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Kundenrezension

15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sabaton sind zurück - alles wie immer? Nicht ganz..., 25. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Carolus Rex (Digi Book mit Bonus CD) (Audio CD)
Da ist sie also, die neue Scheiblette der Schwedenjungs. Nach einem quasi Komplettwechsel (nur Sänger Joakim und Bassist Pär sind verblieben), hieven die Nordmannen ihr neues Album via Nukular-Blast in die Läden. Vorweg wurden bereits einige Songs (jeweils in Englisch und Schwedisch) veröffentlicht und da merkte man vor allem eines: Die schwedischen Songs sind durch die Bank weg etwas "besser" (anders?). Man merkt dem Album an, dass es auf Schwedisch geschrieben wurde und erst nachträglich "übersetzt". Wobei man da sagen muss, dass es oftmals die Intensität des Schwedischen vermissen lässt. Ein Beispiel: Bei "A Lifetime of War" heißt es im Schwedischen "Vater und Sohn" (welche im gleichen Krieg kämpfen), im Englischen wird daraus "Religion und Gier". Ungleich weniger dramatisch. Das heißt aber nicht, dass die englischen Songs deswegen unbrauchbar wäre, im Gegenteil: Die schwedischen Songs einfach noch etwas besser sind als die ohnehin guten bis sehr guten englischen Titel. Für die Rezension sind für mich die englischen Songs ausschlaggebend, da diese besser nachzuvollziehen sind und obendrein wohl auch auf den Konzerten gespielt sind - und Sabaton die Schweden-Titel nur als Bonus ins Digipak schieben.

Los geht's also mit dem recht belanglosen (aber nicht unschönen) Intro, welches gleich in den ersten Song übergeht: "Lion from the North" - und der legt gleich in bester Sabatonmanier los, schnelle Drumms, epische Chöre und ... eine Melodie die einem bekannt vorkommt. Und richtig, die Chöre stammen wohl von "Coat of Arms" und ein Teil der Melodie von "40:1" - deutlich wird das nicht nur am Anfang sondern auch ab 2:30 wo man instinktiv "Always remember a fallen soldier, always remember fathers and sons at war..." mitsingen möchte. Schmälert das den Song? Nein, keinesfalls. Er drückt durch gut aber bietet eben auch nichts wirklich neues. Mit "Gott mit uns" folgt dann gleich ein Doppelschlag in Sachen Innovation: Erstmals singt Produzent Peter Tätgren mit und obendrein kommt der Song erstaunlich locker und flockig daher, hat leichte Anleihen von "Over the Hills and far away" aber macht einfach Spass und gute Laune - ein wirklich grandioser Song, auch dank Tätgren der mit seiner Stimme eine gelungene Abwechslung bietet! Hammer! Na bitte, geht doch! Im Anschluss an diese Leichtigkeit folgt dann pure Epikness of Doom mit "A Lifetime of War". Für mich eines DER Highlights schlechthin - nicht auf dem Album sondern von Sabaton selbst. Hier stimmt alles. Einfach grandios (und die schwedische Version ist noch mal etwas besser). "1648" ist dann quasi das "Back in Control" (und etwas "Attero Dominatus") der aktuellen Scheibe und geht ebenso nach vorn und erinnert vom Rhythmus auch dezent an die Bandklassiker. Geht direkt ins Blut und bläst den Gehörgang frei. Gute Nummer - wenngleich kein Meilenstein. Mit Orgeln wird "The Caroleans Prayer" eingeleitet und lässt - wer hätte es gedacht - gleich an eine Kirche denken bevor es in bester "The Art of War"-Manier stampfend nach vorn geht. Wer da nicht mitnickt, dem ist wohl nicht zu helfen. Toller Midtempo-Stampfer mit einem grandiosen Chorus! Darauf folgt der Titeltrack und auch da muss man sagen: Es stimmt einfach alles. Sabaton in Reinkultur und einfach großartiges Kino. So geht epischer Metal. Mit "Killing Ground" wird es wieder etwas flotter und traditioneller in Sachen Heavy Metal - ein typischer Heavy-Song von Sabaton interpretiert. Und auch hier schleicht sich kurz ein Moment ein, wo man "Send to kill, to watch no man's land - Snipers moving unseen" ("Angels Calling") mitsingen möchte. Aber dann geht der Song doch deutlich mehr ab und dürfte ebenfalls diverse Gehörgänge freiblasen. "Poltava" drückt gleich mächtig auf die Tube und wird von einem grandiosen Chorus begleitet. Erinnert stellenweise an "Midway" (finde ich). Die Schilderung einer Schlacht ist wahrlich gut gelungen und... ich kann auch hier nur den Daumen nach oben recken! Mit "Long live the King" nähern wir uns hörbar leider auch schon dem Ende des Albums. Neben den grandiosen Lyrics muss man hier einfach erwähnen: Perfekt. Hier stimmen Epik und Rhythmus (eher tragend stampfend). Ein wahrlich würdiger und nachdenklich stimmender Fast-Ausklang des Albums. Den eigentlichen Abschluss bildet dann "Ruina Imperii": Erst dachte ich, es sei ein reines Synthie-Keyboard-Outro. Doch weit gefehlt: Der Gesang kommt spät aber er kommt, der Song selbst hat - für mich - ganz leichte orientalische Einflüsse. Stampfend wie eine Armee auf dem Marsch kommt der Song daher, dazu passen auch die vollen Chöre. Aber insgesamt kann der Song in meinen Augen mit dem vorhergehenden Stück nicht ganz mithalten. Schade. Hätte mir zum Finale hin noch etwas "mehr" gewünscht. So bekommt man aber ein immer noch sehr episches Ende des regulären Albums. Toll!

Und dann? Folgt noch das Amon Amarth Cover "Twilight of the Thundergod" welches mal richtig geil daherkommt. Bei der Deluxe-Fassung der Scheibe ist noch das Rammstein Cover "Feuer frei" und Status Quos "In the Army now" dabei. Regulär weiter geht es dann auf der zweiten Scheibe, welches das ganze Album in der ursprünglichen schwedischen Sprache enthält. Und selbst wenn der geneigte Hörer kein Schwedisch spricht bzw. versteht, dann fällt doch auf dass die Songs noch einen Tick gefühlvoller, grandioser, trauriger und nachdenklicher daherkommen. Ein Reinhören ist damit absolut unvermeidlich!

Was bleibt als Fazit zusagen? Ja, Sabaton haben ein starkes, tolles Album herausgebracht. Aber nicht auf ganzer Ebene können die Songs das "1+*" (Eins-Plus-mit-Sternchen) Niveau halten. Da sind dann auch 1-2 Songs die "nur" gut sind. Generell würde ich dann 4 bis 4,5 Sterne geben. Aber durch die Bonus-CD mit den schwedischen Songs sowie dem grandiosen Cover sind es dann - man mag es kaum sagen - glatte 5 Sterne. Sabaton haben es mal wieder vollbracht: Mich als Fan der Gruppe haben sie überzeugt. Dazu kommt noch das Gesamtpaket: Das Digipak ist toll gestaltet, die Produktion lässt absolut keine Wünsche offen und insgesamt wird im Vergleich zum Vorgänger noch eine Schippe drauf gelegt (Produktionstechnisch). Wer Sabaton vorher mochte, wird sie auch hier lieben. Wer die Jungs vorher nicht leiden konnte, den werden sie auch mit diesem Album nicht glücklich machen. Fans wissen was sie erwartet und es darf blind zugegriffen werden. Und wer sich für Schweden und seine Geschichte interessiert oder gar der Sprache mächtig ist, darf auf die 5 Sterne noch mal locker 5 drauf rechnen. Sabaton, Mission Accomplished - Weggetreten!

In eigener Sache noch: Für mich, der die Band seit den ersten Demos kennt und toll findet (man, wie jung der Jocke damals war... ), stellt das Werk auch einen versöhnlichen aber auch leider traurigen Abschied von der ursprünglichen Sabaton-Mannschaft dar. Da geben die Jungs noch mal alles für ein tolles Album. Ich werde sie vermissen und zukünftig werden die neuen Mannen zeigen müssen ob sie und was sie können.
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 26.05.2012 11:43:49 GMT+02:00
Cyron meint:
Wow, super Rezension. Alles erwähnt und auf den Punkt gebracht. Wollte eine ähnliche Rezension schreiben, das sich aber somit erledigt hat ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.05.2012 12:29:59 GMT+02:00
Blooshed meint:
Freut mich wenn du es genauso siehst und ich dir a weng Zeit und "Arbeit" gespart habe :-)

Veröffentlicht am 27.05.2012 15:27:37 GMT+02:00
Red meint:
Ja, aus Sabaton ist echt was geworden. Als ich die Band das erste Mal gesehen habe, da waren vielleicht grad mal 40 Leutchen da und damals haben die schon gerockt. Ich gönne es den Schweden. Schade ums Line Up
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