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Kundenrezension

60 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Decca will mal wieder Geld verdienen - mit Erfolg, 8. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Sospiri (Prestige Edition) (Audio CD)
Bei der Bewertung dieser CD muss man meines Erachtens differenziert vorgehen: Zunächst handelt es sich bei dieser Platte im Wesentlichen um eine Compilation, d.h. die meisten Stücke sind bereits veröffentlicht worden. So gibt "Sospiri" einen Einblick in die Diskographie der Cecilia Bartoli und enthält einige ihrer beliebtesten Aufnahmen. Dabei handelt es sich um berühmte Melodien von Händel und Mozart über Belcanto-Stücke von Bellini und Rossini bishin zu Faure.
Jenseits aller künstlerischen Qualität, die, abgesehen von den Bellini-Stücken, wirklich sehr hoch ist, bedeutet dieser Umstand für Bartoli-Fans vor allem eines: Das meiste besitzen sie bereits. Daher kam Decca auf eine sehr schlaue Idee: Auf dem Album befinden sich auch zwei Raritäten, die bislang nicht auf Tonträger zu bekommen waren. So singt Bartoli exklusiv für die Prestige-Edition die Welterstaufnahme der Arie "Cervo in bosco" des Barockkomponisten Leonardo Vinci, die einst zu den Lieblingspartien des berühmten Kastraten Farinelli gehört hatte. Außerdem gibt es noch eine Neuaufnahme von Rossinis "Una voce poco fa" zu hören. Und diese beiden Stücke kann man sich NICHT als mp3-Format herunterladen - im Gegensatz den anderen Stücken der CD (übrigens hätte man Vincis Arie auch sehr bequem bereits auf der Zusatz-CD zur Deluxe-Edition des "Sacrificium-Albums" unterbringen können). Sehr geschäftstüchtig also, denn genau aus diesem Grund habe ich die CD gekauft; natürlich sind die Raritäten ausschließlich auf der teureren Prestige-Edition enthalten. Ehrlich gesagt, finde ich diese Art der Geschäftemacherei ein bisschen frech.

Trotzdem:
"Greatest-Hits-Alben" bringen Käufern sowie Produzenten meist ordentlich Profit. Für Einsteiger ist die CD nämlich sehr zu empfehlen, denn sie zeigt eine Art Retrospektive von über 20 Jahren Bartoli, die sich lohnt. Allerdings muss ich Decca zwei Sterne abziehen wegen übertriebener Profitgier...
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-10 von 12 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 13.10.2010 09:01:26 GMT+02:00
[Die meisten Kunden meinen, dass dieser Beitrag nicht zur Diskussion gehört. Beitrag dennoch anzeigen. Alle nicht nützlichen Einträge anzeigen.]

Veröffentlicht am 16.10.2010 12:12:42 GMT+02:00
Tenor meint:
Mit Verlaub bitte, sind Sie da nicht ein wenig zu kritisch? Und sind wir nicht vielleicht auch von der 'musikalischen Schatzsucherin' verwöhnt, stets nur 'Neues' zu bekommen? Es soll ja noch (vor allem junge!) Menschen geben, die nicht alle Bartoli-CDs besitzen, Kunden, Klassik- und Bartoli-Fans von heute, die vor knapp zwei Jahrzehnten vielleicht noch in den Kinderschuhen steckten, oder solche, die sich nicht gleich pfundweise CDs kaufen können, aber eben einen repräsentativen Querschnitt schätzen. Ergo: Diese 'neue' CD ist deshalb genau für solche Zielgruppen sehr willkommen. Und den Vorwurf 'Geldmacherei' möchte ich so auch nicht stehen lassen; wovon sollen denn die 'Labels' existieren, wenn sie keine 'Geschäfte' (Gewinne) machen würden, wovon sollten sie uns dann regelmäßig mit 'Neuem' versorgen? Ich finde, da sollte man weitsichtig und auch fair sein. Allein schon, damit auch eine neue, jüngere Klassik-Fan-Gemeinde nachwachsen kann. Wenn Sie gegen 'Querschnitte, Sampler, Compilations' votieren, wie retten wir dann Kultur aus der Vergangenheit in Gegenwart und Zukunft? Ich finde Archive und deren marktorientierte Pflege ganz wunderbar; wer das anders sieht, bitte. Nur, wie könnte dann z.B. ein 'Naxos'-Sortiment, das ich u.a. auch für außerordentlich respektabel halte, vor solcher Kritik bestehen!? Das gilt für andere Labels ebenso. Ich bin da für mehr Toleranz, auch in Bezug auf das Musik-Marketing. Am Sonntag werden wir dann wieder mal der Echo-Klassik-Verleihung beiwohnen - und vergessen im Jubel dann sowieso alle Kritiken und Kommentare. Für einen Moment.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.10.2010 13:28:04 GMT+02:00
Bajazet30 meint:
Wenn Sie meine Rezension gründlich gelesen hätten, hätte sich Ihre Kritik eigentlich erübrigen müssen, denn ich habe die CD ausdrücklich für Neulinge empfohlen (Zit.: "Einsteiger[n] ist die CD nämlich sehr zu empfehlen"). Was mich
ärgert, ist, dass sich Fans die zwei Stücke, die bisher unveröffentlicht waren, nicht als mp3-Format herunterladen können und folglich die gesamte CD in der teuren Prestige-Edition kaufen müssen, um die gewünschten Tracks zu erhalten. Und das ist meines Erachtens sehr wohl als übertriebene Geschäftemacherei oder Profitgier zu bewerten.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.10.2010 20:31:22 GMT+02:00
Tenor meint:
Ja, an Ihrer unfreundlichen Unterstellung 'gründlich gelesen hätten' (hm, habe ich sehr genau!) kann man Ihren Ärger gegen das Label sehr gut erkennen - nur, das hat ja nichts mit mir zu tun. Etwas mehr Toleranz gegenüber anderen Ansichten wäre m.E. grundsätzlich angemessen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.10.2010 23:36:06 GMT+02:00
Bajazet30 meint:
Mit allem nötigen Respekt, aber es geht hier doch nicht um Toleranz bzw. die Akzeptanz anderer Meinungen - diese wären im Hinblick auf eine kontroverse Bewertung der künstlerischen Qualität des Albums einzufordern gewesen, aber doch nicht bei der Preispolitik eines Unternehmens. Ich werde daher meine Kritik noch etwas pointierter formulieren: Finden Sie, dass 20 Euro ein angemessener Betrag für zwei Musiktracks sind (mehr will ICH als Käufer dieser Platte nämlich gar nicht erwerben)? Ich jedenfalls finde 20 Euro definitiv zu viel. Und insofern haben Sie zumindest in dem Punkt Recht, dass ich mich sehr über die Preisgestaltungspolitik von Decca ärgere - und damit schlussendlich auch ein bisschen über Menschen wie Sie, welche diese Art der Geschäftemacherei auch noch verteidigen wollen. Einsteiger können sich doch die CD kaufen. Aber warum soll es für "Bartoli-Hardcore-Fans", wie ich es einer bin, keine preiswertere Alternative geben - und sei es nur die Möglichkeit, einen simplen Download zu tätigen?
Erklären Sie mir daher bitte genau, inwieweit ich in diesem Punkt intolerant bin...

Veröffentlicht am 21.10.2010 18:48:41 GMT+02:00
Franz Kafka meint:
...die übliche Abzocke der lieben Plattenfirmen, indem bereits Bekanntes nochmal verhökert werden soll. So macht man den Klassik-Markt endgültig kaputt. Schade eigentlich!

Veröffentlicht am 21.10.2010 23:08:02 GMT+02:00
"Profitgier" ist ein wirklich 'charmanter' Punkteabzug ... - Hätte bei aller 'Liebe' zu Cecilia nicht gedacht, dass sie sich für
05:49 Minuten > ' cervo in bosco' der Diktatur des Geldes unterwirft oder, weniger charmant: verkauft,[ - es gäbe noch andere Ausrücke! ] - Der Link für die, die Vincis Arie noch nicht kennen
oder besser ausgedrückt, sie sich erst einmal anhören möchten [kostenlos !] - [Bartoli "live" nebenbei] : YOU TUBE, GRATIS !!!
Dr.Rolf Apfel/21.10.2010

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.10.2010 23:14:53 GMT+02:00
Ihre Wortwahl hat mir schon beim Lesen Ihrer ersten Kritik gefallen, - leider hatte ich nicht den Mut,
"Bartoli-Hardcover-Fan" zu formulieren ...
Hier also nochmals der erste unter endlos weiteren 'Links' zu 'cervo in bosco' : YOU TUBE, downloaden und man hat nicht nur 20¤ gespart, sondern Cecilias "Hard-Core"-sound [ :-) ] auch gratis LIVE !
Danke, Bajazet 30 !
Dr.Rolf Apfel/21.10.2010

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.10.2010 23:21:30 GMT+02:00
Sie müssen sich echt für d e n Musik-Kritiker schlechthin und weltweit dazu halten , - bewerben Sie sich doch doch bei 3sat oder arte ....machen doch auch 'Reklame', wenigstens drei Mal die Woche für eine
Madame 'Hunger', als ob die BRD ausgehungert wäre ... Titel Ihrer Show: "Deutschlands Award für Bartoli,
the next top model " ...
r.a./271010

Veröffentlicht am 15.11.2010 23:41:40 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.11.2010 23:50:39 GMT+01:00
Interessant, wie hier eine Rezension des Albums als Aufzieher einer Apologie der großen Musikkonzerne und ihrer Verkaufspolitik dienstbar gemacht wird: Tenors Erst-Kommentare zu beiden "drei-Sterne" Rezensionen gleichen einander exakt... möge nun jeder darüber denken, wie er will. Mit dem eigentlichen Gegenstand - einem erfreulicherweise wieder kurz vor Beginn der Vorweihnachtszeit erscheinenden Albums einer der virtuosesten Mezzosopranistinnen unserer Tage, das sich auch prima als Geschenk für noch nicht Eingeweihte eignet - hat das aber auch rein gar nichts mehr zu tun. Meine Herren: Contenance!
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