Kundenrezension

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Würdiger Nachfolger von The Cage..., 23. April 2012
Rezension bezieht sich auf: The Cage 2 (Audio CD)
Namensgebend für das Projekt *The Cage* sind der Sänger Tony Martin und der italienische Gitarristen Dario Mollo. Tony Martin wurde hauptsächlich durch seine Arbeit mit dem Metal-Flaggschiff *Black Sabbath* bekannt denen er, mit kurzer Unterbrechung bis 1996 als Sänger zur Verfügung stand. Martin und Mollo verdankten ihrerseits ihre Bekanntschaft der Keyboard-Legende Don Airey.

Beide sind Vollblutmusiker die mit sehr viel Spaß an der Arbeit sind und keinen nervenden Chef im Nacken haben, was man den Aufnahmen auch anhört. Viele kleine, feine Melodien finden auf dem Album Platz, das Spiel an der Gitarre wirkt fett und gekonnt und über Tony Martins Stimme muß man eigentlich keine Worte verlieren. Wer einmal bei Black Sabbath sang muß sich nicht erst noch beweisen.

Anspieltipps sind eindeutig *Terro Toria*, *Life Love And Everything*, *Balance of Power*, *Wind Of Changes*, *Theater Of Dreams* und das Joe-Holmes-Cover *Dazed And Confused*. Diese Scheibe sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen wenn man auf den des klassischen Hardrockes steht.

FAZIT: ein Hardrock-Kleinod...
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 25.04.2012 15:44:55 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.04.2012 17:23:42 GMT+02:00
Moin Herr Schmidl,
mir gefallen alle Scheiben von und mit Dario Mollo, besonders beide Scheiben mit Glenn Hughes unter dem Namen Voodoo Hill.

Joe heißt übrigens Jake Holmes.

Und wenn sie schon auf das Cover von Dazed and Confused hinweisen, wäre D.a.C. in dieser Variante irgendwo in der Versenkung verschwunden (was es ja auch ist).
Erst Jimmy Page hat es, lediglich auf Songstrukturen aufbauend, zu DEM Lied gemacht.

Ich finde es dennoch nicht richtig, dass sie Jake Holmes seinerzeit keinen Obolus zukommen ließen.

Ansonsten muss ich feststellen , dass unsere Geschmäcker im Heavy Bereich doch sehr ähnlich sind.

Veröffentlicht am 25.04.2012 15:45:04 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 25.04.2012 15:45:34 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.04.2012 20:54:48 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.04.2012 20:55:41 GMT+02:00
Mahlzeit Meister der Küste,
mit Dario Mollo bin ich nur leidlich bewandert. Ich bin 1999 hauptsächlich wegen Tony Martin auf das Project *The Cage* aufmerksam geworden und ich halte alle drei Scheibe für sehr gut.

Asche auf mein Haupt! Sie haben Recht, Joe heißt tatsächlich Jake Holmes, aber darüber mache ich mir keinen Kopp. An andere Stelle haben ich AC/DC's Brian Johnson auch schon als Brian Jones bezeichnet.

Und Sie können es ebenfalls nicht lassen, gelle ^^ Wir wissen doch alle, was Jimmy Page aus Dazed & Confused gemacht hat, aber er hat es eben halt nicht komponiert.

Zu Ihrer Feststellung kann ich leider nicht allzuviel sagen. Ihre einigen wenigen Bewertungen lassen dies nur erahnen...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.04.2012 07:53:40 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.04.2012 09:04:48 GMT+02:00
Meine Synapsen werden durch (für mein Empfinden) ansprechende Musik angeregt und ich fühle mich wohl.
Musik ist nicht fühlbar (Materie) und nicht sichtbar. Man kann sie nicht schmecken und nicht riechen. Dies ist für mich als Laie nicht einfach diese Eindrücke auch in Worte zu fassen. Es kann noch so ausführlich und mit Hingabe rezensiert werden und dennoch spricht einen die Mucke nicht an.
Wenn ich daran denke, dass ich nachher eine gute Scheibe hören werde, fühle ich mich jetzt schon wohl. Dabei ist es mir völlig egal, wer die Musik komponiert hat. Ich genieße die Musik einfach.
Dann kann man ja gar nicht mehr einer Cover Band lauschen.
Klassische Musik könnte dann auch nicht mehr genossen werden, da die meisten Protagonisten nicht mehr unter uns weilen (Ausnahme für mich: Ludovico Einaudi) der sich aber auch aus verschiedenen Töpfen bedient hat.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.04.2012 14:54:48 GMT+02:00
Synapsen, Sie kennen vielleicht Fremdwörter! Spaß beiseite, zu einem perfekten musikalischen Erlebnis gehört bei mir zum Beispiel eine schöne gediegene *Gänsehautentzündung*. Was mir relativ regelmäßig bei John Cipollinas Spiel passiert, was dann letztendlich den Genuß der Scheiben von Quicksilver Messenger Service noch perfekter macht.
Das Beschreiben von Musik ist eine recht schwierige Sache, da man sie letztendlich nur akkustisch erleben kann. Die Journalisten haben dafür diese unzähligen Schubladen entwickelt und Musik beschreibar zu machen, was allerdings unmöglich wird, wenn diese Schubladen immer wieder erweitert und unbenannt werden, auch wenn die Musik immer noch die selbe ist.
Ein kurzes Beispiel hierfür wäre die Gruppe *Agrypnie*. Zunächst titulierte man den Stil als Aventgarde-Black-Metal., nun drei Scheiben später nennt sich das Ganze ohne erkennbaren Grund mit einem mal Post-Black-Metal. Wer soll sich da noch auskennen?
Ludovico Einaudi sagt mir ehrlich gesagt nichts. Der klassische Bereich ging bisher an mir vorbei, dann schon lieber eine gepflegte Jazz- oder Fusion-Session...
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