Kundenrezension

50 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man muss mal loslassen.., 11. März 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Endgame (Audio CD)
Ich kann die Leute, die die aggressive und harte Seite von Rise Against vermissen, verstehen.
Man muss sich aber entscheiden: Entweder man akzeptiert den ,,neuen Kurs'' von Rise Against und behält die alten Alben als Schätze zuhause, oder man kehrt der Band den Rücken zu. Man muss einfach loslassen können..

Bei dem Album Endgame handelt es sich um eine CD, der man Zeit geben muss. Ich persönlich finde immer mehr Gefallen an dieser CD, je öfter ich sie höre. Sie macht aus irgendwelchen Gründen ,,süchtig''. Das liegt nicht daran, dass ich alle Songs toll finde, sondern weil das ,,Gesamtbild'' irgendwie stimmt, und es Spaß macht, die doch recht abwechslungsreichen Stücke zu hören.

Architects und Help Is On The Way sind zwei knallige Anfangslieder, danach gehts mit Make it Stop(September's children) was ruhiger weiter, was jedoch nicht schlimm ist, weil der Hörer hier ein schönes melodisches Stück zu hören bekommt, wo ein schöner Kinderchor super eingesetzt wird.

Disparity by Design: Lange hats gedauert, aber inzwischen ist dieser Song auf Platz Zwei meiner Top 5 Liste dieses Album(Hinter Satellite, vor A Gentleman's Coup, Help is on the Way und Broken Mirrors). Was diesen Song für mich so toll/geil macht?
-Geiler Scream von Tim, man MUSS da mitgrölen! Leider ist er etwas zu kurz geraten.
-Die Melodik der Strophen: ''On the way, from the Towers...'' Die Art wie Tim da mit der Betonung hochgeht ist wie ich finde echt klasse!
-Bombenintro, erinnert an Kotov Syndrome!
-Das einzige was mich stört ist das Ende. Hier hätte wie ich finde nochmal so eine Screampassage reingemusst, so als krönender Abschluss. Aber man kann es verschmerzen!

Dem Stück folgt das erste richtige Highlight Satellite. Suchtpotential sage ich nur! Durchweg hohes Tempo, klasse Refrain(Man möchte da glatt mitsingen, wenn man den Text auswendig könnte :-P), super Lyrics, echt top.

Midnight Hands: Top - Screampassage ist drin, anfangs hielt ich sie für etwas unbeholfen, aber jetzt knallt sie für mich!

Survivors Guilt:
Ruhiges Intro,relativ langsam gehaltene Strophen, schnelles Ende -> Gut Gut, aber jetzt nichts besonderes.

Broken Mirrors: Als das Lied aus der Anlage kam, dachte ich mir: Was geht denn jetzt? Das ist doch nicht Rise Against? Ich hab ja bereits gesagt dass dieser Song für mich der fünftbeste Song ist. Das liegt einfach an der Tatsache, dass ich finde dass das Lied irgendwie Stil hat! ich kann nicht erklären warum, ich höre es inzwischen sehr gerne. Intro erinnert mich sehr stark an Straight to Hell von Rage against the Machine!

Wait for me: Anfangs hielt ich es für kitschig, jetzt halte ich den Song für einen rührenden, zum Nachdenken stimmenden Knaller.

Das nächste Highlight des Albums: A Gentleman's Coup. Schon der Titel ist super, aber getoppt wird das alles durch den Song an sich: Hier ist es nicht diese Schnelligkeit, die Rise Against in der Vergangenheit ausgezeichnet hat(siehe Chamber The Cartridge, Kotov Syndrome, Blood Red White and Blue ..), sondern eher die Eindringlichkeit im Refrain. Hier werden auch die Backgroundsänger Joe und Zach super eingesetzt, wenn die in das Stück ,,eingreifen'' ist Gänsehautgarantie gegeben!
This is letting Go und Endgame bilden einen guten Abschluss, wobei ich ehrlich zugeben muss, dass ich von dem Track Endgame mehr erwartet hätte. Er klingt gut, keine Frage, aber ich hätte mir hier nochmal einen Kracher zum Abschluss gewünscht

Fazit:
Man muss es sich ein paar Mal anhören, bis man das Potential des Albums erkennt. Es sind viele Tracks dabei, die Live bestimmt klasse rüberkommen.
Es hat seine Tiefen, jedoch sind die Tiefen nicht so die Tief wie die Höhen hoch sind! ( Huch :-) )

Meine Empfehlung: Erstens: Akzeptieren, dass Rise Against halt einen neuen Kurs eingeschlagen hat ( das sollte ein wahrer Fan zumindest tun ) und das Album kaufen!!

Edit:
Etwas Gibt mir jedoch zu denken: Rise Against spielt nur vier Songs aus den Album live(zumindest haben sie nur viert auf dem gespielt wo ich war und sonst findet man auch keine Aufnahmen darüber.) Das zeigt mir, dass sie ihren Songs irgendwie kein Live-Potential zutrauen...wie soll das dann bei den zukünftigen Alben aussehen?
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-10 von 11 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 11.03.2011 19:02:02 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 04.11.2011 15:02:03 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 16.03.2011 15:17:09 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 16.03.2011 15:18:44 GMT+01:00
A. Kiauka meint:
Aloha,

erstmal wollte ich mich bei dir für die ausführliche Rezension bedanken.

Ich wollte ein paar Worte zu deiner Überschrift bzw. deinem ersten Absatz loswerden.

Du hast mir aus der Seele gesprochen: Es ist definitiv so , dass die alten Rise Against Alben punkiger waren.
Aber wird Endgame , nur weil das nicht mehr der Fall ist, dadurch zu einem schlechten Album ?

Veränderung heißt Bewegung, keine Stagnation. Die Band entwickelt sich weiter und probiert andere Elemente aus und tritt nicht einfach nur auf der Stelle.Vielleicht wird das nächste Album wieder Punk-Rock lastiger, mal schauen.

Ich war zunächst vom letzten Album "Appeal To Reason" auch nicht sehr begeistert, habe ihm aber eine Chance gegeben und es wurde mein Lieblingsalbum. Vielleicht passiert das mit diesem Album auch wieder ?! Wer weiss?

Es gibt Bands,die ihren Stil ändern und damit auf die Nase fallen, es muss aber nicht passieren.
Ich gebe es offen und ehrlich zu . Ich war früher Linkin Park Fan. Die ersten beiden Alben waren echt super, Minutes to Midnight war für mich noch durchschnittlich aber das neue Album habe ich mir einmal angehört und mich nur gefragt, was
aus der Band geworden ist...

In diesem Sinne, viel Spaß beim weiter hören !

Gruß Andreas

P.S.

Allen reinen Punk-Rock Fans sei das neueste Bad Religion Album wärmstens empfohlen!

Veröffentlicht am 17.03.2011 21:49:21 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 17.03.2011 21:49:43 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 17.03.2011 21:49:57 GMT+01:00
A. Schneider meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.03.2011 21:52:55 GMT+01:00
?

Veröffentlicht am 10.04.2011 12:00:04 GMT+02:00
Sven Wendt meint:
wow. ich hätte nicht gedacht das sich musikgeschmäcker zu fast 100% decken können.
du sprichst mir von der seele ;) ganz meine meinung alles, bis auch dass ich midnight hands auch noch als nen knaller wie satellite ansehe.

super rezension!

Veröffentlicht am 11.07.2011 11:52:09 GMT+02:00
Schöne Rezension, ich wollte nur darauf hinweisen, dass Straight to Hell von der deutschen Metalband Rage und nicht wie erwähnt von Rage Against the Machine ist.

Veröffentlicht am 24.09.2011 22:52:25 GMT+02:00
Sarah H. meint:
Ja, der letzte Song ist tatsächlich nicht ganz so knallig. Ich rate dazu, "Lanterns" runterzuladen (gab's leider nur bei iTunes) - das ist m.E. ein würdige(re)s Ende für dieses geile Album. ;)

@Libri vermis (betrifft die Frage nach dem Titel):
Vielleicht wegen "This is letting go"? ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 24.09.2011 22:56:24 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.09.2011 22:57:33 GMT+02:00
Sarah H. meint:
@ A. Kiauka:
Volle Zustimmung. (Und es ist wirklich witzig, wie JEDER Linkin Park als Negativbeispiel nennt, wenn es um stilmäßige Veränderungen von Bands geht. Herrlich. :D)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.09.2011 22:52:13 GMT+02:00
Hey Sarah,
Ja Lanterns habe ich auch mittlerweile gefunden. Immer wieder interessant wieviele Hidden-Tracks man auf youtube findet. Bei The sufferer and the witness habe ich z.B Noch Built to Last und ne ziemlich geile Live-Version von Prayer of the Refugee gefunden :)
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Ort: Siegburg

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