Kundenrezension

18 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ausgedachte „Geschichte“. Lieber Asterix lesen!, 27. Oktober 2012
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Rezension bezieht sich auf: Der römische Statthalter: Oder: Schlachtet Pontius Pilatus! (Taschenbuch)
"Sie können doch nicht wegen eines Ehebruchs eine Frau umbringen ..." stößt ein ehrlich entrüsteter Gaius Pontius Pilatus hervor: „Das ist unglaublich“, meint er. „In der heutigen Zeit!“
Und sogleich erlässt er ein Edikt, das den Juden die Vollstreckung von Todesurteilen verbietet. „Alle formellen Todesurteile müssen mir vorgelegt werden“, ordnet er an. „Das wird Ärger geben“, warnt sein landeskundiger Offizier Demetrius.
Deswegen also hatten die Römer der jüdischen Obrigkeit die Blutgerichtsbarkeit entzogen. Interessante Theorie, nur historisch leider völlig daneben.

Das Motiv der Steinigung von Ehebrecherinnen (eine im Palästina zur Zeit Jesu in Wirklichkeit äußerst selten tatsächlich vollzogene Bestrafung) durch spießige Dorfbewohner („Recht muss Recht bleiben“, maulen sie, als Jesus ihnen Einhalt gebietet) wird in der Schilderung des Verfassers zu einem Massenphänomen in Israel: Praktisch an jeder Landstraße liegen gesteinigte Frauen herum. An dieser erschreckenden „Tatsache“ hängt er seinen unangenehm unhistorischen Roman auf. Schon gleich zu Beginn wird die Teenagerin Mirjam mit ihrem ersten Lover Simon im Heu (!) erwischt und muss Hals über Kopf aus dem Dorf fliehen.
Was sie eigentlich verbrochen hat und warum sie die Eiferer aus dem Dorf verfolgen, verrät der Autor allerdings nicht. Eine Ehebrecherin kann sie nicht sein, denn verheiratet war sie in der Phantasie des Autors offenbar gar nicht. Die Ehe brechen konnten im alten Israel aber nur verheiratete Frauen (das Fremdgehen eines verheirateten Mannes galt nach jüdischem Recht überhaupt nicht als Ehebruch und dafür wurde auch niemand gesteinigt).
Schwamm drüber, egal, sind ja nur historische Details, über die man sich als Dichter „großer Literatur“ problemlos hinwegsetzen kann.

Dieses Schema wiederholt sich in dem Plot laufend. Lehrreich ist dieser Roman im Ergebnis nur für die, die sich die Geschichte lieber selbst ausdenken, statt Quellen zu recherchieren.

Aber was Philo von Alexandria schreibt, eine der wenigen außerbiblischen Quellen, in denen Pontius Pilatus überhaupt vorkommt, ist in den Augen des Autors nur „antirömische Propaganda“. Das jedenfalls sagt die von ihm frei erfundene Figur des Archelaus, ein (hellenistisch) „assimilierter“ Jude, der als Gehilfe für Pilatus gearbeitet hat und sich im Greisenalter für eine differenzierte und gerechte historische Beurteilung des Statthalters einsetzt. Wenig glaubwürdig, zumal die Römer Jerusalem inzwischen zerstört und den Tempel in Schutt und Asche gelegt haben. Und woher das Detailwissen stammt, offenbaren weder der Autor noch sein Gewährsmann Archelaus (noch ein historisch-kritischer Anhang oder Anmerkungsapparat, der einem romanschreibenden Historiker gut angestanden hätte).

Überhaupt schlägt das Herz der „guten“ Juden in diesem Roman mehr für die „Pax Romana“ (in den Augen des Autors offenbar eine Art Menschenrechtscharta) als für ihr Volk. Schon Mirjam fand die Römer eigentlich Klasse und wünschte sich in ihrer Not so einen römischen „GI“ herbei, der sie ganz bestimmt vor den aufgebrachten Dorfbewohnern beschützt hätte (man denkt unwillkürlich an US-Soldaten, die im Nahen Osten die Menschenrechte gegen islamistische Extremisten verteidigen).
Stattdessen trifft sie auf Jesus, einen antiken Hippie, der mit einer Gruppe Fans durch die Gegend zieht: „Du bist neu hier, wie heißt du?“, erkundigt er sich gleich, um dann seine etwas salbungsvolle Standardbegrüßung abzuspulen: „Sei willkommen bei uns, Mirjam, und finde Frieden und Geborgenheit.“ Klingt wie der Moderator einer Selbsthilfegruppe.

Wir lernen aus dem Buch, dass Pilatus ein ganz toller Hecht war, ganz nach dem Geschmack eines Karl May, der diese Figur ebenso gut ersonnen haben könnte. Gebildet und aufgeklärt, unbestechlich und mutig, ein intelligenter, agiler Realpolitiker, der nichtsdestotrotz seinen humanistischen Grundsätzen treu bleibt, bisweilen etwas spitzbübisch, vertritt er die westliche Welt in einer durch rückständige Religionsanhänger gebeutelten Kultur. Seine hübsche Frau Priscilla liebt er abgöttisch und drückt sie im Laufe des Romans immer wieder zärtlich an sich. Sportlich ist er auch, beim Wagenrennen wäre er gern mitgefahren und fiebert mit den Gespannbesitzern. Dass kein religiöser Jude in Jerusalem mit ihm redet, empfindet er als zutiefst beleidigend. Über die warnenden Ratschläge seiner Offiziere setzt er sich beherzt hinweg. Immerhin haben sie ihn belehrt, dass nur ein Teil der jüdischen Bevölkerung zu den Eiferern hält. Andere sympathisieren mit der „modernen“ (hellenistischen) Kultur und wohnen im weltoffenen Cäsaräa. Und wenn Pilatus die religiösen Hardliner mit geschickten Provokationen aus der Reserve zu locken sucht, tut er das nicht etwa um der Staatsräson willen, sondern um den ins Stocken geratenen „Dialogprozess“ in Judäa wieder in Gang zu bringen. Der Nahostkonflikt lässt grüßen.

Die spinnen die Römer, würde Obelix sagen. Seine Römer sind zweifellos authentischer als die Figuren in diesem Buch, und lachen kann man über seine Abenteuer auch besser. Bei Asterix wird mit gängigen Klischees gespielt, in diesem (hier völlig zu Unrecht hochgelobten) Roman werden sie dagegen kultiviert und unter dem Deckmantel historischer „Aufklärung“ über angeblich in der Geschichtsschreibung verbreitete Fehlurteile über Pontius Pilatus verkauft.

Erzählerisch konventionell und vorhersehbar, schwach in den Dialogen, dilettantisch in den dozierenden Passagen, grobe Schnitzer bei den historischen Fakten (s.o.), klischeebehaftete Figuren, die alle irgendwie der zeitgenössischen Moderne entsprungen scheinen und nicht in ihre Zeit passen wollen. Ich würde sagen: mittelmäßiger bis besserer Groschenheftstil. Also: Wer das lesen will, mag es tun, aber immer daran denken: Mit „historisch“ hat das alles nichts zu tun. Das hier gezeichnete Bild des antiken Palästina ist unhistorisch und frei erfunden und dazu geeignet, ein romantisch-modernisiertes, falsches und von keiner Quelle gestütztes Bild in die Köpfe zu zaubern.

NACHTRAG:
Die schlechte Kritik hat den Romanautor etwas verärgert, seine sachliche Reaktion auf diesen zugegebenermaßen ziemlich unverschämten Verriss spricht für ihn. Seine in Teilen durchaus berechtigte Replik bitte ich unter den Kommentaren zu dieser Rezension nachzulesen und sich selbst ein Urteil zu bilden.

Ich für mein Teil werde mir das Buch zur Strafe kaufen, allerdings zuerst Ralf Peter Märtin, Karl Jaroš und Alexander Demandt (Pontius Pilatus und Hände in Unschuld) sowie Jörg von Uthmanns (fiktiven) Briefwechsel zu dem Thema lesen, bevor ich die Wertung ggf. auf „nicht schlecht“ heraufsetze.

Der Eindruck, dass wir es hier mit der grotesken und wenig fundierten Vereinnahmung eines unbedeutenden römischen Verwaltungsbeamten, über den es kaum verlässliche Quellen gibt, für die Sache eines unhistorisch-humanistischen Menschlichkeitsideals zu haben, bleibt vorerst bestehen. Wertungen wie „grandios erzählt“ und „große Literatur“ sind in jedem Fall lachhaft übertrieben.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-10 von 21 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 30.10.2012 10:35:45 GMT+01:00
Dodo meint:
An den anderen Rezensionen ist auffällig, dass sie alle von Leuten geschrieben wurden, die ausschließlich dieses Buch oder (wie ein Rezensent) beide Bücher des Autors bewerten - und sonst keine weiteren Artikel.
Deswegen danke für diese authentische Kritik.

Das Buch ist ein "Books on Demand"-Buch, also Selbstverlag. Der Autor machte dafür recht aufdringlich Werbung in Kommentaren bei Bestsellern von u.a. Ken Follett und Rebecca Gablé, die von amazon aber alle gelöscht wurden.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.10.2012 16:15:22 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 30.10.2012 17:38:05 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 30.10.2012 17:25:57 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.10.2012 17:36:25 GMT+01:00
Chris meint:
Sehr geehrter Herr Küppers!
Die Fakten, die Sie berichten, sind alle falsch. Daher haben Ihre Folgerungen und Bewertungen mit meinem Roman nichts zu tun. Sie haben einen Roman rezensiert, den es gar nicht gibt.
Ihre Rezension zeigt, dass Sie meinen Roman überhaupt nicht gelesen haben. Sie haben mit der Funktion „"Blick ins Buch" einige Seiten aufgeblättert, und nicht einmal die haben Sie wirklich gelesen.

Ihre Rezension im Einzelnen:
Der erste Absatz:
Sie schreiben "„sein landeskundiger Offizier Demetrius".
Falsch: Hätten Sie den Roman gelesen, dann hätten Sie gewusst, dass Demetrios (! , griechisch) ein ziviler, persönlicher Berater ist, den Pilatus aus Rom mitgebracht hat. Kein Offizier. Aber eine der Hauptfiguren des Romans.

Am Ende dieses Absatzes schreiben Sie über das Edikt des Roman-Pilatus: "„Deswegen also hatten die Römer der jüdischen Obrigkeit die Blutgerichtsbarkeit entzogen. Interessante Theorie, nur historisch leider völlig daneben."
Ich will Ihnen darauf sachlich antworten und stütze mich dabei auf Jacques/Scheid, Rom ... 44 v.Chr.-260 n. Chr., Band 1, Die Struktur des Reiches, 1998, S. 186, 190 ff.
Die Verwaltungsstrukturen des Reiches erstarrten nie, Veränderungen und Anpassungen wurden durch die meisten Statthalter fortwährend veranlasst. Dabei gab es durch den Reichsaufbau mit Kaiser, Statthalter, Provinz immer wieder Schwierigkeiten und Streit. Die Statthalter neigten zu eigenen Gestaltungen durch ihre Edikte; die Provinz, einzelne Städte oder einzelne Personen (wenn sie einflussreich genug waren) beschwerten sich in Rom. Dann wurde das Edikt aufgehoben oder bestätigt oder geändert. Häufig vergewisserten sich die Statthalter auch vorab in Rom, ob ein beabsichtigtes Edikt Roms Zustimmung finden würde. - Soweit der historische Rahmen und die Vorgabe aus dem römischen Verfassungsrecht.
Über die Verwaltungstätigkeit des historischen Pilatus wissen wir nicht viel. Wenn man diesen Aspekt (die beschränkte Allmacht eines römischen Statthalters) zur Beschreibung des damaligen Lebens dem Leser schildern möchte, dann überlegt man sich als Romanautor, an welchem Vorgang man das festmachen kann. Ich habe dafür die Steinigung von Ehebrecherinnen ausgewählt (z.B. auch deshalb, weil man dabei keine komplizierten juristischen Streitfragen ausbreiten muss, die in diesem Roman kaum interessieren würden).
Sie liegen mit Ihrer polemischen Rezensionsäußerung (Beurteilung kann ich das nicht nennen) also weit daneben. - Wenn Sie den Roman geschrieben hätten, dann hätte Ihr Pilatus wegen Ehebruchs/Steinigung nichts unternommen. Aber deshalb enthält mein Roman noch keinen Fehler.
In der Wissenschaft ist umstritten, ob die jüdischen Instanzen die Blutgerichtsbarkeit hatten oder ob sie beim Statthalter lag. Paulus beispielsweise berichtet, dass der erste christliche Märtyrer wegen „"Religionsverbrechen" nach jüdischem Gerichtsverfahren gesteinigt wurde, Paulus war dabei. Aber diese wissenschaftliche Kontroverse muss hier nicht vertieft werden.

Der zweite Absatzkomplex: Steinigung von Ehebrecherinnen
Sie schreiben: "Steinigungen von Ehebrecherinnen werden „in der Schilderung des Verfassers zu einem Massenphänomen in Israel: Praktisch an jeder Landstraße liegen gesteinigte Frauen herum. An dieser erschreckenden „Tatsache" hängt er seinen unangenehm unhistorischen Roman auf."
Das ist schlicht falsch. Sie behaupten Fakten, die einfach unwahr sind. Auf 483 Seiten kommen Steinigungen zwei Mal vor. Die erste Episode ist nicht einmal ausgedacht, sondern aus dem Neuen Testament übernommen und natürlich für den Roman gestaltet. Sie haben den Roman überhaupt nicht gelesen.

Aber es geht bei Ihnen mit erfundenem Romaninhalt munter weiter. Sie schreiben: „"Teenagerin Mirjam" - „"was sie eigentlich verbrochen hat ... verrät der Autor nicht" - "„verheiratet war sie offenbar gar nicht".
Das ist alles falsch. Sie haben den Roman überhaupt nicht gelesen. Mirjam ist eine verheiratete Frau, die jahrelang mit einem lieblosen, herzlosen, brutalen Ehemann zusammenlebte, in ein Liebesabenteuer gerät und erwischt wird. Nun soll sie gesteinigt werden. Sie flüchtet. Trifft Jesus und seine Gruppe, der sie rettet (Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein - heißt es im Neuen Testament.)
Ich kann dazu nur Ihren Schluss dieses Absatzes abwandeln: Schwamm drüber, egal, was im Roman steht, Herr Küppers rezensiert heute mal, was er rezensieren möchte.

Der folgende Absatz, der mit "„Aber was Philo ..." beginnt:
Der Rezensent schreibt kritisch: „"...die von ihm frei erfundene Figur des Archelaus". - Das ist eine ganz seltsame Bemerkung, dass in einem Roman eine Figur erfunden ist! Überrascht Sie das etwa?

Der Text enthält nur substanzloses und verschrobenes Blabla, und das baut auf der Behauptung des Rezenten auf, dass "dem Roman „ein historisch-kritischer Anhang" fehle.

Das ist falsch. Hätten Sie die letzte Seite des Romans aufgeschlagen, wo man solch einen Anhang platzieren würde, dann hätten Sie dort gelesen:
„Historisches Nachwort
Aus Kostengründen nur im Internet auf
www.sigis-seiten.de"
Aber Sie haben den Roman ja nicht gelesen.

Der Absatz "„Wir lernen aus dem Buch ..."
enthält wieder nur substanzloses Blabla, das mit dem Roman nichts zu tun hat.

Doch dann greift der Rezensent zu einem ganz üblen Trick. Er schreibt: „Seine hübsche Frau Priscilla ..."
Im gesamten Roman kommt keine Priscilla als handelnde Person vor. Pilatus' Frau hieß Procula, in der historischen Überlieferung und im Roman. Freunde der Römerzeit wissen natürlich, wie Pilatus' Frau hieß, nur der Autor weiß es nicht. Dieser Autor mit " „seinem unangenehm unhistorischen Roman" "... der sich „die Geschichte lieber selbst ausdenkt, statt Quellen zu recherchieren".
Nein, im Roman hat Procula ihren richtigen Namen. Aber durch diesen falschen Namen von Pilatus' Ehefrau in der Rezension soll der Autor lächerlich gemacht werden. Der Roman soll entwertet werden. Der schreibt einen Pilatus-Roman und weiß nicht einmal, wie Pilatus' Frau hieß.
Herr Küppers, das ist einfach nur schäbig und niederträchtig. Sie sollten sich schämen.

Letzter Satz der Rezension:
Eine Art Zusammenfassung und Schlussfolgerung des Rezensenten.
Die Aussage ist inhaltlich völlig daneben und falsch. Der Rezensent behauptet zwar, der Roman sei unhistorisch und voller Fehler, er nennt aber in seiner gesamten Rezension keinen einzigen Fehler des Romans.
Das Gegenteil ist richtig: Roman und historisches Nachwort (nur im Internet) zeichnen ein zutreffendes Bild des damaligen Palästina. Allerdings handelt es sich um einen Roman und um kein Sachbuch. Das bedeutet, dass der Autor mit dem historischen Material spielt, ohne es zu verletzen.

Herr Küppers, Sie behaupten durchgängig Fakten, die falsch sind. Daher haben Ihre Folgerungen und Bewertungen mit meinem Roman nichts zu tun. Sie haben einen Roman „"rezensiert", den es gar nicht gibt. Ihre „"Rezension" gehört in die Abteilung Diffamierung und Kuriosa. Lesen Sie den Roman doch einfach mal oder rezensieren Sie wie bisher Sachbücher über Franz von Assisi.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.10.2012 17:45:05 GMT+01:00
Velvia Blue meint:
An den Autor: Warum platzieren Sie denn in allen möglichen und unmöglichen Diskussionen in Amazon-Foren Werbung für Ihr Buch, auch wenn überhaupt kein Bezug zum jeweiligen Diskussionsthema gegeben ist?

Die Häufung von enthusiastischen 5-Sterne-Rezensionen (alle innerhalb von nur 3 Tagen erschienen), die alle nahezu identischen Schreibstil pflegen und (bis auf eine Ausnahme) alle von Rezensenten kommen, die sich offenbar extra zu diesem Zweck angemeldet haben, finde ich ebenfalls ziemlich... naja, ein Berliner würde schreiben, Nachtigall ick hör dir trappsen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.10.2012 19:09:13 GMT+01:00
Chris meint:
Liebe Velvia Blue,
auf welche Weise möchten Sie denn von einem Roman erfahren, der Sie vielleicht, eventuell, peut-etre (geht nicht korrekter) interessieren könnte? Den Sie vielleicht lesen möchten.
Oder wollen Sie lieber gar nichts erfahren?
In BWL-Folklore würde man sagen: Fast jedes Produkt hat seine Interessenten. Wie bringt man die beiden zusammen?
Ich bitte um Nachsicht, wenn Ihnen Informationen aufgedrängt wurden, die Sie nicht haben wollten. Ich habe mir zwei Jahre lang eine Geschichte ausgedacht (und recherchiert), die ich gern allen erzählen möchte, die sich dafür interessieren. Warum wollen Sie das behindern?

Veröffentlicht am 31.10.2012 08:32:41 GMT+01:00
Anna meint:
Mal ein paar Fragen:
Und was sagen Sie zu der sachlich richtigen Feststellung zu den 5-Sterne Rezensionen?
Warum denken Sie hat amazon Ihre Werbekommentare gelöscht?
Warum hat das Buch kein Verlag publizieren wollen?
Sein Sie mir nicht böse, ich kann es absolut verstehen, dass man ein selbstverfasstes Werk schließlich bei BoD veröffentlicht, weil einem einfach so viel daran liegt. Dennoch wird es Gründe gegeben haben, warum es kein Verlag haben wollte.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.10.2012 11:32:37 GMT+01:00
Chris meint:
Liebe Anna, wenn Sie den Roman nicht lesen wollen, ist doch alles in Ordnung.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.10.2012 11:46:57 GMT+01:00
Velvia Blue meint:
Hallo Herr Wilhelm, eigentlich finde ich den Spruch "wenn das jeder machen würde...!" ziemlich spießig, aber hier paßt er wirklich mal. Wenn jeder wie Sie seine Produkte in sachfremden Diskussionsforen bewerben würde, könnte man bald nirgendwo mehr flüssig lesen.

Haben Sie sich noch nie über massenhaften Werbespam per Email geärgert, die Ihren Posteingang verstopft? Wenn Sie Ihr Buch an zig Stellen bewerben, die thematisch nichts damit zu tun haben, machen Sie im Prinzip nichts anderes als diese Spammer.

Es geht doch gar nicht darum ob Anna oder ich oder sonstwer Ihren Roman lesen möchte oder nicht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.10.2012 13:32:11 GMT+01:00
Anna meint:
Liebe Velvia Blue,
ich schließe mich an. Danke.
Schade, dass sich Herr Wilhelm nicht zu den 5-Sterne Rezis äußern möchte.

Aber ohne persönlich werden zu wollen (das möchte ich wirklich nicht): es fällt bei vielen BoD-Produkten auf, dass gleich nach Veröffentlichung mehrere 5-Sterne Rezis von Leuten auftauchen, die "zufällig" ihre allererste amazon-Rezi überhaupt schreiben - und dann auch nie wieder irgendeine andere.
Tipp: gebt euch doch wenigstens die Mühe, noch ein paar andere Produkte zu bewerten. ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.10.2012 15:04:56 GMT+01:00
Chris meint:
Liebe Velvia Blue, in welchem sachfremden Forum soll ich denn aufgeteten sein? Ich wüsste keins.
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4.5 von 5 Sternen (8 Kundenrezensionen)
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