Kundenrezension

4 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Österreicher aufgepasst!, 30. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Duden in 12 Bänden. Das Standardwerk zur deutschen Sprache: Duden 06. Das Aussprachewörterbuch: Unerlässlich für die richtige Aussprache. Betonung ... Namen: Bd 6 (Duden Series Volume 6)) (Gebundene Ausgabe)
Wörter die mit -ig enden, werden in Österreich mit -ik ausgesprochen und nicht mit -ich. Bei uns sagt man "Könik" und nicht "Könich" und so weiter. Da das Wörterbuch darauf keine Rücksicht nimmt, gibt es von mir nur 3 Sterne.
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Von 2 Kunden verfolgt

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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 30.04.2011 19:15:22 GMT+02:00
Alfi-13 meint:
Auch wenn mir meine Landsgenossen aus Österreich sehr am Herzen liegen, kann es wohl nicht sein, dass das DUDEN Aussprachewörterbuch eine Abwertung bekommt, wenn ein Österreicher einen lokalpatriotischen Aspekt zur Grundlage einer korrekten Aussprache wählt. Wenn jeder nach Gutdünken aussprechen will, würden wir den Turmbau zu Babel erneut erleben. Also: Die Ausspracheregeln sind allgemeingültig - auch für unsere österreichischen Freunde!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.10.2011 11:23:43 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 05.10.2011 11:30:06 GMT+02:00
Buachhamer meint:
Auch im angrenzenden Bayern (Süddeutschland) und in der Schweiz ist die hochsprachliche Aussprache von "-ig" "-ig/-ik". Der Rechtschreibduden hat die süddeutschen und österreichischen Besonderheiten oft als gleichberechtigt vorgestellt. Das finde ich bei der plurizentischen Sprache Deutsch gut und richtig. Der Ausspracheduden ignoriert den plurizentrischen Aspekt unserer Sprache vollkommen. Das ist sehr schade und dadurch bildet der Ausspracheduden eben nicht die korrekte hochsprachliche Aussprache in der Schweiz, Süddeutschland und Österreich ab. Das hat nichts mit willkürlicher Aussprache zu tun.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.11.2011 18:12:13 GMT+01:00
D. Maurus meint:
Es ist aber meines Erachtens durchaus vermessen, zu sagen, dass das Aussprachewörterbuch falsch ist bzw. Fehler beinhaltet. Dieses Werk ist das Standardwerk für die hochdeutsche Aussprache und Betonung. Worüber Sie allerdings sprechen, ist eine diatopische Varietät - ich selbst komme aus Süddeutschland und kenne das „ig" am Wortende auch nur als „ik", dennoch nehme es mich nicht für mich in Anspruch, dass dies aufgeführt werden muss. Wir reden hier über Hochdeutsch und nicht über Dialektik - ansonsten wäre es durchaus müßig, alles aufzuführen, da allein in Deutschland mehrere Dutzend Dialekte von mehreren Hundertausend Leuten gesprochen werden. Wenn nun jeder den Anspruch darauf erhebt, dass dies aufgeführt wird, wäre ein solches Werk nutzlos und schlichtweg nicht realisierbar. Was wir im „Duden Aussprachewörterbuch" finden, ist nichts weiter als der Konsens einer einheitlichen Aussprache, der von mehreren führenden Linguisten als die am meisten verwendete Aussprache verwendet wird. Und da komplett Mittel- und mindestens noch Norddeutschland das Wort „Essig" „Essich" und nicht „Essik" aussprechen, ist die vorhandene Sachlage klar. Der Rest hat sich - wohl oder übel - anzupassen, wenn er sich als Person schimpfen will, die Hochdeutsch spricht.
Im Übrigen finden sie das auch im ORF. Wenn Sie bitte einmal ORF 2 am Nachmittag einschalten und sehen, wie Barbara Karlich das Wort „grenzwertig" und andere „ig-Varianten" ausspricht, wird der lebende Beweis erbracht, dass auch in Österreich Hochdeutsch gesprochen werden kann. Der Rest spricht, was auch überhaupt nicht schlimm ist, Dialekt - oder eine österreichische Variante. Dialekt ist etwas Schönes und sollte natürlich weiterhin gesprochen werden, aber zu fordern, dass „Österreichisch" in das Standardwerk für die hochdeutsche Aussprache aufzunehmen ist, ist nicht nur dreist sondern fast schon ignorant.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 23.11.2011 19:41:20 GMT+01:00
Buachhamer meint:
Sie schreiben, daß wir hier über Hochdeutsch und nicht über Dialektik reden. Ich vermute Sie meinen mit Dialektik die Dialekte betreffend. Um das geht es mir nicht. Ein Aussprachewerk wie der Ausspracheduden soll freilich nicht die Aussprache der Mundarten abbilden. Er soll aber die großräumigen Besonderheiten der regionalen Hochsprache abbilden. Betrachtet man das Wort "König" in verschiedenen bairischen Dialekten dann lautet die Aussprache "Kini, Kenig, Kenik, Kining, Kinik". Die süddeutsch hochdeutsche Aussprache lautet "Könik" oder "König" (das gilt großräumig für die Schweiz, Österreich, Südtirol, Süddeutschland auch wenn da unzählig verschiedene Dialekte gesprochen werden).
Unabhängig vom Duden und Siebs wird in der Schweiz ... auch Hochdeutsch gesprochen. Auch die hochdeutsche Grammatik hat im süddeutschen Sprachraum Besonderheiten z.B. "ich bin gestanden/gesessen" und "ich habe gestanden/gesessen". Das hat der Duden sogar in seine grammatikalischen Werke aufgenommen. Selbiges erwarte ich auch von einem Ausspracheduden.
Ich kann mir gut vorstellen, daß man diese willkürliche Aussprachenorm auch in Österreich durchboxen will und daß es schon manche Rundfunksprecher gibt, die dies z.B. bei "-ig" auch tun. Das hat aber nichts damit zu tun, daß z.B. im schweizer und österreichischem Hochdeutsch "König/Könik" die richtige Aussprache ist.

Veröffentlicht am 21.01.2012 22:01:25 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.01.2012 23:00:08 GMT+01:00
Christoph Z. meint:
Aufgrund der Diskussionen bezüglich meiner Bewertung möchte ich anmerken, dass es nicht ein Hochdeutsch gibt, sondern ein bundesdeutsches, österreichisches und ein schweizerisches Hochdeutsch. Die sich teilweise in Grammatik und Aussprache unterscheiden. Ich empfinde es als anmaßend das bundesdeutsche Hochdeutsch als einzig richtiges darzustellen. Beispiele: Laut dem Duden werden Revolver und Vers als "rewolwer" und "fers" ausgesprochen. Das österreichische Wörterbuch kennt für diese Wörter jeweils zwei Möglichkeiten nämlich: "rewolfer/rewolwer" und "wers/fers".Anderes Beispiel: Kai wird laut Duden "kei" ausgeprochen, laut ÖWB "kee" ausgesprochen. Ich könnte noch unzählige Beispiele nennen. Fazit: Im Zweifelsfall ist das ÖWB (für Österreicher) zu bevorzugen. Bezüglich Dialekt möchte ich darauf hinweisen, dass mein Beispiel mit König sich auf die Hochsprache und nicht auf die Mundart bezieht, im wienerischen Dialekt wird aus dem König der "kenich" aber standardsprachlich ist es der "könik". Die Frau Karlich ist sicher kein Maßstab für die hochdeutsche Sprache, denn diese Frau kommt aus der Provinz (sie ist eine Gscherte, wie wir mundartlich sagen)und hat ein schlichtes Gemüt. Wir Österreicher sind ein souveränes Volk und keine preußische Kolonie, die Zeiten sind zum Glück vorbei.
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