Kundenrezension

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starkes Comeback!, 28. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Moonkings (Audio CD)
Langsam aber sicher kommen die alten Guitar Heroes wieder aus der Versenkung hervor. Meldete sich der lange Zeit komplett abgetauchte Jake E. Lee mit einer leider etwas durchwachsenen Scheibe seiner Truppe Red Dragon Cartel zurück, so ist nun die holländische Gitarrenlegende Adrian Vandenberg an der Reihe, sein Comeback zu feiern. Und dies fällt durchaus überzeugend aus. Als Mitautor von Whitesnake's 1987-Album und der dazugehörigen Mega-Tour hat man von Herrn Vandenberg leider jahrzehntelang keinerlei musikalische Lebenszeichen gehört. Nach dem Whitesnake -Engagement war er lediglich noch bei den kurzlebigen Manic Eden aktiv ehe er sich wieder seinem ursprünglichen Beruf als Maler und Airbrush-Artist widmete.
Umso schöner ist anno 2014 jedoch die unverhoffte Auferstehung des mittlerweile 60jährigen Helden, vor allem wenn dabei so gelungene wie das selbstbetitelte Debutalbum seiner Band "Moonkings" herausspringt. Die Scheibe bietet herrlichen rotztrockenen bluesigen Hardrock, der zudem komplett analog produziert wurde und das merkt man der Scheibe auch an.
Mit Bluesrock der traditionellen Sorte kann ich ja bekanntermaßen so ziemlich gar nichts anfangen. So sehr Rockmusik vom Blues kommt so fade finde ich die Scheiben der angeblichen Bluesgötter wie Bonamassa und Konsorten. Die können mir durchaus gestohlen bleiben und ihre stinklangweiligen Platten auch für sich behalten. Die Moonkings gehen das Thema "Blues" sehr viel frischer und härter an, ich würde sagen eine gesunde Mischung aus Badlands und frühen Whitesnake mit einem Schuss Moderne.
"Lust and Lies" startet die Moonkings-Scheibe mit durchgedrücktem Gaspedal. Ein flotter Opener, der die Richtung der nächsten gut 50 Minuten vorgibt. Die Produktion ist knalltrocken und erdig, was aber sehr gut zu der Mucke der Truppe passt. Ein großer Pluspunkt der Moonkings, gerade im Vergleich zum Konkurrenzprodukt von Jake E. Lee - ist der fantastische Gesang von Jan Hoving, mit dem Adrian bereits 2011 beim Song "A Number One" (Stadionhymne vom FC Twente Enschede) zusammengearbeitet hat. Der singt sich abwechslungsreich durch 12 Tracks diese knalligen Albums und erinnert nicht selten an Ray Gillen (R.I.P) und den jungen Coverdale.

Den Rest gibts auf rockingboy.blogspot.de
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 28.02.2014 19:16:19 GMT+01:00
Kindle-Kunde meint:
Hallo runner, Adrian Vandenberg hat lediglich das Solo für Here I Go Again auf 1987 beigesteuert. John Sykes hat bis auf zwei Titel die Songs mit Coverdale komponiert und alle anderen Gitarrenspuren eingespielt. Nachdem Jake E Lee und Vandenberg endlich mit neuem Material ankamen, wird auch John Sykes noch dieses Jahr eine neue Platte präsentieren. Eingespielt und abgemischt ist sie schon. Bin mal gespannt, wie "eigen" diese mal wieder sein wird.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.02.2014 22:00:30 GMT+01:00
runner70 meint:
Da haste natürlich Recht ich meinte das "Slip of the Tongue" Alum dass er mitkomponiert aber nicht eingespielt hat. Mal gespannt mit was Sykes ankommt auch so einer der nie in die Gänge kommt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.03.2014 14:30:39 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.03.2014 14:31:55 GMT+01:00
Kindle-Kunde meint:
Jau, Slip Of The Tongue war eine zwiespätltige Angelegenheit. Einerseits war ich damals sehr gespannt, wie das mit Vai wohl tönen würde und gleichzeitig war ich auch enttäuscht, weil er natürlich nicht der richtige Klampfer für diese Band war. Live war das damals erheblich besser, aber Adje musste sich auf der Bühne etwas zurücknehmen. Trotzdem haben die zwei live ganz gut miteinander harmoniert. Das war damals auf dem Super Rock in Mannheim. Aber Aerosmith, die als zweiter Headliner vor WS drankamen, waren unglaublich stark und die Könige an diesem Tag. Ich habe mir immer eine neue Version von Slip Of The Tongue gewünscht, auf der Adrian Vandenberg die Gitarre alleine einspielt, inklusive mit neuem Mix. Das Endresultat wäre ein ganz anderes. Man hätte auch die 20th Anniversary 1987 um Liveaufnahmen von 1988 bereichern können, anstatt neue zu verwenden. Auch gab es eine Neueinspielung vom VANDENBERG Klassiker Burning Heart, welche nie das Tageslicht erblickte. Ebenso gibt es Remixe mit Vivian Campbell, der alternative Soli beisteuerte. Schade, schade!!!
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