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Torment: A Fallen Novel,
8. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Torment (Fallen) (Gebundene Ausgabe)
Torment beginnt sozusagen dort, wo Fallen endet.
Luce wird nach Shoreline gebracht, einer Schule für Nephilim (Menschen mit Engelsblut).
Dort kann sie sich laut Daniel während des 18-tägigen Waffenstillstands in Sicherheit "entwickeln". Während Daniel mit Hilfe von Cam ihre Feinde loszuwerden versucht, beginnt sie selbst mehr über die Schatten zu lernen, die eine Art Verbindung zu ihren früheren Leben darstellen.
Während die meisten Charaktere aus "Fallen" in diesem Buch eher eine Nebenrolle spielen, werden eine Menge neue Charaktere ins Spiel gebracht, darunter auch ein männlicher Gegenspieler für Daniel, der versucht Luce Herz zu erobern.
! Achtung Spoilers !
Also ich muss zuerst sagen, dass ich das Cover wieder einmal sehr schön finde. Mir hat die Story der immerwährenden Liebe schon in "Fallen" sehr gut gefallen und deshalb hatte ich gehofft ein wenig mehr darüber zu erfahren wer Luce wirklich ist und auch darüber wie sich Daniel damals in sie verliebt hat. Leider wird dieses Geheimnis noch nicht gelüftet und so tappt man die ganze Zeit mit der Hauptfigur im Dunkeln herum.
Obwohl das Buch auf meine Fragen nicht sehr viele Antworten bietet, hat es mir sehr gut gefallen, besonders auch der Schreibstil der Autorin.
Luce durchlebt in Torment einen sehr extremen Charakterwandel. Sie wird eine stärkere Persönlichkeit, die nicht mehr blindlinks folgt sondern alles hinterfragt und auch ziemlich bockig sein kann. Dadurch kommt es auch immer öfter zum Streit mit Daniel, der ihr viele Antworten vorenthält. Obwohl ich es gutheiße, dass sie im Buch mistrauischer wird, finde ich es denoch sehr traurig, wie sehr sie doch anfängt an Daniel und ihre Beziehung mit ihm zu zweifeln. Immerhin hatte sie doch in "Fallen" ein so großes Vertrauen in ihre unsterbliche Liebe gehabt und darauf das sie für einander bestimmt sind. Weiters finde ich das die wunderschöne Liebesgeschichte zwischen ihnen durch den Kuss mit Miles ein wenig zerstört wird. Es ist doch ziemlich beschämend, dass Frauen als Hauptfiguren in Romanen nie einfach nur einen männlichen Kumpel haben können, außer er stammt vom anderen Ufer.
Und obwohl ich es als Leserin natürlich toll finde, dass Luce auf eigene Faust anfängt zu handeln und wir dadurch endlich mehr über sie erfahren, so muss man doch zugeben, dass sie sich selbst dadurch stets in Schwierigkeiten bringt und unbewusst zu viele Risiken eingeht.
Ich meine ganz ehrlich was hatte sie sich nur dabei gedacht ihre Schwester aus dem früherem Leben zu besuchen? Und wie konnte sie am Ende nur in einen Announcer springen, von dem sie keine Ahnung hat?
Das Ende finde ich persönlich ganz interessant, denn wenn man genau aufpasst wird einem klar, dass Luce nicht ganz so menschlich ist, da die Starshots (Waffen, die nur Engel töten können) für Luce genauso lebensbedrohlich sind.
Betrachtet man dieses Detail mit ihrem Namen so kann man sich auf noch so einige Entwicklungen der Hauptfigur freuen. Ich zumindest kann den dritten Band kaum noch erwarten!
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