Kundenrezension

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der kleinste Derby von ADJ, 25. April 2011
Rezension bezieht sich auf: ADJ Aggressor Tri LED (2x 9 Watt) (Elektronik)
Der Aggressor ist schon ein etwas betagter Effekt, der aber von ADJ auf LED umgestellt wurde. Hier geht nur Sound to Light, keine auswählbaren unterschiedlichen Programme, und schon gar kein DMX. Er ist also im Prinzip eine "Lichtorgel", aber aus der Königsklasse, denn wenn der Aggressor zum Takt der Musik einsetzt, sehen eine Menge anderer Effekte neben ihm im wahrsten Sinne des Wortes "blass" aus.

Es werden scharf konturierte laserähnliche Strahlen in den Raum geschickt, 16 an der Zahl, auf zwei Ebenen versetzt, 8 die sich eher zur Decke orientieren, 8 eher Richtung Boden. Durch die halbkeisförmige Anordnung der Linsen wird eine große Fläche ausgeleuchtet. Im Takt der Musik wechselt der Aggressor die Farben, Rot, Grün, Blau, Lila, Gelb, Cyan, Weiß und legt ab und an eine Strobo-Einlage aufs Parkett. Jeder einzelne Strahl, ca. 2 cm (!) breit, aber nur wenige Milimeter dick, rotiert dabei im Kreis, vor und zurück, hängt vom Zufallsgenerator ab. Der Stepper-Motor ist dabei nicht grade leise, das Metallgehäuse wirkt bei der Geräuschentwicklung allerdings auch wie ein Resonanzkörper.
Die Farben sind absolut brillant und intensiv, und HELL. Enorme Lichtausbeute. Der Aggressor braucht nicht viel Nebel, eher dezent. Er ist nicht ganz leicht, fast 6 Kilo (Abmessungen: 330 x 316 x 313mm, komplett aus Metall), hat aber eine ausgezeichnete Installationsvorrichtung. Der verstellbare Metallbügel erlaubt eine stufenlose Einstellung über eine gut packende Flügelschraube, um den gewünschten Abstrahlwinkel einzustellen. Man könnte das Gerät mit einem einzigen Fleischerhaken positionieren, denn der Metallbügel wurde mit einem Loch in der Mitte versehen. Sehr praktisch!
Natürlich kann man das SoundtoLight-Mirco des Aggressors stufenlos hoch und runter drehen, damit er flotter auf den Takt der Musik anspricht. Hier wird's ein weing mysteriös: Das Micro spricht nur auf sehr sonore Töne an. Man kann direkt unter dem Aggressor stehen und wie ein Blöder in die Hände klatschen, nichts tut sich. Zieht man aber ganz sacht eine Tür zu, schon flippt er aus und schickt ein Feuerwerk in den Raum. Man muss also tüchtig Bass an den Start schicken.
Für ein LED-Gerät nimmt er realtiv viel ab, 30 Watt, wird aber kein bisschen heiß (klar wird eine LED nicht heiß, man darf aber auch den Steppermotor nicht aus den Augen verlieren), muss folglich nicht gekühlt/belüftet werden.
Ein Stromausgang, 3-poliger Kaltgerätestecker zum verlinken mit anderen Geräten ist als zusäztlicher Gimmick vorhanden. UND, da freut sich das Herz: Sehr, sehr wartungsfreundlich! Fünf Kreuzschrauben aufgedreht, schon kommt man an die Linsen von innen, um diese wieder auf Hochglanz zu bringen - denn damit steht und fällt jeder Effekt, nicht nur der Aggressor, der fast laserscharfe Strahlen abgibt, die Linsen müssen immer perfekt sauber sein! Deswegen als Tip, direkt die passende Tasche dazu kaufen, zum Beispiel in diesem Fall die Arriba Case Softbag AC-130 (330x330x241mm), sollte nicht mehr als 16,- Euronen kosten, und immer reinpacken, wenn der Gute nicht im Betrieb ist, so verschmutzen die Linsen nicht unnötig (deshalb auch der Fleischerhaken - super easy zum auf- und abhängen).
Durch die breiten, relativ großen und hellen Strahlen, die äusserst imposant und raumgreifend durch das Dunkel schneiden, dominiert der Aggressor enorm. Neben ihm besteht eigentlich nur ein weiterer Aggressor. In jede Ecke einer und man braucht ausser Nebel nicht mehr viel. Flowereffekte gehen neben dem brachialen Derby-Effekt des Aggressors glatt unter. PARs würde ich zum Beispiel auch unbedingt aus lassen, das egalisiert sich gegenseitig, wenn gleichzeitig im Betrieb. Ab und an als Blinder, das geht allerdings ganz gut. Auch Deko-Effekte wie Wasser-, Feuer- oder Kaleidoskopprojektionen stören oder gehen ebenfalls unter. Das Problem ist, dass man den Aggressor nicht von einem DMX-Pult aus abschalten kann, um andere Effekte einzusetzen. Da er noch nicht mal einen Ein/Ausschalter hat, muss man eine abschaltbare Steckleiste zwischen setzen, wenn das Bedürfnis nach Abwechslung zu groß wird. Aber auch alleine, oder erst recht verlinkt mit mehreren Aggressoren rockt er das Haus. Garaniert!
Im Partykeller mit einer maximalen Deckenhöhe von 2,55 m ist der Aggressor fast schon überdimensioniert. Aber Gott sei Dank nur fast ...

Fazit: Ein tolles Gerät zu einem fairen Preis, mit und an dem man lange Freude hat!
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