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Kundenrezension

54 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo Kirche draufsteht, ist häufig Staat drin, 9. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Gott hat hohe Nebenkosten - Wer wirklich für die Kirchen zahlt (Broschiert)
Die Kirche ist neben dem Staat der größte Arbeitgeber in Deutschland. Über eine Million Menschen arbeiten in sozialen Einrichtungen für die Kirchen - in Kindergärten, Krankenhäusern, Schulen und Altersheimen. Sie alle unterliegen einem besonderen Arbeitsrecht, vom dem die Öffentlichkeit nicht viel erfährt. Außer, wenn einzelne Arbeitnehmer gegen die Regeln verstoßen und gekündigt werden, wie im Fall von Bernadette K., welcher durch die Presse ging und vom dem im Buch berichtet wird.

Sie leitete einen katholischen Kindergarten in Königswinter, ist beliebt und geschätzt, und wird trotzdem entlassen, weil sie gegen die Glaubenslehre der Kirche verstoßen hat. Sie hat sich nämlich in einen anderen Mann verliebt und scheiden lassen. Die Autorin Eva Müller fragt daher in ihrem Buch, was sind das für Arbeitsbedingungen, die so strenge Anforderungen an das Privatleben des beschäftigten Personals stellen? Und vor allem: sind diese gerechtfertigt?

Die Frage stellt sich nicht zuletzt im Lichte der Finanzierung der kirchlichen Einrichtungen. Der Kindergarten, in dem Bernadette K. arbeitete, wird zu 100 % aus öffentlichen Geldern finanziert. Bei Caritas und Diakonie finanziert die Kirche in der Regel selbst nur noch etwa zwei Prozent des Etats. Wenn die Allgemeinheit also fast alles zahlt, warum dürfen die Kirchen allein bestimmen, unter welchen Bedingungen sie ihre Arbeitnehmer einstellen - und entlassen. Und vor allem: wofür gibt die Kirche das eigene Geld aus, also die Einnahmen aus der Kirchensteuer?

Es sind solche interessanten und selten gestellten Fragen, die das Buch zu einer lesenswerten Lektüre machen und dabei das durchaus nicht spannungsfreie Verhältnis zwischen Kirche und Staat beleuchten.
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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 06.02.2013 07:46:59 GMT+01:00
Die Darstellung ist sehr realistisch. Transparenz, Kompetenz, Mitbestimmung der Arbeitnehmer sind für die Kirche als Arbeitgeber weiterhin in vielen Bereichen ein Fremdwort. Selbst Mitarbeitervertretungen sind in vielen Einrichtungen eher die Ausnahme. Die Finanzierung der Einrichtungen wird meist verdeckt behandelt. Sonst würden wohl das Image Schaden nehmen und möglicherweise testamentarische Zuwendungen ausbleiben. Ein Kirchenaustritt wird wohl vorerst keine Veränderung bewirken, da die Verantwortlichen die Gründe nicht wirklich wissen wollen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.02.2013 12:23:37 GMT+01:00
Ich kann das nicht bestätigen. Die Kirchen verdecken die Finanzierungsquellen ihrer Arbeit nicht. In der Regel handelt es sich um Dienstleistungsbetriebe, die für ihre Arbeit vergütet werden. Ob nun die Caritas eine Soialstation betreibt, das Rote Kreuz oder ein Privatunternehmer: Sie agieren auf dem Markt und werden für ihre Arbeit bezahlt. Warum soll die Caritas das kostenlos tun? Wovon soll sie ihre Leute dann bezahlen (übrigens nach Tarif und damit in der Regel besser als Privatfirmen)?
Zur Kompetenz: Kirchliche Betriebe sind da nicht besser oder schlechter als andere auch.
Komischerweise sind sie sogar sehr gefragt: In katholischen Schulen stehen die Leute Schlange (nicht nur Gläubige), die Kitas haben oft einen sehr guten Ruf usw.
Wer mit der Kirche eine Rechnung offen hat, übt sich gerne darin auf alle ihre Angebote und Tätigkeiten einzuprügeln. Etwas mehr Differenzierung und Fairness sollte aber eigentlich schon sein.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.02.2013 21:41:03 GMT+01:00
Veneficus meint:
Wenn die Kirchen, wie Sie behaupten, tatsächlich im Wettbewerb mit anderen Anbietern stehen, was soll dann das besondere Arbeitsrecht für Tendenzbetriebe? Dieses Sonderrecht der Kirchen, das im Übrigen auch auf vielen anderen Gebieten greift, ist ein Skandal.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.02.2013 18:21:06 GMT+01:00
Das besondere Arbeitsrecht hat mit der besonderen Stellung der Tendenzbetriebe zu tun. Die Kirchen nutzen Rechte, die ihnen eingeräumt wurden (wie z.B. auch Großkonzerne völlig legal Steuern sparen, indem sie ihre Gewinne in Länder mit niedrigen Steuern verschieben). Wenn es als Skandal empfunden wird, kann man es in einem rechtstaatlichen Verfahren ändern.
Außerdem behaupte ich keinen Wettbewerb mit anderen Anbietern, er ist eine objektiv überprüfbare Tatsache.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.02.2013 19:55:18 GMT+01:00
Veneficus meint:
1.Wenn die Voraussetzungen für die Wettbeweber am Markt nicht gleich sind, ist kein echter Wettbewerb mehr gegeben. Das ist trivial.
2.Natürlich gehört es geändert - eben weil es ein Skandal ist.
Zu Ihrem ersten Beitrag merke ich übrigens noch an: Man muss keine "Rechnung mit der Kirche offen haben" um die Ungleichbehandlung der Kirchen abzulehnen. Ein gewisses Gerechtigkeitsempfinden genügt vollkommen. Dass "Gerechtigkeit" und "Recht" ind der Realität nicht unbedingt miteinander zu tun haben, brauchen Sie aber jetzt nicht eigens zu erwähnen :-))
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