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Kundenrezension

312 von 337 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die EOS 6D als Hochzeitskamera? EOS 6D vs 7D, 1. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 6D Vollformat Digital-SLR Kamera mit WLAN und GPS (20,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, DIGIC 5+) nur Gehäuse (Elektronik)
Zugegeben: Eine kühne Behauptung angesichts der 5D Mark III und der D1X. Oder im Lager der Nikonianer der D800 oder der D4. Kann eine "Einsteiger-Kamera" da wirklich mithalten? Über die 6D wurde schon viel diskutiert, bevor sie überhaupt auf dem Markt war. Da wurden Features gelobt und verrissen, die noch niemand getestet hatte, Canon wurde beschimpft und gehuldigt: Kurzum, ein uneinheitliches Bild. Inzwischen ist sie auf dem Markt, die ersten Test liegen vor und -noch viel wichtiger als aller Laborkram- Fotografen aus Fleisch und Blut fotografieren damit u.a. andere Menschen aus Fleisch und Blut.
Ich bewerte die Kamera hier genau für meine Zwecke und unter meinen persönlichen Voraussetzungen: Dies ist kein wissenschaftlicher Test, kein strukturierter Modellvergleich, sondern ein Praxisbericht. Ich fotografiere fast ausschließlich Hochzeiten, manchmal Hunde. Und ich habe bereits eine 7D im Schrank. Diese war bisher mein Arbeitspferd. Sie ist schnell, hat einen tollen Autofokus, liegt großartig in der Hand und ist zuverlässig wie ein Lanz-Bulldog. Ja: 18 MP auf einem Crop-Sensor machen sie zu einer kleinen Diva, aber ich liebe sie. Eine kleine 550D war Backup für den schlimmsten aller möglich denkbaren Fälle: Totalausfall der EOS 7D. Zum Glück ist dieser Fall nie eingetreten.
Solange es die 5 DMark II gab, habe ich immer wieder überlegt, die 7D gegen die 5D Mark II zu tauschen, denn der Wunsch nach Vollformat wurde doch größer. Tests gelesen, angefasst, Bilder angeschaut, Features verglichen und bei der 7D geblieben: Es ist und war in den letzten Jahren einfach die modernere, schnellere Kamera, nach dem großen Firmware-Update war sie erst recht wieder up to date. Also habe ich meine ersten 15 Hochzeiten mit einer Crop-Kamera fotografiert. Yes we can!
Weshalb ich überhaupt nach einer neuen Kamera Ausschau hielt? Ich wollte mit 2 Kameras gleichzeitig fotografieren, um nicht ständig Objektive wechseln zu müssen und trotzdem von 24-200mm immer alles dabei zu haben. Die Arbeitsweise mit nur einer "echten" Kamera und einer "Notlösung" als Backup in der Tasche war für mich unbefriedigend. Dabei wollte ich die Vorteile von Vollformat und Crop kombinieren.
Nach Erscheinen der 5D Mark III war ich kurz versucht, mir diese zuzulegen: Toller Autofokus, hohe ISO-Empfindlichkeit, geniales Gehäuse, guter Griff, stabil, wetterfest, schnell. Aber 3300,- Einstieg und jetzt noch 2800,- Straßenpreis sind einfach nicht drin und vielleicht auch den Preis nicht wert?
Also weiter warten. Dann kam die Ankündigung zur 6D. Viel Krams, den ich im Leben nicht brauche: GPS, WLAN, Video. Dafür: kärglicher Autofokus, langsamer, weniger Konfigurationsmöglichkeiten, kein Joystick, kleinerer Sucher, keine Master-Blitzsteuerung. Hmm..., ob das was taugt?
Was mich schließlich zum Kauf bewogen hat: Die allseits gelobte Bildqualität auch in hohen ISO-Bereichen. Seit ich sie habe, möchte ich sie nicht mehr hergeben. Nicht obwohl ich noch die 7D habe, sondern gerade weil ich sie habe: Die beiden sind in der Kombination unschlagbar: Alles was der 7D fehlt, bringt die 6D mit und umgekehrt. Die beiden sind wie für einander gemacht:
Die 7D ist schnell und hat einen klasse Autofocus. Am Crop wird aus meinem 70-200 2.8 L ein Tele bis 320mm. Sie ist robust und wassergeschützt und die professionellste Crop-Kamera, die ich kenne.
Dafür sind ihre ISO-Möglichkeiten begrenzt, sie ist laut wie ein Traktor (vor allem im Serienbild-Modus) und im Weitwinkelbereich muss man sich mit Ultraweitwinkeln (bei mir ein Tamron 10-24mm) behelfen, die nur eine begrenzte Bildqualität liefern. Außerdem sind die klassischen Immerdraufs (24-70 2.8 L) keine Immerdraufs, weil sie doch recht weit in den Telebereich verschoben sind. Für jemanden, der gerne weitwinkelig unterwegs ist, fehlt dort immer etwas, bzw. es werden ständig Objektivwechsel nötig, weil einem ein paar Millimeter Brennweite untenrum fehlen.
In dunklen Kirchen kam die 7D immer wieder an ihre Grenzen: ISO-Bereich und Geräuschkulisse waren die entscheidenden Faktoren, ihr die 6D an die Seite zu stellen. Auf geht's:
Ausstattung:
Auf den Autofokus gehe ich unten gesondert ein, hier nur ein paar Dinge, die mir auffielen:
• Leider nur zwei Speicherplätze für persönliche Einstellungen, die ich gerne nutze, insbesondere, um schnell zwischen "Kirche" und "Draußen" umstellen zu können. Die 7D hat drei, schade.
• SD-Karten statt CF. Ich persönlich hatte meinen bisher einzigen Kartencrash mit CF-Karten, stehe deshalb der SD nicht allzu skeptisch gegenüber. SD sind deutlich billiger, weiter verbreitet und kleiner. Was eher fehlt: Ein zweiter Schacht für Backups. Hat die 7D zwar auch nicht, wäre aber toll gewesen. Andererseits: Früher war auch kein Backup-Film in der Kamera. Meine Lösung: Eher kleine Karten wählen und häufiger wechseln, statt eine Hochzeit auf eine Karte zu packen.
• Keine Drahtlossteuerung für externe Blitze, da kein Aufklappblitz vorhanden. Zugegeben, blitzen wird angesichts durchaus verwendbarer ISO 12500 immer seltener, aber das System der 7D ist schon toll, um drahtlos Blitze in Gruppen auszulösen und zu steuern.
• Gleiche Akkus wie die 7D und auch die 5D (Mark II und III). Theoretisch sind also alle austauschbar. Leider hat Canon mal wieder alles getan, um Fremdhersteller zu ärgern: Meine Fremdakkus, die an der 7D super funktionieren, werden von der 6D nicht erkannt. Man kann zwar fotografieren, aber hat keiner verlässliche Akkuanzeige im Display: Auch bei vollen Akkus, ist dort das Zeichen für leer. Andererseits: Seit ich zwei Originale von Canon habe, lade ich irgendwie nicht mehr: Ich habe jetzt einen Geburtstag, ein Hundeshooting und eine Taufe fotografiert, ohne nachzuladen. Vielleicht machen 40,- € Preisdifferenz doch einen Unterschied?
• Was ich nicht brauche und deswegen auch nicht bewerte: Video, WLAN, GPS, Szenenprogramme. WLAN könnte mal ein interessantes Feature werden, ich habe die Steuerung über iPhone ausprobiert und kann zumindest sagen, dass die Konfiguration easy ist: Die 6D baut ein eigenes WLAN auf, in das man sich mit dem Iphone einloggt, fertig.
Autofokus:
Der etwas abgespeckte Autofokus mit nur 11 Sensoren, von denen nur der mittlere ein Kreuzsensor ist, schreckte mich etwas und ist in der Tat das einzige echte Manko der EOS 6D. Das Arbeiten ist etwas anders: Wo ich mit der 7D den AF-Punkt verschiebe, fokussiere ich mit der 6D zentral und verschwenke dann den Bildausschnitt. Zugegeben, das kann auch mal ins Auge gehen und zu Unschärfen führen, wenn man mit Blende 1.4 und langen Brennweiten fotografiert.
Bedienung:
Bedienung ist immer etwas "Gefühltes" und damit sehr individuell, ich kann daher nur meinen eigenen Eindruck wiedergeben: Die Kamera liegt gut in der Hand, die Knöpfe und Räder laufen satt und sauber. Der von "Profis" und auch von mir früher vielgelobte Joystick ist bei der 6D durch eine 8-Wege-Wippe rund um das Daumenrad ersetzt worden. Ich muss zu meiner Überraschung sagen: Ich liebe es! Wo ich bei der 7D immer zwischen Daumenrad und Joystick wechseln muss, habe ich bei der 6D alles in der Hand, respektive im Daumen. Da ich mit beiden Kameras täglich arbeite, kann ich voller Überzeugung sagen: Die Wippe rockt!
Einige Buttons liegen anders, die Buttons am oberen Display sind nur noch einfach belegt, was ich vorteilhaft finde. Was etwas fehlt ist ein Button für den Weißabgleich, der nun über das Quickmenü erreicht wird, aber unter dem Strich gibt es nichts, was mich täglich stört.
Endlich habe ich einen Verriegelungsknopf am Wahlrad, das hat mich bei der 7D häufig zur Verzweiflung gebracht, wenn ich nach 20 Bilder feststellte, dass ich in AV und nicht mehr in M fotografierte, weil sich das Rad verdreht hatte.
Die Lupenansicht im Wiedergabemodus liegt mir mehr als die beiden Zoom-Daumentasten der 7D: Bild anschauen, reinspringen, Schärfe beurteilen, rausspringen. Dagegen dauert das schrittweise Reinzoomen der 7D sehr lange.
Die 6D ist etwas kleiner als die 7D. Ich liebe große schwere Kameras, deswegen war das eine kleine Umgewöhnung. Aber mit Batteriegriff gleicht sich alles wieder aus, insgesamt liegt die 6D gut in der Hand, ist wertig verarbeitet und weit entfernt vom Gefühl eines "Einsteigermodels". Sie ist definitiv keine 60D im Vollformat! Sie ist übrigens ebenso aus Magnesium wie die 7D und die anderen Vollformater, nur oben, wo WLAN und GPS sitzen, muss konstruktionsbedingt Kunststoff genutzt werden.
Serienbildfunktion
Langsamer (5/s) als das Rennpferd 7D (8/s), allerdings habe ich die 7D nur im Hundesport voll ausgereizt, bei Hochzeiten fotografiere ich überlegt und lasse nicht einfach das MG knattern. Maximal habe ich die 7D beim Brautstraußwerfen mal ausgereizt, ansonsten steht sie auf Einzelbild oder maximal auf dem langsamen Serienbildmodus.
Bildqualität:
Es macht fast keinen Sinn mehr, dazu etwas zu schreiben: Die Bildqualität ist inzwischen über alle Hersteller, alle Fabrikate und alle Preisklassen durchgehend sehr gut. Die 6D macht da keine Ausnahme. Tolle Farben, großer Dynamikumfang im RAW: Es gibt nichts zu meckern, gab es aber auch bei der 7d schon nicht...
Geräusch:
Für mich als Hochzeitsfotograf ein entscheidendes Kriterium, vor allem in Kirchen. Die 6D hat einen "Flüstermodus" sowohl im Einzelbild als auch im Serienbild, der seinem NAmen alle Ehre macht. Außer einem kleinen "klack" hört man nichts. Sie steht bei mir standardmäßig immer auf "Silent Mode" und ich liebe es. Endlich eine Kamera, mit der ich ungestört und dezent fotografieren kann, für mich neben den ISO-Werten das entscheidende Kaufkriterium.
FAZIT:
Ja, für mich ist sie die ultimative Hochzeitskamera. Wäre ich Dagobert Duck, würde ich auch die 5D Mark III nehmen, da ich hier alles in einem Gehäuse habe. So ist sie für mich die ideale Ergänzung zu meiner 7D. In dunklen Kirchen ist sie großartig, draußen habe ich den Gestaltungsspielraum des Vollformats zur Verfügung und kann mit Unschärfe arbeiten.
Ich habe an der 7D das 70-200 2.8 und an der 6D das 24-70 2.8 oder auch gerne mal das neue Sigma 35 1.4 Ich decke damit alle Brennweiten ab, mit einer kleinen, gut verkraftbaren Lücke zwischen 70mm und 112mm (Beginn des 70-200 an Crop 1,6), dafür habe ich dazwischen noch das 100mm Macro 2.8 L, das eine großartige Porträtlinse ist (ja, das meine ich ernst!)
Die 7D ist als Telemonster und für schnelle Aktionen mit dabei, zusammen sind sie das ideale Team, um großartige Fotos machen zu können. Wenn das nicht gelingt, liegt es definitv an mir und nicht an der Technik.
Aus meiner Sicht, unter meinen Voraussetzungen und mit meinen Themengebieten ist die EOS 6D ganz klar eine Kaufempfehlung. Wer im Geld schwimmt oder Minderwertigkeitskomplexe hat ist mit der Mark III besser beraten, ebenso alle Profis, die wirklich alles in einem Gehäuse brauchen und für die der Autofokus eine echte Einschränkung wäre. Ich hoffe, ich habe manchem Zweifler oder Zögerer die Entscheidung erleichtert.

Nachtrag September 2013

Vielen Dank für die zahlreichen Kommentare und Rückmeldungen zu meiner Rezension. Viele Kommentare betrafen meine Gedanken zur Notwendigkeit einer 5DIII angesichts einer sehr guten 6D, einige stießen sich an dem Begriff "Minderwertigkeitskomplex". Ich gebe offen zu: Ich habe inzwischen auch eine 5D MarkIII und meine 7D verkauft. Meine Rezension bezog sich auf meine spezifische Situation, in der ich bereits ein 7D hatte und diese um eine 6D ergänzt habe. Mit der schnellen, professionellen 7D und der etwas mager ausgestatten Vollformat-6D war ich gut aufgestellt, weil sie zusammen ein gutes Team waren. Letztlich habe ich die 7D ersetzt, weil mir die ISO-Leistung wichtig war und ich fast überwiegend die 6D in Kirchen genutzt habe und mir dann als Hauptkamera doch die Autofocus-Senoren fehlten. Ich korrigiere meine Einschätzung der 6D also ein ganz klein wenig: Das Bedienkonzept der 6D alleine mag gut sein, wenn man sie neben einer 7D oder 5D im Einsatz hat, merkt man die Einschränkungen doch: die Wege sind länger, manches Knöpfchen fehlt etc. Und der Autofokus bleibt der Schwachpunkt: Zwar hat die 6D schon zwei Felder mehr als die 5D Mark II, aber die 11, rechts zentrumsnah angeordneten Felder sind in Kombination mit dem fehlenden Joystick doch eine Einschränkung. Was bleibt, ist die überragende Bildqualität, die großartigen Gestaltungsmöglichkeiten des Vollformats, der wirklich leise Silent-Mode und die hohen ISO-Fähigkeiten. Deswegen wird sie mich trotz der Mark III immer begleiten und kein Dasein als Back up-Body fristen, sondern echte Zweitkamera sein, die mit einem 35 1.4 bestückt immer dabei ist. Trotz dieser kleinen Einschränkungen, trotz der Entscheidung, mir als Hauptkamera eine 5DIII zuzulegen bleibt die 6D eine tolle Kamera, mit der großatige Fotos gelingen. Für Sport, egal ob Tier oder Mensch würde ich nach wie vor die betagte 7D empfehlen, wer alles in einem braucht, kommt letztlich an der 5DIII nicht vorbei: Schnell, lichtstark, ausgereift und üppig ausgestattet. Und Nein: Ich bekomme kein Geld von Canon...
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Kommentare

Von 6 Kunden verfolgt

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1-10 von 27 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 01.03.2013 14:59:31 GMT+01:00
Bullifahrer77 meint:
Hallo Matthias,

eine super Rezession! Du sprichst mir aus dem Herzen.
Leute hört auf den Mann, denn das sind ehrliche Praxisberichte, die ich auch bestätigen kann!
Laborberichte sind "nett" aber ich habe noch nie im Labor Fotos gemacht... ;)

DANKE!

PS: Ja das 100mm L Macro 2.8 ist eine tolle Porträtlinse! :)

Veröffentlicht am 03.03.2013 12:15:37 GMT+01:00
Slotfieber meint:
Ganz tolle Rezension aus der Praxis, für die Praxis. Hat mir sehr geholfen. Canon scheint da wirklich eine feine KB zu einem noch bezahlbaren Preis auf den Markt gebracht zu haben. Ich werde Sie mal im Auge behalten.

Veröffentlicht am 18.03.2013 19:52:07 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 18.03.2013 19:57:50 GMT+01:00
Blümele meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.03.2013 06:55:26 GMT+01:00
goby meint:
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 25.03.2013 18:37:04 GMT+01:00
N. Pfeiffer meint:
super geschrieben und sehr aufschlussreich.
Danke

Veröffentlicht am 01.04.2013 11:37:17 GMT+02:00
Michael meint:
Hallo Matthias,

ein sehr aufschlussreiche Rezension!! Mich würde noch interessieren, ob der nachgeführte AF der 6D, z.B beim Hundesport, eine Chance hat, oder ob man sich wirklich auf langsame bewegte Objekte einschränken muss. Danke und Grüße!
Michael

Veröffentlicht am 03.04.2013 00:48:39 GMT+02:00
Stimmt es wirklich, dass die Gitternetzlinien während der Aufnahme nur in der LIVE-VIEW eingeblendet werden, d.h. nicht über den opt. Sucher?
Stimmt es, dass der eingeblendete Messkreis NICHT anzeigt, ob die Spotmessung aktiviert ist?
Die 7d beherrscht beide Features, sollte die 6d solch ein Rückschritt sein?
Habe derzeit diese beiden "Macken"im Ausland und CANONs Support will sich 4-5 Tage zur Antwort nehmen ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.04.2013 22:11:17 GMT+02:00
Um ehrlich zu sein: Ich weiß es nicht: Hundesport ist eine Aufgabe für meine 7D, ich verwende die 6D dafür nicht. Mein Eindruck aus der bisherigen sonstigen Praxis: Der Autofokus ist zwar empfindlich, aber für sportliche Dinge nicht wirklich geeignet. Es kann allerdings auch am Objektiv liegen: Mein 100mm Makro 2.8 L hat definitiv das makrotypische Pumpen. Wenn ich den Nachfführ-AF mal explizit getestet habe, poste ich das hier gerne.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.04.2013 11:27:08 GMT+02:00
Ja, das stimmt, in den Sucher der 6D können keine Infos eingeblendet werden, also auch nicht die Wasserwaage der 7D. Für die 6D kann jedoch die Gittermattscheibe eingebaut werden, die auch für die 5DII passt. Das geht in 3 Minuten und braucht ausser einer ruhigen Hand kein wirklich handwerkliches Geschick. Ich habe das investiert (rd. 40,-) und bereue es nicht, es hilft beim Bildaufbau.
Die 6D blendet keinen Messkreis ein, ob der auf der Gittermattscheibe eingezeichnet Kreis den Bereich der Spotmessung abdeckt, entzieht sich meiner Kenntnis, mir käme der Bereich eher zu groß vor für die Spotmessung. Aber bei der 7D funktioniert das so, das ist richtig.

Wie gesagt, die 6D ist eine abgespeckte Vollformatkamera und konkurriert in den Features nicht mit der 7D, denn das macht die 5DIII im Vollformatbereich. Die 6D ist nicht die Nachfolgerin oder das Upgrade der 7D ins Vollformat, das ist eine falsche Erwartungshaltung...

Ich hoffe, ich konnte helfen

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.04.2013 13:05:48 GMT+02:00
Hmmmmm, falsche Erwartungshaltung oder falsche Positionierung des Herstellers, das ist die noch die Frage. Da die einige Jahre alte 7d nicht mit der Bildqualität der 6d mithalten kann, stellt sich doch die Frage, welches Modell ich mir zulege, um eben dieses Problem zu entschärfen. Wenn Canon nun ein Modell auf den Markt bringt, welches einen Sensor in Kleinbildgröße besitzt, muss dann bei dem nicht wirklich günstigen Preis auf (fast) alles verzichtet werden, was die Kamera ein wenig komfortabler macht? Der Wechsel der mitgelieferten MAttscheibe ist ja auch eine Lösung von vorgestern, da die Gitternetzlinien nur bei manchen Gelegenheiten Sinn ergeben, bei Porträts oder Actiosfotos von Kindern oder MAcros dagegen garnicht und ich sie dann auch nicht dauerhaft sehen will, da sie dann nur stören. Modell- und Preispolitik a la Canon: Nix halbes und nix ganzes oder so...
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