5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein echter Irving, das schon.., 28. Juli 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Witwe für ein Jahr (Gebundene Ausgabe)
Nicht nur für kalte Tage und schlechtes Wetter, sondern ein Lesevergnügen, das leider schon nach 760 Seiten vorbei ist. Interessant sind Irvings Auffassung von Literatur, die Beschreibung des Entstehens eines Romans und die Verarbeitung von Schicksalsschlägen. Natürlich kommt auch in diesem Roman ein Dildo vor, dafür aber kein Ringer mehr; der ist hier dem Squash-Spieler/in gewichen. Allerdings meine ich, daß sich sich Irving dieses Mal zu sehr selbst wiederholt, sich allzu offensichtlich "recyclet". Interessant allerdings die Tatsache, daß er genau diesen Prozess auch die Protagonistin seines Romans durchleben laesst. Im Mittelpunkt steht Ruth Cole, eine starke Frau, die stets weiss was sie will und stets nicht weiss, mit wem sie will; die mit vier Jahren von ihrer Mutter verlassen wurde und sich seitdem stets auf der Suche nach ihr befindet und statt dessen auf den ehemaligen Liebhaber ihrer Mutter trifft, den sie als kleines Kind schon einmal in ihrer Mutter Bett angetroffen hatte und der, welche Überraschung, auch ein Schriftsteller ist. Noch ein Tip: Wer sich beim Thema Sex ueberfordert fuehlt, sollte das Buch lieber nicht anruehren - Irving hat sich mit diesem Thema meiner Meinung nach in allen bisherigen Romanen pointiert und brillant auseinandergesetzt. Dieses Mal beweist er sich in dieser Disziplin als Langstreckenlaeufer. Für Leseratten das beste seit Mulischs "Entdeckung des Himmels" und dem letzten Irving "Zirkuskind"! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Witwe für ein Jahr 3257062001
John Irving
Diogenes Verlag, Zürich
Witwe für ein Jahr
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Ein echter Irving, das schon..
Nicht nur für kalte Tage und schlechtes Wetter, sondern ein Lesevergnügen, das leider schon nach 760 Seiten vorbei ist. Interessant sind Irvings Auffassung von Literatur, die Beschreibung des Entstehens eines Romans und die Verarbeitung von Schicksalsschlägen. Natürlich kommt auch in diesem Roman ein Dildo vor, dafür aber kein Ringer mehr; der ist hier dem Squash-Spieler/in gewichen. Allerdings meine ich, daß sich sich Irving dieses Mal zu sehr selbst wiederholt, sich allzu offensichtlich "recyclet". Interessant allerdings die Tatsache, daß er genau diesen Prozess auch die Protagonistin seines Romans durchleben laesst. Im Mittelpunkt steht Ruth Cole, eine starke Frau, die stets weiss was sie will und stets nicht weiss, mit wem sie will; die mit vier Jahren von ihrer Mutter verlassen wurde und sich seitdem stets auf der Suche nach ihr befindet und statt dessen auf den ehemaligen Liebhaber ihrer Mutter trifft, den sie als kleines Kind schon einmal in ihrer Mutter Bett angetroffen hatte und der, welche Überraschung, auch ein Schriftsteller ist. Noch ein Tip: Wer sich beim Thema Sex ueberfordert fuehlt, sollte das Buch lieber nicht anruehren - Irving hat sich mit diesem Thema meiner Meinung nach in allen bisherigen Romanen pointiert und brillant auseinandergesetzt. Dieses Mal beweist er sich in dieser Disziplin als Langstreckenlaeufer. Für Leseratten das beste seit Mulischs "Entdeckung des Himmels" und dem letzten Irving "Zirkuskind"! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
anonymous
28. Juli 1999
- Insgesamt:
5

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