Kundenrezension

4.0 von 5 Sternen Helloween EP - Walls of Jericho, 29. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Walls of Jericho (Audio CD)
Die auf dieser CD vertretenen Lieder der HELLOWEEN EP, des ersten Longplayers von Helloween WALLS OF JERICHO und der Single-Track Judas fallen insgesamt noch sehr roh aus und haben noch nichts von dem späteren Melodic-Metal, der die Combo zur Legende machen sollte. Dennoch ist der Speed-Metal den die vier Herren hier präsentieren eine absolute Bank. Kai Hansen und Michael Weikath haben jedenfalls schon früh ihr Potential erkennen lassen und Hansens Stimme hat einfach Charakter!

Die HELLOWEEN EP beginnt gleich mit einem Klassiker. Starlight (welches Helloween auch mit Kiske noch mal einspielen sollten) bietet ab dem lauten Schrei Hansens ein Feuerwerk an Speed-Metal Riffs, mit einem tollen Refrain, und ebenso hervorragenden Gesangsmelodien während der Strophen. Und genauso soll es dann auf der HELLOWEEN EP weitergehen. Die tollen Murderer und Warrior sind Speed-Metal Perlen vom allerfeinsten und das anschließende Victim of Fate ist direkt der zweite All-Time Klassiker von Helloween, der über 6:30 Minuten schon alles präsentieren kann, was die Mitglieder von Helloween auf den späteren Alben und in ihren Nachfolgecombos berühmt machen soll. Ein toller Refrain, großartige Riffs und Tempowechsel. Mit Cry for Freedom ist der Ausklang eine ordentliche Halbballade, die in einen schnellen Song übergeht.

Das eigentliche Debutalbum WALLS OF JERICHO beginnt mit dem antik-anmutendem Walls of Jericho Intro, um dann den Weg zu bereiten für die Speed-Metal-Perle Ride the Sky. Das Lied gehört wie Starlight und Victim of Fate zu den absoluten Klassikern der frühen Helloween und hat nichts von seinem Charme verloren. Hervorragendes Riffing, tolle Bassläufe, eingängiges Shouting und ein toller Pre-Chorus und Chorus machen das Lied zum Besten der frühen Helloween. Es folgen das stampfende Reptile und die etwas abfallenden Guardians und Phantoms of Death. Erst Metal Invaders kann dann wieder vollends überzeugen und mit großartigem Pre-Chorus und ebenso tollem Chorus im Ohr bleiben. Das dann folgende Gorgar ist wohl am bekanntesten für die zwischenzeitliche Interpretation von Griegs Hall of the Mountain King im Solo-Teil. Aber auch so weiß der Song zu überzeugen. Heavy Metal (ist he Law) hat dann Live-Charakter. Mit Publikumsspielen und auch Fanjubel zeigt es wofür das Lied geeignet ist. Aber auch so ist der Song stark. Interessante Shouts von Hansen, gute Speed-Metall-Riffs und ein toller Chorus wissen zu überzeugen. Ebenso hat der Song tolle Soli und gute Bassläufe, aber das Highlight ist sicher die vom Bass getragene Mitsingpassage. Wie die HELLOWEEN EP endet auch die WALLS OF JERICHO mit einer Halbballade, allerdings ist Ballade bei How many Tears eher kleingeschrieben, da es eher ein etwas ruhigeres Speed-Metal Lied ist, das aber sehr überzeugt!

Mit Judas ist hier noch ein Single-Track enthalten, der mich nicht ganz überzeugt. Insgesamt ist diese CD aber wirklich überzeugend und für Speed-Metal Fans, die auf rohes Riffing stehen und denen Hansens eigenwillige Stimme nicht auf die Nerven geht, zu empfehlen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
 

Kommentare


Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 02.02.2013 15:20:49 GMT+01:00
Mischa meint:
How Many Tears ist keine Ballade. Das ist ein Pfeilschneller Speed-Metal-Kracher...
‹ Zurück 1 Weiter ›

Details

Artikel

4.4 von 5 Sternen (11 Kundenrezensionen)
5 Sterne:
 (7)
4 Sterne:
 (3)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
Auf meinen Wunschzettel
Rezensentin / Rezensent


Top-Rezensenten Rang: 4.098.729