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Rezension bezieht sich auf: Liebestänze: Roman (Taschenbuch)
Die elektronische Musikscene in Worte fassen. Des Öfteren wurde es probiert und selten so gut erreicht wie in diesem Roman von Rainer Schmidt.Die Geschichte ist schnell erzählt: Dem jungen und sehr gut ausgebildeten Banker Felix steht nach Aufenthalt in London eigentlich eine glänzende Karriere im Düsseldorfer Finanzwesen bevor. Doch der begeisterte Raver lässt sich, ganz vom Spirit der 90er beflügelt, voll vom Strom der Technobewegung mitreisen und verbringt seine Zeit (wer könnte es ihm verübeln) lieber mit Feiern als mit seinem langweiligen Bankerjob. So zieht er, seinen Freunden folgend, nach Berlin und taucht voll ein ins herrschende Nachtleben. Seine ehemalige Jugendliebe Karla, mittlerweile scenebekannte Djane, scheint ihm dabei immer einen Schritt vorraus und es scheint so als könne er sie nicht zurückgewinnen. Des Weiteren schafft er es im Laufe der Geschichte immer weniger das Feiern mit seinem Job unter einen Hut zu bringen... Ich bin selbst Scenegänger und habe beinahe schon alle Bücher zum Thema gelesen. Von dem geradezu abstoßenden "DJ Tage / DJ Nächte" von Hans Nieswandt über das amüsante aber doch sehr verpeilte "Rave" von Rainald Goetz bis zu "Lost and Sound" von Tobias Rapp welches sehr gut aber eher ein Sachbuch ist, ist dieses wohl einer der wenigen autentischen Romane über die deutsche Technoscene. Ich kann dieses Buch daher zu 100% empfehlen wobei es für außenstehende sicherlich wieder schwierig sein wird die Ideologie dahinter nachzuvollziehen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Gebraucht & neu ab: EUR 7,30
Rezensentin / Rezensent
![]() Ort: Westfalen
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