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Kundenrezension

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ergänzende Betrachtungen eines Drachenkindes, 4. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Drachenkinder: Roman nach einer wahren Geschichte (Kindle Edition)
Allgemeines
Hera Lind hat mit diesem Buch ein „Brennglas“ über Afghanistan, seine soziale Struktur und Kultur gehalten. Wenn man die bislang angefügten Rezensionen liest ( Stand: 14. Bahmann 1392), kann man zu der Ansicht kommen, dass das Buch nur von Frauen gelesen wird, obwohl es auch für die Männerwelt ein „Best Reader“ sein kann.
Das Buch ist als Tatsachenroman betitelt, wobei „Tatsachen“ der vorrangige inhaltliche Schwerpunkt sind, romanhaftes wird eigentlich nicht vermittelt. Das Buch ist kein „Langsamlesebuch“ sondern spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Die treffsicheren Personenbeschreibungen lassen den Schluss zu, dass Frau Schnehage im Detail die „Federführung“ hatte, denn so wie sie beschrieben wird, ist 1:1 ihr Wesen und Handeln.
Personen
Frau Schnehage
Frau Schnehage ist im positiven Sinn ein „personifizierter Tsunami der Hilfsbereitschaft“! Zwanzig Frauen wie sie könnten unsere im Dauerzustand „krisengeschwängerte Welt“ global verändern! Früher gab es für solch soziales Engagement sogar Briefmarken. ( Helfer der Menschheit )
Im Umgang mit der afghanischen Männerwelt aber ist sie zu provokativ und überschreitet schnell das aus dem Fingerspitzengefühl resultierende zulässige Maß. Mehr Vorsicht statt Leichtsinn, mehr Toleranz und Einfühlungsvermögen sind ihr angeraten. Zu hohes Selbstvertrauen kann auch zur Gefahr werden.
Ihre Enttäuschungen sind verständlich und machen zutiefst betroffen. Doch vielleicht waren aber auch Ihre Erwartungen zu hoch. Ein alter Ratschlag besagt, - wenn man von 100% „Soll“ ungefähr 60 % „Ist“ erreicht, liegt man im guten Mittelfeld und sollte zufrieden sein.
In Afghanistan kann man lernen, dass - „ Gutes tun sehr schwer ist“, - will man gerecht und im Nachhinein nicht enttäuscht sein.
Erfrischend sind ihr Umgang und ihre Darstellung von uns „satten“ Europäern und die ironischen Anmerkungen zu Nachbarsfamilie Brechenmacher, denen sie hier ein „tolles Denkmal“ setzte.
Die Anmerkungen zur Bundeswehr und dem kooperierenden Auswärtigen Amt halte ich für zu harsch. Hier muss man den Einsatzauftrag und die hohe Personalfluktuation kennen, um fair die Hilfs- und Unterstützungsbereitschaft einordnen zu können. Eigentlich hat man ihr immer geholfen!!
Letztendlich verdienen aber die gesamte Familie Schnehage und der Donatoren – Kreis „Standing Ovations“ für ihre Leistungen.
Als eigentlich markanten Fehler muss man Frau Schnehage jedoch zuschreiben, dass sie zur Person von Dadgul gleich von Beginn an keine richtige, umfassende Persönlichkeits-Analyse getroffen hat bzw. treffen konnte.
Für mich erhebt sich die Frage : „War Dadgul der geeignete, richtige Mann als Projektleiter, oder ist er nur aus Enthusiasmus und Drang zum Handeln „aufs Schild gehoben“ worden ?“

Kommandant Dadgul Delaware
Dadgul ist in ein Land hineingeboren, dass in den letzten 30 Jahren nichts als Krieg, Armut und Tod kennenlernte. Auch die vorausgegangenen stets unruhigen Jahrhunderte ließen die Menschen dort zu ausgeprägten Egoisten werden. ( „Meine Familie - Mein Haus, - Mein Esel“)
Besonders negativ ausgeprägt ist in Afghanistan die Charaktereigenschaft „Neid“.
Altruisten müssen dort erst wieder geformt und gefunden werden!
So ist Dadgul kein „Monster“ sondern ein afghanisches Schicksal, eine abgebrochene „Biografie“.
Frau Schnehage hat hierbei einen Anteil mit zu verantworten!
Sensibilität bezüglich; -
- afghanischem Männerbild,
- Daguls Großfamilienverantwortung („Zan, Zar, Zamin“ = „Frau, Gold, Boden“ ),
- Dadguls Ehefrau ( Eifersucht im Besonderen! ),
- äußerer Druck der regionalen Talibankräfte auf Dadgul und Kata Khel ( z.B. Anschlag auf Dadgul ),
- Leistungsdruck als Projektleiter,
- Ansehen als Kommandant,
- religiöses Umfeld,
- nationale instabile Sicherheitslage.
Vieles davon hat sie bewusst oder unbewusst außer Acht gelassen oder nicht verständlich machen können.
Was aber völlig unberücksichtigt bei den Ausführungen von Frau Schnehage blieb, ist der Gesundheitszustand von Dadgul, der diesen von Vornherein für die gewaltige Verantwortung, - „Projektleiter“, überforderte.
In Deutschland werden posttraumatisierte Soldaten nach ihrer Rückkehr aus Afghanistan mit ihren Belastungen ( PTB ) über Jahre hinweg betreut und behandelt. Man muss sich als Laie nur vorstellen, wie Dadgul, („halbes Gesicht“, stete Schmerzbelastung, Tinitus, Wahrung seiner Autorität, Greuel in Kata Khel etc.) versuchen musste, mit seinen Traumatas fertig zu werden. Dies kann eigentlich nur von einem Psychologen und nicht von Frau Schnehage eingeordnet werden. Mir ist somit seine Entwicklung durchaus verständlich, wenn auch nicht hinnehmbar.
Dadgul kann man so mit einem Kerzenlicht vergleichen, das entweder still vor sich hin brennt, jeden Windzug mit Flackern wahrnimmt oder bei Überdruck zu Boden fällt und einen entsetzlichen Brand verursacht.

Resümee
So ist dieses Buch hoffentlich kein „Rachebuch“ sondern eine Bestandsaufnahme bezüglich eines „Drachenkindes“ mit dem Ziel , - „Was kann ich besser machen“!
Versagter Dank darf hier nicht allein als Verbrechen deklariert werden, sondern muss unter diesen o.a. Aspekten eine fairere, als auch eine gesonderte medizinische Betrachtung einschließen.

Meine dringende Empfehlung: „Das Buch Drachenkinder kaufen und lesen, es lohnt sich!“
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