Kundenrezension

53 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöner, farbenstarker Monitor; leider nicht ganz perfekt, 23. August 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: LG W2361V 58,4 cm (23 Zoll) Full-HD TFT-Monitor (VGA, DVI, HDMI, Reaktionszeit 2ms) schwarz (Personal Computers)
Gekauft habe ich den LG Flatron W2361V, da mein alter 17" TFT den Geist aufgegeben hat.

OPTIK (5 Sterne)
Optisch macht der LG eine wirklich schöne Figur. Der Touch-Sensor zum Einschalten des Monitors ist allerdings ein klein wenig seltsam. Er reagiert, wenn ich auf das Symbol auf dem Monitorrahmen taste und er reagiert, wenn ich oben auf diesen "Drops" taste; als ob er sich nicht entscheiden könnte.. aber das ist ja nicht weiter schlimm. Was etwas nervig ist, ist das Blinken des Schalters im Stand-By-Modus.. sieht eher aus wie eine Warnung, die einem sagt: "Schalte mich aus, ich verbrauche auch jetzt noch Strom!". Nunja, mir ist das egal, da ich nachts eh immer die Steckerleiste ausschalte und damit logischerweise auch das Blinken verschwindet.

LIEFERUMFANG/ERGONOMIE (4,5 Sterne)
Geliefert wird der LG mit Netzkabel, analogem und digitalem Verbindungskabel und Treiber-CD. Ein HDMI-Kabel liegt nicht bei. Eigentlich dachte ich auch erst, es liegt eine Abdeckung bei, die man auf der Hinterseite des Monitors befästigen kann, um die Kabel zu verdecken. Nach dem Anschließen habe ich aber dann auch gemerkt, dass man sowas eigentlich gar nicht braucht.
Die Befestigung des Standfußes (der im Übrigen sogar einigermaßen stabil ist) sowie das Anschließen am PC verlief problemlos. Der Monitor wurde sofort erkannt und hat von anfang an perfekt funktioniert. Höhenverstellbar ist der Monitor nicht, was man aber auch nicht unbedingt braucht. Drehen lässt er sich auch nicht, was man aber ja auch noch weniger braucht. Der Monitor lässt sich schwerfällig nach vorn und nach hinten kippen. Das hätte etwas einfacher gehen können. Beim Schreiben oder nervösen Beine-Zappeln bleibt der Monitor standhaft und gibt kein Wackeln von sich.

BEDIENUNG (2 Sterne)
Mich persönlich hätte es nicht gestört, wenn die Knöpfe auf der Vorderseite des Rahmens beschriftet gewesen wären (man hat das wohl aus gestaltungstechnischen-Gründen gelassen). Doch so ist es schon sehr schwierig und nervig sich durch das Menü zu schlagen. Man muss zum Beispiel erst abtasten, wo denn jetzt die 'Vor-Taste' ist, nicht dass man ausversehen wieder auf 'Okay' drückt.. einfach nervig. Auch schade, dass die 4:3 Funktion, mit der man das Seitenverhältnis von 16:9 auf 4:3 schalten kann, kein extra Knopf ist, sondern dass sie im 'Fun'-Menü verborgen ist. Aber immerhin gibt es diese 4:3-Funktion, deswegen 2 Sterne.

FARBEN (4 Sterne)
Ich habe die Helligkeit auf 100%, Kontrast auf 74% und Gamma auf 0 und was dabei rauskommt, sind wirklich geniale Farben mit sehr schönem Kontrast. Nicht vergleichbar mit meinem doch sehr kontrastarmen 17-Zoller. Hotpixel gab es bei mir keine. Ein Testprogramm dazu gibt es hier: [...]
Einziges Manko ist der Blickwinkel oder die Helligkeits-/Kontrastverteilung (siehe unten).

ANWENDUNGSGEBIETE
Filme schauen macht hier besonders Spaß: starker Kontrast, gute Farben, 16:9, 23" und Filme scheinen sich sehr gut zu vertragen. Von Schlieren habe ich subjektiv betrachtet nichts bemerkt.

Wer viel mit Office arbeitet, wird sich auch freuen, da er absofort zwei DIN-A4 Seiten gleichzeitig anzeigen lassen kann. Die Schrift ist gestochen Scharf.

Auch im Internet macht der LG Spaß. Nicht nur, dass sich Youtube-Videos in Breitbild anschauen lassen, es gibt auch (nicht wie erwartet) keine Probleme mit dem Anzeigen diverser Webseiten in 16:9. Die meisten Seiten sind so programmiert, dass sie auf Breitbild-Monitoren ebenso gut darzustellen sind, wie auf 'älteren' Modellen.

Da ich viel mit Cubase arbeite, war mir auch hier natürlich wichtig, dass es da keine Probleme gibt. Allgemein lässt sich sagen, dass es sich mit Breitbild wesentlich angenehmer arbeiten lässt, da jetzt alles nicht mehr so vollgestopft ist. Wer also nur einen Monitor hat, ist mit einem Breitbild wesentlich besser bedient, als mit einem 4:3.
Aber es gibt auch etwas störendes.. die Rasterlinien, die in Cubase angezeigt werden (horizontal wie vertikal) verlieren nach unten hin an Sichtbarkeit. Hier scheint mir die Helligkeits- oder Kontrastverteilung etwas ungleichmäßig. Schade eigentlich, da es doch sehr störend ist, wenn das Raster verschwindet. Nachhelfen kann man glücklicherweise trotzdem, indem man die Linien einfach dunkler macht (in den Cubase-Einstellungen). Dennoch dürfte so etwas nicht sein. Bei meinem alten TFT gab es das Problem nicht.

Zu PC-Spielen ist folgendes zu sagen: Strategie-Spiele eignen sich meiner Meinung nach sehr für Breitbild. Man hat einfach eine bessere Übersicht. In Shootern ist es anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber wem das nicht gefällt, der kann ja auf 4:3 zurückschalten. Schlieren gab es subjektiv betrachtet keine.
Aber es ist wichtig, zu wissen, dass ein Breitbild-Monitor dieser Größenordnung im Format 16:9 mit einer nativen Auflösung von 1920x1080 Pixeln arbeitet. Hier sind also deutlich mehr Pixel zu verarbeiten, als mit einer Auflösung von 1280x1024. Wer also bisher auf höchsten Grafikeinstellungen in einer Auflösung von 1280x1024 gespielt hat, muss sich drauf einstellen, dass er seine Grafikeinstellungen runterschrauben muss (kommt natürlich auf die Leistung der Grafikkarte an).
Einfach eine kleiner Auflösung zu wählen hilft zwar auch, jedoch gibt es bei der minimalsten Breitbild-Auflösung von 1600x900 immer noch mehr Pixel als bei 1280x1024 (schlechter noch für die Leute, die in 1024x768 spielen). Und auch hier sei erwähnt, dass die Anzeigequalität in einer Auflösung, die von der nativen Auflösung, also der Auflösung von 1920x1080 abweicht, deutlich abnimmt. Das Bild wirkt unscharf und die Kanten scheinen 'dicker' und undeutlicher.

FAZIT
Wer gerne Filme schaut, im Internet surft, Texte schreibt und gelegentlich PC-Spiele spielt (und mit schlechterer Grafik zufrieden ist), ist mit dem LG W2361V gut im Rennen. Es gibt viel Platz und schöne Farben.

PC-Spiele-Freaks müssten, so paradox es sich jetzt auch anhört, ebenfalls zufrieden sein, da es für einen 'echten Zocker' ;-) kein Problem sein dürfte, sich eine bessere Grafikkarte zu leisten.

Ob der Bildschirm für Grafiker geeignet ist, weiß ich nicht so ganz, da wie oben erwähnt, die Verhältnisse von Helligkeit/Kontrast nicht so ganz zu stimmen scheinen. Und wer mit Musikprogrammen arbeitet und auf Raster angewiesen ist, sollte sicherstellen, dass sich die Helligkeit der Raster in den Programmeinstellungen ändern lassen.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 11.07.2010 03:31:57 GMT+02:00
zum fazit: man muss sich nicht mit schlechter spiele grafik zu frieden geben ich hab eine der neusten nvideo karten wassergekühlt, damit kann ich beispilsweise Dirt 2 oder Call of Duty Modern warfare 2, auf 2 full HD monitoren auf extrem hoher auflösung spielen, komtm iemrm auf die karte an ;) zur not halt noc hne 2te karte kaufen, ist zwar teuer aber nichts ist unmöglich ;)
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