5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ende von Phase 1,
24. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Coma Divine (Audio CD)
Porcupine Tree sind eine Band, die sich im Laufe Ihrer Karriere immer wieder neu erfunden hat und trotzdem bis heute unverkennbar und einzigartig geblieben ist. Dieses Album schließt die Frühphase der Band ab, die sich vom Feeling her noch stark an Pink Floyd in deren Experimentierphase orientiert (obwohl Mastermind Steven Wilson dies immer vehement bestreitet und eher King Crimson heranzieht).
Wer die Band erst mit Ihren letzten Alben kennen gelernt hat, bekommt hier einen fantastischen Überblick, wie sich die Band einst von einem one-man Demoprojekt zu einer der faszinierendsten und innovativsten Liveacts unserer Zeit entwickelte. Über die legendäre Songauswahl ist an dieser Stelle schon alles gesagt worden. Der Sound ist perfekt, obwohl keine Overdubs verwendet wurden. Das Album schlägt perfekt eine Brücke von den älteren eher sphärischen Songs (z.B. The Sky Moves Sideways) hin zu den ersten eher rockigen Ansätzen (z.B. Signify), die die Band bis heute weiter ausgebaut hat. Die musikalische Qualität ist keinen Deut schlechter als bei den aktuellen Songs, nur eben anders.
Ich weiß, dass es eine Menge Alt-Fans gibt, die sich diese Porcupine Tree Phase zurück wünschen, weil sich die Band so stark weiter entwickelt hat. Dies kann ich nicht nachvollziehen, da die Art des Songwritings und der Spirit gleich geblieben sind. Nur die Form hat sich zugegebenermaßen stark verändert.
PFLICHTKAUF
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich?