Kundenrezension

45 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu viel des Guten, 12. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Breaking Bad - Die komplette dritte Season (DVD)
Auch ich bin begeistert von der ersten und zweiten Staffel von Breaking Bad.
Die dritte Staffel habe ich mir in wahrer Vorfreude vorbestellt.
Während ich die ersten beiden Staffeln in einem Rutsch gesehen habe und mich kaum bremsen konnte nicht alle Folgen an einem Stück zu sehen, verflog meine Begeisterung bei der aktuellen Staffel. So legte ich nach der 2ten DVD eine Pause an. Mein Interesse war auf einmal verpufft. Wie konnte das nur geschehen?!
Die Schauspieler sind nach wie vor großartig. Von Hauptdastellern bis zu Nebenpersonen, weiterhin auf höchsten schauspielerischen Niveau. Kammereinstellungen und Detailverliebtheit wissen weiterhin zu begeistern. Aber die Story wirkt arg gestreckt, auf keinen Fall mehr so spannend und vor allem immer unglaubwürdiger.
- Achtung - Spoilergefahr! -
Die Charaktere verändern sich immer mehr ins extreme, Walt trifft Entscheidungen die ich nicht mehr ansatzweise nachvollziehen kann. Selbst seine Frau lässt sich in seine kriminellen Machenschaften reinziehen. Sie war doch die Person, die die ( guten) Absichten hinter seinen Dorgengeschäften überhaupt nicht verstehen konnte. Aber aus genau den gleichen Gründen, steigt sie nun mit ein, lässt Drogengeld waschen um Hanks Krankenhausaufenthalt zu finanzieren.
Weiterhin ist es mir unbegreiflich warum Jessie aus dem Dorgenlabor kleinste Mengen Chystal klauen muss um diese auf der Straße zu verticken. Das wirkt so bemüht konstruiert, als würden die Autoren krampfhaft nach neuen Problemen suchen um Spannung zu erzeugen.
Überhaupt gibt es weitaus mehr Folgen die nicht so recht aus dem Quark kommen, das ist mal ganz nett ( wie die Folge mit der Fliege), oft fehlt mir aber dieser "Sog" von Spannung der mich durch ältere Folgen begleitet hat.

Zusammenfassend:
Unglaubwürdige Handlungsstränge und Charakterentwicklung
Weitaus weniger Spannung
Serie wirkt auf mich in die Länge gezogen (damit wohl noch genug Stoff bleibt für die 4te Staffel)

Immer noch eine schöne Serie, immer noch aussergewöhnlich, mit weiterhin starken Schauspielern. Gemessen an den beiden vorherigen Staffeln aber leider nur 3 von 5 Sternen.
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Kommentare

Von 4 Kunden verfolgt

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1-10 von 12 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 10.10.2011 21:24:29 GMT+02:00
Tripolis meint:
Genau so sehe ich es auch, perfekt beschrieben.
Der von ihnen genannte "Rausch" ging auch mir ein wenig vonhanden...
Ich mache insgeheim eine kleine "Charakterstudie" dazu: Ich kann manche Entscheidungen wirklich dermaßen nicht nachvollziehen, dass ich mich innerlich übelst aufrege, dass die ein oder andere Person so oder so handelt!
Aber nun gut ;-)
Ist natürlich auch nur ne Serie, doch ich hoffe, dass die vierte Staffel wieder mit authentischen Regieanweisungen aufwartet!
So long...

Veröffentlicht am 02.01.2012 19:34:25 GMT+01:00
mKJ meint:
Es ging mir ähnlich, die ersten Folgen fand ich immer noch sehr gut, selbst Folgen wo mal nicht so viel los war hatten immer noch diesen charme und witz aus den ersten beiden Staffeln wie die Szene mit der Fliegenfängerei. Aber die Figur von Walther White der sich mehr und mehr wohlzufühlen scheint im kriminellen milieu, verliert sehr viel an schwarzhumorigen Witz, besonders dadurch das er auf einmal anfängt zu Morden was, wie ich finde überhaupt nicht zu der Figur passt. Er sagt es selbst, "Wir sind keine Mörder" und so habe ich die Figuren bisher auch gesehen. Für mich sind die Morde am Ende der Staffel Mafiafilmklischee und die Kaltblütigkeit von Walther White und Jesse Pinkman machen die Figuren weniger Interessant, sie verlieren leider ihre unperfektheit und angreifbarkeit. Hoffe das die Serie zu alter Stärke zurückfindet!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.01.2012 17:52:40 GMT+01:00
Bollwerk65 meint:
Nur diese Kaltblütigkeit ist doch die logische Konsequenz, wenn man Menschen umbringt, oder ähnliches tut. Man baut einen harten Kern um sich auf um nicht mehr verletzlich zu sein. Andererseits wird das töten allmählig für sie zur Gewohnheit. Und das "Wir sind keine Mörder" ist doch der schwarze Humor der Serie. Sie leugnen es, weil sie vor sich selbst keine Rechenschaft ablegen können.
Hank wird in der 3. und 4. Staffel zum Beispiel extrem angreifbar und sein cooles Macho-Gehabe benutzt er nun auch nur noch um sich selbst zu schützen.
Ich find die Serie toll und finde gut, dass der Kurs in Staffel 4 beibehalten wurde.

Veröffentlicht am 09.01.2012 12:47:56 GMT+01:00
B. Caspari meint:
Danke für den dezenten Spoiler.

Evtl. wolltest du noch gleich etwas zur vierten Staffel erzählen?
Was bewegt Leute dazu einfach inhaltliche Geschehnisse aus der Staffel hier zu posten. Wenn das schon sein muss bitte in der Einleitung darauf hinweisen.
Man kann auch eine Rezension schreiben ohne Inhalte widerzugeben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.01.2012 22:56:41 GMT+01:00
M. Ahlswede meint:
Walter hat auch in Staffel eins und zwei getötet. Immer war es Mittel zum Zweck. In Staffel 3 ist es die Hassliebe zu Jesse.

Veröffentlicht am 17.04.2012 19:03:05 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.04.2012 19:04:50 GMT+02:00
Lena Schmidt meint:
Da stimme ich absolut zu...auch auf mich wirkt jetzt alles sehr gestreckt...offenbar waren keine neuen Ideen da. Zumindest keine guten. Schade...

Veröffentlicht am 17.08.2013 14:22:55 GMT+02:00
Cornelia meint:
Sehe das genau anders rum. Die Handlung wirkt für mich von vorne bis hinten nachvollziehbar. Einziger Unterschied zu den ersten beiden Staffeln? Den frischgebackenen Kriminellen gehen einfach immer mehr die Optionen aus. Sie sind mitten drin und kommen - ohne selber massiv Gewalt anzuwenden - einfach nicht mehr mit dem Leben davon. Jeder Mord den Walter direkt oder indirekt begangen hat war bis zum Ende der dritten Staffel für sein Überleben bzw. das Überleben seines Versorgungsplanes notwendig. Zwischendurch das Tempo ein bisschen rausnehmen finde ich persönlich genial. Vor allem wenn beinahe jede Zeile und jeder Blick mit dem Handlungsstrang so schön verknüpft ist. Warum Jesse versucht selber wieder zu verkaufen? Weil er genau weiß, dass er nix weiter als ein unterqualifizierter Handlanger unter Walters Gnaden ist z.B.. Auch weil er es genießt bei seinen Freunden den Ton anzugeben anstatt immer nur parieren zu müssen. Weil ihn das von seiner verstorbenen Freundin und dem Drogenkonsum ablenkt. Weil er - wie er sagt - jetzt zu den bösen Kriminellen gehört, und diesem Bild von sich selbst gerecht werden möchte. Weil er in Summe einfach nicht so der pedantische Optimierer von Risiko/Nutzen ist wie z.B. Walt.
Skyler? Die hat die Motive von Walt begriffen, kann ihm diese schlechte Entscheidung und die Unehrlichkeit aber nicht verzeihen. Langsam dämmert ihr eben, dass Walt und damit auch die gesamte Familie aus der Sache nicht mehr rauskommt und beschließt das beste draus zu machen.
Allesamt realistische Charaktere die unter realistischen Bedingungen realistische Entscheidungen fällen und dabei in die Enge getrieben werden. Bin bis jetzt ehrlich begeistert, wie man vielleicht merkt...

Veröffentlicht am 01.09.2013 12:42:44 GMT+02:00
R. Funk meint:
"Die Charaktere verändern sich immer mehr ins Extreme." Nun denken Sie mal darüber nach, warum die Serie "Breaking Bad" heisst...

Veröffentlicht am 27.10.2013 11:22:22 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 27.10.2013 11:23:54 GMT+01:00
Kimba meint:
dass Pinkman Kleinstmengen Meth klaut, um sie privat zu verticken, während er gleichzeitig Millionen im Labor macht, ist aber doch hanebüchen, um nicht zu sagen schwachsinnig.
Da hat der Drehbuchautor gepennt oder händeringend nach neuen Problemen gesucht.

Zudem geht mir das "Charakter trifft eine Person .... gaaaaanz zufällig ... die wiederum mit einer anderen Figur aus einer früheren Staffel zu tun hatte" ... ein wenig auf die Nerven. Wirkt auch etwas zu konstruiert. Ich sage nur "Combo" und Tomas.
What are the odds, sagt der Amerikaner.

Veröffentlicht am 25.01.2014 17:58:14 GMT+01:00
Mir ging es genauso. Finde, dass einiges unlogisch wird. Die Logik war ja anfangs die Stärke der Serie. Aber dass Jesse zum Mörder wird, finde ich unpassend. Obwohl es noch einigermaßen erklärbar ist da sonst Walt sterben würde. Außerdem müsste Gus, um Walt unter Druck zu setzen, sich viel mehr an dessen Familie halten. Ist doch merkwürdig, dass Skyler und Walter jr. gar nichts zu befürchten haben!?
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