einer kleinen aufklappbaren Vinyl-Hülle daher. Es macht schon ohne einen Ton gehört zu haben einfach Spaß sich so Kiste für Kiste durch Meys Werk zu graben. In jeder der vier kleinen Dekaden-Kisten steckt dann jeweils noch ein gebundenes Buch gleichen Formats, was sämtliche Texte der beinhalteten Alben zusammenträgt, sowie Faksimiles der Cover der Alben, auch der ausgekoppelten Singles, auch Fotos aus den Booklets, erweitert um unbekannte Fotografien aus der Zeit der ursprünglichen Veröffentlichungen. Alles spürbar mit viel Sorgfalt und Liebe zu Meys Werk erdacht und zusammengesucht. Diese vier kleinen Kisten erscheinen parallel zur großen Box auch einzeln.

Doch die große Gesamtbox erfreut noch mit wunderbaren Zugaben:
-1. mit einem großen Kunstdruck basierend auf dem Cover-Motiv dieser Werkschau
-2. mit einem großes Buch, eine reich bebilderte Chronik, verfasst von Antje Vollmer, die 70 Jahre Reinhard Mey, 50 Bühnen Jahre, 26 Alben, freundschaftlich gelungen abbildet. Die Fotos sind liebevoll zusammengestellt, nicht die üblichen Verdächtigen, sondern von Hella Mey aus dem privaten Fundus zusammen gesucht und ausgewählt
-3. mit einer fast 100minütigen DVD, die einige besondere Fernsehmomente aus der Vergessenheit hebt; kein vor Würde triefendes TV-Portrait (was durchaus auch angebracht wäre), sondern viele auch eher aus der Rubrik >Neiiin, das war ich nicht<, einer Erfahrung, die wohl jeder vom Durchblättern eigener alter Fotoalben kennt; besonders schön: das halbstündige musikalische Portrait "Reinhard Mey und sein Dorf in Berlin" von 1989; ein sehr persönliches, ein sehr nahbares Dokument. Und wirklich groß, die 2006 entstandenen groß orchestrierten Versionen von "Lass Liebe auf uns regnen" und "Gute Nacht Freunde" im Rahmen der ZDF-Reihe "Eine große Nachtmusik".
-4. einer zusätzlichen 27. CD mit 15 Liedern, die nie auf einem Reinhard Mey Album zu finden waren (sieben waren bisher sogar gänzlich unveröffentlicht!); Lieder, die er auch nicht (wie sonst, bis auf ganz wenige Ausnahmen, alle Lieder auf seinen 26 Alben) selbst geschrieben hat, sondern Lieder von Freunden, die Mey vornehmlich im Laufe der letzten zwanzig Jahre zu verschiedenen Anlässen aufnahm. Darunter z.B. das atemberaubend fesselnde "Zauberland" von Rio Reiser. Das Stück wurde 2005 für die Rio Reiser Tribute Platte "Familien Album, Band 2" eingespielt, und ich werde den Moment nicht vergessen, als ich diese unbeschreiblich intensive Aufnahme damals das erste mal hörte: "Zauberland - ist abgebrannt - und brennt noch - irgendwo..." singt Mey tief und schleppend vor einer zart schwebenden Klangfläche, die von einer wie ein Sägeblatt dazwischen kreischenden E-Gitarre jäh zerschnitten wird. Eine die Welt um sich verschwinden lassende Klangcollage, unglaublich durchdringend. Oder "Ma vie", eines der sieben ganz neuen, nie zuvor veröffentlichten Stücke, und das einzige, was nicht nur entliehen, sondern von Mey von Deutsch in Französisch verwandelt wurde. Ein Lied, vielleicht DAS Lied von Klaus Hoffmann; jenes, was den Menschen Klaus Hoffmann, sein Wesen, in ein paar Strophen und Refrain binnen knapper vier Minuten erklärt, was irgendwie und völlig zurecht zu seiner persönlichen Erkennungsmelodie wurde, zu seinem musikalischen Signum, womit er sich bei fast jedem Konzert ein letztes mal vor seinen Leuten verneigt: "Mein Weg ist mein Weg". Mey singt Hoffmann auf französisch zu einem perlenden Klavier - mehr Chanson geht nicht! Und schöner auch nicht!

Hört man diese 15 entliehenen Stücke der hier kompilierten Bonus-CD "Lieder von Freunden" und auch die beiden letzten Lieder des jüngsten Albums "Dann mach's gut", dass Mey erstmals mit zwei nicht eigenen Liedern ("Es ist an der Zeit" von Hannes Wader und "Sally" von Fabrizio de André) anreicherte, dann keimt der Wunsch nach weiteren derartigen Aufnahmen, vielleicht einmal gezielt als Album zwischen den alle drei Jahren erscheinenden Alben mit neuen selbsterdachten Liedern. Mey geriete mit einer solchen Platte jedenfalls nicht in den Verdacht, sich mit fremden Federn schmücken zu wollen oder gar zu müssen, und es wäre interessant, so mehr vom Musikhörer Reinhard Mey zu erfahren, seine Interpretationen von ihm wichtigen, ihn berührenden Liedern von Freunden und Kollegen zu hören. Die hier zusammen getragenen derartigen meist anlassbezogenen Einzelaufnahmen der letzten Jahre machen jedenfalls durchaus Lust auf mehr.

Das Wichtigste aber auch bei der großen Box sind natürlich die 26 regulären Studio-Alben von 1967 bis 2013. Und selbst wenn die ganzen wunderbaren Zugaben, die diese Box so exklusiv machen, nicht dabei wären, würde allein dafür die Anschaffung immer noch lohnen.
Denn die Alben bis 1994 wurden technisch aufbereitet und neu gemastert. Und dabei liefen offenbar im Tonstudio technischer Sachverstand und Liebe zur Musik um die Wette und gingen augenscheinlich (oder besser ohrenscheinlich; es ist immer wieder faszinierend, wie viele Begriffe unserer an sich so wortreichen Sprache doch irgendwie noch fehlen) gleichzeitig durch die Ziellinie. Der klangliche Gewinn insbesondere bei den Alben der 60er, 70er und 80er Jahre ist faszinierend, auch bei späteren Alben wie "Farben" (1990) und selbst noch bei "Immer weiter" (1994) nimmt man hörbar eine Verbesserung der klanglichen Transparenz war. Es klingt als wären die Töne einzeln poliert worden und lässt einen die schon ich weiß nicht wie oft gehörten Klassiker neu entdecken, neu erleben, nochmal neu ins Herz schließen. Ich hatte mir Verbesserung des Klangbilds erhofft, denn die bisher erhältlichen CD-Ausgaben der Alben der ersten 20 Jahre wurden alle in der Mitte der 80er Jahre für die erste CD-Pressung gemastert und seither lediglich immer wieder unverändert nachgepresst. Dass aber das Ergebnis so eindrucksvoll gelingt, hätte ich nicht erwartet. Es beweist, dass Reinhard Mey und seine Mitmusiker auch schon in den frühen Jahren mit sehr viel Liebe zum Detail gearbeitet haben. Denn das Remastern von Tonaufnahmen ist (stark vereinfacht dargestellt) wie das Freilegen und Reinigen eines verstaubten und vom Schmand der Zeit verdeckten Mosaiks. Wenn der Künstler damals gepfuscht hat und Mosaiksteinchen schief geklebt wurden, sieht man es nach der Reinigung umso klarer. Bei den Mey Alben aber offenbart sich durch das Remastern jetzt noch mehr die musikalische Schönheit, wie man sie bisher nicht gehört hat, so charmant das Knistern der Schallplatten auch ist und ich diese auch nach Erwerb dieser Box nicht hergeben werde. Die ursprünglichen CD-Pressungen der frühen Alben allerdings, werden mit dieser Box schon ziemlich entbehrlich. Die acht jüngsten Alben ab "Leuchtfeuer" (1996) wurden für diese Edition nicht erneut gemastert; nicht um Studiokosten zu sparen, ihre klangliche Brillanz machte es schlicht nicht erforderlich.

Auch wenn der Preis dieser großen Box sicherlich ordentlich ins Kontor des Hörers schlägt, ist er in Anbetracht der Fülle, der Qualität bei den technischen Arbeiten und der umfangreichen, liebevollen und wertigen Ausstattung absolut fair. Die auf 4.000 Einheiten limitierte Box wird den Besitzern viel Freude machen.

Es gibt eigentlich nur eines zu kritisieren (und Achtung: jetzt folgt ein Jammern auf unerhört hohem Niveau und der zugegeben etwas alberne Versuch, dieser schon wieder viel zu langen Rezension den Anschein von kritischer Distanz zu geben): Bei all der Sorgfalt, Kompetenz und Liebe, die von allen Beteiligten bei Erstellung und Fertigung dieser eindrucksvollen Werkschau investiert wurde, ist es schade, dass meines Erachtens eine CD zu integrieren versäumt wurde; eine Scheibe nämlich, die alle Einzeltitel kompiliert, die außerhalb der 26 Alben entstanden sind. Angefangen mit der ersten 1965 noch als Rainer May veröffentlichten Single "Geh und fang den Wind", über den Rundfunkwerbung-Blues (1984) in der nur als Single erschienen Studiofassung, bis hin zu den erst 2012 entstandenen Duetten "Immer für dich da" mit Heinz Rudolf Kunze und "Meine Zeit" mit Klaus Hoffmann von den jeweiligen Alben der Freunde und Kollegen. In der auch erst kürzlich veröffentlichten, vergleichbaren Box von Bob Dylan (die ansonsten nicht ansatzweise so faszinierend ausstaffiert daher kommt und "nur" die pure Musik enthält, eben auch alle Studio-Alben) war eine solche Doppel-CD unter dem Titel "Side Tracks" dabei. Das hätte mir hier auch gefallen; zumal etliche dieser Lieder bisher nie auf CD erschienen sind. Ansonsten ist diese Box der Studio-Alben 1967-2013 einfach nur wundervoll.

Da schwebt auch schon der Traum für Weihnachten im vielleicht schon nächsten oder übernächsten Jahr heran: Eine zweite, kleinere Box, die alle bisher veröffentlichten 15 Live-Doppel-Alben vereint, wäre der berühmte i-Punkt auf der Werkschau. Denn es gibt wenige Künstler, bei denen sich Live-Alben so sehr lohnen, wie bei Reinhard Mey. Zum einen der langen frei gesprochenen Passagen zwischen den Liedern wegen und weil sie sich grundlegend von den Studioproduktionen unterscheiden. Mit den Musikern, die mit Reinhard Mey auf den bisher 26 Alben über die Jahrzehnte gemeinsam musizierten, ließe sich wohl eine Kleinstadt bevölkern. Und alle hinterließen ihren Pinselstrich auf dem großen Gemälde des Lebenswerks dieses begnadeten Liederfinders. Doch auf der Bühne singt er die Lieder wieder so, wie sie unter Ausschluss der Öffentlichkeit (und der eigenen Familie) entstanden: allein mit einer akustischen Gitarre. Mit dem winzigen Unterschied, dass er dann dabei in gleißend hellem Licht vor ein paar tausend Leuten steht. Auch diese Alben so fein aufgewertet zu erleben, wäre eine weitere Freude.

Nun ja, und nach dem i-Punkt, gewissermaßen als Ausrufungszeichen, fiele mir auch noch der Inhalt für eine dritte, noch kleinere Box ein: die Internationale. Nein, nicht das Lied der sozialistischen Arbeiterbewegung, dafür ist Mey Freund und Kollege Konstantin Wecker zuständig, gemeint ist eine Box, die alle zwölf fremdsprachigen Alben ebenso liebevoll herausputzt, wie die deutschen Alben hier herausgeputz wurden. Denn insgesamt sieben französische Studio- und zwei Doppel-Live-Alben veröffentlichte ein gewisser Frédérik Mey zwischen 1968 und 2005. Und die beiden holländischen Alben in der Mitte der 70er, sowie das englische Album "One vote for tomorrow" (1970) sind die einzigen Mey-Album-Produktionen überhaupt, die bisher nie auf CD erschienen. Auch wenn für diese Alben in anderen Sprachen natürlich weit überwiegend nur übersetzte Versionen seiner bekannten deutschen Titel aufgenommen wurden (auf französisch gab es auch exklusiv nie auf Deutsch veröffentlichte Lieder), haben diese Alben doch eine sehr eigene Wirkung, einen eigenen Charme.

Genug Wunschzettel ausgefüllt. Die "Jahreszeiten Box" ist so wie sie ist ein Fest genug und ich freue mich darauf in den nächsten Wochen das bisherige Mey-Werk einmal wieder komplett, chronologisch durchzuhören und den klanglichen Gewinn zu genießen.

Es gibt natürlich gute Gründe, warum gerade Musiker, die über so enorme Zeitspannen Erfolg haben, ihrem Publikum, dass sie auf Tournee Abend für Abend zu tausenden vor sich haben und das zu Millionen ihre Platten kauft, Dankbarkeit schulden. Dieses Publikum ist es, was ihnen dieses ganz und gar ungewöhnliche Leben erst möglich macht, was neben mancher Kuriosität und Strapaze, doch auch sehr viele Annehmlichkeiten mit sich bringt, was den Freiraum schafft, die es dem Musiker erlaubt sich der Leidenschaft Musik ganz hinzugeben und ihm hie und da auch beachtlichen materiellen Wohlstand generiert. Alles wahr. Und Reinhard Mey zeigt diese Dankbarkeit auch glaubhaft und deutlich. Doch wenn diese Kiste hier so vor mir steht, diese Konzentration (fast) all seiner bisher veröffentlichten Lieder, diese beinah 400 jeweils drei, vier, fünf Minuten langen Lebensfreunde und Wegbegleiter, Tröster, Besänftiger, Mutmacher, auch Saufbrüder und hoffnungslose Romantiker, bitterböse Kritiker, Hinterfrager, Alltagserklärer und Schelme; dann hat nicht er, dann habe ich zu danken.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
 

Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-10 von 10 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 20.12.2013 08:05:30 GMT+01:00
Tanja Spies meint:
Vielen Dank für diese wundervolle Rezension!

Veröffentlicht am 20.12.2013 09:43:23 GMT+01:00
Helmut Glauch meint:
Wunderbar, wie Sie alles beschrieben haben. Ein Kenner, der seine Seele sprechen lässt - Danke daür! Ich freue mich jetzt noch mehr die Box schon im Vorfeld bestellt zu haben, die aber leider noch nicht eingetroffen ist, wird eben ein Punktlandungs-Weihnachtsgeschenk. Die Box ist sicher bald eine Rarität, bei der 4000er Auflage und ganz sicher eine Schatzkiste für die Liebhaber der Musik von Reinhard Mey.

Veröffentlicht am 20.12.2013 10:00:49 GMT+01:00
HG meint:
Was soll man zu dieser Besprechung noch sagen? Außer, dass jedes weitere Wort überflüssig ist.
Darum schweige ich jetzt und genieße (auch ganz ohne Mey-Collection)

Frohe Weihnachten, verehrter Kollege :-)

Veröffentlicht am 20.12.2013 10:38:28 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.12.2013 17:46:18 GMT+01:00
AMM meint:
Schön geschrieben! Dem ist nur noch hinzuzufügen, dass leider auch einige Lieder der frühen EPs "25 00 30 Fred Kasulzke protestazki (1965)" und "Die drei Musketiere" (1966) fehlen, dazu noch einige frühe Single-Tracks, von denen mir spontan einfallen "Mädchen in den Schänken", "Rouge ou noir", "In meinem Zimmer fällt leis der Regen", "Ich hab` nur Dich gekannt", "Ein Krug aus Stein" und nicht zu vergessen "Mann aus Alemannia" (seinerzeit die A-Seite von "Über den Wolken"). Schade irgendwie, hier wäre eine weitere Bonus-CD mehr als angebracht gewesen!
Ich werde mich in den nächsten Wochen dank dieser schönen Box auch mal wieder mit dem (fast) kompletten Gesamtwerk von Reinhard Mey beschäftigen. Und im nächsten Herbst gönne ich mir dann wieder Reinhard Mey live im Circus Krone!
Schöne Grüße aus München

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.12.2013 17:46:46 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.12.2013 18:16:14 GMT+01:00
Ich danke Ihnen allen herzlich, den Unbekannten, wie den freundschaftlich Verbundenen, danke für eure sehr freundlichen Kommentare, hier und per E-Mail!

Ja, lieber Strawberry, die Liste ließe sich noch um einiges verlängern, vermutlich würde die Kapazität einer CD gar nicht ausreichen. Vielleicht erscheint ja ein solches Sampler-Album mal als eigenständige Veröffentlichung, wäre schön, denn viele dieser losen Singles fehlen in meiner Sammlung; die 1984er Weihnachts-Single z.B., von der weder A- noch B-Seite je auf einem Album waren, habe ich auch beim Stöbern auf diversen Flohmärkten nie entdeckt.

Ihr Münchner hab es gut, ihr seit drei Wochen früher dran, als Berliner - von wegen Heimvorteil! ;-) - müssen wir ja immer warten, bis Reinhard Mey wieder nachhause kommt...
Und wenn schon Tournee-Finale, dann richtig, deshalb werde ich ihn erst beim letzten der drei Berlin-Konzerte zur Dernière erleben.

Es ist schon irre, drei mal Tempodrom á 3.800 Plätze, die Konzerte sind erst Mitte November und bereits seit Wochen restlos ausverkauft.
Ich hab gerade mal nachgeschaut, für die beiden München Konzerte gibt es auch nur noch sehr wenige Karten und insgesamt sind 22 Konzerte der Tournee bereits jetzt völlig ausverkauft - beeindruckend, immer wieder!

So, liebe Grüße an alle, eine schöne Weihnachtszeit und noch einmal ganz herzlich dankeschön,

Christian Günther

Veröffentlicht am 20.12.2013 18:17:57 GMT+01:00
G. Lippke meint:
...in der Tat eine wunderbare und sympathische Rezension. Es bliebe in der Auflistung der Raritäten noch eine LP aus 1973 aufzuführen: " Mädchen in den Schänken " mit sehr frühen Stücken. Die LP wird in keiner Diskographie geführt. Das Cover zeigt R. Mey in einem roten Rollkragenpullover.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.12.2013 09:28:28 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.12.2013 09:34:52 GMT+01:00
AMM meint:
Wir Münchner haben es i.S. Reinhard Mey tatsächlich gut, seit ich weiß nicht wie vielen Reinhard Mey-Tourneen ist es immer eins der Münchner Konzerte im Circus Krone, das als Livealbum veröffentlicht wird.

Viele der in der Jahreszeiten-Box fehlenden Reinhard Mey-Lieder sind immerhin auf dem einen oder anderen Live-Album von Reinhard Mey zu hören. Selbst auf Rainer Mays (tatsächlich mit 2 "a"s !) "Geh und fang den Wind" muss keine CD-Sammlung verzichten, dank Bear Familys genialer CD-Reihe "Pop In Germany", Rainer May gibt es auf Pop in Germany Vol.6.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.12.2013 20:20:25 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.12.2013 20:22:14 GMT+01:00
Mein lieber Strawberry,

es ist immer wieder schön, sich darauf verlassen zu können, dass wenn man irgendeine Rarität unter längst vergessenen musikalischen Perlen sucht, können Sie brauchbare Suchhinweise geben - danke dafür.
Ich schätze die Arbeit bei Bear-family wirklich sehr, auch wenn ich derartige Sampler meist meide, um meine umfangreiche Musiksammlung unter Kontrolle zu behalten ;-)
Daher warte ich und hoffe doch meist auf eine Veröffentlichung des Künstlers und spare Various Artist Sampler aus. Trotzdem herzlichen Dank für den Hinweis!

So, nun werde ich in meinem Artikel erstmal zwei Vokale austauschen ;-)

an G.Lippke:
Die LP "Mädchen in den Schänken" ist tatsächlich ziemlich rar, wird aber zurecht in Album-Diskographien nicht erwähnt, weil es sich um eine Zusammenstellung handelt, nicht um ein reguläres Studio-Album.
Aber es stimmt, die komplette A-Seite der Platte besteht aus Liedern, die keinem der fünf Alben, die bis dato erschienen waren, entnommen wurden, sondern versammelt lose Singles.
Warum ausgerechnet diese Platte nie auf CD erschien, obwohl andere Sampler, wie z.B. die im selben Jahr veröffentlichte Zusammenstellung "Alles was ich habe", später auch auf CD gepreßt wurden, bleibt mir ein Rätsel. Denn letzterer enthält nur Stücke, die Alben entnommen wurden und ist daher für Komplettisten eher entbehrlich.

beste Grüße

Veröffentlicht am 19.01.2014 16:50:53 GMT+01:00
[Von Amazon gelöscht am 04.03.2014 09:33:56 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.01.2014 00:36:40 GMT+01:00
Ja, kann ich bestätigen, "Sally" ist auf der Rückseite von der 17. auf die 1 "gerutscht" - wird wohl bei allen CDs dieser Ausgabe so sein.

Und ganz herzlichen Dank für das euphorische Lob! Vielleicht sollte ich meine Rezensionen vertonen und singend vortragen ;-)

Herzlichen Gruß
Christian Günther
‹ Zurück 1 Weiter ›

Details

Artikel

Rezensentin / Rezensent


Top-Rezensenten Rang: 51