Kundenrezension

30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Und es fing so gut an..., 25. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Believing the Lie: A Lynley Novel (Inspector Lynley) (Gebundene Ausgabe)
...und ließ dann leider stark nach. Die Grundidee fand ich durchaus anziehend. Inspector Lynley wird von seinem Vorgesetzten verpflichtet im Geheimen Ermittlungen anzustellen, um herauszufinden, ob der Tod von Ian Cresswell, dem Neffen eines angesehenen Industriellen, tatsächlich ein Unfall war oder doch ein Mord.
Lynley begibt sich also mit seinen Freunden Simon und Deborah St.James in den Lake District in Nordengland um der Sache auf den Grund zu gehen. Erscheint das ganze anfangs noch halbwegs spannend und unterhaltsam, wird es nach einer Weile leider zeimlich öde. Wie zu erwarten, haben alle Familienmitglieder Leichen im Keller - ok, fast alle: ein kleines Mädchen kommt erstaunlicherweise ohne davon, ihr 14-jähriger Bruder hingegen... nun ja... insgesamt ist die Familie dermaßen zerrüttet, dass man meinen könnte im Denver Clan oder einer Daily Soap gelandet zu sein.
Lynley spielt dann scheinbar auch irgendwann nur mehr eine Nebenrolle, das Hauptaugenmerk richtet sich auf Deborah, die aufgrund privater Probleme - sie und Simon sind uneins darüber, wie sie dem gemeinsamen Kinderwunsch doch wieder näher kommen können - ein wenig neben der Spur ist und in einer der Frauen der Familie eine Seelenverwandte zu erkennen glaubt.
Oh, und dazu kommt noch ein tollpatschiger Reporter und seine unausgegorene Liebesgeschichte mit der Untermieterin seiner Mutter.
Aber am Ende ist dann erstaunlicherweise (fast - Schwund ist überall) alles wieder gut. Besonders bei dem Teenager schon erstaunlich, bedenkt man, was er auf den letzten 70 Seiten erleben muss. Man kann eigentlich nur den Kopf schütteln.
Kaum zu glauben, dass das von der gleichen Autorin stammt, die solche Highlights wie Gott schütze dieses Haus oder Asche zu Asche geschrieben hat. Zwischen den Büchern und diesem hier liegen Welten...
Zwei Sterne, weil es zumindest immer noch ein gut lesbarer Schreibstil ist. Und für das nächste Buch hege ich dann die Hoffnung, dass Frau George mal von ausufernden Familien- und Charakter-Zustandsbeschreibungen zu Kriminalgeschichten zurückfindet. Nicht sehr wahrscheinlich, aber man weiß ja nie.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.02.2012 15:24:13 GMT+01:00
Nadine1978 meint:
Vielleicht ist es ja gar nicht die gleiche Autorin, sondern ein(e) Ghostwriter(in)? Das Gefühl habe ich schon lange, bei Elizabeth George ebenso wie bei einer anderen Autorin (Martha Grimes).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.04.2012 20:41:36 GMT+02:00
Nanny Ogg meint:
Bei Elizabeth George hatte ich bei den letzten Büchern wieder so etwas wie einen Aufwärts-Trend gesehen, aber das hier... ne, ne...
Aber stimmt, bei Martha Grimes geht es mir ähnlich. Die ersten Jury-Romane sind toll, in letzter Zeit war das aber nix mehr. Sehr schade.
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