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Kundenrezension

24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk, 8. Juli 2004
Rezension bezieht sich auf: Dead Man Walking (DVD)
Schwester Helen Prejean (Susan Sarandon) die sich eigentlich den Armen von New Orleans widmet, erhält eines Tages einen Brief von einem Gefangenen, der auf die Todesstrafe wartet. Matthew Poncelet (Sean Penn), der wegen Mordes und Vergewaltigung vor sechs Jahren zum Tode verurteilt worden war und seine Unschuld beteuert, bittet Schwester Helen, für ihn ein Berufungsverfahren einzuleiten. Bald stellt Helen fest, dass sie in einer Zwickmühle sitzt: einerseits möchte sie Matt, dessen geistlicher Beistand sie wird, mit aller Kraft vor der unbarmherzigen Todesstrafe retten, aber andererseits kann sie auch die Eltern von Poncelet's Opfern verstehen, die auf Rache sinnen. Letztlich steht sie Matthew aller Anfeindungen zum Trotz bis zum Tag seiner Hinrichtung bei.
Ein heißes Eisen hat Regisseur Tim Robbins mit der Verfilmung von Schwester Helen Prejean's Tatsachenbericht angefasst. Besser und einfühlsamer hätte man das heikle Thema Todesstrafe nicht aufarbeiten können. Der Film zeigt - ohne Partei zu ergreifen und eine Meinung für oder gegen die Todesstrafe abzugeben - beide Seiten: den Todeskandidaten (der nicht als Monster, sondern als menschliches Wesen mit Gefühlen, Ängsten und Hoffnungen gezeigt wird) und die Hinterbliebenen des Opfers, Befürworter und strikte Gegner der Hinrichtung, Politiker und Geistliche.
Nachdem man "Dead Man Walking" gesehen hat, wird man sicher keine eindeutige Meinung haben, ob man für oder gegen die Todesstrafe sein soll. Genau das will Robbins aber erreichen. Er will den Zuschauer dazu ermahnen, solch brisante Themen nicht nur einseitig zu sehen, sondern von allen Seiten her zu betrachten und erst dann ein Urteil zu fällen.
Besonders beeindruckend sind die Leistungen der Hauptdarsteller: Susan Sarandon (die den Oscar für ihre Rolle gewann) spielt Schwester Helen Prejan absolut überzeugend und Sean Penn glänzt als Todeskandidat zwischen blindem Hass und schierer Verzweiflung. Filmfans aufgepasst: Komiker Jack Black hat hier eine - ernste - Nebenrolle als einer von Poncelet's jüngeren Brüdern.
"Dead Man Walking" ist ein nicht ganz einfacher, aber sehr sehenswerter, fesselnder und berührender Film, über den man lange nachdenken wird.
Großartig!
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 20.12.2015 12:53:37 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.12.2015 13:01:25 GMT+01:00
ein Kunde meint:
11 Jahre später, weil ich mich wieder an den Film erinnerte, der mich aus den gleichen Gründen wie Sie äußerst beschäftigt hatte und mehr noch: für mich war das Gespräch mit den Eltern der Tochter sehr eindrucksvoll, die darauf beharrten, weil ihre Tochter gequält und schließlich ermordert wurde, sie automatisch das Recht hatten, selber verlangen zu dürfen, dass der Mörder hingerichtet ("ermordert") wurde. DAS ist eine sehr feinfühlige, gleichzeitig aussagekräftige Szene, die sehr zum Nachdenken über Vergeltung anregt.
Nur der Vater des Sohnes hatte verstanden, dass einzig Vergebung den persönlichen Frieden bringt, wie auch der Verurteilte selbst, als er auf dem Stuhl liegt.
Dann auch interessant: dass das Urteil höchstwahrscheinlich nicht vollstreckt worden wäre, wenn nicht die Gouverneurswahlen angestanden hätten und der Gouverneur im Wahlkampf ein Zeichen setzen wollte, das ihm Sympathiepunkte einbringt.
Sehr sehr sehenswert.
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