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Kundenrezension

149 von 157 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Emotionaler Treibsand, 16. Juni 2011
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Masken der Niedertracht: Seelische Gewalt im Alltag und wie man sich dagegen wehren kann (Taschenbuch)
Jeder Mann, der das Gefühl hat, in emotionalen Treibsand zu verenden, sollte das Buch lesen. Ich habe mich 2 Jahre in einer Jojo-Beziehung befunden, die mich intellektuell (was geht da ab?) und emotional (wer liebt wen?) auslaugte. Unbegreiflicher Sex. Von einem Tag zum andern wird alles ausgelöscht. Kommunikationsverweigerung. Kommunikationsblockaden. Sinnlosteste Lügengeschichten und Ausreden. Schuld an allem sollte ich sein.
Das Buch ist eine Anleitung zum Zusammenlegen eines Puzzles, dessen bösartige Teile man längst fassungslos und ungläubig in den Händen hält.
Die Autorin schreibt leidenschaftlich, mitreißend. Sie ist gnadenlos und lässt keine Chance auf Versöhnung. Das mag ich nicht. Aber mein Weltbild war zu sanft, zu gutmütig, zu hoffnungsfroh für die beobachtete Bosheit, zu "normal", um nicht am Perversen zu zerbrechen, wenn man nicht unter Schmerzen flieht. Ich würde das Buch jederzeit wieder lesen. Ich hoffe, dass mein Rezension jemanden noch rechtzeitig hilft.
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Von 1 Kunden verfolgt

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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.12.2011 12:23:59 GMT+01:00
Guido Haas meint:
Schön geschrieben, aber warum sollte bloß "jeder Mann" dies Buch lesen?
Besonders ansprechend finde ich, dass Sie schreiben "Das mag ich nicht", aber sich dennoch (oder gerade deswegen?) mit dem Buch / sich selbst auseinandersetzen und dann 5 Sterne vergeben, Respekt.
Wenn ich mir nur eine Bemerkung erlauben dürfte:
behalten Sie Ihre Sanftheit und hoffnungsfrohe Gutmütigkeit und umgeben sich nur noch mit netten Menschen!
LG

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.01.2012 20:20:28 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.03.2012 16:23:14 GMT+01:00
Leserin 09 meint:
Ach, verehrter, freundlicher Herr Haas ... was für ein frommer Wunsch am Ende dieses Kommentars...
"Das mag ich nicht" - ist wirklich ansprechend zu lesen - wir alle wünschen uns Harmonie und ein gutes Ende, nicht wahr? Ich glaube, daß jedes Opfer irgendwann einmal so gedacht hat, und muß an die in strengem Ton gestellte Frage einer Psychologin denken: "Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?" Es braucht viel Mut, die Erkenntnis zuzulassen, daß man "vom Bösen" umgeben ist oder auch "dem Bösen" begegnet ist -und zwar dem Bösen in einem Menschen - gleich welchen Geschlechts - den man von Herzen lieb gehabt hat. Und: der einem auch wirklich "nett" und liebenswert erschien. Das ist es ja gerade - diese Menschen sind nicht beschriftet. Sie tragen kein Etikett, auf dem geschrieben steht "Vorsicht ! Außen nett und innen abgrundtief böse". Und: sie sind Narzissten. Damit meine ich: sie wollen gefallen und wissen auch, wie man das macht. Niemand, der einmal und vielleicht gerade noch rechtzeitig erkannt hat, womit er es zu tun bekommen hat, geht naiv und unverändert aus dieser Erfahrung hervor. Gott sei Dank nicht!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.03.2012 09:39:32 GMT+01:00
Komplexos meint:
Ich bin durch diese Hölle gegangen.
Mein Schluss sieht dennoch anders aus. Leserin 09.
Zwar stimme ich zu, dass man nicht einfach so tun kann, als wären wir in dieser Gesellschaft nicht tatsächlich umgeben (und bedroht) von Monstrositäten, aber für mich ist das mehr durch die gesellschaftliche Organisation verursacht. Wenn ein Außerirdischer den Mensch erforschte, er würde wohl schnell feststellen, dass unsere jetzige Lebensweise nicht artgerecht ist, insofern ist mit abartigen Verhaltensentwicklungen zu rechnen ...
Und das ist eben das Positive, das für mich aus der katastrophalen Begegnung folgt (ich war vier Monate in einer Klinik), nämlich dass ich mich mit Leuten umgebe, die nicht derart gestört sind, und die als Ziel eine gesamtgesellschaftliche Änderung anstreben. Sprich: Ich bin in eine Kommune gezogen, und das hat erfreulicherweise heute nichts mehr zu tun mit ungewaschenen Haaren, dreckigem Geschirr und überfüllten Aschenbechern.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.03.2012 19:01:07 GMT+01:00
Leserin 09 meint:
Tja, ein Leser, ich kann nur den Schluß ziehen, dass Sie mich nicht ganz richtig verstanden haben. Meinen Sie, Ihre Erfahrung hätte Sie nicht verändert? Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass diese Menschen, die Ihnen jetzt so erfreulich positiv erscheinen, es denn auch wirklich sind und bleiben. Etwas schmunzeln muß ich auch, weil Sie glauben, mir erklären zu müssen, was eine Kommune ist bzw. sein kann und dass wir nicht artgerecht leben. Das habe ich früher auch erzählt - diesem und jenem, manchen, die es nicht hören wollten. Inzwischen sehe ich das artgerechte Verhalten allerdings etwas weniger rosig als vor einigen Jahrzehnten. Wir stammen überwiegend von polygamen Vätern ab - die haben mehr Kinder - von Eifersüchtigen beiderlei Geschlechts, die ihre Rivalen erschlagen haben und auch von Furchtsamen, die rechtzeitig zu fliehen verstanden.... Was für Gene tragen wir also in uns? Mutter Natur ist nicht so liebevoll und nett, wie sich das manche wünschen. Sie läßt z.B. die Knochen der Frauen zerrieseln, wenn diese nicht mehr fortpflanzungsfähig sind. Gleichzeitig wünsche ich Ihnen - bei aller Skepsis, die ja vielleicht auch eine Frage der Menge von Erfahrungen und also des Alters ist - dass Ihr Leben in der Kommune Sie zufrieden macht und damit ein Stück mehr Frieden in die Welt bringt. Alles Gute!

Veröffentlicht am 04.10.2012 00:35:31 GMT+02:00
Berliner1972 meint:
Ihre Rezension ist ja schon lange her. Bei einer "Jojo-Beziehung", die durch so intensive Manipulation begleitet wurde, wie in dem Buch beschrieben, würde ich empfehlen, sich mit der Möglichkeit auseinanderzusetzen, dass Ihre Ex-Partnerin eine Borderline-Persönlichkeit war. Speziell zu diesem Thema gibt es auch viel Literatur - hilfreich zum Verstehen, auch zum Sich-Selber-zu-Verstehen: Denn warum hat man sich so etwas so lange gefallen gelassen? Das kann jeder nur für sich selber verstehen ....
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