Kundenrezension

66 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selbst wenn man noch keine fünfzig ist ..., 11. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Them Crooked Vultures (Audio CD)
... hat man heute als halbwegs wacher Musikrezepient schon viele sogenannte Supergroups diverser Spielarten kommen (und zuweilen auch schnell verschwinden) sehen. Und egal ob sie nun Audioslave, The Good, The Bad & The Queen, Velvet Revolver oder The Raconteurs heißen - immer versammelt sich illustres und zumeist sehr talentiertes Personal um eine herausragende Persönlichkeit, die dieser Zweckgemeinschaft als Klammer dient und die Prägung vorgibt. Ob nun Tom Morello, Damon Albarn, Slash oder Jack White, ein jeder drückt seinem Projekt den Stempel der Dominanz auf - follow the leader. Auf den ersten Blick gilt dies auch für Them Crooked Vultures, den wohl heißesten Hype des ausgehenden Jahres, denn es sind zunächst die Queens Of The Stone Age von Frontmann Josh Homme, die sich hier zunächst in den Vordergrund schieben. Doch recht schnell merkt man beim Anhören dieses heftigen und kantigen Brockens, dass sehr wohl auch die beiden anderen Mitglieder dieser Kollaboration ihre deutliche Handschrift beigetragen haben. Vor allem der raue Bluesrock von Led Zeppelin-Bassist John Paul Jones gibt dem Großteil der Songs eine angenehm erdige Note - "No One Loves Me ..." oder das schwergängige "Elephants" gewinnen so deutlich an Charme. Bei "Scumbag Blues", einem richtigen Rockfetzen, ist die Spielfreude der drei schier mit Händen zu greifen, Gitarrensoli galore und ab dafür. Andere Stücke wiederum sind eher beatgetriebene Stoner-Nummern - "Mind Eraser" mit seinem lustigen Horn-Outro, die erste Single "New Fang" oder auch die deutlich beschleunigten "Dead End Friends" und "Gunman". Alles gebrochen, nichts geglättet - mit "Warzaw..." gibt's gegen Ende sogar noch einen satten, fast neunminütigen Nachschlag lupenreinen psychedelischen Progressive-Metal - können sie also auch. Kurz, diese Mischung macht deutlich mehr Spaß als manches spätere QOTSA-Album, auch wenn einem nach einer Stunde der Schädel mächtig dröhnt. Aber das wiederum sollte ja bei einer Supergroup dieser Besetzung als Arbeitsnachweis mindestens zu erwarten sein ...
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Kommentare


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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 12.11.2009 12:14:18 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.11.2009 11:29:48 GMT+01:00
Rocker meint:
Bis auf diese Ausnahme + die von ohfancy, kann man alle anderen bisherigen Vorabrezensionen getrost komplett vergessen.

Veröffentlicht am 12.11.2009 17:13:07 GMT+01:00
Sam Hawkins meint:
Die Band hieß "The Good, the Bad and the Queen" und John Paul Jones war Bassist!!! bei Led Zeppelin. Sollte man vielleicht wissen, wenn man so wichtige Rezensionen verfasst.. ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.11.2009 18:04:34 GMT+01:00
Mapambulo meint:
Thanks für den ersten Tip - ist der Filmteufel mit mir durchgegangen, hihi - zweitens: Ist der Bass nicht auch 'ne Gitarre? Egal, wird ausgemerzt!

Veröffentlicht am 28.12.2009 14:09:42 GMT+01:00
Amadeus meint:
Das war doch abzusehen, dass John Paul Jones und Dave Grohl der Band eher ihren Stempel aufdrücken, als der Sänger... Nirvana und Led Zeppelin stehen einfach deutlich über Kyuss.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 01.01.2011 19:21:39 GMT+01:00
Florian Ams meint:
da hat wohl jemand ein stück musikgeschichte verschlafen. dave grohl ist schon lang nicht mehr nur der schlagzeuger von nirvana. er hat sich einen großen namen als vielseitiger musiker mit seiner band foo fighters gemacht. und der sänger (man nennt ihn auch josh homme) ist in der musikszene mit seiner band queens of the stone age und seinen nebenprojekten auch kein unbekannter mehr.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.01.2011 16:14:26 GMT+01:00
Mapambulo meint:
Großer Name als vielseitiger Musiker, naja, mancher lässt die Foo Fighters auch mal eben weg, weil er sie vielleicht nicht ganz so "musikgeschichtlich" findet ;-) Und bei Josh Homme hilft sicher genaues Lesen ...
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