Kundenrezension

24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragendes Upgrade für Amateure auch mit gehobenen Ansprüchen, 4. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 60D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, Live-View, Full HD-Movie) Gehäuse (Elektronik)
Seit ca. 4 Jahren fotografiere ich mit einer Canon EOS 450D und war/bin mit der Kamera an sich sehr zufrieden. Nun stand aber endlich mal ein Upgrade an. Ich habe mich längere Zeit mit der Auswahl einer neuen Kamera beschäftigt. Da ich mit dem Handling der 450D sehr gut zurecht komme und zusätzlich zum Kit-Objektiv (18-55mm IS) schon zwei weitere Objektive habe und nutze (50mm/1.8 und 60mm/2.8 Makro), hat sich meine Auswahl auf Canon-Kameras eingeschränkt. Zur möglichen Wahl standen: 600D, 650D, 60D oder Warten auf eine irgendwann verfügbare 70D.
Aufgrund der Tatsache, dass ich auch schon auf die 650D länger gewartet hatte, um diese in die Auswahl miteinzubeziehen und ich von den Features letzen Endes doch nicht 100%ig überzeugt war, wollte ich den "Fehler" mit einem weiteren Warten auf eine imaginäre 70D nicht machen. Zumal hier mit einer Wartezeit von mindestens nochmal 6 Monaten zu rechnen wäre.

Wichtige Punkte für meine Entscheidung:
- Nutzung der Kamera fast ausschließlich für Fotografie, kaum oder kein Video
- bessere Low-Light-Fähigkeit als die 450D
- guter Akku
- gute und schnelle Bedienbarkeit - ich forografiere vor allem im Tv- oder Av-Modus und ändere gerne auch mal einige Einstellungen (AF-Modus, Auswahl AF-Punkt, Belichtungsmethode, Belichtungskorrektur, ...)
- guter und heller Sucher

Nachdem ich die 60D eines Freundes ein paar Tage zur Probe hatte, entschied ich mich für diese Kamera.
Der einzige Punkt, der mich etwas zögern ließ, war die Tatsache, dass die 60D schon zwei Jahre alt ist und nicht mehr den neuesten Sensor und Prozessor enthält (hier gewinnt die 650D). Da ich aber mit der Bildqualität der 60D nach einigen Testtagen mehr als zufrieden war, war dies kein Hinderungsgrund mehr. Zumal der Preis in letzter Zeit noch etwas gesunken ist - preislich bewegen sich 60D und 650D fast schon in der gleichen Liga.

Positiv:
- das Handling ist sehr gut. Die Kamera liegt gut in der Hand und fühlt sich deutlich wertiger an als z.B. die 450D
- die Bedienung aller wichtigen Funktionen ist sehr gut geregelt, sodaß viele Einstellungen sehr schnell geändert werden können, wenn man sich ein wenig mit den Knöpfen beschäftigt. Ansonsten bietet auch die Q-Taste einen schnellen Zugriff auf alle wichtigen Einstellungen. Aber da es noch separate Auswahlknöpfe für den AF-Modus, die Einzel/Serienbild-Wahl, die Belichtungseinstellung und ISO gibt, sind auch diese Dinge sehr schnell änderbar, wenn es mal nötig ist. Gerade wenn man nicht ausschließlich mit einer Vollautomatik fotografiert, ist der schnelle Zugriff auf solche Sachen sehr hilfreich
- das Top-LCD-Display ist hervorragend. Man gewöhnt sich sehr schnell daran und hat immer alle wichtigen Einstellungen sofort im Blick, ohne auf den LCD-Schirm angewiesen zu sein
- die Bildqualität ist (trotz zwei Jahre altem Sensor und DIGIC4) hervorragend und für meine Ansprüche absolut ausreichend. Ich wüsste nicht, was mir ein neuer und besserer Sensor zusätzlich an Qualität bringen sollte. Und die Auflösung von 18MP ist mehr als ausreichend
- die Qualität bei wenig Licht ist sehr gut - auch Bilder mit ISO6400 sind noch ansehnlich. Und dann kann man immer noch auf 12800 erhöhen. Für meine Ansprüche mehr als ausreichend
- sehr gut finde ich die Möglichkeit, die RAW-Bilder in Originalauflösung zu speichern, die JPG-Bilder aber in einer geringeren Auflösung. Für einen schnellen Check am Computer ist das ein sehr schönes Feature
- für Canon-Objektive erlaubt die 60D eine automatische Vignettierungskorrektur "in-camera"
- den Sucher (Pentaprism) empfinde ich als heller und kontrasreicher als bei "einfacheren" Kameras (mit Pentamirror). Da ich den Liveview-Modus nur selten benutze und fast immer durch den Sucher fotografiere, ist das ein wesentliches Element für mich
- die Anzahl der AF-Punkte ist zwar begrenzt (nur 9 Stück), aber dafür sind dies alles Kreuzsensoren. Mein Eindruck des Autofokus ist bis jetzt sehr gut
- die Nutzung des Drehrads an der Rückseite (z.B. zur Belichtungskorrektur) finde ich sehr praktisch
- für Stativaufnahmen dürfte die elektronische Wasserwaage recht nützlich sein - ich habe sie aber noch nicht wirklich genutzt
- Magic Lantern (frei verfügbares Update zur Canon-Firmware mit zahlreichen zusätzlichen Features) ist für die 60D verfügbar (650D nicht unterstützt)

Negativ:
- die Löschtaste befindet sich auf der linken Seite, sodaß man beim Löschen von Bildern immer zwei Hände benötigt. Lästig, aber verschmerzbar
- wenn man viel zwischen Foto- und Video-Modus wechselt, dann ist dies bei der 60D lästig da der Movie-Modus sich an einem Ende des Auswahlrades befindet und die Kreativ-Programme (TV, Av, M, ...) am anderen Ende. So müssen ggf. 19 Radstellungen durchgedreht werden, um zwischen diesen Modi zu wechseln. Für mich ist dies kein Problem, da ich generell nur sehr wenig filme
- die 60D hat keinen Näherungssensor, der automatisch den LCD-Screen abschaltet. Da ich aber den LCD-Screen sowieso meistens ausgeschaltet habe (oder sogar weggeklappt), ist das für mich kein Negativpunkt

Alles in allem bin ich mit meiner neuen 60D rundherum zufrieden. Die Bedienung geht leicht von der Hand, das Fotografieren macht Spaß - und das ist das Beste, was man sich wünschen kann.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 14.10.2012 16:22:26 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.10.2012 16:22:45 GMT+02:00
Jochen meint:
Ganz ehrlich, der Sensor ist der gleiche wie in der 650D.
Es spielt auch keine Rolle, ob die 650D einen Digic5 drin hat.
Das Rauschverhalten der 60D entspricht dem der 650D, sogar minimal besser, siehe dazu dpreview.com
Die 650D hat ja auch nur 5FPS für 1 Sekunde und dann ist der Puffer voll, bei der 60D kann man 3 Sekunden fotografieren.
Hellerer Sucher, Verschlußzeit 1/8000, haptisch besserer Body.

Sie haben sich genau richtig entschieden. :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.10.2012 16:53:15 GMT+02:00
Alex1282 meint:
Der Sensor und der Verarbeitungsprozessor sind ungleich. Und beide haben einen Einfluss auf die Bildqualität und das Rauschen. Schau dir mal die Test auf Chip.de an!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.10.2012 19:46:02 GMT+02:00
Jochen meint:
Chip ? *lach*
Wenn ich ein Auto kaufen möchte, dann informiere ich mich auch nicht bei einem Fahrradhändler.
Wer Chip als Vergleich heranzieht, den kann ich nicht ernst nehmen und der wird auch nicht ernsthaft an der Fotografie interessiert sein.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.10.2012 20:38:25 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.10.2012 20:45:36 GMT+02:00
Alex1282 meint:
Wenn du meinst mehr Ahnung zu haben, als die Ingenieure aus nem Kameratestlabor, dann mal her mit deinen Erkenntnissen.

Oder geh ins DSLR-Forum und poste da andere User mit deinen unantastbaren Phantasien voll ;)
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