Kundenrezension

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 6 großartige Gesamtaufnahmen, 25. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Plácido Domingo: The Verdi Opera Collection (Audio CD)
Unter den vielen verdienstvollen - und meist sehr preiswerten - Wiederveröffentlichungen von Sony zum Verdi-Jahr 2013 ist diese ein besonderes Schnäppchen, bietet sie doch insgesamt sechs (!) Operngesamtaufnahmen zum Preis einer einzigen. Und dabei handelt es sich keineswegs um Ladenhüter, sondern größtenteils um Aufnahmen, die zur Spitzenklasse gehören, nicht nur wegen Placido Domingo, der hier - mit einer Aufnahme - im ersten Jahrzehnt seiner Weltkarriere und damit auch in stimmlicher Topform zu hören ist. Im einzelnen enthält die Box folgende Aufnahmen (chronologisch sortiert):

Il Trovatore (Leontyne Price, Placido Domingo, Sherrill Milnes, Fiorenza Cossotto, New Philharmonia Orchestra, Zubin Mehta, 1969): *****
Eine der besten Aufnahmen des Troubadours überhaupt, keine andere ist in jeder der vier Hauptrollen so großartig besetzt, eine Sternstunde

Aida (Leontyne Price, Grace Bumbry, Placido Domingo, Sherrill Milnes, Ruggero Raimondi, John Alldis Choir, London Symphony Orchestra, Erich Leinsdorf, 1970):*****
Stimmlich ähnlich überzeugend wie der Troubadour, nur das etwas schwammige Dirigat und die nicht perfekte Aufnahmetechnik stören etwas

I Vespri Siciliani (Martina Arroyo, Placido Domingo, Sherrill Milnes, Ruggero Raimondi, New Philharmonia Orchestra, James Levine, 1973):*****
Eine der wenigen Aufnahmen der Sizilianischen Vesper überhaupt, schon deshalb konkurrenzlos; sehr gut besetzt, leider nicht die französische Originalfassung

La Forza del Destino (Leontyne Price, Placido Domingo, Sherrill Milnes, London Symphony Orchestra, James Levine, 1976): ****
Prices zweite Forza-Aufnahme; sie selbst ist in der ersten (unter Schippers) besser, der Rest hier mindestens gleich gut

Otello (Placido Domingo, Renata Scotto, Sherrill Milnes, National Philharmonic Orchestra, James Levine, 1978): ****
Domingos erster Otello ist noch etwas vorsichtig geraten, dafür sind die anderen Sänger sehr überzeugend

Luisa Miller (Florence Quivar, Placido Domingo, Jan-Hendrik Rootering, Paul Plishka, Metropolitan Opera Orchestra, James Levine, 1991): ***
die neueste Aufnahme der Sammlung ist die am wenigsten überzeugende wegen der übrigen Sänger - da gibt es bessere Aufnahmen von Verdis Vertonung von Schillers Kabale und Liebe, z. B. unter Fausto Cleva
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 04.12.2013 22:59:26 GMT+01:00
Ich lese nun seit Wochen alle Ihre Rezensionen und es ist schade, dass man sie nicht insgesamt auf seinem Rechner hat und sich mühsam durch die über 50 Seiten kämpfen muss. Ein bisschen viel Verdi momentan und in diesem Jahr verständlich, aber Ihre Wagnerbesprechungen entschädigen dafür. Sie posten nicht zufällig in einem der beiden großen Klassikforen?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.12.2013 01:14:56 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.12.2013 01:15:52 GMT+01:00
vully meint:
Vielen Dank für das Lob.

Welche Foren meinen Sie?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.12.2013 11:55:17 GMT+01:00
Capriccio, Tamino etc. - aber das ist auch zu indiskret, meine Nachfrage!
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