Kundenrezension

82 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu gut für Logikfragen!, 22. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Source Code (DVD)
"Das nenne ich Leben" lässt Duncan Jones seinen Protagonisten Captain Colter Stevens(Jake Gyllenhaal) nach 77 Minuten von -Source Code- sagen. Am Ende des Films weiß man, dass alles, was -Source Code- ausmacht, in diesem einen Satz steckt.

Colter erwacht wie aus dem Nichts im Zug 8586, kurz vor Chicago. Ihm Gegenüber sitzt Christina(Michelle Monaghan), die er noch nie im Leben gesehen hat. "Sie scheinen mich zu kennen...aber ich weiß nicht wer sie sind" eröffnet Colter das Gespräch. Überrascht muss er feststellen, dass er im Körper des ihm unbekannten Sean Fentress steckt. Kurze Zeit später fliegt der Zug in die Luft und Colter erwacht in einer Art Kapsel. Dort wird er von Captain Colleen Goodwin(Vera Famiga) via Bildschirm kontaktiert. Colter erinnert sich wieder: Er ist Airforce Mitglied, Hubschrauberpilot in Afghanistan. Aber was macht er hier? Goodwin eröffnet ihm, dass er Teil eines wichtigen Auftrags ist. Er muss zurück in den Zug, die Bombe finden und den Attentäter ermitteln. Goodwin erklärt Colter, dass er nichts an der Explosion ändern kann, und dass er sich durch das Programm "Source Code" in die letzten acht Minuten von Sean Fentress, der beim Anschlag starb, hineinversetzen kann. Mit den Erkenntnissen, die Colter sammeln soll, will man einen Anschlag mit einer radioaktiven Bombe auf Chicago verhindern.
So wird Colter ein ums andere Mal in den Zug geschickt und kommt dem Täter immer näher. Aber nicht nur das; er verliebt sich in Christina und bekommt nach und nach heraus, was wirklich mit ihm selbst passiert. Am Ende bleibt dann nur noch eine Frage: Was würdest Du tun, wenn Du noch weniger als eine Minute zu leben hast? Eines kann ich ihnen jetzt schon versprechen: Colter Stevens wird genau das Richtige tun...

Duncan Jones, Sohn des legendären David Bowie, hat nach -Moon- wieder einen außergewöhnlichen Film in die Kinos gebracht. Die Idee zu -Source Code- ist alles andere als neu. Da steckte ein bisschen -Deja Vu- und auch ein Schuss -Matrix- im Storybook. Aber Jones mixt diese Zutaten zu einem atemberaubenden Cocktail aus Spannung, Cleverness und Action zusammen. -Source Code- ist extrem unterhaltend. Die Zeit verfliegt im Nu. Wie Jones seinen Protagonisten immer wieder auf die Reise in eine Parallelwelt jagt, das hat ganz große Klasse.

Jake Gyllenhaal und Michelle Monaghan spielen das Pärchen im "Source Code" brilliant. Ergänzt wird das Duo durch die sehr präsente Vera Famiga. Wer da nicht mitfiebert und sich fragt, wie diese Story zu Ende geht, na ja...da weiß ich nicht, welche Art von Unterhaltung noch kurzweiliger sein soll.

Mit Duncan Jones erscheint ein neuer, sehr vielversprechender Regisseur auf der Bildfläche des internationalen Films. Wenn der junge Mann sich so weiterentwickelt, dann stehen uns noch ein paar hochkarätige Filme ins Haus.

Für alle Kritiker zum Schluss: Ja...-Source Code- hat so viele unbeantwortete Fragen und Logikfehler, wie Colter Ausflüge in den Zug macht, aber: Dieser Film ist einfach viel zu gut, um das zu hinterfragen. Denn: Filme, die mit Zeitparadoxen spielen können nicht logisch sein. Das liegt nun Mal in der Natur der Sache...
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-10 von 10 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 01.11.2011 14:42:22 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 01.11.2011 14:43:33 GMT+01:00
Trainhardt meint:
Zitat: "Filme, die mit Zeitparadoxen spielen können nicht logisch sein. Das liegt nun Mal in der Natur der Sache..."

Abgesehen davon, dass sich die Logiklöcher dieses Films nicht ausschließlich auf den Bereich des Zeit-Elements beschränken ( da denke ich an so Szenen, wo sie im Zug weiterfährt und 2 Minuten später auf dem Parkplatz der Station davor erscheint ), halte ich es für mindestens diskutierbar jedem Regisseur bzw. Autor, der sich mit diesem Thema beschäftigt, einen Freifahrtschein zu geben, indem man die Meinung hochhält, dass logisches Nachvollziehen hier fehl am Platze wäre.

Allerdings gebe ich zu: Das Spaßpotenzial im Leben muss rapide ansteigen, wenn man in der Lage ist, bestimmte Logik-Areale in seinem Hirn auf Kommando abzuschalten. Jeder Film, der sich mit fantastischen oder science-fiction Elementen beschäftigt, ist ab sofort von jeglicher Logik befreit und die wirrsten und absurdesten Handlungsstränge und Handlungen der Personen gewinnen an logisch unlogischer Bedeutung und machen plötzlich sinnigen Unsinn.

Ich bin da eher der Meinung: Auch ein Film, der sich mit paradoxen Ereignissen beschäftigt, kann und sollte bis zu einem gewissen Grad ansatzweise Sinn machen. Und da steht Source Code schon arg auf der Kippe.

Gravierender als diese Logikgeschichten finde ich allerdings das Ergebnis bei der Entdeckung des Sinn des Lebens. Laut Film müsste dies ja das Lachen über einen unwitzigen Typen sowie das Motto "ruhig Blut, Kumpel" sein.

Schon irgendwie "Ouch" finde ich ...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.11.2011 10:30:09 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.11.2011 10:32:32 GMT+01:00
Kunde meint:
Sich über Logiklöcher in Filmen zu beklagen macht ungefähr soviel Sinn wie darüber zu schimpfen, dass nachts die Sonne nicht scheint. Man müsste wohl auf 75% aller Filme die jemals gedreht wurden verzichten, wenn man sie nach dem Aspekt der Logik bewertet. Das fängt bei seichten Lovestories an und hört bei Splatter-Horrorfilmen auf.

Veröffentlicht am 10.11.2011 23:03:25 GMT+01:00
freeStyle meint:
"Zu gut für Logikfragen"... Ähm, was ist denn das bitte für eine Aussage? Gerade von einem Science Fiction Film der ein komplexes Thema behandelt sollte man doch erwarten, dass er zumindest in sich logisch ist, wozu gibt es sonst Drehbuch & Regie? Für Popcorn Kino ala Back to the Future nimmt sich der Film zu ernst.
Also, wenn man schon so eine Story aufmacht sollte man auch in der Lage sein, zu bemerken, wenn man in den Bereich von totalem Quatsch gerät. Ansonsten kann ich auch ein B-Movie gucken in dem Menschen von Computerviren infiziert werden oder ähnlichen Mist.

Veröffentlicht am 15.11.2011 13:07:23 GMT+01:00
Harry P. meint:
Der Film ist gut, aber man sollte bei Sc-Fi Filme nicht nach Logik aus der Realität vergleiche ziehen. Dafür sind das Phantastische Filme und keine anspruchsvollen Beziehungsfilme.

Denn auch bei Source Code kann man natürlich den Film mit Logik komplett auseinander nehmen ;)

-----Spolier------

Im Film sagt der Professor, dass man sich mit dem Source Code das Phänomen der sog. 8 Minuten Erinnerung im menschlichen Gehirn zu nutze macht, um Hinweise des Attentäter zu bekommen. Beiläufig wird gesagt, dass der Helikopterpilot einfach einen Platz des Ehemanns in der vergangenen Parallelwelt einnimmt, um sich auf die Suche zu begeben.

Alleine hier sind schon mehrere Logokfehler, wenn man denn nach unseren Maßstäben herangeht ;)

1) Es scheint unmöglich, wenn ja alle im Zug verbrannt wurden, das Gehirn vom Ehemann unversehrt bekommen zu haben, um dies dann mit den Helikopterpiloten zusammen zu stöpseln und dann auch noch mit einem System Textnachrichten auszutauschen.

2) Wenn z.B. der Ehemann die letzten 8 Minuten nur im Zug saß, bis der Zug in die Luft ging, kein sein Gehirn ja keine Erinnerung haben, wie Räume aussehen, die er gar nicht betreten hatte, als er noch lebte. Von daher müsste so eine Erinnerungsmatrix nur die Dinge darstellen, die im Gehirn gespeichert sind.

3) Bislang ist es unmöglich, dass der Mensch außer mit den Augen Dinge sehen kann. Im Film ist das Gehirn vom Helikopterpilotem mit einigen Drähten mit dem PC verbunden und zum wird klar, dass er ausschließlich nur per Text kommuniziert hat. Obwohl aus seiner Sicht er im Heliwrack saß und per Kamera alles sehen konnte...

Also ich fand den Film sehr gut, und man sollte einfach entspannen und solche Filme genießen....

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.11.2011 12:31:52 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 20.11.2011 12:35:15 GMT+01:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.11.2011 12:35:58 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.11.2011 12:36:48 GMT+01:00
m13 meint:
**SPOILER**

na, zu Punkt 3) fiele mir schon eine Erklärung ein; die Erfinder des SC haben
es geschafft, die Verarbeitung von visuellen Reizen über das Auge / Sehnerv
zu umgehen und haben sich direkt in den Teil des Gehirns "gehackt", um
Bilder dort einzuschleusen ;-)

zu 2): es entstehen jedesmal, wenn Stevens im SC ist, Parallelwelten. Deshalb
kann er sich im Zug frei bewegen und nach der Bombe suchen. Und deshalb
haben wir am Ende des Films eine geänderte Realität (auch wenn Dr. Rutledge
das nicht wahrhaben will, weil seine Megaerfindung so eigentlich _nicht_
funktionieren sollte)

Wie man es geschafft hat, Stevens mit Fentress zu verbinden, hab ich noch
nicht raus :-(

Was mich mehr stört, ist, daß man am Ende sieht, daß Stevens (vielmehr der
Rest von ihm) sich bewegt. Der Großteil seines Hirns ist wahrscheinlich Mus,
da ist nicht mehr viel mit Bewegen. Realistischer wäre es auch gewesen, man
hätte seinen aufgesägten Kopf wie bei 'ner Hirn-OP fixiert, damit die Kabel auch
wirklich nicht verrutschen. Da brauchen die sich nicht wundern, wenn plötzlich mal
die Verbindung abbricht ....
Wobei das wieder eine wunderbare Szene war, wie versinnbildlicht wurde, wie Stevens versucht, die Verbindung wieder herzustellen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.01.2012 10:44:20 GMT+01:00
Kunde meint:
@Harry P

zu 1) Es geht nicht darum, dass man sich in das Hirn des Opfers (übrigens nicht der Ehemann, sondern eine Zugbekanntschaft) einklinkt, sondern, dass man die sich die Quantenmechanik zu nutze macht und die "Energiespur" nutzt die das Opfer hinterlassen hat. Theoretisch interessant, da sich alles auf quantenmechanischer Ebene gegenseitig beeinflusst.
Ob es jemals machbar sein wird wage ich zu bezweifeln, aber dafür gibt's SciFi.

zu 2) Es geht nicht um die Erinnerungen sondern um Paralleluniversen, die mit jedem Aktivieren des Source Code erschaffen werden - Deshalb auch das Ende in einem anderen Universum in dem der SC noch nicht zum Einsatz kam.

zu 3) Das ist falsch. Deine Augen nehmen lediglich Sinneseindrücke war, dein Gehirn formt das Bild, dass du siehst. Theoretisch kann man sich den Umweg über die Augen sparen und Bilder direkt im Gehirn erzeugen. Das ist z.B. ein Ansatz um Blinde das Sehen zu ermöglichen.

Veröffentlicht am 02.07.2012 22:43:40 GMT+02:00
Philipp meint:
Viele-Welten-Theorie, Quantenmechanik, Parallelwelt und Realität sind richtig schwere Themen. Die Themen sollte man besser nur behandeln wenn man dabei tatsächlich zu einem logischen Ergebnis kommt. Source Code hat mich in Puncto Logik nur verwirrt. Ich mein, ich finde den Film ganz nett, aber philosophische Anregungen gibt er ja nun überhaupt nicht. Krude Science-Fiction. Und was ist mit dem armen Kerl in dessen Körper er geschlüpft ist? Er klaut seinen Körper, seine Identität, seine Freundin und vermutlich auch seine Familie. Er klaut ihm sein ganzes Leben. Hat sich schon mal einer Gedanken darüber gemacht, wie "fies" das ist? Hoho, das ist echt krass.

Veröffentlicht am 03.08.2012 20:26:37 GMT+02:00
Larina meint:
Obwohl ich dem Film nur einen Stern gegeben habe: Mich freut , dass Sie auf die Schwachpunkte hinweisen, nichtdie Geschichte nacherzählen (die ohnehin kaum eine ist) ..aber ich bewerte einfach, wie einige andere die Dinge ANDERS: Wenn es dann wirklich zuviel schlechtes Remake, Repro und Unlogik..dann wird es mühsam: Ich bin nicht dumm..warum ist man immer dumm..wenn man einen Film schwach bewertet, aber ich verstehe das Ganze nicht: Nicht die Handlung, sondern WARUM..WOZU..und es ist so billig, dann zu sagen, naja..das ist eben der Gag! Gefiebert habe ich nicht..ich bin eingeschlafen..und ich habe eben nicht das Richtige getan..wie Colter. Aber das Logische.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.06.2013 18:24:00 GMT+02:00
NRG meint:
GERADE _BEI_ Sci-Fi ist Logik selten da..
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