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Völlige Verkennung der Tatsachen, 17. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Freiheit - eine Gebrauchsanweisung (Broschiert)
Der Autor hat ein merkwürdiges Freiheitsverständnis. Natürlich ist Freiheit die Freiheit der Wahl (Maria Montessori), allein scheint er noch nie frei gearbeitet zu haben, oder dies auch nur gewollt zu haben. Er ist also kein freier Mensch - und bewertet seine Umwelt, die er für frei hält, aus dem Blickwinkel eines versorgten Wohlfahrtsstaatsprofiteurs. Es ist eine infantile Freiheit. Wer sich als Mensch achtet, wer schaffen will, wer seine Kinder gut aufwachsen lassen will: Alle diese Menschen finden eher früher als später ihre staatlich gewaltbewehrten Grenzen in den mehr als 800.000 Vorschriften dieser Möchtegern-Republik - Vorschriften im Namen des Demos und seiner Kratie. Wer mit der Mehrheit schwimmt, wer alles macht, was man im vorschreibt, der mag "frei" sein, hin und wieder auch die "Wahl" haben, sogar allen seine (bolschewistische) Meinung via Parteien und Parlament vorzuschreiben. Nur ist dies nicht die Freiheit, die ich meine. Die Freiheit, die ich meine, ist allein die, in Ruhe gelassen zu werden. Dies aber ist in den modernen faschistischen westlichen Demokratien nicht drin: Hinter jeder menschlichen Regung lauert die allgemeine Beurteilung.
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Freiheit - eine Gebrauchsanweisung 3636063332
Tom Diesbrock
Moderne Verlagsges. Mvg
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Völlige Verkennung der Tatsachen
Der Autor hat ein merkwürdiges Freiheitsverständnis. Natürlich ist Freiheit die Freiheit der Wahl (Maria Montessori), allein scheint er noch nie frei gearbeitet zu haben, oder dies auch nur gewollt zu haben. Er ist also kein freier Mensch - und bewertet seine Umwelt, die er für frei hält, aus dem Blickwinkel eines versorgten Wohlfahrtsstaatsprofiteurs. Es ist eine infantile Freiheit. Wer sich als Mensch achtet, wer schaffen will, wer seine Kinder gut aufwachsen lassen will: Alle diese Menschen finden eher früher als später ihre staatlich gewaltbewehrten Grenzen in den mehr als 800.000 Vorschriften dieser Möchtegern-Republik - Vorschriften im Namen des Demos und seiner Kratie. Wer mit der Mehrheit schwimmt, wer alles macht, was man im vorschreibt, der mag "frei" sein, hin und wieder auch die "Wahl" haben, sogar allen seine (bolschewistische) Meinung via Parteien und Parlament vorzuschreiben. Nur ist dies nicht die Freiheit, die ich meine. Die Freiheit, die ich meine, ist allein die, in Ruhe gelassen zu werden. Dies aber ist in den modernen faschistischen westlichen Demokratien nicht drin: Hinter jeder menschlichen Regung lauert die allgemeine Beurteilung.
S. Sedlaczek
17. Februar 2010
- Insgesamt:
5

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Ort: Siegburg
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