Kundenrezension

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Tod hilft, 31. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Darksiders II (Videospiel)
Darksiders II war das erste Game was wir in der neuen Wii U eingelegt hatten. Neben Pikmin 3 war ja auch der Wunsch nach guten Action Adventure Spielen der Grund für den Kauf der Wii U und somit kommen wir zu Darksiders.

Wie so oft, eine relativ lange Einführungssequenz die uns die Hintergründe des Gameplay erklären sollen. Grafisch ist das natürlich auf einem Niveau was weit entfernt von der alten Wii ist und recht nah an der Xbox bzw Playstation ist. Die Story selbst soll nicht im Mittelpunkt stehen, es geht darum, das wir „der Tod“ sind und unsere Brüder (hier „der Krieg“) retten müssen und so weiter.

Zum Spieleinstieg sind wir der muskulöse düstre hagere Tod der auf seinem Pferd „Verzweiflung“ sitzt und wir sind in einer Grassteppenartigen Umgebung. Dem Storyplay üblich lernen wir jetzt der Reihe nach uns zu bewegen, reiten, die Karte zu benutzen, bis wir dann endlich auch die ersten Gegner mit der Sense niedermähen dürfen, was mit ein paar mal Y-Taste drücken getan ist. Allerdings habe ich auch zu Beginn des Spiels auf „leicht“ eingestellt.

Relativ zügig kommen wir dann auch zum ersten „Dungeon“ der einen Eispalast darstellt. Hier lernen wir neben den Hau-drauf-schlag-mich-tot Aktionen die zweite „Schwierigkeit“ des Spiels: Es ist halt auch eine Jump’n Run Variante, mit vergleichbaren Bewegungsabläufen unseres Protagonisten wie in Prince of Persia.

Nach und nach werden dann die 4 X,Y,A und B Tasten eingesetzt, sowie die R, ZR, L und ZL Taste. Zu Anfangs nutz ich noch häufiger die Minus Taste um mir das Inventar anzusehen. Öfters bei Kämpfen bleibt was liegen, was man dann mitnehmen sollte. Das können Waffen sein, aber auch Geld oder Heiltränke. Von daher immer schön abgrasen wenn man als Sensenmann ein paar Gegner mit der Sense in die Hölle geschickt hat.

Die Karte rechts unten auf dem Bildschirm lotst einen zum Hauptziel, zeigt aber auch Nebenmissionen an, die es natürlich auch zu bewerkstelligen gilt. Wie gesagt ich habe auf einfach gestellt, so das ich durch den Eispalast in gut 20 Minuten durch war. Ein paar mal war meine Lebensanzeige schon relativ weit unten, da habe ich dann einen Heiltrank genommen und alles ist wieder gut.

Wie es sich für ein Action Adventure gehört, kommt man dann immer wieder an neue Plätze wo dann längere Diskussionen geführt werden müssen und man neue Ziele genannt bekommt. Als nächstes muß man sich um einen Kessel und den Baum des Lebens kümmern. Wo das Pferd nicht da ist, wird man automatisch abgeworfen und muß ein paar Kämpfe oder ein paar Erkundigungen erledigen. Ist man dann weiter und das Pferd wäre nützlich sieht man Symbol oben rechts und nach dem ZL+ZR Drücken sitzt man dann automatisch auf dem Gaul.

Was praktisch ist, das automatische abspeichern. Ebenso wenn man bei den Jump’n Run Szenen dann in eine Tiefe fällt und „stirbt“ wird man faktisch aufgefangen und wieder auf den letzten Speicherplatz gesetzt, der meistens dort liegt wo die Jump’n Run Sequenz gestartet wurde.

So nach den ersten Stunden bleiben die sehr positiven Eindrücke von der Optik. Hochauflösend, ohne Ruckeln ledert man in der Geschichte vorwärts. Die unheimlich vielen Quests und Zusatzinformationen mit Levelaufstieg und Fähigkeiten etc erschließen sich mir noch nicht ganz. Bislang mußte ich an Kampftechniken noch relativ wenig lernen, bislang hilft draufhauen ganz gut.

Die Jump’n Run Szenen sind für die nicht so affine Gruppe selbst im leichten Modus schon noch kniffelig, da tue ich mich noch was schwer damit. Dafür ist die Karte aber hervorragend. Ebenfalls finde ich es gut, das man die Nebenquests auch angezeigt bekommt. Allzu schnell sollte man aber dennoch nicht vorwärts tappern, da man sonst die Münzen die ab und zu am Wegesrand sind und ertaucht, ersprungen etc werden übersieht. Obwohl ich noch nicht weiß, wofür die gut sind. Wie in Zelda sollte man alles was zerdepperbar aussieht auch zerdeppern, da dort oft Geld und manchmal auch Tränke drin versteckt sind.

Der erste Eindruck nach ein paar Stunden spielen: Sehr gute Optik, sehr gute Steuerung, sehr gute Karte, sehr komplexes Spiel bzw Spieltiefe, die Jump’n Run Sequenzen sind für reine Strategiespieler anspruchsvoll.

Was so in den nächsten rund 30 (Spiel-)Stunden so passierte...:

Nachdem ich in einigen Lösungs-Cheats gelesen habe, das man insegesamt in 40 Stunden durch sein könnte, ist das noch nicht mein Gefühl. Das Spiel ist für den Casual Gamer erst mal schwer.

Was grundsätzlich erst mal gut ist. Die Kombination aus relativ schwierigen Boss Kämpfen die nicht mit bloßen Kloppen zu bewältigen sind (was in der Regel meine Strategie ist). Mehr als bei allen bisherigen Spielen geht es hier darum die richtigen Moves und Kombinationen zu üben. OK das vereinfach ich wieder in dem ich dann in den Boss Kämpfen relativ wild ständig soviele Tasten wie möglich drücke und somit dann auch meistens irgendwelche geschickten Kombinationen dabei habe. Das ganze geht dann zu Lasten der Heiltränke, wovon ich mit dieser Strategie dann in den Bosskämpfen natürlich mehr einsetzen muß.

Im Prinzip vergleiche jedes „neue“ Spiel mit unserem absolut Longtime Favorit Zelda-Twilight Princess. Hier gibt es also deutlich mehr und anspruchsvollere Kämpfe. Deutlich mehr Waffen und Gadgets die man entsprechend den Gegnern ausrüsten muß und die im Laufe des Spiels verbessert werden.

Auch die Moves von Tod erinnern mehr an die kniffeligen Aufgaben von Prince of Percia oder Tomb Raider als an die Knobelaufgaben aus Zelda. Kniffelige Moves, an der Wand entlang laufen. Dann ungewöhnliche Kombination aus Lauf- und Sprungaufgaben. Alles nicht wahnsinnig neu, doch deutlich kniffeliger als in Zelda.

Entsprechend die Grundstory in verschiedenen Rätseln und in manchmal endlos vorkommenden Unteraufgaben, was die Sache herausfordernd, anspruchsvoll, aber natürlich auch spannend macht. Das ist nichts für zwischendurch, längere Pause und dann direkt weiter. Aufgrund der komplexen Aufgabenstellungen, der unzähligen Funktionen der diversen Tastenkombinationen und der Verfolgung der Aufgabenstellungen, ist Darksiders 2 ein Fulltime Job.

Ansonsten gilt es wie in vielen Spielen: Raubt Eure Gegner aus, also sammelt die Sachen auf die „erbeutet“ werden, schaut hinter jede Ecke, jeden Busch. Taucht in jedes Wasser, sammelt, rüstet aus, probiert, laßt Euch drillen, nutzt alle Funktionen die angeboten werden.

Besonderheiten bei der Wii U: Besonders in einigen Kampfssequenzen kommt es zu den mittlerweile bekannten Rucklern. Auch wirkt das Upgrade auf das GamePad mit diversen Neigefunktionen oder Schüttelfunktionen für das Pferd einfach willkürlich und man wünscht sich des öfteren dann doch den Controller mit Nunchuk zurück. Auf der anderen Seite ist das ausrüsten und die Übersichtlichkeit auf dem GamePad, was man dann schnell und einfach mit dem Finger erledigen kann, schon vorteilhaft. Auch wenn es dazu jetzt nicht wirklich einer komplett neuen Konsole bedurft hätte. Doch zumindest ist die Grafitk für Nintendo jetzt endlich auf Sony und Microsoft Niveau angekommen.
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