Optisch großartig, tolle Darsteller, inhaltlich mit Schwächen, 10. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Ghost Rider (Kinofassung) (DVD)
Vielleicht liegts daran, dass mir die Comicbände vom Ghost Rider" unbekannt sind, aber irgendwie haperts mir hier längere Zeit zu sehr mit der Logik. Der Teufel haut Johnny Blaze als Junge übers Ohr und der wird freiwillig zum Werkzeug, statt auf Rache aus zu sein??? Irgendwie erinnert mich die Art der Abhängigkeit von Johnny Blaze zum Teufel an jene vom Silver Surfer zu Galakturs. Spring nach meiner Pfeiffe oder du wirst keine angenehme Zeit im Leben haben, mal slopp ausgedrückt. Zwar gibt das Ende der Story, wenn Blaze eine Entscheidung trifft, seinem Schicksal einen anderen Dreh, aber es erscheint einfach erstmal unlogisch, dass man sich so dermaßen in sein Schicksal ergibt. Die Story, dass der Rider den Sohn des Teufels aufhalten soll, verläuft bis auf eine Person des Ensembles recht überraschungsfrei. Das Blaze wie diverse bekannte Comicfiguren nebenbei noch ein kompliziertes Liebesleben klären muss, eben wegen der Abmachung mit dem Teufel, ist da eigentlich schon Klischee. Doch trotz seiner Schwächen hat Ghost Rider" auch diverse Stärken, wie seine Besetzung mit großen Namen Nicolas Cage, Sam Elliott, Eva Mendes, Wes Bentley oder als gelungene ironische Anspielung auf einen Rider, eben Easy Rider" Kultfigur Peter Fonda als Teufel. Phänomenal und das Beste am Film sind die Spezialeffekte und Stunts. Zwar sind sie bisweilen etwas abgehoben, etwa wenn der Rider senkrecht (!!!) eine Hauswand hoch fährt, aber eben gut inszeniert und optisch toll. Ghost Rider" gehört nicht unbedingt zu den besten Comicverfilmungen, aber die eben erwähnte Optik und auch die Bild- und Tonqualität der Disc sind absolut gelungen
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Ghost Rider (Kinofassung) B000RXUZZK
Nicolas Cage
Sony Pictures Home Entertainment
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Optisch großartig, tolle Darsteller, inhaltlich mit Schwächen
Vielleicht liegts daran, dass mir die Comicbände vom Ghost Rider" unbekannt sind, aber irgendwie haperts mir hier längere Zeit zu sehr mit der Logik. Der Teufel haut Johnny Blaze als Junge übers Ohr und der wird freiwillig zum Werkzeug, statt auf Rache aus zu sein??? Irgendwie erinnert mich die Art der Abhängigkeit von Johnny Blaze zum Teufel an jene vom Silver Surfer zu Galakturs. Spring nach meiner Pfeiffe oder du wirst keine angenehme Zeit im Leben haben, mal slopp ausgedrückt. Zwar gibt das Ende der Story, wenn Blaze eine Entscheidung trifft, seinem Schicksal einen anderen Dreh, aber es erscheint einfach erstmal unlogisch, dass man sich so dermaßen in sein Schicksal ergibt. Die Story, dass der Rider den Sohn des Teufels aufhalten soll, verläuft bis auf eine Person des Ensembles recht überraschungsfrei. Das Blaze wie diverse bekannte Comicfiguren nebenbei noch ein kompliziertes Liebesleben klären muss, eben wegen der Abmachung mit dem Teufel, ist da eigentlich schon Klischee. Doch trotz seiner Schwächen hat Ghost Rider" auch diverse Stärken, wie seine Besetzung mit großen Namen Nicolas Cage, Sam Elliott, Eva Mendes, Wes Bentley oder als gelungene ironische Anspielung auf einen Rider, eben Easy Rider" Kultfigur Peter Fonda als Teufel. Phänomenal und das Beste am Film sind die Spezialeffekte und Stunts. Zwar sind sie bisweilen etwas abgehoben, etwa wenn der Rider senkrecht (!!!) eine Hauswand hoch fährt, aber eben gut inszeniert und optisch toll. Ghost Rider" gehört nicht unbedingt zu den besten Comicverfilmungen, aber die eben erwähnte Optik und auch die Bild- und Tonqualität der Disc sind absolut gelungen
S. Simon "WhiteNightFalcon"
10. April 2012
- Insgesamt:
5

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Details
Ort: Kastell
Top-Rezensenten Rang: 88
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