Kundenrezension

5.0 von 5 Sternen Wer hat das Licht ausgemacht?, 12. September 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Tom Clancy's Splinter Cell: Chaos Theory (Computerspiel)
Anbei eine Leserwertung, die ich bei krawall.de im Jahre 2006 geschrieben habe.

Grafik 10/10
Mit einem Feuerwerk an großartiger Grafik meldet sich Sam Fisher im nun dritten Teil nach dem eher mäßigen Update im Teil 2 wieder auf dem heimischen Bildschirm zurück. Splinter Cell: Chaos Theory weist auf einem starken PC wirklich zu überzeugen. Die neue Engine samt Shader Model und Soft Shadows setzt das Niveau der Licht-, Spiegel- und Schatteneffekte wieder mal auf ein neues Level. Während die Animationen wie nicht anders erwartet hervorragend sind, schwächelt die Grafik ein wenig beim Detailgrad der Gesichter oder beispielsweise den Regentropfen auf Sams Anzug. Ansonsten, tolle Grafik!

Steuerung 9/10
Wie auch in allen vorherigen Teilen findet man sich als eingespielter Splinter Cell der National Security Agency schnell wieder zurecht. Die Steuerung geht leicht von der Hand, ist aber natürlich auch frei konfigurierbar. Leider fehlt ein Training, das es bisher nur im ersten Teil gab, allerdings helfen Videos beim Erlernen der Steuerung. Sam, der Kletteraffe, kann weiterhin alle seine Moves, die dank der Steuerung ohne Probleme auszuführen sind und sowieso leichter anzuwenden sind, als noch im 2. Teil! Etwas hakelig ist die Steuerung allerdings manchmal beim Heranschleichen...

Sound 9/10
Die Sprachausgabe weist dank der guten Synchronsprecher wie man es von den bisherigen Splinter Cell Teilen auch nicht anders gewöhnt ist, sehr zu überzeugen. Viel Musik wird im Spiel nicht verwendet, diese passt aber und untermalt den dunklen und versteckten Charakter des Spiels. Die Effekte überzeugen sehr. Das Knarzen der Dielen, das Plätschern einer Pfütze, das Klirren von zerschossenem Glas... Sam muss undercover bleiben und das geringste Geräusch kann Wachen schon anlocken .. atemberaubende Spannungsmomente in einigen Situationen dank passenden Effekten.

Gameplay 9/10
Langsam ist die Story von Angst vor dem dritten Weltkrieg ein wenig verbraucht, bietet aber für Splinter Cell immer wieder neue Aspekte. Die Story bietet oft neue Wendungen, ist sehr spannend und, was den Spielern allerdings am meisten freuen wird, der schwarze Mann, von dem man nicht genug bekommen kann, hangelt sich samt Messer durch sehr abwechslungsreiche, teils nicht lineare, Missionen, die ihn von Panama über New York nach Korea oder Japan schicken. Das Gameplay Splinter Cells fasziniert und überzeugt als König des Genres weiterhin. Die KI weist mit unter leider noch Schwächen auf!

Multiplayer 8/10
Der Multiplayer... diesmal erstmals neben dem Versus Modus auch mit einem Koopmodus, der mich sehr überzeugt hat, vertreten. Der Versusmode steht dem des Vorgängers in nichts nach, bewährt aber auf das alte Splinter Cell vs. Mercenaries Verfahren. Mit neuen Gadgets ausgestattet wird der Merc eingeräuchtert, ehe er den Splinter Cell mit seinen verschiedenen Sichtarten ausfindig gemacht hat. Der Koopmodus bietet Missionen, die nicht in der Solokampagne enthalten sind, und kann zu zweit gespielt werden. Ein tolles Feature, Splinter Cell zu zweit macht unglaublichen Spaß und ist sehr spannend!

Fazit
Nachtsichtgerät aktivieren ... in die Hocke gehen ... Mausrad bis zum Anschlag herunterdrehen ... das Messer zücken und dem Gegner die Kehle durchschneiden. Momente der Spannung, in denen es darum geht, entdeckt und gejagt zu werden oder weiterhin als Geist durch die Mission zu fliegen ... diese Momente machen Splinter Cell zu dem Stealthshooter der Extraklasse. Eine sehr intensives Spielerlebnis, das durch das nicht lineare Gameplay in Chaos Theory ermöglich wird, erwartet den Spieler nach Kauf dieses dritten Teiles der unglaublich erfolgreichen Splinter Cell Reihe. Neue Gadgets, vor allem das Messer, haben den Spielspaß im Einzelspieler deutlich verbessert, aber auch der Multiplayermodus wurde herausgeputzt und wird noch aktiv in den Ligen gespielt. Neben den Mängeln der KI (Sam muss einfach auffallen, wenn er sich um eine Ecke lehnt oder an einer Wand steht, die nicht in vollkommener Dunkelheit versinkt) und den verwaschenen Gesichtstexturen der gegnerischen Söldner, ist Chaos Theory ein wirklich gelungener Schritt der Reihe mit vielen Verbesserungen und einer Grafik, die wieder Maßstäbe gesetzt hat. Persönlich freue ich mich sehr auf September 2006, denn dann erscheint Splinter Cell: Double Agent, das mit einer sehr interessanten Story daher kommt und neue Luft ins nach 3 Teilen etwas angegraute Sam Fisher Stealthdepartement bringt. Bis dahin vergeht allerdings noch Zeit, die man sich gut mit Chaos Theory verkürzen kann... die 3 Lichter leuchten wieder!
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