Kundenrezension

8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Lange Warten hat ein Ende..., 9. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: From Death to Destiny (Deluxe Edition) (Audio CD)
Rund ein Jahr nach der ersten Singleauskopplung "Run Free" halte ich das dritte Studioalbum von Asking Alexandria in den Händen. Ich habe auch die beiden Vorgänger (sogar ihr Remixalbum "Stepped Up & Scratched") die bei mir auf Dauer-Repeat gelaufen sind, bis eben dieses kam. Hier also die Meinung von jemandem, der den Postboten Zalando-Like angeschrien hat, als er mir das Exemplar in die Hand drückte.

Wer die insgesamt 3 Singles die vorab erschienen sind gehört hat ("Run Free", "The Death of me" und "Killing You") so wie ich, war nicht wirklich überrascht oder gar enttäuscht das Asking Alexandria einen neuen Stil an den Tag legen. Jeder der sich Live-Auftritte der Band ansieht merkt schnell, dass das was auf dem Debutalbum als Dannys Stimme verkauft wurde, nicht viel mit dem Original zu tun hat. Schon auf dem zweiten wurde Kritik laut was mit dem Sänger passiert war und dieses mal sei er schier ausgetauscht worden. Es ist allerdings nur so dass er endlich zu seiner Stimme steht - und er muss sich sicher nicht verstecken.

Zuallerst sind die Texte deutlich weniger düster als die auf Stand Up an Scream und Reckless and Relentless und jeder Titel erzählt eine Geschichte. Die Texte auf den Vorgängern handelten von fiktiven Personen und waren weit weniger persönlich angehaucht. Die Band selbst sagt, dass sie zum ersten mal richtige Songs geschrieben hat die ihre Gefühle transportieren.

Der erste Song "Don't pray for me" - der gleichzeitig ein Intro darstellt - erzählt von Dannys Drogensucht und wie sein bester Freund und Bankollege Ben ihn versucht hat ihm dort herauszuhelfen. Musikalisch eher ruhig mit eingespielten Textausschnitten. Bereitet ein wenig auf die Stimmung vor, die im kompletten Album anhält.

Schon die ersten Sekunden des zweiten Songs "Killing You" lassen erkennen, dass auf diesem Album Dannys Stimme viel authentischer klingt, was bei mir aber unglaublich gut ankam. Man leidet mit wie er über seine gescheiterte Beziehung erzählt - wobei dieses Lied höchstens textlich eine Ballade ist. Denn es hat einen guten Drive und ist eines der härteren auf der CD.

Nahtlos geht es weiter mit "The Death of Me" was ja bereits seit einigen Monaten als Single erhältlich ist und zu dem es auch ein offizielles Musikvideo gibt. Ein absoluter Ohrwurm, der auch als Rockversion auf dem Album vertreten ist. Danny beschreibt hier wie er sich für die Band und seine Fans und gegen die Drogen und andere Versuchungen entscheidet. Auch hier sind seine Cleans rauchig und unverfälscht und die härteren Töne bleiben auch nicht zu kurz.

"Run Free" kennt man wie bereits erwähnt schon als erste Auskopplung und hat damals schon mit der positiven Message überrascht - war doch Reckless and Relentless düster wie die Nacht. Hier singt Danny plötzlich davon, dass jeder etwas aus seinem Leben machen kann und versprüht fast schon etwas wie Optimismus. Bei diesem Track kommt man dann auch wieder auf seine Kosten wenn man einen Breakdown und mehr Shouts hören möchte.

"Break Down The Walls" und "Poison" sind meines Erachtens zwei Tracks die sich schon nach 2-3 maligem Anhören in die Ohrwindungen drehen und dort so schnell nicht mehr verschwinden wollen. "Believe" hat eigentlich nur das Pech zwischen den beiden genialen Songs zu liegen und geht etwas unter, ist aber auch durchaus hörenswert.

"Creature" und "Whiteline Fever" leiten um in den rockigsten Teil des Albums. Ab hier ist von dem, was man von Asking Alexandria gewohnt war wirklich nichts mehr übrig - was aber nicht im Geringsten schlecht ist.

Mit "Moving On" liefern sie einen Rocksong, der sich gewaschen hat und der absolut unter die Haut geht. Danny erzählt von seinem Leben ohne ein wirkliches zu Hause und was man für Opfer bringt, immer unterwegs zu sein.

Da ich die Deluxe-Version habe ist zusätzlich eine vom Lead-Gitarristen Ben Bruce gesungene Acoustic-Version von "Someone, Somewhere" drauf, die nicht überragend ist - für Fans der Band aber ein gern gesehenes Extra. Desweiteren haben sie "Dead" mit drauf gepackt, was viele freuen wird, die das Düstere an diesem Album vermissen.

Alles in Allem kann ich nur sagen das es sich lohnt das Album zu kaufen wenn man den Weg, den die 5 jungen Engländer von 2009 bis heute gegangen sind mit ihnen gehen möchte. Man wird nicht viel gewohntes hören, dafür eine große musikalische Bandbreite und interessante Geschichten, die hinter die Fassage der Protagonisten blicken lassen.

Wer ein Album möchte, wie es ihr erstes war sollte sich an Bands wie "Capture The Crown" oder "We came as Romans" halten, die jetzt so weit sind wie Asking Alexandria damals waren.

Von mir also eine klare Kaufempfehlung für Menschen die handgemachte und echte Musik mögen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
 

Kommentare


Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-4 von 4 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 28.08.2013 20:08:37 GMT+02:00
toc meint:
Wegen der Stimme: Danny ist an den Stimmbändern operiert worden, er hat es anscheinend einfach übertrieben.
Von daher die veränderte Gesangsstimme...

Veröffentlicht am 05.09.2013 23:38:54 GMT+02:00
KimHanke meint:
"handgemachte und echte Musik" Selten so gelacht. Das ist mit Abstand einer der überproduziertesten Alben seit langem. Ich kann die Review auch irgendwie nur als "Fanhype" betrachten, anstatt objektive Rezension. "Danny erzählt von seinem Leben ohne ein wirkliches zu Hause und was man für Opfer bringt, immer unterwegs zu sein." Soll das etwas besonderes sein? Hat das nicht schon jede der gerade im US-Sektor Populären Bands gemacht?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.11.2013 21:41:48 GMT+01:00
Alice R. meint:
Ich habe eingangs erwähnt dass das eine Rezension von jemandem ist, der Fan ist und nirgends gesagt, dass meine Meinung objektiv ist. Allerdings waren die Alben vorher viel "überproduzierter" also kann ich diesen Kritikpunkt eben einfach nicht teilen. Ich finde er klingt endlich echt.

Veröffentlicht am 27.06.2014 23:40:40 GMT+02:00
kalkwiese meint:
Ich finde das zwar nicht unbedingt gut, aber Metalcore wird heute einfach so steril produziert. Das ist eben üblich.
‹ Zurück 1 Weiter ›

Details

Artikel

Rezensentin / Rezensent


Top-Rezensenten Rang: 249.609