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Kundenrezension

32 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Armer Büchner, 4. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Blumenberg: Roman (Gebundene Ausgabe)
Die Jury des Grauens hat wieder einmal zugeschlagen und diesmal ganz, ganz tief ins Klo gegriffen. Lewitschafotts affektiertes, maniriertes und inhaltsleeres Sprachgehopse in "Blumenberg", wie auch schon in "Apostoloff" erinnert mich an die Aufführung des "königlichen Nonplusultras" bei Huckleberry Finn. In Arkansas wussten die Leute allerdings noch, was zu tun ist, wenn man sie veralbert: die Autoren mit mit halbverwesten Katzen zu beschmeißen und Teer und Federn bereitzuhalten. In Deutschland schmeißen sie stattdessen mit 50.000 Euro. Das wäre ja noch zu ertragen, wenn es das eigene Geld der Jury wäre und diese den gleichen Betrag noch einmal nehmen würde, um denen, die Büchner lieben, ein Schmerzensgeld zu bezahlen. Aber es ist eben nicht eigenes Geld, sondern solches, das der Steuerzahler berappen darf. Verglichen mit dem, was an Lewitscharoffs Äußerungen über Büchner zu befürchten ist, sind die 50.000 Euro verplemperte Steuergelder allerdings noch das kleinere Übel. Schon jetzt hat sie bekannt geben lassen, dass sie mit Büchner rein gar nichts anfangen kann. Bekanntlich hat Frau Lewitscharoff auch schon den Kleist-Preis mit der Bemerkung entgegengenommen, dass Kleist in ihren Augen ein Weichei, ein hässlicher Vogel und zugleich ein Verbrecher gewesen sei und sich im Übrigen über diesen Mann nur allerpeinlichstes und von Dummheit strotzendes Zeug abgestottert. Den Charakter, angesichts ihrer Idionsynkrasie oder Ignoranz diese Preise abzulehnen, hatte sie freilich nicht - so stark stinkt das Geld dann wohl auch wieder nicht. Dafür, was die Dame über Büchner absondern wird, kann nach allem nur das Schlimmste befürchtet werden. Ich schäme mich fremd, lieber Georg Büchner. Und sehe mit Grausen dem Tag der Preisverleihung entgegen.

NACHTRAG vom 06.03.2014: Ich würde doch gern mal sehen, wie dämlich die Blindenjurys, die diese unsägliche Person mit Preisen zugesch(m)issen haben, jetzt aus der Wäsche kucken, nachdem Frau Lewitscharoff Menschen, die das Pech hatten, nicht per Geschlechtsverkehr gezeugt worden zu sein, zu Untermenschen deklariert hat. Mich dagegen wundert bei dieser Frau nach dem ungeheuren und unerträglichen Schwach- und Stumpfsinn, den sie in ihren "Romanen" abgesondert hat, gar nichts mehr. Nicht einmal, dass sie nun auch noch die Onanie verbieten möchte, obwohl einem bei ihrem Anblick doch schon von alleine jede Lust auf derlei Tun vergeht...

NACHTRAG vom 08.03.2014: Schriftsteller sollen keine Gutmenschen sein, sondern gute Literatur produzieren. Das ist das eigentlich skandalöse an diesem Vorgang: dass der deutsche völlig verkommene Kulturbetrieb den nichtigen, aufgeblasenen und gähnend langweiligen Schrott dieser Dame mit Literatur verwechselt, mit seinen Preisen zugeschüttet und dabei die Namen großartiger deutscher Dichter wie Kleist und Büchner in den Dreck gezogen hat. Jetzt, wo Frau L. sich mit ihren - in der Tat unsäglichen - Urteilen moralisch disqualifiziert hat, sollen ihre "Romane" plötzlich schlechte Romane sein? Nein, sie waren es schon immer.
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Von 3 Kunden verfolgt

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1-10 von 13 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 20.07.2013 17:03:30 GMT+02:00
kpoac meint:
So, nun ist es gesagt!
Und zum Buch?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.07.2013 17:40:00 GMT+02:00
Manieriertes und inhaltsleeres Sprachgehopse, wie ich schon sagte. Mehr zu diesem Schmonzes auszuführen habe ich keine Lust.

Veröffentlicht am 08.08.2013 09:15:24 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 08.08.2013 09:16:09 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 08.08.2013 10:44:49 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 10.09.2013 12:53:20 GMT+02:00
Wenn jemand anderer Meinung ist als ich, habe ich damit kein Problem. Enorm viele Leute haben aber offenbar ein Problem damit, dass Rezensenten in diesem Forum anderer Meinung als sie, greifen sie deshalb persönlich an und unterstellen ihnen Unehrlichkeit und unlautere Motive. So gesehen ist es natürlich zu loben, dass "Cora" ihren Kommentar, der hier stand, sofort wieder gelöscht hat. Ich möchte trotzdem auf ihren Einwand entgegnen, ich würde Frau Lewitscharoff und ihre Bücher nur deswegen kritisieren, weil ich neidisch auf den Erfolg wäre, den sie mit ihren Büchern hat. Also das ist nun wirklich kompletter Blödsinn. Ich rezensiere hier Bücher und ihre Autoren, einige wenige finde ich gut (warum bin ich auf die nicht neidisch???), die meisten finde ich schwach bis grottig. Dass es wenige gute und viele mittelmäßige gibt, hängt mit der Gauss'schen Normalverteilung zusammen und kann nicht dem Rezensenten angeleastet werden. Am grottigesten finde ich allerdings den deutschen Jury- und Literaturbetrieb, der vor allem zwei Eigenschaften von Romanen prämiiert: Erstens Handlungsarmut, Langatmigkeit und Langeweile, zweitens eitles, affektiertes und selbstverliebtes Sprachgehabe, mit dem Autoren erfolglos versuchen, Thomas Mann zu kopieren. Aber Thomas Mann gibt es nur bei Thomas Mann und der brauchte seine Formulierungskünste - anders als Lewitscharoff & Co. ihr Geschwurbel - auch nicht zu dem Zweck einzusetzen, scheunentorengroße Löcher in seinen Romanhandlungen zu kaschieren.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.09.2013 09:40:40 GMT+02:00
Mojo meint:
"Ich rezensiere hier Bücher und ihre Autoren, ..."

Nein, Sie rezensieren nicht. Dazu gehört schon etwas mehr. Vor allem etwas mehr an begründender und kenntnisreicher Analyse. Sie platzen lediglich mit ihrer privaten Meinung heraus, dass Sie den Literaturbetrieb und dieses Buch nicht mögen, was Ihnen unbelassen sei. Die "Grottigkeit" und das "Geschwurbel", von dem Sie ebenso überzeugt wie nicht weiter begründet schreiben, mag in den Augen mancher auf Lewitscharoffs Buch zutreffen: ganz sicher trifft es aber auf Ihre Pseudo-Rezension zu.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.09.2013 09:48:26 GMT+02:00
:)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.03.2014 15:39:35 GMT+01:00
weiter so, herr güldemeister! im gegensatz zu den besprochenen machwerken sind ihre rezensionen unterhaltsam und kurzweilig!das ist schon mal allerhand. lassen sie sich nicht von den kulturfutzis beirren.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 06.03.2014 19:21:51 GMT+01:00
Vielen Dank! Die Blindenjurys, die diese unsägliche Person mit Preisen zugesch(m)issen haben, kucken ziemlich dämlich aus der Wäsche, jetzt, wo sie in ihrer Dresdner Rede Menschen, die unter medizinischer Nachhilfe gezeugt worden sind, zu Untermenschen deklariert. Mich dagegen überrascht bei dieser Frau nach dem ungeheuren Schwach- und Stumpfsinn, den sie in ihren "Romanen" abgesondert hat, gar nichts. Nicht einmal, dass sie nun auch noch die Onanie verbieten möchte. Wo einem bei ihrem Anblick doch schon von alleine jede Lust auf derlei Tun vergeht...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.03.2014 11:56:04 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.03.2014 12:00:05 GMT+01:00
Manfred meint:
Mehr als ärgerlich, dass man auf der Suche nach aussagekräftigen Rezensionen immer wieder auf solch schnell dahingeworfenen Schrott stößt. Nein, niemand verbietet Ihnen die Onanie, Herr Güldemeister (falls Sie die Rede überhaupt gelesen haben), aber Onanie in Form einer solch inhaltsleeren Pseudo-Rezension verbietet sich eigentlich von selbst!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.03.2014 12:10:06 GMT+01:00
:)
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