Kundenrezension

161 von 169 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zelda und Nintendo DS: Zwei Dinge die sich mögen, 5. Oktober 2007
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: The Legend of Zelda: Phantom Hourglass (Videospiel)
Nach intensivem Spielen meines US-Imports kann ich eines mit Sicherheit sagen: Dieses mobile Zelda ist richtig gut gelungen. Angekündigt wurde es ja als das erste Handheld-Zelda, welches sich "wie ein großes" anfühlt. Nun ja, tut es nicht. Muss es aber auch nicht. Die Story baut sich nicht wie in Twilight Princess langsam in den ersten Minuten auf sondern wird bereits im Intro des "The Wind Waker" Nachfolgers erzählt: Tetra, Links Piratenfreundin wird von einem Geisterschiff entführt. Da muss Link natürlich hinterher. Somit ist das Ziel des Spiels bereits klar bevor man den ersten Schritt macht: Rette Tetra.

Der erste Schritt... funktioniert wunderbar, denn gesteuert wird ausschließlich mit dem Touchpen, es wird nicht ein einziger Knopf benötigt (auch wenn ich rate zum Item benutzen die L-Taste zu halten). Ebenso einfach wie das Laufen ist auch der Angriff mit dem Schwert. Hier gibt es zwei Varianten. Variante 1: Ein einfacher Klick auf einen Gegner, dann wird dieser per Vertikalangriff sofort angegriffen. Variante 2: Mit dem Touchpen kleine Schwerthiebe "zeichnen". Dies funktioniert immer auch wenn kein Gegner in der Nähe ist. Vorzugsweise benutzt man diese Variante um Töpfe zu zerschlagen oder Gras niederzumähen. Ähnlich einfach gestaltet sich die Interaktion mit der Umgebung. Fass anklicken -> Fass wird hochgenommen. Eine Stelle auf dem Boden anklicken -> Fass wird an genau diese Stelle geworfen.

Ein weiteres wichtiges Spielelement ist ähnlich wie im Vorgänger das Boot, welches hier sogar aufrüstbar ist. Dieses kann nicht selbst gesteuert werden, es gibt aber auch keinen Grund warum dies von Vorteil wäre. Man steuert das Boot indem man die Route die man absegeln möchte auf die Seekarte zeichnet und die Maschinen startet. Nun schippert das Boot übers Meer in einer frei drehbaren 3D-Ansicht, nicht in der Phantom Hourglass üblichen Draufsicht von oben. Das sieht richtig toll aus und gehört mit zum besten auf dem DS. Trotz Route ist das Boot trotzdem frei steuerbar, denn sollte man unterwegs eine Insel sehen die nicht auf der Karte verzeichnet ist muss man nicht daran vorbeisegeln. Man kann die Motoren nämlich jederzeit stoppen und eine neue Route zeichnen.

Somit ist man größtenteils im Spiel damit beschäftigt neue Inseln zu erkunden und sich dann Zugang zu den Dungeons zu verschaffen. Die sind auch der Grund warum sich dieses Zelda eben doch nicht ganz wie ein "großes" anfühlt. Man erkundet die Dungeons nämlich nicht wie üblich Raum für Raum sondern immer das komplette Stockwerk in welchem es gilt voranzukommen. Natürlich bekommt man zeldaüblich in jedem Dungeon ein neues Item wie z. B. dem Bumerang welcher sich wirklich grandios steuert: Zeiche eine Linie auf den Screen und der Bumerang fliegt sie ab. Die Endbosse sind überraschend innovativ und machen Spaß.

Negatives: Hmm, schwer zu sagen. Was mir vor allem negativ auffällt ist der Namensgeber des Spiels das Phantom Hourglass. Eine Art Sanduhr die im ersten Dungeon zuerst gefunden wird. Sie hat folgenden Nutzen: Am Anfang ist sie mit einer bestimmten Zeit aufgeladen, nämlich 10 Minuten. Solange hat man nun Zeit durch den Dungeon zu kommen da einem ansonst Leben entzogen wird. Die Sanduhr läuft knallhart weiter, es sei denn man steht in den Safe Zones, das sind Zonen im Tempel in denen kein Leben entzogen wird und die Uhr nicht läuft. Ich bin absolut kein Fan von Zeitlimits in Spielen, darum fällt mir dies eher negativ auf.

Trotzdem ist Zelda ein sehr gutes DS Game, welches jeder DS Besitzer sich kaufen sollte. Zelda-Fans machen dies sowieso und alle anderen können dies ohne Bedenken, auch wenn sie Wind Waker nicht mochten.
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Kommentare


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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 18.01.2009 11:35:24 GMT+01:00
Kall Mou Dei meint:
Wie kommt man denn mit den Zeitlimits klar? Sind diese eher angenehm oder bekommt man 'n halben Herzinfarkt weil man trotz recht halbwegs gutem Durchkommen es beim 1. Versuch nicht schafft, weil das Zeitlimit erreicht wurde?
Man findet ja nicht unbedingt alles beim 1. Mal und keiner hat Lust alles 10x nochmal zu machen.

Veröffentlicht am 07.07.2010 23:56:42 GMT+02:00
chibi_channy meint:
Pff, wo funktionieren denn Zelda und der DS zusammen? Was ist Phantom Hourglass denn für ein Zelda? Das spielt man ein Mal durch und dann gerät es in Vergessenheit. Bislang haben Zelda-Titel auf ihren Konsolen immer Maßstäbe gesetzt. Ein A link to the Past, Links Awakening, Ocarina of Time, Majoras Mask etc sind Meisterwerke für sich, aber was hat denn PH auf dem DS großartig geboten? Hat Baby-Link überhaupt etwas mit der Zeldareihe zu tun? Der Schwierigkeitsgrad geht gen Null! Selbst The Minish Cap war anspruchsvoller und hatte ein wesentlich liebevolleres Design, obwohl es für den GBA entwickelt wurde.

Zumal kann ich mich nicht daran erinnern, dass in einem Zelda Spiel jemals der Spielverlauf so künstlich gestreckt wurde wie bei Phantom Hourglass. Der Meereskönig Tempel ist einem Zelda unwürdig. So ne Maschen ist man von Billigspielen gewöhnt, aber doch nicht von einem Spiel, dessen Schöpfer ein Videospielgott ist.

Sehr traurige Entwicklung.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.12.2011 21:36:42 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.12.2011 11:21:51 GMT+01:00
Sascha Ahaus meint:
@chibi_channy:
Unterlassen Sie bitte solche unqualifizierten Bemerkungen, sie sind nicht sehr dienlich und konstruktiv. Ich finde den Tempel des Meereskönigs auch unpassend, ansonsten ist es genau wie Links Awakening ein sehr schönes Spiel.

@ Kall Mou Dei:
Ich persönlich habe auch Probleme mit dieser Art von Zeitlimits, der Tempel ist sehr schwer machbar beim 5. oder 6. betreten, da die Zeit nicht mehr ausreicht oder die Phantome einem jedesmal 30 sekunden stehlen, wenn sie einen erwischen und sie leider leider unbesiegbar sind. Die Phantom Sanduhr ist meiner Meinung nach ein großer Minuspunkt und macht ein sehr schönes Spiel leider unnötig schwer. Da würde ich an ihrer Stelle lieber zu Spirit Tracks greifen, es beinhaltet die selbe Cel-Shading Grafik und es gibt diesmal einen Zug anstelle des Schiffs und diese lästigen Zeitlimits sind passè. Ich habe es erst nach dem 12. mal geschafft und die 3. Seekarte erhalten, da man irgendwann die Wege auswendig kennt und weiß wo man besser nicht langgehen sollte, schade, dass so ein eigentlich sehr schönes Spiel künstlich gestreckt wird.
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